Niko (21) studiert seit dem Abitur 2013 Automatisierungstechnik (B.Eng.) und ist jetzt im 6. Semester. Er ist studentischer Mitarbeiter am Fachbereich EI und erklärt euch, warum AUT eine gute Wahl war. 

kommasAUT – Irgendwas mit Robotern und Fließbändern?!

NikoWenzlitschkeFür mich war das Wort Automatisierungstechnik am Anfang des Studiums ohne viel Bedeutung. Ich hatte mich zwar dafür entschieden, aber was es wirklich bedeutet, wurde mir erst in den Fächern Leittechnik, Steuerungstechnik und Regelungstechnik klar. Vorher war es die schwammige Vorstellung "irgendwas mit Robotern und Fließbändern".

In Leittechnik wurde mir vermittelt, was Automation eigentlich bedeutet, welche Aufgaben und Möglichkeiten man später als Ingenieur/in der Automatisierungstechnik hat.

Automation bedeutet, dass ein Prozess soweit automatisiert wird, dass er immer wieder identisch reproduzierbar abläuft. Als Automatisierer muss man sich nicht nur Gedanken über die Verwirklichung eines einzelnen Prozesses machen, sondern auch darüber, wie er in einem Prozess-System funktioniert. Denn meistens gibt es schon andere Prozesse, die mit dem eigenen zu tun haben oder parallel laufen. 

Um Automatisierungssysteme und Prozessleitsysteme steuern und regeln zu können, sind Kenntnisse in Steuerungstechnik und Regelungstechnik wichtig. Zusätzliche Kenntnisse über Aktoren und Sensoren, ohne die man nicht weiter kommt, werden in den Fächern Elektrische Maschinen, Messtechnik und Sensorik vermittelt 

Ich bin mit meiner Studienwahl zufrieden, da ich während des Studiums der Automatisierungstechnik gemerkt habe, dass ich später beruflich in vielen Bereichen der Elektrotechnik arbeiten kann. Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, später als Entwickler in einer Projektgruppe, mit dem Thema Fertigungsautomatisierung, mitzuarbeiten.