David hat 2016 seinen Abschluss in Elektro- und Informationstechnik (M.Sc.) gemacht, vorher hat er Automatisierungstechnik studiert. Er arbeitet jetzt als Softwareentwickler bei Schunk Sonosystems in Wettenberg, ist aber weiterhin Mitglied der M.A.M.U.T. Robotics. Er gibt euch wichtige Tipps in der folgenden Checkliste.

kommasZu allererst: Genießt das Studium! Für viele ist es das erste Mal und für viele ist es das letzte Mal, dass man sein Leben so frei und selbstbestimmt führen kann!

DavidBuhren

Besonders im Grundstudium ist eine stabile Lerngruppe sehr wichtig. Versucht daher, so viele Leute wie möglich kennenzulernen.

Die eigene Zukunft: Malt euch schon am Anfang gedanklich ein Bild davon, welche Fähigkeiten ihr als Ingenieur am Ende des Studiums gerne haben würdet. Nur so könnt ihr euch gezielt in diese Richtung entwickeln.

Work-Life-Balance gilt schon während des Studiums. Nehmt euch am Anfang jedes Semesters viel Zeit, um den eigenen Stundenplan zusammenzustellen. Bei der Planung sollte auch das Bedürfnis nach Freizeit realistisch eingeschätzt werden. 

Es lohnt sich, auch mal im Modulhandbuch nachzulesen, was in den jeweiligen Fächern behandelt wird. So könnt ihr die Fächer auswählen, die euch am meisten Spaß machen.

Praxiserfahrung könnt ihr während des Studiums durch Praktika bei Firmen sammeln. Außerdem könnt ihr zuhause mit Freunden oder in verschiedenen AGs des Fachbereichs an technischen Geräten rumbasteln. Die Mitarbeiter des Fachbereichs helfen aus mit fehlenden Messgeräten, Werkzeugen oder Fachwissen. Und auch im GET-LAB bekommt man viel Unterstützung zur Realisierung eigener Projekte. 

Die Fachbereichsexkursionen sind sehr zu empfehlen! Diese 2 Tage pro Jahr sollte man unbedingt investieren, wenn man vorhat, in große Unternehmen und Forschungsinstitute hineinzuschauen, neue Kontakte zu knüpfen und dabei noch Spaß haben möchte.

Professoren freuen sich in der Regel über konstruktive Kritik. Scheut euch nicht davor, konstruktive Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten.

Macht euch nicht verrückt, wenn ihr mal eine Klausur nicht besteht. Nur die wenigsten Studierenden schaffen es, das Studium in der Regelzeit zu absolvieren.

Und wenn ihr merkt, dass eine Vertiefungsrichtung nicht zu euch passt, dann wechselt frühzeitig und quält euch nicht mehrere Semester.

Wer plant, neben dem Studium noch Geld zu verdienen, sollte sich überlegen, ob man das nicht auch direkt an der THM tun könnte. Als Tutor hat man einen kurzen Arbeitsweg, man vertieft sein fachliches Wissen und lernt neue Leute kennen. Für eine Tutorenstelle muss man nur den Professor seines Vertrauens ansprechen und fragen, ob dieser nicht etwas Unterstützung gebrauchen könnte.