Abstract
In der vorliegenden Bachelorthesis wird ein Programm zur Berechnung der
Wärmerückgewinnung einer 8 MW Blockheizkraftwerk-Anlage erstellt. In diesem sollen
verschiedene Varianten dargestellt werden mit denen eine möglichst hohe Nutzung der
Abwärme der Anlage erzielt werden kann. Dabei soll die Anzahl der verschiedenen Apparate
der Wärmeübertragung minimiert werden. Im Anschluss daran soll eine Standardisierung
dieser erzielt werden.
Zu Beginn der Thesis wird das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung näher erläutert.
Anschließend folgt eine Erklärung zu dem Aufbau von Blockheizkraftwerken, deren Erzeugung
von Strom und die Rückgewinnung der Wärme in den Anlagen. Daran schließt sich die
Definition von Wärme und die Übertragungsarten der Wärmeenergie an. Darauf folgt die
Unterscheidung der verschiedenen Apparate der Wärmeübertragung und die Möglichkeiten
der Arten der Stromführung werden aufgezeigt. Anschließend wird der Aufbau einer Gruppe
der Apparate näher betrachtet und die Grundgleichungen, mit welchen man Kenngrößen wie
die Leistung, den Wärmeübergang, die Übertragungsfläche und wichtige dimensionslose
Kennzahlen berechnet, dargelegt. Daraufhin wird auf die Berechnung der
Primärenergieeinsparung eingegangen. Daran schließt sich die nähere Betrachtung der in den
Varianten erzeugten Versorgungsmedien Wasser und Dampf. Bevor die Varianten des
Berechnungsprogrammes und dessen Zusatzfunktionen näher erläutert werden, wird auf das
„Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung“,
welches besser als KWKG bekannt ist, eingegangen.
Als Ergebnis kann ein Berechnungsprogramm präsentiert werden, in welchem die
Wärmerückgewinnung für verschiedene Betriebsparameter simuliert werden kann. Der
Nutzer kann, durch eine übersichtliche Darstellung der einzelnen Ergebnisse wie
beispielsweise der Übertragungsleistung oder des elektrischen und thermischen
Wirkungsgrades, problemlos eine Variante, welche seine Anforderungen erfüllt, wählen und
näher betrachten. Eine Verringerung der Anzahl der Wärmeübertrager konnte erzielt werden,
jedoch war eine Standardisierung aller Wärmeübertrager nicht möglich.
