Aus Sicht eines Unternehmers

Michael GiersekommasNach dem Abschluss des Diplomstudiengangs als Bauingenieur habe ich meinen Sohn unterstützt, zum frühestmöglichen Zeitpunkt, parallel zu einer Anstellung im Ingenieurbüro, das Fernstudium als Wirtschaftsingenieur aufzunehmen. Wir waren uns in der Einschätzung einig, dass eine solche Fortbildung für die spätere Aufgabe das Büro in der Nachfolge zu leiten von existenzieller Bedeutung sein dürfte.

Die Gestaltung des Fernstudiengangs ergab die Chance auf ein erfolgreiches Zweitstudium. Die Themenwahl der Masterthesis ermöglichte die betriebswirtschaftliche Analyse der Organisation des eigenen Ingenieurbüros. Dass Strukturen und Abläufe einer Optimierung bedurften, stand außer Frage.

Die gebotene Verfügbarkeit und Transparenz der betrieblichen und kaufmännischen Unterlagen und Daten, die gegebene Zusage, die Erkenntnisse der Masterarbeit in eine praktische Umsetzung zu überführen, um für die Weiterführung und Übernahme des Büros eine fundierte Basis zu schaffen, war für beide Seite von großem Interesse.

Interviews der Geschäftsführung und eine Mitarbeiterbefragung machten alle Beteiligten neugierig. Der äußerst erfreuliche und erfolgreiche Abschluss der Masterthesis leitet nun den Strukturwandel im Büro nach den gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnissen ein.

Ohne das Fernstudium, die Möglichkeit Arbeit und Fortbildung in dieser Art und Weise als Chance für den Studierenden und den Betrieb zu kombinieren, hätte unser Büro wohl nicht zur rechten Zeit den Einstieg in den Wandel geschafft.

Wie es aussieht, eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Wissenschaft und Praxis zusammen zu führen, kann nur weiterempfohlen werden.