895040 Hanske WIkommasDas Konzept des Studiums ist durchdacht und abwechslungsreich. Ich würde es als fordernd und fördernd umschreiben.


Als Quereinsteiger in Sachen akademischer Bildung habe ich nach meinem Realschulabschluss, einer gewerblich-technischen Ausbildung, einer Weiterbildung zum Handwerksmeister und dem Fachwirt (HWK) eine Möglichkeit gesucht, wie ich meinen beruflichen Werdegang komplettieren kann. Dies schien mit einem Studium der Fall zu sein.

Nach eingehender Internetrecherche stieß ich auf den Masterstudiengang FM des FSZ der THM, der in meinem beruflichen Arbeitsumfeld passte. In erster Linie waren sämtliche Kriterien erfüllt. Als Vater von drei Kindern im schulpflichtigem Alter war für mich auch der Anreiseweg ebenso wichtig, wie die Organisation. Der Betrag für das Studium war stemmbar und die Themen der Modulbeschreibung waren spannend. Für mich selbst, der ich mich weniger als Autodidakten bezeichnen würde, ist das Studiumskonzept mit Präsenzzeiten der richtige Weg gewesen. So konnte ich bei Rückfragen diese stellen oder mit meinen Kommilitonen in Diskussionen treten. Ein Austausch der sich im Verlauf als enorm wichtig herausstellen sollte.

Da ich jedoch die Zulassungsvorraussetzungen, durch meinen bisherigen Lebensweg, noch nicht gänzlich erfüllte, musste ich noch eine Eignungsprüfung ablegen. Ich entschied mich dazu diese vor meinem regulären Studienbeginn zu absolvieren. Dauer ein Semester.Das Konzept des Studiums ist durchdacht und abwechslungsreich. Ich würde es als fordernd und fördernd umschreiben. Dies hat aber auch einen guten Grund. Der Abschluss M. Sc. Selbst als technisch geprägter Mensch hatte ich in technischen Vorlesungen zahlreiche „A ha- Momente“ erleben können. Ein weiterer Vorteil stellt für mich die Verbindung von Ökonomie und Technik dar. Diese Zusammenhänge waren klar definiert. Das erachte ich im Nachgang als den größten Gewinn, den ich durch das Fernstudium vermittelt bekam. Die vermittelten Inhalte waren nie nur für eine Klausur „gebüffelt“, sondern blieben dauerhaft im Kopf und haben sich als Bestandteile in meinem Arbeitsleben etabliert. Meine persönliche Quintessenz des Studiums liegt bei der Problemlösungskompetenz, die ich mir erarbeitet habe. Dies ist klar der Struktur des Studiengangs folgend, ein Erfolg der Studiengangsleitung und zeigt die hohe Qualität des Studiengangs.

Im Arbeitsumfeld konnte ich durch den Abschluss einen beachtlichen finanziellen Zugewinn erreichen. Das rechtfertigt meiner Meinung nach ganz klar den Einsatz der monetären Mittel im Vorfeld. Ich spreche hier spaßeshalber von einer „Amortisationszeit“ von unter einem Jahr.

Um alle anderen Themen des Studiums kümmerten sich die Mitarbeiterinnen des FSZ. Die eine hervorragende Arbeit leisteten. Nie genervt, stets hilfsbereit und in einem schnellen Tempo wurden meine Anfragen und Themen bearbeitet. Ich hatte nie das Gefühl allein zu stehen mit meinen Anliegen. Hierfür ebenfalls ein großes Dankeschön!

So bleibe ich „meiner“ Hochschule stets verbunden.