Aktuelles

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit laden wir Sie herzlich zu den Infoveranstaltungen der Masterstudiengänge Digitale Medizin und Public Health ein.
Die Infoveranstaltungen richten sich an alle Personen, die sich aktuell für ein Masterstudium interessieren.

Mit freundlichen Grüßen
Dekanat GES

 


 KTE 2026 Ministerin
Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus (2.v.r.) überreicht den Förderbescheid des Landes Hessen über 850000 Euro an THM-Vizepräsidenten Prof. Dr. Dirk Metzger (r.). Mit dabei: (von links) Sven Rolka, Dr. Florian Eberhardt, Vivienne Mekhzoum und Prof. Dr. Tobias Müller. (Foto: THM)

Immer mehr wichtige Daten entstehen zum Beispiel im Gesundheitswesen, in der Pflege oder bei der öffentlichen Versorgung. Diese Daten können helfen, die medizinische Versorgung zu verbessern, besser zu planen und neue Lösungen zu entwickeln. Gleichzeitig müssen sie besonders gut geschützt werden. Deshalb soll am Kompetenzzentrum für Telemedizin und E-Health (KTE) eine Datentreuhand- und Datentransstelle aufgebaut werden. Sie soll dafür sorgen, dass sensible Daten sicher, verantwortungsvoll und nach klaren Regeln genutzt werden können. Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus hat heute den Förderbescheid des Landes Hessen über 850.000 Euro an Prof. Dr. Dirk Metzger, Vizepräsident der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM), an welcher das KTE angesiedelt ist, überreicht.

„Mit der Einrichtung einer Datentreuhand- und Datentransferstelle wird die strategische Bedeutung der Digitalisierung in Medizin, Pflege und öffentlicher Daseinsvorsorge unterstrichen. Mit der Neuausrichtung des KTE als vertrauenswürdiger, neutraler Dateninstanz wird ein weiteres Vorhaben der Hessischen Landesregierung zielgerichtet angegangen. Mit dem Projekt kann Hessen zudem Blaupause für den Aufbau vergleichbarer Treuhandstrukturen in anderen Regionen und Fachkontexten sein“, sagte Digitalministerin Sinemus.

Viele Einrichtungen wie Krankenhäuser, Pflegeheime oder Behörden erhalten Anfragen, ihre Daten für Forschung oder Planung bereitzustellen. Oft fehlt ihnen aber die Zeit oder das Personal, um diese Anfragen zu bearbeiten. Hier unterstützt die neue Datentreuhandstelle, die auf bereits etablierte Strukturen des KTE zurückgreift: Sie prüft, ob die Nutzung der Daten erlaubt ist, sorgt für einen sicheren Austausch und stellt klare und transparente Abläufe sicher. Dabei gelten hohe Sicherheits- und

Datenschutzstandards. Das KTE selbst stellt den strukturellen und technischen Rahmen, trifft jedoch keine Entscheidungen über Datennutzungen, zudem verbleibt die Datenhoheit bei den datenhaltenden Organisationen.

In der Anfangsphase soll die Datentreuhand- und Datentransferstelle exemplarisch erprobt werden. Unter anderem soll es eine enge Zusammenarbeit mit dem Datenintegrationszentrum Gießen, betrieben durch das Universitätsklinikum Gießen und Marburg sowie der Justus-Liebig-Universität Gießen, geben, da es durch seine Medizininformatik-Initiative schon über fundierte Erfahrung in der Verarbeitung medizinischer Routine- und Forschungsdaten verfügt. Ebenso soll es eine Zusammenarbeit mit dem Hessischen Landesamt für Gesundheit und Pflege geben, um berechtigte Auswertungsanfragen über institutionelle und sektorale Grenzen hinweg rechtssicher zu ermöglichen, beispielsweise durch den Zugriff auf aggregierte Daten aus Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und kommunalen Gesundheitsämtern.

Die Förderung des Digitalministeriums erfolgt für drei Jahre. Ab 2029 soll die Datentreuhand- und Datentransferstelle landesweit interessierten öffentlichen Einrichtungen, Forschungseinrichtungen, kommunalen Trägern sowie Partnern aus der öffentlichen Infrastruktur gegen eine kostendeckende Gebühr zur Verfügung stehen.

„Mit der Einrichtung der Datentreuhand- und Datentransferstelle an der THM schaffen wir die Voraussetzungen, sensible Gesundheitsdaten sicher zu nutzen und gleichzeitig neue Forschung und Versorgungslösungen zu ermöglichen. Die Digitalisierung kann einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen zu bewältigen. Entscheidend ist, dass alle Akteure gemeinsam an Lösungen arbeiten. Digitale Anwendungen müssen dabei einfach, niedrigschwellig und leicht verständlich sein, damit sie Akzeptanz finden und ihren Nutzen entfalten können“, so Gesundheitsministerin Diana Stolz.

THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems: „Mit dem Aufbau einer Datentreuhand- und Datentransferstelle schaffen wir an der THM eine verlässliche und sichere Infrastruktur für den verantwortungsvollen Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten. So ermöglichen wir es, Daten im Sinne der medizinischen Forschung und Versorgung zu nutzen, ohne dass datenhaltende Einrichtungen ihre Hoheit aufgeben. Damit leisten wir einen Beitrag, um Forschung, Versorgung und Daseinsvorsorge in Hessen zukunftsfähig weiterzuentwickeln.“

Weitere Informationen zur Datentreuhand- und Datentransferstelle gibt es unter www.mdts-hessen.de


Step SoSe2026

Zum Beginn des neuen Semesters, der Step-Woche, hieß der Fachbereich Gesundheit der THM seine Erstsemesterstudierenden herzlich willkommen. In seiner Begrüßung richtete der Dekan persönliche Worte an die neuen Studierenden und unterstrich die Bedeutung eines gelungenen Studienstarts sowie die vielfältigen Chancen und Perspektiven, die ein Studium am Fachbereich Gesundheit eröffnet.

Im Rahmen der Begrüßungsveranstaltung erhielten die neuen Studierenden einen ersten Einblick in den Fachbereich, lernten wichtige Ansprechpersonen kennen und wurden mit zentralen organisatorischen Abläufen vertraut gemacht. Neben der Vermittlung relevanter Informationen zum Studienstart stand insbesondere das Ankommen in der neuen Studienumgebung im Fokus.

Der Fachbereich Gesundheit freut sich, die neuen Studierenden auf ihrem akademischen Weg zu begleiten und wünscht ihnen einen gelungenen Start, spannende Einblicke in ihr Studienfach und viel Erfolg für die kommenden Semester.


 

Klima kids

Freuen sich über die zukünftige Zusammenarbeit: Dr. Sophie Ruhrmann (Amtsleiterin Gesundheitsamt, von links), Rolf Reul (Sachgebietsleiter Gesundheitsplanung) und Frank Die (Gesundheitsdezernat und Kinder-und Jugenddezernet) sowie Prof. Dr. Susanne Hanefeld (Direktorin Willy Robert Pitzer-Institut) und Sabrina Hanika (wissenschaftliche Mitarbeiterin). (Foto THM)


Der Klimawandel zählt zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Besonders Kinder gelten als schutzbedürftige Gruppe, da sie sensibler auf Temperaturveränderungen reagieren. Das Projekt KLIMA-kids will Kindertageseinrichtungen im Landkreis Gießen dabei unterstützen, den Alltag in der Kita klimabewusst und gesundheitsfördernd zu gestalten. Die Einrichtungen werden dabei begleitet, Schutz- und Anpassungsstrategien zu entwickeln.

Umgesetzt wird KLIMA-kids (Klimaresiliente Lern- und Innovationsorientierte Maßnahmen für Aufwachsende (kids)) gemeinsam vom Willy Robert Pitzer-Institut für Versorgungsforschung und Rehabilitation der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) in Kooperation mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Gießen. Die ARGE GKV-Bündnis für Gesundheit in Hessen fördert das Projekt über drei Jahre mit rund 276.000 Euro.

Ziel des Projekts ist es, Kinder frühzeitig dabei zu unterstützen, mit klimabedingten Belastungen wie Hitze umzugehen und gleichzeitig ihre Gesundheit zu fördern. Das Projektteam begleitet die Kitas dabei, entsprechende Konzepte in den Alltag zu integrieren. Im Mittelpunkt stehen die Kinder selbst. Sie werden von Beginn an aktiv in das Projekt einbezogen und in Formaten wie „Hitze-Detektive“, „Wasserforscher“ oder „Schatten-Entdecker“ spielerisch an die Themen Klima und Gesundheit herangeführt. „Durch alltagsintegrierte, altersgerechte und pädagogische Angebote sollen ihre klima- und gesundheitsbezogenen Kompetenzen gestärkt werden. So lernen sie, klimabedingte Belastungen sicher zu bewältigen“, beschreibt Jasmin Hüttl, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Willy Robert Pitzer-Institut.

Gleichzeitig richtet sich KLIMA-kids an pädagogische Fachkräfte und Kita-Teams. In Workshops, Coachings und einer begleitenden Konzeptentwicklung erarbeiten sie passende Klima- und Gesundheitskonzepte für ihre jeweilige Einrichtung. Bauliche Anpassungen sind kein Bestandteil des Projekts.

Ein zentrales Merkmal ist der partizipative und praxisnahe Ansatz des Projekts, betont das Projektteam unter Leitung von Prof. Dr. Susanne Hanefeld, Direktorin des Willy Robert Pitzer-Instituts: Auch Eltern und Erziehungsberechtige werden eingebunden.

KLIMA-kids gliedert sich in zwei Phasen: Während der ersten Projektphase begleitet das Team zwei bis drei Kindertageseinrichtungen im Landkreis Gießen. Gemeinsam mit den Kita-Teams entwickeln sie alltagstaugliche klima- und gesundheitsbezogene pädagogische Konzepte. In der zweiten Phase werden die gewonnenen Erkenntnisse genutzt, um das Konzept auf weitere Kitas zu übertragen und im Rahmen der kommunalen Strategie „Gemeinsam Gesundheit gestalten“ der Stadt und des Landkreises Gießen dauerhaft zu etablieren.

„Das im Rahmen unserer Kooperationsvereinbarung auf den Weg gebrachte Vorhaben Klima-Kids erfüllt aus unserer Sicht die wesentlichen Faktoren für ein gelingendes Vorgehen, wie beispielsweise die Schulung von Fachkräften in Kitas“, betonten Dr. Sophie Ruhrmann, Amtsleiterin Gesundheitsamt, und Rolf Reul, Sachgebietsleiter Gesundheitsplanung, des Landkreises. „Die Anpassung an Klimaveränderungen und wie wir insbesondere im Zusammenhang mit der Gesundheit von Kindern damit umgehen, ist ein wesentlicher Baustein in unserer Gesundheitsstrategie. Wir freuen uns daher, dass wir mit der Kindertagesbetreuung und Fachaufsicht Kita beim Jugendamt des Landkreises einen weiteren wichtigen Projektpartner gewinnen konnten.“ Dieser Aussage pflichtet Frank Ide als Gesundheitsdezernent und auch Kinder- und Jugenddezernent bei.

Claudia Ackermann, Leiterin des Verbands der Ersatzkassen e. V. (vdek), erklärt stellvertretend für die Geschäftsführung der ARGE GKV-Bündnis für Gesundheit und die gesetzlichen Krankenkassen in Hessen: „Kinder leiden besonders unter Belastungen wie Hitze oder extremen Wetterlagen, die sie weniger gut als Erwachsene ausgleichen können. Deshalb ist es wichtig, ihre Gesundheitskompetenz früh zu stärken und Fachkräfte sowie Familien gezielt zu unterstützen. Das Projekt ‚KLIMA-kids‘ zeigt, wie Klimaanpassung und Gesundheitsförderung im Kita-Alltag zusammenwirken können und wie Kinder dadurch sicherer und selbstbewusster werden. Aus diesem Grund fördern die gesetzlichen Krankenkassen in Hessen und die ARGE GKV-Bündnis für Gesundheit das Vorhaben für drei Jahre.“

Die Gesamtkoordination des Projekts liegt beim Willy Robert Pitzer-Institut, das auch die Qualifizierung, Forschung, Materialentwicklung und Evaluation verantwortet. „Mit KLIMA-kids schaffen wir eine wissenschaftlich fundierte Grundlage, um Klimaanpassung und Gesundheitsförderung dauerhaft in den Strukturen der Kindertagesbetreuung zu verankern. Unser Ziel ist es, praxiserprobte Konzepte zu entwickeln, die über einzelne Einrichtungen hinauswirken und langfristig zur gesundheitlichen Chancengerechtigkeit von Kindern in der Region beitragen“, fasst Prof. Dr. Susanne Hanefeld zusammen.

Das Willy Robert Pitzer-Institut und das Gesundheitsamt des Landkreises Gießen haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um ihre Zusammenarbeit in der Gesundheitsplanung zu vertiefen und gemeinsam die Gesundheitsstrategie „Gemeinsam Gesundheit gestalten“ des Landkreises umzusetzen. Durch die Verzahnung von wissenschaftlichen Perspektiven und Erkenntnissen mit praktischen Maßnahmen profitiert letztendlich die Bevölkerung.


Liebe Studieninteressierte,

wir laden Sie herzlich zu unseren Online-Informationsveranstaltungen für den Bachelorstudiengang Medizinisches Management ein. Markus März, der Studiengangsleiter, gibt Einblicke in den Aufbau und die Inhalte des Studiengangs und beantwortet gerne Fragen.

Die Veranstaltungen finden an den folgenden Terminen online über das Videokonferenzsystem Pilos statt:

- Montag, 20. April 2026, 15:00 Uhr, ONLINE

- Montag, 22. Juni 2026, 15:00 Uhr, ONLINE

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Hier geht’s direkt zur Online Konferenz:

https://pilos.thm.de/rooms/ksb-phx-znz

 

Weitere Informationen über den Studiengang finden Sie hier:

https://www.thm.de/ges/studium/sie-wollen-studieren/medizinisches-management-b-sc-2

Markus März
Studiengangsleiter Medizinisches Management B.Sc.

 

 


STEP Woche SS16 10.19Liebe Studierende des Fachbereichs Gesundheit,

wir begrüßen alle Studierende zum Sommersemester 2026 und wünschen Ihnen allen ein schönes und erfolgreiches Semester.

Das Sommersemester 2026 startet am 01.04.2026

Vorlesungsbeginn ist der 13.04.2026.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen wichtige Informationen zu dem bevorstehenden Wintersemester mitteilen.

Herzliche Grüße
Ihr Fachbereich Gesundheit Team