Aktuelles

Liebe Studierende,

folgende Veranstaltung entfällt am 27.05.2020:

- Planen und Bauen, Frau Ansion (Ersatztermin wird noch bekannt gegeben)

Mit der Bitte um Beachtung.


Liebe Studierende,

die Veranstaltung Grundlagen der gesundheitsorientierten Arbeitsphysiologie und -psychologie (Dozentin Frau von Boetticher) entfällt am 18.05.2020.
Die Veranstaltung findet an folgenden Terminen statt:

  • 25.05.2020 (5. und 6. Block)
  • 22.06.2020 (5. und 6. Block)
  • 29.06.2020 (5. und 6. Block)
  • 06.07.2020 (5. und 6. Block)
  • 13.07.2020 (5. und 6. Block)
  • 27.07.- 31.07.2020 (1. - 3. Block)

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Stundenplan.
Die Informationen im Moodle Kurs werden zeitnah ergänzt.

Mit der Bitte um Beachtung!


Liebe Studierende,

der Prüfungsplan für das Wintersemester 2019/2020 (02.06.2020 - 10.06.2020) ist online:

Prüfungsplan WiSe 2019/2020


STEP Woche SS16 10.19Liebe Studierende des ersten Semesters Bachelor und Master,

wir möchten Sie am Fachbereich Gesundheit herzlich willkommen heißen und wünschen Ihnen einen guten Start ins Semester.

Semesterbeginn ist der 20.04.2020.

Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen des Fachberechs GES zum Studienstart.

Allgemeine Informationen der THM zum Studienstart finden Sie hier: www.thm.de/willkommen

Herzliche Grüße
Ihr Fachbereich Gesundheit Team

 

 

 


STEP Woche SS16 10.19Liebe Studierende des Fachbereichs Gesundheit,

wir begrüßen alle Studierende zum Sommersemester 2020 und wünschen Ihnen allen ein schönes und erfolgreiches Semester.

Semesterbeginn ist der 20.04.2020.

Aufgrund der aktuellen Situation mussten die THM und der Fachbereich einige Maßnahmen und Veränderungen für den Vorlesungsbetrieb umsetzen.
An dieser Stelle möchten wir Ihnen wichtige Informationen zu dem bevorstehenden Sommersemester mitteilen.

Herzliche Grüße
Ihr Fachbereich Gesundheit Team

 

 

 


Covid-19 breitet sich weiter aus.Die Professoren Ulrich Koehler, Keywan Sohrabi und Volker Groß präsentieren mit Thomas Schneider vom Industriepartner MHM (von links) das neuentwickelte Beatmungsgerät.Beatmungsgeräte sind knapp. Abhilfe könnte eine Neuentwicklung von Wissenschaftlern der Technischen
Hochschule Mittelhessen (THM) und des Universitätsklinikums Gießen/Marburg (UKGM) schaffen. Die Professoren Dr. Volker Groß und
Dr. Keywan Sohrabi vom Fachbereich Gesundheit der THM sowie Prof. Dr. Ulrich Koehler, der am UKGM das Schlafmedizinische Zentrum leitet,
haben eine einfache und kostengünstige Lösung für die Beatmung von Covid-19-Patienten entwickelt.

Das „Mobile Einfach-Beatmungsgerät 2020 (MEB 2020-1)“ basiert unter anderem auf Erkenntnissen aus der Schlafmedizin. „Das System unterstützt Patienten aktiv bei der Atmung. Es schont damit die Physis der Patienten und erhält so die lebensnotwendige Konzentration von Sauerstoff im Blut. Die Patienten erhalten während des Einatmens einen erhöhten Druck, der beim Ausatmen gesenkt wird. Dieses Verfahren wird in Fachkreisen als Biphasic Positive Airway Pressure bezeichnet. Der positive Druck während des Ausatmens verhindert den Kollaps der Atemwege. Zusätzlich wird mithilfe des Gerätes Sauerstoff verabreicht,“ so Koehler.

Im schwerem Verlauf führt die Lungenentzündung bei Covid-19-Patienten zu einer ausgeprägten Atemnot, die sie körperlich stark beansprucht und eine Invasivbeatmung nötig macht. Solche Beatmungsplätze sind knapp. „Unser System kann einer invasiven Beatmung vor- und nachgeschaltet werden. Die Unterstützung der Atmung ist nicht-invasiv. Sie wird heute mit teuren multifunktionellen Geräten durchgeführt. MEB 2020-1 erzeugt einen ausreichenden Einatmungsdruck und sorgt während des Ausatmens dafür, dass die kleinen Atemwege nicht kollabieren. Bei der Entwicklung haben wir auch darauf geachtet, eine Luftkontamination zu vermeiden. Bei vielen aktuellen Konzepten wird dieser Aspekt vernachlässigt“, erläutert Sohrabi.

Das Gerät ist technisch einfach und mobil einsetzbar. MEB 2020-1 sollen auch Nicht-Fachleute, also zum Beispiel die Patienten selbst, Angehörige oder Pfleger, bedienen können. Hochqualifiziertes Fachpersonal wird dadurch entlastet. Das Gerät verzichtet auf eine komplizierte Überwachungstechnik. Trotzdem arbeitet es zuverlässig und den geltenden Normen entsprechend.

Ein Prototyp wird zurzeit erprobt. Mit Unterstützung des Gießener Medizintechnikunternehmens MHM bereiten die Wissenschaftler die Produktion vor. „Wir arbeiten an der Zulassung als Medizinprodukt,“ sagt Volker Groß. „Der dazu in Deutschland vorgegebene Weg ist angesichts der aktuellen Lage aber zu langwierig. Deswegen ist die Politik gefordert, eine schnelle und unbürokratische Lösung zu finden. Weil es einfach zu bedienen und kostengünstig ist, kommt das Gerät für einen weltweiten Einsatz in Frage und kann dazu beitragen, viele Leben zu retten.“

Quelle: THM Homepage Link