
Vom 8. bis 11. September besuchten Prof. Dr. Michael Scholtes gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen Lisa Steinbrecher und Anna Kisser sowie zehn Studierenden des Masterstudiengangs Digitale Medizin des Fachbereichs Gesundheit die „Conference of the Swiss (SSBE), Austrian (ÖGBMT) and German (VDE-DGBMT) Societies for Biomedical Engineering“ in Basel. Die Tagung überzeugte durch ihr internationales Format und bot ein vielfältiges Programm mit Keynotes, Fokussessions sowie Sitzungen in spezialisierten Fachausschüssen.
Bereits zu Beginn sorgten renommierte Keynote-Vorträge für spannende Impulse: Internationale Expertinnen und Experten beleuchteten aktuelle Entwicklungen in der biomedizinischen Technik, von Innovationen über Normen bis hin zu den Anforderungen an Zulassungsverfahren.
In den Fokussessions erhielten die Studierenden Einblicke in neueste Forschungsergebnisse, technologische Trends und ethisch-rechtliche Fragestellungen. Besonders im Fachausschuss Regulatory Affairs wurde intensiv diskutiert, wie Gesetze und Richtlinien die Entwicklung und Markteinführung biomedizintechnischer Produkte beeinflussen.
Erfreulich war, wie aktiv sich die Studierenden in die wissenschaftlichen Debatten einbrachten: Sie stellten Fragen, brachten eigene Beobachtungen ein und nutzten das Netzwerk vor Ort, um Kontakte zu Forschenden zu knüpfen. Diese Interaktionen haben nicht nur das Verständnis für theoretische Inhalte vertieft, sondern auch praxisnahe Perspektiven eröffnet. Damit wurde deutlich, wie wertvoll die Teilnahme an einer internationalen Fachkonferenz für die wissenschaftliche Ausbildung ist.
Die Exkursion wurde durch Mittel aus dem QSL-Programm der THM ermöglicht. Wir freuen uns, dass unsere Studierenden diese Gelegenheit zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung nutzen konnten.