Gesundheitsstadt Gießen: Gemeinsam Zukunft gestalten
Veröffentlicht: Januar 2026
Wie kann Gießen seine Rolle als Gesundheits- und Medizinstandort weiter stärken und zukunftsfähig ausbauen? Dieser Frage widmete sich eine Veranstaltung der Stadt Gießen, an der Vertreter*innen aus Wissenschaft, Gesundheitsversorgung und Gesundheitswirtschaft teilnahmen. Oberbürgermeister Thilo Becher unterstrich in diesem Rahmen das Ziel, Gießen als Gesundheitsstadt weiterzuentwickeln und Gesundheit als zentrales Zukunftsthema der Stadt zu positionieren. Begleitet wurde der Austausch vom Willy Robert Pitzer-Institut für Versorgungsforschung und Rehabilitation, das die inhaltliche Arbeit aktiv unterstützte und die Moderation durch Frau Prof. Dr. Susanne Hanefeld übernahm.
In den aufwendig renovierten Räumen des Alten Flughafens in Gießen wurde deutlich, welche überregionale Bedeutung die Stadt als Standort mit einer breit aufgestellten Gesundheitswirtschaft besitzt. Ein zentrales Anliegen der Veranstaltung war es, Akteur*innen aus den unterschiedlichsten Gesundheitsbereichen der Stadt miteinander zu vernetzen, vorhandene Ressourcen gemeinsam zu nutzen und sinnvoll einzusetzen sowie die Kommunikation zwischen allen Beteiligten zu stärken. Als tragende Säule der lokalen Wirtschaft und als Ort exzellenter Forschung bietet Gießen beste Voraussetzungen, um Gesundheitsversorgung, Prävention und Gesundheitsförderung weiterzuentwickeln. Ein besonderer Höhepunkt war die Keynote von Prof. Dr. Werner Seeger, die eindrucksvoll zeigte, wie aus Spitzenforschung in Gießen konkrete gesundheitliche Mehrwerte für die Menschen in Stadt und Region entstehen.
Ergänzt wurde das Programm durch einen Speed Pitch, in dem Gießener Gesundheitsakteur*innen ihre innovativen Leistungen und Ideen für intersektorale, zukunftsrelevante Handlungsfelder präsentierten. Im offenen und engagierten Austausch konnten schließlich zentrale Themen identifiziert werden, die künftig in Arbeitsgruppen weiter vertieft werden sollen. Ziel ist es, die lokale Zusammenarbeit im Gesundheitswesen nachhaltig zu stärken, Synergien zwischen den Akteur*innen zu nutzen und gemeinsam Impulse für die Weiterentwicklung der Gesundheitsstadt Gießen zu setzen.
Grenzenlos gesund 2025: Mentale Gesundheit zwischen digitaler Belastung und digitaler Chance
Veröffentlicht: November 2025
Im Rahmen der Online-Reihe Grenzenlos gesund durften wir mit dem Team des Willy Robert Pitzer-Instituts zu Gast sein und eröffneten die Veranstaltung mit einem Blick auf mentale Gesundheit in der digitalen Welt. Die gemeinsame Veranstaltungsreihe der hessischen Landkreise Bergstraße, Odenwaldkreis und Rheingau-Taunus-Kreis in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für Telemedizin und E-Health Hessen (KTE) bietet regelmäßig spannende Fachvorträge rund um Telemedizin und digitale Gesundheitsversorgung. Ziel: Wissen vermitteln, Orientierung geben und Impulse liefern, die sich direkt im Alltag nutzen lassen.
In unserem Vortrag beleuchteten wir, was Zahlen und Studien heute klar zeigen: Rund 83 % der Erwachsenen in Deutschland nutzen Social Media, durchschnittlich verbringen sie etwa 72 Stunden pro Woche online. Das bleibt nicht folgenlos. Schlafprobleme, sinkendes Selbstwertgefühl, Informationsflut, ständige Erreichbarkeit und „Always-on“-Mentalität erhöhen das Risiko für Stress, Erschöpfung und mentale Überlastung im Privatleben wie im Arbeitskontext. Besonders ältere Beschäftigte stehen dabei häufig unter zusätzlichem Anpassungsdruck durch neue Technologien. Gleichzeitig machten wir deutlich: Digitalisierung ist nicht per se schädlich. Studien zeigen, dass bewusste Screen-Time-Reduktion Stress senken und Wohlbefinden steigern kann. Die WHO betont zudem die zentrale Rolle sozialer Verbundenheit für mentale Gesundheit als wichtiges Gegengewicht zur digitalen Isolation.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA), den sogenannten „Apps auf Rezept“. Als zertifizierte Medizinprodukte können sie eigenständig, begleitend oder in der Nachsorge eingesetzt werden, insbesondere im Bereich Psychologie und Psychotherapie. Ihre Vorteile: niedrigschwelliger Zugang, zeit- und ortsunabhängige Nutzung und wissenschaftlich geprüfte Wirksamkeit. Gleichzeitig haben sie klare Grenzen und ersetzen nicht den persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt.
Unser Fazit: Mentale Gesundheit ist die Grundlage für Lebensqualität. Entscheidend ist nicht Verzicht, sondern Balance. Eine gute digitale Gesundheitskompetenz hilft Risiken zu erkennen und die Chancen der Digitalisierung sinnvoll zu nutzen, für mehr Wohlbefinden in einer vernetzten Welt.
Alle Inhalte zur Veranstaltung können Sie auf der offiziellen Homepage digitales Hessen des Kompetenzzentrums für Telemedizin und E-Health nachlesen.
Dr. Helmut Häuser besucht das Willy Robert Pitzer-Institut am Fachbereich Gesundheit der THM
Veröffentlicht: November 2025
Am 19. November besuchte Dr. Helmut Häuser, Vorstandsvorsitzender der Willy Robert Pitzer-Stiftung, das Willy Robert Pitzer-Institut für Versorgungsforschung und Rehabilitation am Fachbereich Gesundheit der THM. Der Austausch bot die Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand der Forschung, laufende Projekte sowie Perspektiven der Zusammenarbeit zwischen der Stiftung und dem Institut auszutauschen.
Ziel des Besuchs war es unter anderem, den erfolgreichen Aufbau des Instituts zu würdigen, der durch eine fünfjährige Stiftungsprofessur mit einem Fördervolumen von rund einer Million Euro ermög- licht wurde, sowie zukünftige Perspektiven für Forschung und Transfer zu erörtern. Dr. Häuser betonte dabei die Bedeutung der praxisnahen Forschung, die durch die Stiftung maßgeblich unterstützt wird.
Mehr zum Besuch lesen Sie im Originalartikel auf der THM-Homepage.
Fachtag „Gesundheitsförderung trifft Klimawandel: Psychische Gesundheit im Fokus von Forschung und Praxis“
Veröffentlicht: Oktober 2025
Am 22. Oktober 2025 fand in Frankfurt am Main der Fachtag „Gesundheitsförderung trifft Klimawandel: Psychische Gesundheit im Fokus von Forschung und Praxis“ statt, organisiert von der Fach- und Vernet- zungsstelle Gesundheitsförderung und Klimawandel der HAGE. Im Fokus der Veranstaltung standen die vielfältigen Zusammenhänge zwischen psychischer Gesundheit, Gesundheitsförderung und den gesell- schaftlichen Rahmenbedingungen, die unser Wohlbefinden und unsere Lebensqualität beeinflussen.
Das abwechslungsreiche Programm bot spannende Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse und Praxisbeispiele aus unterschiedlichen Handlungsfeldern. Ein Schwerpunkt lag auf Projekten, die die Förderung psychischer Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in den Blick nehmen. Zahlreiche Beiträge zeigten praxisnahe Ansätze zur Stärkung von Resilienz, Prävention und gesundheitsfördernden Lebenswelten. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, psychische Gesundheit als integralen Bestandteil umfassender Gesundheitsstrategien zu verstehen.
Für das Team des Willy Robert Pitzer-Instituts konnten Frau Hüttl und Frau Lücker die Gelegenheit nutzen, wertvolle Kontakte zu knüpfen, sich mit Fachkolleginnen und -kollegen auszutauschen und neue Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen. Besonders bereichernd war die Teilnahme am Fachforum „Klimakommunikation“, das praxisorientierte Einblicke in die Bedeutung einer wirksamen Kommunikation im Kontext von Gesundheit und Umwelt vermittelte.
Der Fachtag bot viele inspirierende Eindrücke und unterstrich die Relevanz, psychische Gesundheit stärker in den Mittelpunkt von Forschung, Praxis und gesellschaftlichem Diskurs zu stellen. Für das Team des Willy Robert Pitzer-Instituts war die Teilnahme eine wertvolle Erfahrung, die wichtige Anregungen für zukünftige Projekte und Kooperationen mit sich brachte.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Homepage der HAGE.
Vernetzte Zukunft der Medizin: Impulse vom 4. Frankfurter eHealth-Tag
Veröffentlicht: September 2025
Unter der zentralen Frage, wie digitale Technologien die Medizin
besser, sicherer und menschlicher machen können, war das Team unseres Instituts am 23. September 2025 zu Gast beim 4. Frankfurter eHealth-Tag. Veranstaltet vom University Center for Digital Healthcare (UCDHC) an der Universitätsmedizin Frankfurt, bot der Tag inspirierende Einblicke in die digitale Transformation des Gesundheitswesens.
Unter dem Motto „Connected Healthcare⁴“ stand die intelligente Vernetzung von Patient*innen, Fachpersonen, Systemen und Innovationen im Mittelpunkt. Die zahlreichen Vorträge und Diskussionen machten deutlich, dass die Digitalisierung weit mehr als nur ein technologischer Fortschritt ist: Sie ist der Schlüssel für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung, die Forschung, Lehre und die direkte Patient*innenversorgung intelligent miteinander verbindet.
Das Themenspektrum reichte von zukunftsweisenden Impulsen wie der Keynote von Prof. Dr. Martin Hirsch zur digitalen Medizin über praxisnahe Einblicke in das Forschungsdatenmanagement, die App-Entwicklung und digitale Innovationen in der Pflege. Auch grundlegende Voraussetzungen wie moderne IT-Infrastrukturen, Cloud-Lösungen und 5G-Netze wurden intensiv diskutiert. Eine besondere Gelegenheit zum Austausch bot der „Testing Hub“, in dem die Teilnehmenden digitale Projekte und Anwendungen direkt ausprobieren und mit den Entwickler*innen ins Gespräch kommen konnten.
Deutlich wurde: Der Weg zu einer effizienteren, sichereren und patientenzentrierten Medizin führt über eine klug gestaltete und konsequent umgesetzte digitale Vernetzung. Wir bedanken uns herzlich bei allen Referierenden und Organisator*innen für den erkenntnisreichen Austausch und die vielfältigen Impulse und freuen uns bereits auf den 5. Frankfurter eHealth-Tag im kommenden Jahr. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Homepage der Universitätsmedizin Frankfurt.
Innovative Arbeitszeitgestaltung in der Pflege: Das WRP-Institut auf dem Gesundheitswirtschaftskongress 2025
Veröffentlicht: September 2025
Wie kann die Arbeitszeit in der Pflege zukunftsfähig
gestaltet werden, um den Berufsalltag zu verbessern und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken? Mit dieser zentralen Frage war unser Institut Anfang September auf dem Gesundheitswirtschaftskongress 2025 in Hamburg vertreten, dem wegweisenden Branchentreffen mit über 1.000 Teilnehmenden.
Im Rahmen der „Next Generation Session“, die gezielt neuen Ideen und Talenten eine Bühne bot, präsentierte unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Pia Brants Lösungsansätze in ihrem Vortrag zum Thema „Eine empirische Analyse der Arbeitszeitgestaltung im stationären Pflegewesen zur Optimierung der individuellen Work-Life-Balance“. Ihr Beitrag beleuchtete, wie innovative Modelle nicht nur die Arbeitszufriedenheit steigern, sondern auch die Versorgungsqualität nachhaltig sichern können.
Der Vortrag fügte sich nahtlos in die übergreifenden Themen des Kongresses ein: Mut zur Veränderung und die Notwendigkeit, die Weichen für zukunftsfähige Strukturen im Gesundheitswesen zu stellen. In zahlreichen Diskussionen wurde deutlich, dass der tiefgreifende Wandel der Branche nur gelingen kann, wenn auch die Arbeitsbedingungen für Fachkräfte aktiv modernisiert werden.
Die Teilnahme an diesem wichtigen Forum unterstreicht unseren Anspruch, mit anwendungsorientierter Forschung konkrete Antworten auf die drängenden Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung zu geben. Der Austausch in Hamburg hat uns erneut darin bestärkt, wie entscheidend der Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis für die Gestaltung eines zukunftsfesten Gesundheitswesens ist.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Hompage des Gesundheitswirtschaftskongresses.
Viertes Konsortialtreffen des Projektteams AmRe-LoCO: Weichenstellung für das kommende Projektjahr
Veröffentlicht: September 2025
Mitte September fand das halbjährliche Konsortialtreffen im Rahmen des laufenden Versorgungsforschungsprojektes AmRe-LoCO, kurz für „Digital unterstützte ambulant-medizinische Rehabilitation bei Long-COVID-Syndrom“, statt. Vertreter*innen des interdisziplinären Projektkonsortiums trafen sich am Willy Robert Pitzer-Institut für Versorgungsforschung und Rehabilitation in Gießen, um sich über den aktuellen Stand ausuztauschen und zentrale Weichen für das kommende Projektjahr zu stellen. Im Zentrum der Diskussion standen die bisherigen Fortschritte sowie die Planung des letzten Projektjahres, das insbesondere durch die Evaluation des Versorgungsansatzes geprägt sein wird.
Wir freuen uns, nach dem gelungenen und konstruktiven Austausch auf die weitere gemeinsame Zusammenarbeit in den nächsten Projektmonaten.
Impulse für die Zukunft – Institutsteam bei Fachtagung in Frankfurt
Veröffentlicht: Juli 2025
Das Team des WRP-Instituts war zu Gast bei der Fachtagung „Kommunale Maßnahmen für einen zukunftsfähigen ÖGD in Hessen“ in Frankfurt am Main – ein Tag voller Austausch, Inspiration und spannender Perspektiven.
Zahlreiche Vertreter*innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes aus ganz Hessen präsentierten in den Räumlichkeiten der Frankfurter Goethe-Universität vielfältige Maßnahmen und innovative Ansätze, mit denen sie die Gesundheitsförderung vor Ort aktiv gestalten. Im Fokus standen nicht nur gelungene Praxisbeispiele, sondern auch der Blick nach vorn: Welche Potenziale lassen sich künftig noch besser ausschöpfen? Welche Rolle kann die Zusammenarbeit zwischen ÖGD und Wissenschaft hierbei spielen?
Dabei rückten auch Themen in den Mittelpunkt, die unsere Gesellschaft in den kommenden Jahren zunehmend beschäftigen werden – etwa die klimatischen Veränderungen und ihre gesundheitlichen Folgen. So wurde unter anderem das neu gestaltete Hitzeportal des mittelhessischen Lahn-Dill-Kreises vorgestellt. Auch die Bedeutung geschlechtersensibler Perspektiven, etwa im Bereich der Frauengesundheit, wurde in diesem Zusammenhang genannt.
Deutlich wurde: Eine enge Vernetzung zwischen kommunaler Praxis und Forschung ist ein zentraler Schlüssel für nachhaltige Gesundheitsförderung und Prävention.
Veranstaltet wurde die Fachtagung gemeinschaftlich vom Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) und dem Hessischen Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege (HMFG).
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Homepage des IWAK.
Gelungene Kick-off Veranstaltung zum gemeinsamen Forschungsprojekt in der forensischen Psychiatrie
Veröffentlicht: Februar 2025
Retrospektive Analyse steigender Patientenzahlen im hessischen Maßregelvollzug anhand von Routinedaten der Vitos Klinik für forensische Psychiatrie Gießen
Mit einem gemeinsamen Forschungsprojekt möchten das Willy Robert Pitzer-Institut für Versorgungsforschung und Rehabilitation am Fachbereich Gesundheit der THM und die Vitos Klinik für forensische Psychiatrie Gießen die veränderte Versorgungssituation in der forensischen Psychiatrie analysieren.
Um über den Maßregelvollzug, die Geschichte der Vitos Klinik für forensische Psychiatrie Gießen und das gemeinsame Forschungsprojekt zu informieren, fand am 17. Februar 2025 eine Kick-off Veranstaltung in den Räumlichkeiten der Vitos Klinik in Gießen statt. Die Veranstaltung wurde durch zahlreiche Interessierte, insbesondere von Fachpublikum und Studierenden, besucht.
Ziel des Forschungsprojektes ist es, anhand von Routinedaten der letzten zehn Jahre Erkenntnisse über mögliche Hintergründe und Einflussfaktoren für die Veränderungen der Unterbringungszahlen im hessischen Maßregelvollzug zu gewinnen. Mit den Ergebnissen sollen Ansatzpunkte und Konzepte für mögliche Interventionen auf Versorgungsebene sowie auf politischer Ebene generiert werden.
Die Pressemitteilung zur Kick-off Veranstaltung finden Sie hier.
Konsortialtreffen des Projektteams AmRe-LoCO: erste Ergebnisse &
neue Impulse
Veröffentlicht: Januar 2025

Foto: Jane Vanhnadak – ZTM Bad Kissingen GmbH
Das jüngste Konsortialtreffen des interdisziplinären Projektteams von AmRe-LoCO, kurz für „Digital unterstützte ambulant-medizinische Rehabilitation bei Long-COVID-Syndrom“, fand in den Räumlichkeiten des ZTMs in Bad Kissingen statt. Die beteiligten Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Medizin, Versorgungsforschung, Netzwerkmanagement und E-Health-Technologien tauschten sich über aktuelle Projektfortschritte in der Untersuchung und dem Therapiemanagement teilnehmender Long-COVID-Patient*innen aus. Ziel des Projektes AmRe-LoCO ist es, die Lebensqualität betroffener Personen mittels eines lotsenorientierten, hybriden Versorgungsansatzes langfristig zu verbessern und darüber hinaus zu einer Stärkung der regional bestehenden Versorgungsstrukturen rund um das neuartige Krankheitsbild beizutragen.
Zentrale Themen des gemeinsamen Austauschs waren neben dem erfolgreichen Ausbau des Therapeutennetzwerks die Intensivierung der Patientenakquise und die erweiterte Ausgestaltung von Therapieinhalten, insbesondere in den Bereichen der Entspannung und des Pacings. Beide Ansätze sind besonders wichtig, um den komplexen Anforderungen des Long-COVID-Syndroms gerecht zu werden, da Patient*innen häufig unter chronischer Erschöpfung und einer reduzierten Belastbarkeit leiden. Hierbei beschreibt Pacing das gezielte Management von Aktivität, Ruhe und Entspannungstechniken. Die Gesamtheit dieser Schlüsselkomponenten kann zu einer nachhaltigen Erholung und Verbesserung der Lebensqualität beitragen.
Das gesamte Projektteam von AmRe-LoCO freut sich auf die weitere Zusammenarbeit und Fortschritte in der Umsetzung des neuen Versorgungskonzeptes.
Impulsvortrag als Teil der Veranstaltungsreihe Grenzenlos Gesund
- Smart allein Daheim
Veröffentlicht: Januar 2025
»Save the Date, 05. Februar 2025«
Wir freuen uns an dieser Stelle ankündigen zu dürfen, dass das Team des Willy Robert Pitzer-Instituts für Versorgungsforschung und Rehabilitation Teil der diesjährigen Veranstaltungsreihe Grenzenlos Gesund - Smart allein Daheim sein wird. Hierbei wird das WRPI-Team mit einem Impulsvortrag zum Thema „Pflege Zuhause: Möglichkeiten der Betreuung und Unterstützung durch Ambient Assisted Living“ in die Veranstaltung rund um die Thematik „Altersgerechte Assistenzsysteme zur Unterstützung bei der Pflege zuhause: für mehr Entlastung und Komfort“ einführen. Freuen Sie sich auf spannende Vorträge und anregende Diskussionen mit den geladenen Fachexpert*innen.
Weitere Informationen zur Veranstaltung inklusive der Anmeldung zum Format können über die Homepage des Kompetenzzentrums für Telemedizin Mittelhessen abgerufen werden.
Neue Forschungskooperation mit der Vitos Klinik für forensische Psychiatrie Gießen
Veröffentlicht: Januar 2025
In den letzten Jahren ist das öffentliche und mediale Interesse am Maßregelvollzug deutlich angestiegen, nicht zuletzt aufgrund der zunehmenden Kritik an den Bedingungen des Maßregelvollzugs mit Überbelegung, Zwang, langen Unterbringungszeiten und nicht ausreichender Transparenz. Kliniken und Landesbehörden kritisieren gleichzeitig verlängerte Unterbringungszeiten, zum Beispiel aufgrund des Fehlens von Nachsorgeeinrichtungen, und warnen vor besorgniserregenden Zuständen, die durch die unzureichenden Kapazitäten entstehen könnten.
Aufgrund der immer knapper werdenden finanziellen und personellen Ressourcen sowie der zunehmend begrenzten Behandlungsmöglichkeiten muss der Fokus darauf liegen, die Patientenzahl im Maßregelvollzug so gering wie möglich zu halten. Dafür braucht es eine Datenbasis, auf deren Grundlage gegensteuernde politische Entscheidungen (z.B. Gesetzesveränderungen, Entscheidungen über die Bereitstellung hochstrukturierter Nachsorgeangebote) ermöglicht werden können. Eine koordinierte vollständige bundesweite Datenerhebung ist aufgrund des länderspezifisch geregelten Maßregelvollzugs und den damit verbundenen Unterschieden kaum erreichbar.
Basierend auf der Kooperation der hessischen 63er-Maßregelvollzugskliniken sowie der zentralen Aufnahme aller Patient*innen durch die Vitos Klinik für forensische Psychiatrie Haina, verfügt der genannte Klinikverbund über einen gemeinsamen Datenpool. Auf dieser Datengrundlage soll nun für das Bundesland Hessen untersucht werden, welche Hintergründe für die Veränderung der Unterbringungszahlen im Maßregelvollzug gem. § 63 StGB in den vergangenen 10 Jahren identifizierbar sind. Daraus sollen sich Ansatzpunkte für mögliche Interventionen auf politischer Ebene oder Versorgungsebene ableiten lassen.
Um dieses Vorhaben durchzuführen haben das Willy Robert Pitzer-Institut für Versorgungsforschung und Rehabilitation am Fachbereich Gesundheit der THM und die Vitos Klinik für forensische Psychiatrie Gießen eine Forschungskooperation geschlossen, die nun spannende Perspektiven für die forensische Versorgungsforschung eröffnet.
Die Pressemitteilung zur Kooperation finden Sie auf der THM-Homepage.
Teilnahme an ZTM-Symposium durch das WRPI-Team
Veröffentlicht: September 2024
Am 25. September 2024 konnte das Team des Willy Robert Pitzer-Instituts für Versorgungsforschung und Rehabilitation der Einladung des ZTM in Bad Kissingen folgen und im Rahmen des ZTM-Symposiums mit dem Titel „Post- und Long-COVID-Syndrom – Unterstützung durch telemedizinische Apps“ einen Beitrag vorstellen.
Neben zwei weiteren Projektpräsentationen zur Thematik "Telemedizinische Angebote" stellten Jasmin Hüttl und Ann-Sophie Jacobs unter dem Titel "Langfristige gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Long-COVID und nun?" das Versorgungsforschungsprojekt Digital unterstützte ambulant-medizinische Rehabilitation bei Long-COVID-Syndrom (AmRe-LoCO) vor, das aktuell unter anderem in Kooperation mit dem ZTM umgesetzt wird.
Die vollständig aufgezeichnete Veranstaltung, kann über die Homepage des ZTM aufgerufen werden.
Start des Patienteneinschlusses im Projekt AmRe-LoCO
Veröffentlicht: September 2024 
Nach einer einjährigen intensiven Vorbereitungsphase im Versorgungsforschungsprojekt Digital unterstützte ambulant-medizinische Rehabilitation bei Long-COVID-Syndrom, kurz AmRe-LoCO, konnte das Projektteam im September 2024 mit dem Patienteneinschluss starten.
Mit AmRe-LoCO erhalten Long-COVID-Betroffene in der Region Lahn-Dill eine optimale und individuell auf sie zugeschnittene Versorgung, die über ärztliche und wissenschaftliche Case Manager*innen koordiniert wird. Das Versorgungskonzept besteht dabei sowohl aus ambulanten als auch digitalen Versorgungsleistungen. Das Willy Robert Pitzer-Institut für Versorgungsforschung und Rehabilitation ist für die wissenschaftliche Begleitung, die Bereitstellung der wissenschaftlichen Case Managerinnen und die Evaluation des Projekts verantwortlich. Das Projekt wird durch das Hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege (HMFG) gefördert.
Weiterführende Informationen zu den Projektinhalten und dem Ablauf von AmRe-LoCO sind auf der Projekthomepage zu finden.
Launch der Webseite zum Projekt AmRe-LoCO
Veröffentlicht: August 2024

Mit dem Launch der Projektwebseite ist ein weiterer Meilenstein im Forschungsprojekt AmRe-LoCO für den Patienteneinschluss im September 2024 abgeschlossen worden. Auf der Projektwebseite können sich Betroffene, Interessierte sowie Fachpublikum über das hybride Versorgungskonzept, das im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis stattfindet, informieren. Neben ausführlichen Informationen zum Aufbau und Ablauf des Versorgungskonzeptes, das aus digitalen sowie in Präsenz stattfindenden Angeboten besteht, erhalten Interessierte weiterführende Informationen zu einer möglichen Teilnahme an AmRe-LoCO.
Zweites Konsortialtreffen im Projekt AmRe-LoCO
Veröffentlicht: Juli 2024

Vor dem anstehenden Patienteneinschluss im September 2024 hat sich das Projektkonsortium von AmRe-LoCO, kurz für Digital unterstützte ambulant-medizinische Rehabilitation bei Long-COVID-Syndrom, in den Räumlichkeiten des Willy Robert Pitzer-Instituts für Versorgungsforschung und Rehabilitation in Gießen getroffen. Das Konsortium konnte sich über den Status Quo sowie über das weitere Vorgehen austauschen und den Projektfortschritt vorantreiben. Ein wichtiger Meilenstein ist mit der Finalisierung der Projektwebseite sowie der Entwicklung der Telemedizinplattform, die im Rahmen des Projektes zur Anwendung kommt durch den Konsortialpartner ZTM bereitgestellt wird, erreicht worden.
Wir freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit im AmRe-LoCO-Konsortium und die Umsetzung des neuen Versorgungskonzeptes.
Förderung zur Stärkung der geriatrischen Versorgung
Veröffentlicht: Juni 2024
Das Willy Robert Pitzer-Institut für Versorgungsforschung und Rehabilitation erhält eine Förderung für die Entwicklung regionaler, geriatrischer Versorgungsstrukturen im Projekt GeRTiGi (Geriatrischer Runder Tisch Gießen). Die Förderung wird durch den Strategischen Forschungsfonds der Technischen Hochschule Mittelhessen bereitgestellt und verfolgt neben dem Ziel, profilbildende Forschungsschwerpunkte auf- und auszubauen, auch die sektorenübergreifende Vernetzung geriatrisch versorgender Akteur*innen sowie die Antragsausgestaltung zur weiterführenden Zentrumsbildung in diesem Bereich.
Hintergrund für die Beantragung der Fördermittel ist die demografische Entwicklung in Deutschland, welche das Gesundheitssystem vor enorme Herausforderungen stellt, da der Anteil der über 80-Jährigen stetig wächst und in den kommenden Jahrzehnten weiter ansteigen wird. Bereits heute leben rund viereinhalb Millionen Menschen in dieser Altersgruppe, was etwa 5,4 % der Gesamtbevölkerung ausmacht. Obwohl ein längeres Leben mehr Möglichkeiten bietet, stellt die alternde Bevölkerung das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Viele Menschen über 65 Jahren haben bereits mit chronischen Erkrankungen zu kämpfen, die ihre Lebensqualität beeinträchtigen, und die Notwendigkeit der Pflege nimmt mit dem Alter häufig zu. Dies erschwert es, den letzten Lebensabschnitt gesund und selbstständig zu gestalten. Zudem gewinnen Aspekte wie Selbstständigkeit, Funktionalität und soziale Teilhabe zunehmend an Bedeutung für die Lebensqualität älterer Menschen. Altersgerechte Konzepte sind erforderlich, die es älteren Menschen ermöglichen, ihren Alltag zu bewältigen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Umso wichtiger wird die Entwicklung von innovativen, sektorenübergreifenden Versorgungsstrukturen, die eine bestmögliche Behandlung und Versorgung bei altersbedingten Krankheiten wie Demenz, Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sicherstellen.
Digital gestützte Reha bei Long-COVID
Veröffentlicht: Dezember 2023
Die Corona-Pandemie hatte neben den Akuterkrankungen auch eine weitere, dauerhafte Belastung für das Gesundheitssystem im Gepäck: Long- und Post-COVID. Diagnose und Therapie des neuen Krankheitsbildes stellen Hausarztpraxen vor große Herausforderungen. Das vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration mit rund 2 Millionen geförderte Projekt AmRe-LoCO (Digital unterstützte ambulant-medizinische Rehabilitation bei Long-COVID-Syndrom) erforscht daher ein hybrides Rehabilitationskonzept, das Betroffenen schnellere Hilfe ermöglichen und zugleich Praxen entlasten soll.
Im Rahmen des Projektes sollen (zunächst) im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis bestehende Versorgungslücken abgebaut werden. Hintergrund sind Berichte von Patient*innen, die von dem Long- und Post-COVID-Syndrom betroffen sind und wiederholt mit zu späten oder Fehldiagnosen, Problemen bei der Suche nach Therapieplätzen und gar mit Fehltherapien konfrontiert werden. Die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit leiden. Dies soll durch den Ansatz des Projektes vermieden werden, dessen Konsortialführer das Arzt-Netz für die Region Lahn-Dill (ANR e.V.) ist. Die wissenschaftliche Leitung liegt beim von Prof. Dr. Susanne Hanefeld geleiteten Willy Robert Pitzer-Institut für Versorgungsforschung und Rehabilitation am Fachbereich Gesundheit der THM, begleitet unter anderem vom Pneumologen und Schlafmediziner Prof. Dr. med. Ulrich Koehler und dessen Team der Klinik für Innere Medizin der Philipps-Universität Marburg. Neben weiteren ärztlichen und nicht-ärztlichen Partnern ist darüber hinaus das Zentrum für Telemedizin (ZTM) in Bad Kissingen beteiligt.
Der vollständige Beitrag zum Auftakt des neuen Versorgungsforschungsprojektes AmRe-LoCO finden Sie auf der THM-Homepage.
Zu Besuch zum spannenden Austausch mit den Projektpartnern in Berchtesgaden -Versorgungsforschungsprojekt AmRe-LoCO
Veröffentlicht: Dezember 2023
Am 07. Dezember 2023 hatte das Konsortium des Forschungsprojektes AmRe-LoCO im Rahmen eines Workshops die Möglichkeit, sich mit Kolleg*innen aus der Schön Klinik Berchtesgadener Land über die Rehabilitation bei Patient*innen, die von dem Long-/Post-COVID-Syndrom betroffen sind, auszutauschen und gemeinsam über Forschungsfragen zu diskutieren.
Der Workshop ermöglichte dem Projektkonsortium Einblicke in die vor Ort stattfindende stationäre Rehabilitation von Long-/Post-COVID-Patient*innen sowie einen intensiven fachlichen Dialog mit Therapeut*innen aus den Bereichen Physiotherapie, Psychosomatik und Sporttherapie und wissenschaftlichen Kolleg*innen aus der Forschung.
Für den wertvollen Austausch, den fachlichen Input und die Einblicke in die Umsetzung der stationären Post-COVID-Rehabilitation sind wir, insbesondere im Rahmen der Umsetzung des ambulanten telemedizinischen Rehabilitationskonzeptes (AmRe-LoCO), sehr dankbar und freuen uns über die weitere Zusammenarbeit mit dem Forschungsteam der Schön Klinik im Berchtesgadener Land.
Beitrag des Willy Robert Pitzer-Instituts für Versorgungsforschung und Rehabilitation über die „Verzahnung von Praxis, Wissenschaft und Lehre“ in dem Fachjournal Monitor Versorgungsforschung
Veröffentlicht: Dezember 2023
Beginnend mit der Gründungsgeschichte des Willy Robert Pitzer-Instituts für Versorgungsforschung und Rehabilitation an der Technischen Hochschule Mittelhessen (FB 05) in Gießen werden in der aktuellen Ausgabe 6/2023 des Fachjournals "Monitor Versorgungsforschung" die Ziele, Forschungsschwerpunkte und -projekte sowie das Team, welches das WRP-Institut mit Leben füllt, vorgestellt.
Mit der Serie "Versorgungsforschung made in ..." bietet das Fachjournal Monitor Versorgungsforschung ein wertvolles redaktionelles Mischformat, welches Universitäten und Hochschulen, die sich mit dem breiten Spektrum der Versorgungsforschung befassen und diese lehren, sowie den dort tätigen Akteur:innen eine Plattform, um deren Arbeitsschwerpunkte präsentieren zu können.
Der vollständige Beitrag des WRP-Instituts ab Seite 32 und weitere spannende Inhalte rund um das Thema Versorgungsforschung sind in der aktuellen Ausgabe Monitor Versorgungsforschung zu lesen.
Erneute Prämierung für das Willy Robert Pitzer-Institut für Versorgungsforschung und Rehabilitation auf dem 2. Long-COVID-Kongress in Jena
Veröffentlicht: November 2023
Vom 24.11.-25.11.2023 fand der zweite Long-COVID-Kongress des Ärzte- und Ärztinnenverbandes in Jena statt. Im Rahmen des wissenschaftlichen Diskurses und Ergebnisaustausches wurde das Willy Robert Pitzer-Institut durch das wissenschaftliche Projektteam des neuen Versorgungsforschungsprojektes AmRe-LoCO (Digital unterstützte ambulant-medizinische Rehabilitation bei Long-COVID-Syndrom) auch in diesem Jahr in Jena stark vertreten.
Unter dem diesjährigen Kongress-Motto „Teilhabe mit Long COVID: COVID-19, Sepsis und entzündungsassoziierte Folgeerkrankungen“ waren in Jena über 600 Teilnehmer*innen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen vertreten, um sich über den gegenwärtigen Forschungsstand sowie die aktuelle Versorgungslage und deren Herausforderungen auszutauschen und zu diskutieren. Die Relevanz des Themas wurde durch die Teilnahme weiterer ca. 3.000 digitaler Teilnehmer*innen untermauert.
Auch in diesem Jahr hat das Willy Robert Pitzer-Institut für Versorgungsforschung und Rehabilitation die Möglichkeit erhalten, mit einem Posterbeitrag zum Versorgungsforschungsprojekt AmRe-LoCO, das seit September diesen Jahres durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration gefördert wird, teilzunehmen. Mit diesem Konzept wird in den kommenden drei Jahren die Versorgung von Long-COVID-Patient*innen aus der Region Lahn-Dill durch regional verortete, ambulante Rehabilitationsstrukturen unter Einbezug digitaler Behandlungskomponenten erprobt. Das durch Frau Sabrina Hanika (B.Sc.) präsentierte Poster erhielt nach der Posterpreis-Prämierung im vergangenen Jahr erneut den Preis in der Kategorie „Versorgungsforschung“. Die Auszeichnung des Versorgungsansatzes von AmRe-LoCO unterstreicht den Bedarf alternativer Konzepte zur Behandlung von Patient*innen, die vom Long-/Post-COVID-Syndrom betroffen sind.
Deutscher Kongress für Versorgungsforschung in Berlin
Veröffentlicht: Oktober 2023
Vom 04.-06. Oktober 2023 fand der 22. Deutsche Kongress für Versorgungsforschung in Berlin statt, bei dem auch das Willy Robert Pitzer-Institut für Versorgungsforschung und Rehabilitation vertreten war.
Bei dem diesjährigen Fachkongress wurde der Schwerpunkt auf die Beschreibung und Analyse der aktuellen Gesundheits-versorgung, die Evaluation von Versorgungsergebnissen, die Implementierung von Versorgungsinnovationen sowie die Weiterentwicklung von Methoden und Theorien gelegt.
Geboten wurden spannende Kongressbeiträge sowie die Möglichkeit zum regen Austausch und Netz-werken. Über drei Kongresstage hinweg berichteten und diskutierten zahlreiche Versorgungswissen-schaftler*innen aus ganz Deutschland über ihre aktuellen Forschungsvorhaben und -ergebnisse.
Zukunftskonferenz Gesundheit am Waldhof
Veröffentlicht: September 2023
Das Arztnetz für die Region Lahn-Dill (A.N.R. e.V.) hat dieses Jahr erneut zur Zukunftskonferenz Gesundheit am Waldhof in Elgershausen eingeladen. Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes war in diesem Jahr auch das WRPI vertreten. Akteur*innen aus den unterschiedlichsten Fachgebieten in der Region Lahn-Dill konnten sich im Rahmen dieser Konferenz austauschen und vernetzen. Neben ärztlichen und medizinischen Akteur*innen nahmen auch Vertreter*innen aus der Politik, von Krankenkassen, aus der Forschung, aus dem öffentlichen Gesundheitsdienst und aus vielen weiteren Professionen teil. Im Fokus der Konferenz lag das Thema Gesundheitsnetzwerk und die Frage, wie durch ein solches Netzwerk die Region Lahn-Dill zukunftsfähig werden kann. Dabei konnten gemeinsam, in der Form eines Workshops, verschiedene Ideen für die weitere Entwicklung des Gesundheitsnetzes erarbeitet werden.
Dem A.N.R. e.V. und dem WRP-Institut bot diese Plattform zudem die Möglichkeit, den Akteur*innen aus der Region Lahn-Dill von dem gemeinsamen regionalen Versorgungsforschungsprojekt zur Umsetzung eines neuen Rehabilitationsansatzes für Long-/Post-COVID-Patient*innen zu berichten, das in dieser Region mit Hilfe der Unterstützung der dort verorteten Gesundheitsakteur*innen in den kommenden drei Jahren erprobt werden soll. Eine Förderung erhält das Projekt durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration.
Gemeinsame Kooperation stärkt Gesundheitsregion Mittelhessen
Veröffentlicht: August 2023
Mit dem Ziel, regionale Versorgungsstrukturen zu stärken und Prävention zu fördern, konnten das Willy Robert Pitzer-Institut für Versorgungsforschung und Rehabilitation der Technischen Hochschule Mittelhessen (FB 05) und das Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf eine gemeinsame Kooperation schließen.
Ein zentraler Schwerpunkt der zukünftigen Zusammenarbeit wird durch die Neu- und Weiterentwicklung von Strategien und Konzepten in den Bereichen der Versorgungsforschung und Gesundheitsförderung gebildet. Die Zusammenarbeit soll unter aktiver Beteiligung von
Studierenden des Fachbereichs Gesundheit erfolgen.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf der THM-Homepage.
Willy-Robert-Pitzer-Stiftung schafft Institut für die THM
Veröffentlicht: Februar 2023
Durch Forschung und Lehre die medizinische, pflegerische und rehabilitative Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen ist das Ziel des Willy Robert Pitzer-Instituts für Versorgungsforschung und Rehabilitation am Fachbereich Gesundheit der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM). Das Institut trägt den Namen des Gründers der Willy Robert Pitzer Stiftung in Bad Nauheim, die die personelle und sächliche Ausstattung einer Stiftungsprofessur übernimmt und dafür über fünf Jahre insgesamt eine Million Euro bereitstellt. Gründung, Umsetzung und Betrieb des Instituts erfolgen durch die THM. Stiftungsprofessorin ist Dr. Susanne Hanefeld.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf der THM-Homepage.
Das Willy Robert Pitzer-Institut für Versorgungsforschung und Rehabilitation stark auf dem 1. Long-COVID-Kongress in Jena vertreten
Veröffentlicht: Dezember 2022
Die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen des Willy Robert Pitzer-Institutes für Versorgungsforschung und Rehabilitation haben vom 18.11.-19.11.2022 den ersten Long-COVID-Kongress des Ärzte- und Ärztinnenverbandes in Jena besucht.
Der interdisziplinär ausgerichtete Fachkongress verfolgte das Ziel des Austausches über den gegenwärtigen Forschungsstand und das praktische Vorgehen zwischen Ärzt*innen, Wissenschaftler*innen, Betroffenen sowie Akteur*innen der Gesundheitspolitik. Hinzu kamen spannende Diskussionsrunden im Rahmen der Teilhabe, Kommunikation, Fort- und Weiterbildung sowie der bestehenden Forschungsstrukturen und -bedarfe rund um den Themenkomplex des Long-COVID-Syndroms.
Das Willy Robert Pitzer-Institut für Versorgungsforschung und Rehabilitation war mit einem Posterbeitrag im Rahmen des sich gegenwärtig in dem Prozess der Antragstellung befindlichen Versorgungs-forschungsprojektes AmRe-LoCO vertreten. Dieses beabsichtigt die Versorgung von Long-COVID-Patient*innen durch regional verortete, ambulante Rehabilitatiosstrukturen unter Einbezug digitaler Behandlungskomponenten. Das durch Frau Jasmin Hüttl (M.Sc.) präsentierte Versorgungskonzept erhielt hierbei eine der insgesamt sechs Prämierungen in den Bereichen „Versorgung & Forschung“ und konnte somit zwischen den übrigen Posterpräsentationen, ausgearbeitet zu verschiedenen rele-vanten wissenschaftlichen Sachverhalten bezugnehmend auf das Long-COVID-Syndrom, hervorgehoben werden.