In Hessen gibt es zurzeit keine festgelegten Radonvorsorgegebiete.

Aufgrund der momentanen Datenlage gibt es keine Landkreise oder kreisfreie Städte die das Kriterium eines Radonvorsorgegebiets erfüllen.

Im Rahmen einer groß angelegten Messkampagne wurden überall in Hessen die Radonkonzentration in der Bodenluft bestimmt. Die Messkampagne wurde durchgeführt von der Technischen Hochschule Mittelhessen in Kooperation mit den Geologen des HLNUG. Auftraggeber war das hessische Umweltministerium.

Die so gewonnenen Daten wurden mit weiteren Informationen über Geologie und Studien zu Radonkonzentration in Innenräumen verarbeitet. Das Bundesamt für Strahlenschutz errechnet daraus eine Vorhersagekarte für das sogenannte Radonpotential. Das Radonpotential ist ein Maß für die aus dem Boden austretenden Menge an Radon.

Die Ergebnis dieser Berechnungen, die Radon- Potential- Karte, kann man sich hier ansehen. Aus der Karte kann man ablesen, dass momentan das Kriterium für ein Radongebiet in Hessen nicht erreicht wird.

 

Wie geht es weiter?

Die Messkampagne "Radon in der Bodenluft" läuft noch mehrere Jahre weiter. Ziel ist es immer mehr Daten über das Vorkommen von Radon in Hessen zu sammeln. In ca. 2 Jahren soll mit mehr Daten die Festlegung überprüft werden.