Laborleiter: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Petrasch M. A.

Raum: A3.3.12

Im Labor für Automatisierungstechnik stehen zwölf unterschiedliche Arbeitsplätze (APx) zur Verfügung, an denen verschiedene Aufgabenstellungen aus den Bereichen Fertigungs- und Prozessautomatisierung sowie Gebäudeautomation gelöst werden können. Bei der Laborkonzeptionierung wurde Wert darauf gelegt, dass die Studierenden im Rahmen der Laborveranstaltung eine möglichst große Vielfalt an Sensoren, Steuerungen und Aktoren kennenlernen können. Im Einzelnen werden nachfolgende Aufgabenstellungen angeboten:

AP1: Digitale Drehzahlregelung und Positionierung

AP2: Digitale Wassertemperaturregelung und Lüfterdrehzahlregelung

 

thumb AP2

Laborarbeitsplatz 2

thumb AP2 Startbild

Visualisierung Laborarbeitsplatz 2

AP3: Digitale Lageregelung

AP4: Steuerung einer Sortieranlage mit einer fehlersicheren SPS (PROFIsafe)

AP5: SPS-Kopplung über Industrial Ethernet, Lüftersteuerung

AP6: Leuchtensteuerung, Zwei-Hand-Schaltung und SPS-Kopplung

AP7: Jalousiesteuerung mittels EnOcean und SMI, LED-RGB-Steuerung per DALI, Kopplung von Feldbuscontrollern über Modbus

AP8: Digitale Füllstands- und Durchflussregelung

AP9: Digitale Drehzahlregelung und Positionierung

AP10: Gewichts- und Beschleunigungsmessung (Condition Monitoring) sowie Ampelanlage mit Fernüberwachung und -steuerung (Remote Control)

thumb AP10

Laborarbeitsplatz 10

AP11: KNX-Sensoren und KNX-Aktoren

KNX Scientific Logo kl

 

AP12: Digitale Lufttemperaturregelung

Die Programmierung der Speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS), Feldbusccontroller bzw. des Embedded-PCs erfolgt mit STEP 7 Professional (TIA Portal), LOGO! Soft Comfort, CoDeSys, Automation Studio, TwinCAT oder Saia PG5.

Es stehen zwei modulare SIMATIC S7-300, drei modulare SIMATIC S7-1500 und vier Logikmodule LOGO! der Firma Siemens zur Verfügung. Hinzu kommen eine Kompakt-SPS der Firma Frenzel & Berg, zwei programmierbare Feldbuscontroller der Firma WAGO, zwei modulare SPS der Firma B&R, ein Embedded-PC der Firma Beckhoff sowie zwei modulare "Process Control Devices" der Firma Saia Burgess Controls.

Elf der zwölf Laborarbeitsplätze verfügen über ein Touchpanel, um eine aufgabenspezifische Prozessvisualisierung vornehmen zu können.

Elf der zwölf Laborarbeitsplätze sind untereinander über "Industrial Ethernet" vernetzt. Bei der Durchführung der einzelnen Laborversuche können die Studierenden neben Open User Communication und PROFINET auf den Siemens-spezifischen Laborarbeitsplätzen auch Modbus, POWERLINK, EtherCAT sowie BACnet/IP kennenlernen. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung von OPC UA erfolgt der Datenaustausch zwischen einigen Laborarbeitsplätzen auch über diese herstellerunabhängige Kommunikationsschnittstelle.

In elf der zwölf Laborarbeitsplätze ist ein 8-Port-Switch (managed) integriert. Daher besteht für die Studierenden die Möglichkeit, übertragene Datenpakete mit Hilfe der Software Wireshark zu analysieren.