Aktuelles

Vor einiger Zeit hatten die beiden ICE-Absolventen Uday Sharma und Ashish Chauhandem dem CCCE-Office einen attraktiven Unterstützungsvorschlag unterbreitet. Sie hatten angeboten, in einem Vortrag vor der Gruppe der neuen CCCE-Studierende über ihre eigenen Erfahrungen während des Studiums in Friedberg und nach ihrem Berufseinstieg zu berichten. Das CCCE-Office nahm dieses Angebot nun an.

CCCE ist die Abkürzung für den internationalen Masterstudiengang Control, Computer and Communications Engineering. Dieser ist der Nachfolger des bisherigen Friedberger Masterstudiengangs „Information and Communications Engineering“ (abgekürzt: ICE). Wie schon der ICE führt auch der CCCE-Masterstudiengang in einer Regelstudienzeit von drei Semestern zum Abschluss „Master of Science“ (M. Sc.). Auch beim ICE werden die CCCE-Lehrveranstaltungen vorwiegend in englischer Sprache gehalten.

In ihrem Vortrag vor der Gruppe der neuen CCCE-Studierenden berichteten Uday Sharma und Ashish Chauhan über ihre eigenen Erfahrungen während des Studiums in Friedberg und nach dem Berufseinstieg. Beide Friedberger Alumni leben nun schon einige Jahre in Deutschland und arbeiten erfolgreich in deutschen Firmen. Inzwischen sprechen Beide sehr gut Deutsch, eine unabdingbare Voraussetzung für das Gelingen der sozialen und beruflichen Integration. Ihre Empfehlung lautete: „Nutzt das Networking mit Ehemaligen und die Möglichkeiten, in Vereinen vor Ort aktiv zu sein“.

Der informative Vortrag mit vielen Anregungen zum erfolgreichen Einstieg in Deutschland wurde durch eine intensive Diskussion abgerundet. Die beiden ICE-Absolventen boten an, zukünftig als externe CCCE-Partner beim Networking zur Verfügung zu stehen.

CCCE Absolventen

Das Foto zeigt Uday Sharma und Ashish Chauhan mit ihren Ehefrauen in der Friedberger Bib-Lounge.


Am 2. November hat Prof. Dr.-Ing. M. Arndt den Mechatronik-Studenten Yvan Powel Nitcheu während seiner berufspraktischen Phase (BPP) bei der Firma Primosensor in Dieburg besucht. Herr Nitcheu, der während dieser Phase von Prof. Arndt betreut wird, lernt dort während der BPP verschiedene Arbeitsschritte in der Sensorentwicklung und -fertigung kennen. Aktuell ist er in der Kalibrierung von Lastsensoren beschäftigt. Die Firma Primosensor ist ein innovativer Hersteller von Kraft- und Lastsensoren auf der Basis von Dehnungsmessstreifen. Mit der Firma besteht schon seit einiger Zeit eine Zusammenarbeit mit dem Fachbereich IEM der THM, so dass Herr Nitcheu bereits der zweite Student ist, der dort seine Arbeit durchführen kann.

 BPP Niteu 01  BPP Niteu 02

Unsere Absolventenfeier sowie die Verleihung des Friedrich-Dessauer-Preises und des Medieninformatik-Preises 2018 findet in diesem Jahr am Freitag, 16. November 2018 um 17 Uhr statt.

Programm

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

Ihr Fachbereich IEM


Das Arbeitsgruppe Hoch- und Höchstfrequenztechnik erforscht im Rahmen eines 2-jährigen ZIM-Projektes gemeinsam mit der BBL Oberflächentechnik GmbH und der  OMITRON GmbH neuartige Hochfrequenzsensoren für die Onlinemessung von Pulverlacken während des Beschichtungsprozesses. Ein neuartiges Sensorkonzept soll eine möglichst konstante Lackschichtdicke bei gleichzeitig reduzierter Pulverlackmenge ermöglichen, erklärt Projektleiter Prof. Andreas Penirschke.


In diesem Semester haben sich erstmalig auch in Friedberg Studierende für die Studiengangsvariante GettING Started entschieden. Diese Variante unserer regulären Bachelorstudiengänge  Allgemeine Elektrotechnik sowie Nachrichtentechnik und Computernetze bietet Studierenden fachliche Unterstützung und Begleitung des individuellen Studienverlaufs bei einer Streckung der Regelstudienzeit um zwei Semester. Das Studiertempo reduziert sich zugunsten einer intensiven Vertiefung der Studieninhalte.

Thema des 1. Elektrotechnik-Add-On: Löten und Aufbau einer einfachen Schaltung
Zunächst haben die Studierenden Bauteile aus "Schrott-Platinen" ausgelötet und dabei die gängigen Hilfsmittel verwendet (Entlötpumpe und -litze). Ziel war es, zunächst ein Gefühl für den Umgang mit einem Lötkolben zu entwickeln und elektronische Bauteile kennenzulernen. Anschließend haben wir über typische Bauformen und Besonderheiten der Bauteile gesprochen (Kondensatoren, Widerstände, was sind SMD-Bauteile, etc.).

 Loetarbeiten

Dann wurden erste Lötarbeiten an einer Lochrasterplatine durchgeführt (Lötpunkte setzen, Kupferdraht gerade anlöten) und gute und schlechte Lötarbeiten zur Veranschaulichung gezeigt.
Anschließend wurde mit dem Aufbau einer einfachen, vorgegebenen Schaltung begonnen. Dazu wurden zunächst die richtigen Widerstände anhand des Farbcodes ausgewählt und darüber gesprochen, in welcher Reihenfolge man vorgeht (von niedrig nach hoch, Bestücken und Kürzen vor dem Löten, mechanische Beanspruchung nach dem Löten vermeiden, etc.). Außerdem haben wir über gute und schlechte Lötstellen (kalte Lötstellen, etc.) gesprochen.

Weiter geht es mit dem Fertigstellen der Schaltung, der Bestimmung des Innenwiderstandes einer 9 V Batterie und der Ermittlung des Vorwiderstandes einer LED. Außerdem soll an der selbstgebauten Schaltung gemessen werden und eine Einführung in LT-Spice erfolgen.


Einige Studierende und Mitarbeiter der Fachbereiche IEM und EI nutzen den Tag der offenen Tür am 18. Oktober bei YASKAWA in Eschborn. Das Unternehmen bot einen abwechslungsreiches Tagesprogramm mit Einblicken in die verschiedenen Bereiche.

Yaskawa Exkursion

Es gab Präsentationen in Schulungsräumen über Produktinnovationen und Marktanforderung, Robotik und Mensch-Roboter-Kollaboration. In der Trainingshalle konnte die Robotertechnologie im Einsatz und in Anwendungsbeispielen auch mit Aussicht auf Industrie 4.0 betrachtet werden.

Die unterschiedlichen Berufsfelder und Einsatzmöglichkeiten für Ingenieurinnen und Ingenieure im Unternehmen lernten die Studierenden kennen. Abgerundet wurde der Tag durch ein gutes Mittagessen in der Kantine, eine abschließende Fragerunde, einem Fotoshooting und einem von YASKAWA organisierten Bus für die An- und Abreise.


Liebe Studierende,

die Schunk Group ist ein international agierender Technologiekonzern mit über 8.200 Mitarbeitern in 29 Ländern mit Kompetenzen in den Bereichen Kohlenstofftechnik, Sintermetall, Umweltsimulationen und Klimatechnik sowie Ultraschallschweißen.  
Der diesjährige Karrieretag Campus@Schunk für Studierende findet am 29.11.2018 von 16 - 20 Uhr am Firmensitz in Heuchelheim statt.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, der Eintritt ist frei.

Ihr Fachbereich IEM


Ingenieurinnen und Ingenieure unterschiedlicher Studienrichtungen und Studienjahrgänge kamen am 29. September 2018 an die THM um ihre ehemalige Studienstätte zu besichtigen.

Alumni IEM

Herr Neubauer (6. v. r.) und Herr da Silva (1. v. l.) führten durch das Labor für Elektromobilität von Herrn Prof. Kuznietsov. Besonders interessant waren die Ausführungen zum autonomen Fahren und zum Carolo-Cup, an dem das IEM-Team auch 2019 wieder teilnehmen möchte. Aber auch bei Fragen zum Thema Elektroauto versus Auto mit Verbrennungsmotor konnten die beiden Ingenieure fachlich kompetent Auskunft geben.


Seit nunmehr vier Jahren organisiert Prof. Dr. habil. Alexander Kuznietsov, Leiter der Arbeitsgruppe "Intelligente Systeme und Regelungstechnik", den internationalen wissenschaftlichen Workshop "Advanced Control in Power Systems and Drives" an der Technischen Hochschule Mittelhessen, Campus Friedberg.

Workshop Teilnehmer

Am 18. September 2018 begrüßte Prof. Kuznietsov zahlreiche Gäste aus Industrie und Forschung. Der offiziellen Eröffnung folgten interessante Vorträge diverser Professoren und Doktoranden, rund um die Themen Li-Ion-Batterie-Diagnose, fehlertolerante Regelung und Diagnose von Fahrantrieben (Asynchronmotoren und PMSM) sowie erneuerbarer Energiequellen.

Anwesend waren Vertreter der Firma Continental AG in Frankfurt am Main und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, mit der eine Promotionskooperation besteht.
Ebenso war die Nationale Technische Universität der Ukraine "Igor Sikorsky KPI" präsent, die seit 2017 im Rahmen des DAAD-Programms "Fachbezogene Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern" ein internationales Kompetenzzentrum "Elektrische Energie und Antriebstechnik" gemeinsam mit der THM aufbaut.
Die Firma Isabellenhütte war ebenfalls vertreten. Sie führt mit der Arbeitsgruppe von Prof. Kuznietsov seit 2017 ein Projekt namens "Intelligentes skalierbares Batteriemanagment-System (isBMS) " durch, das von der Hessen Agentur GmbH gefördert wird.

Nach der Abschlussrede von Prof. Kuznietsov um ca. 15 Uhr folgte ein kleiner Imbiss in kollegialer und entspannter Atmosphäre.


Liebe Studierende,
ein Tag der offenen Tür in der YASKAWA Academy am 18.10.2018 von 10-16 Uhr in Eschborn verspricht interessante Einblicke in Tätigkeitsfelder im Bereich Robotik und Antriebstechnik mit einem (kostenfreien) Mittagessen in der Kantine (siehe Info-Flyer). 
Verbindliche Anmeldung per Mail bitte bis zum 12.10.2018 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Nach Absprache mit den Dozenten wird versucht, die Vorlesung an diesem Tag vor- oder nachzuholen.


Automatisiertes Fahren stellt eines der zentralen Themen der Industrie und Gesellschaft dar. Eine effiziente Vermittlung dieses Themas in der Lehre erfordert den Einsatz neuartiger Lehrveranstaltungsformen, die die klassische Vorlesung mit Lehrforschungsprojekten kombinieren. In deren Rahmen übernehmen die Studierenden die kompletten Arbeitspakete, wie in der Industrie, selbst und entwickeln die einzelnen Funktionen des automatisierten Fahrens ganz eigenständig. Im Sommersemester 2018 wurde im Fachbereich IEM erstmalig ein "Problem based Learning (PBL)"-Kurs "Elektronische Systeme der Fahrzeugführung" angeboten.

Der Kurs wurde von Prof. Dr.-Ing. habil. A. Kuznietsov und den wissenschaftlichen Mitarbeitern R. da Silva sowie J. Haschimi konzipiert und durchgeführt. Studierende der Friedberger Fachbereiche IEM und WI erhielten dabei die Möglichkeit, die in den klassischen Vorlesungen erworbenen theoretischen Kenntnisse durch die Entwicklung und Erprobung typischer Fahrassistenzfunktionen zu vertiefen.

ESF

Im Rahmen des Kurses gingen die Studierenden zuerst eine Geschwindigkeits- (Tempomat) und Abstandsregelung (Adaptive Cruise Control, ACC) an. Nach einigen „langweiligen“ Vorlesungen, in denen Grundlagen der Fahrdynamik vermittelt wurden, ging es zunächst an die Rechner. Dort bildeten die Studierenden in Gruppen sowohl das Fahrzeug (Kreidler F170 Roadster) als auch die dazugehörigen Assistenzsysteme simulativ nach und testeten unterschiedliche Verkehrsszenarien. Nach einer ausführlichen Analyse der Simulationsergebnisse erarbeiteten die Gruppen Konzepte für 1:10-skaliertes Fahrzeug, das am Carolo-Cup teilnimmt wird, implementierten diese und testeten sie auf der Fahrstrecke.

Im folgenden Video sind die Ergebnisse einer Studierendengruppe zu sehen.

Danach widmeten sich die Studierenden einer weiteren und spannenden Aufgabe: einen automatischen Parallelparkvorgang zu entwickeln und diesen am Carolo-Cup-Entwicklungsfahrzeug zu testen. Auch der Parkvorgang wurde zuerst in MATLAB/Simulink entwickelt und erprobt, erst danach begann die Implementierung im Fahrzeug. Für die Umsetzung des Parkvorgangs für verschiedengroße Parklücken wird zunächst mittels eines Infrarotsensors die Länge der Parklücke ermittelt. Anschließend wird anhand der Länge entschieden, ob es sich um eine kleine oder große Parklücke handelt. Somit konnten zu der passenden Parklücke verschiedene Parkvorgänge gewählt werden.

Die erfolgreichen Parkmanöver, für eine kleine und eine große Parklücke, können in den folgenden Videos betrachtet werden.

 

Eine Reihe von Präsentationen mit anschließender intensiver Diskussion von einzelnen Konzepten schloss den Kurs ab.

Die Ergebnisse der Projekte fließen in die Entwicklung eines autonomen Fahrzeugs für Carolo-Cup 2019 an. An diesem Wettbewerb, in dem sich die von Studierenden europäischer Universitäten entwickelten autonomen Fahrzeuge messen, nimmt die Mannschaft der THM seit dem Jahr 2013 teil. 

Für den Carolo-Cup 2019 sucht das Team der THM noch nach Unterstützung. Im Rahmen der Mitarbeit werden diverse Projekt- und Abschlussarbeiten angeboten. Die studentische Mitarbeit im Carolo-Cup-Projekt kann als Wahlpflichtmodul anerkannt werden. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Ricardo da Silva unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojektes „Minimierung des Ankunftszeitjitter für lasergetriebene Plasma-Wakefield-Beschleuniger (05K16ROA)" hat Dr. Stefano Mattiello an der an der 7th International Beam Instrumentation Conference – IBIC in Shanghai vom 9. bis 13. September 2018 teilgenommen.

IBIC18

Diese Konferenz focussiert sich auf die Untersuchung von physikalischen und technischen Herausforderungen der Diagnostik und Messungstechnik für geladene Teilchenstrahlen. Dr. Stefano Mattiello stellte den aktuellen Entwicklungsstand des Projektes mit einem Vortrag „Optical investigation to minimize the electron bunch arrival-time jitter between femtosecond laser pulses and electron bunches for Laser-Driven Plasma Wakefield Accelerators“ vor. Dabei wurde der Einfluss der optischen Eigenschaften eines nichtlinearen von Lithiumniobatskristalls auf die Effizienz der Erzeugung der THz-Pulse systematisch dargestellt.


  • Klausuren ohne Vorlesungen in Friedberg:
    Montag, 08.10.2018 -  Sonntag, 04.11.2018
  • Klausuren mit Vorlesungen in Friedberg:
    Montag, 08.10.2018 -  Sonntag, 16.12.
    2018

Infos zur Klausuranmeldung als pdf


... möchte der Fachbereich IEM und hat dazu eine Kooperation mit der Johann-Textor-Schule in Haiger (Lahn-Dill-Kreis) angestrebt. Am 28.08.2018 fand die Vertragsunterzeichnung zwischen Vizepräsidentin Prof. Katja Specht und dem Schulleiter Norbert Schmidt statt.

Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit der THM mit der Johann-Textor-Schule war ein Schulprojekt im Rahmen der Schüler-AG "(kleine) Forscher", die von der Jahrgangsstufenleiterin Dr. Sabine Baum ins Leben gerufen wurde. 2017 hatten Schüler aus dieser AG mit Unterstützung der THM ein Rastertunnelmikroskop gebaut (→ Artikel über das Selbstbau-RTM).

Gruppenfoto Kooperation THM JTS

Der Kooperationsvertrag sieht Aktivitäten auf folgenden Gebieten vor:

  1. Ausarbeitung von gemeinsamen Projekten im MINT-Bereich (z.B. Projekte bzw. Projekttage in der THM bzw. in der JTS in verschiedenen Altersstufen)
  2. Beteiligung der THM an Maßnahmen zur Berufs- und Studienorientierung in der Schule (z.B. Bildungsmessen, Vortrags- bzw. Themenabende)
  3. Bedarfs- bzw. anlassbezogener Austausch theoretischen und praxisorientierten Fachwissens zwischen den Mitgliedern der jeweiligen Organisation
  4. Planung und Realisierung gemeinsamer Werbeaktivitäten.

Mitglieder des Fachbereichs IEM besuchten im Rahmen der "Tage der Industriekultur Rhein-Main 2018" die in Bad Vilbel ansässige Firma Hassia Mineralquellen. Die zweieinhalbstündige Führung war dreigeteilt: Im Einführungsteil wurden die Firma Hassia Mineralquellen und deren Produkte vorgestellt sowie die Besonderheiten des Lebensmittels Mineralwasser erläutert.

 Hassia

Im zweiten Drittel konnten sich die Gäste mit hauseigenen Getränken erfrischen und im Hassia-Quellenmuseum mehr über die 150-jährige Unternehmensgeschichte erfahren.

Den Höhepunkt der Führung bildete die Besichtigung der Produktionsanlagen in einem der modernsten Mineralbrunnenbetriebe Deutschlands. Aufgrund des hohen Geräuschpegels in den Produktionshallen kam ein Besucherführungssystem mit Audio-Funkübertragung zum Einsatz. Die Besucher konnten von über den Anlagen befindlichen Laufstegen die Abfüllung des Mineralwassers live verfolgen.

Markus Gros, Student im IEM-Studiengang Allgemeine Elektrotechnik, nahm im Rahmen seiner Projektarbeit im Automatisierungstechnik-Labor an der Besichtigung teil: „Hier ist anschaulich zu sehen, wie das in der Automatisierungstechnik-Vorlesung vermittelte theoretische Wissen im Anlagenbau praktisch umgesetzt wird“.

Auch Thomas Petrasch, Automatisierungstechnik-Dozent im Fachbereich IEM, äußerte sich positiv: „Bei Betriebsbesichtigungen ist es immer wieder faszinierend, wie Firmen durch den Einsatz von in Deutschland konstruierten vollautomatischen Anlagen derartig große Mengen produzieren können. Hier in Bad Vilbel sind es vorwiegend Anlagen der Firma Krones, des Marktführers für Abfüllanlagen in der Getränkeindustrie. Aber es ist nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der produzierten Lebensmittel. Bei Hassia kommen zur Flascheninspektion Anlagen der Firma Heuft Systemtechnik zum Einsatz. Für den Palettentransport zum Hochregallager findet eine Elektrohängebahn der Firma Eisenmann Verwendung. Die genannten Firmen sind potenzielle Arbeitgeber für unsere Absolventinnen und Absolventen“.

Leider besteht in den Hassia-Produktionshallen Fotografier- und Filmverbot. Weitere Informationen können dem Hassia-Image-Film "Der Weg von der Quelle in die Flasche" entnommen werden.


Liebe Studierende,

wie Sie sicherlich schon mitbekommen haben, wird für die Bachelorstudiengänge die Regelung bzgl. der Teilleistungen, die Regelung bzgl. der Wiederholungsversuche und damit die Regelung bzgl. endgültigem Nichtbestehen zum WS 2019/20 geändert (Senatsbeschluss vom 25.04.2018).
Einige weitere Änderungen treten bereits zum WS 2018 in Kraft.

Alle wichtigen Fragen zu diesen Änderungen finden Sie auf der Website des Prüfungsamtes unter FAQs zu den Änderungen.

Die amtlichen Fassung für Bachelor können Sie auf der Website des Amtlichen Mitteilungsblattes der THM abrufen.

Auch für den Master gibt es einige Änderungen (siehe hierzu amtliche Fassung für Master).


Auch in diesem Jahr war der Fachbereich IEM auf der Berufsorientierungsmesse der Gesamtschule Gedern mit einem Informationstand vertreten. Frau Andrea Cantow, Praxisreferentin des Fachbereichs IEM, hatte wieder die Beratungsaufgabe übernommen. Zweck der IEM-Teilnahme war die Präsentation der vielfältigen technischen THM-Studiengänge am Campus Friedberg. Neben den IEM-Studiengängen "Allgemeine Elektrotechnik", "Nachrichtentechnik und Computernetze" und "Technische Informatik" wurde auch der Studiengang "Mechatronik" den interessierten Schülern und Schülerinnen vorgestellt.

Unterstützung erhielt Frau Cantow diesmal durch den IEM-Studenten Ricardo Da Silva. Er führte das von der THM entwickelte autonom fahrende Fahrzeug vor, mit dem die THM mehrfach am Carolo Cup teilgenommen hatte. Das parallele Einparken und das Umfahren von Hindernissen wurde real auf einer Fahrbahnmatte am Messestand demonstriert. Die Vorführung des Fahrzeugs stieß auf reges Interesse bei vielen Schülern und Schülerinnen, sodass sich daraus zahlreiche Informationsgespräche entwickelten.

Berufsmesse Gedern 2018 1

 


Sebastian Büttner, Student der Technischen Informatik, Tutor in diversen Informatik-Veranstaltungen des Fachbereiches IEM und im First Level Support ITS Friedberg, nahm in der vergangenen Woche am C++ Standardization Committe Meeting in der Schweiz teil.

Die Meetings fanden auf dem Campus der HSR Hochschule für Technik Rapperswil statt. Die Hochschule ist mit knapp 1500 Studenten recht klein und liegt in einer perfekten Lage am Zürichsee, so konnten die Teilnehmer in den Pausen immer ein schönes Plätzchen nahe am Wasser finden.

Konferenz Rapperswil 1

Der erste Tag der Konferenz begann mit einer Vorbesprechung der anstehenden Themen im Plenum. Jede Arbeitsgruppe stellte den aktuellen Stand kurz vor und gab bekannt, ob Besprechungen für Rapperswil geplant sind. Im Anschluss wurde dann direkt die Arbeit in diesen Arbeitsgruppen gestartet.
Die ISO WG21 (C++) ist wie folgt strukturiert:

  • CWG (Core Working Group) :
    Pflegt Änderungen im Standardwording in den aktuellen Working Draft ein (nur die Sprache an sich betreffend).
  • LWG (Library Working Group):
    Wie CWG, nur für die Standardbibliothek.
  • EWG (Evolution Working Group):
    Proposals werden eingehend besprochen und bearbeitet, bis diese "reif" für die CWG sind.
  • LEWG (Library EWG):
    Wie EWG, nur für die Library.
  • SG1 ... N (Study Groups):
    Für einzelne größere Themenbereiche gibt es sogenannte Study Groups, die sich mit generellen Herangehensweisen an größere Problematiken oder Features beschäftigen. Ohne diese Gruppen würden die beiden Evolution Groups mit Arbeit zu einzelnen Themen überschwemmt. Sobald ein konkreter Vorschlag weit genug ist, wird er als Proposal an eine der Evolution Groups übergeben. Die später erwähnten Modules und Coroutines entstammen z. B. jeweils einer Study Group. Aktuell gibt es z. B. auch eine Study Group die sich u. a. mit Embedded Systems beschäftigt!

Der sich aktuell in Arbeit befindliche C++20 Standard (geplante Fertigstellung Ende 2020) befindet sich kurz vor dem Big-Feature-Freeze. Konkret wird dieser Freeze im November in San Diego vollzogen. Ab dann wird der Standard nur noch technisch ausgearbeitet und kleinere Funktionen werden hinzugefügt.
Für C++20 stehen viele große Features an, dementsprechend war das Meeting von sehr vielen kontroversen Diskussionen geprägt, beispielsweise zu:

  • Concepts:
    Statisch zur Compilezeit constraints an Typen in Template-Instanzierungen stellen. Der Grundsatz davon wurde schon im vorherigen Meeting in Jacksonvolle im Februar in den Working Draft vom IS (=International Standard) gemerged. Zur Debatte steht immer noch - auch nach Rapperswil leider immer noch - eine Kurzschreibweise für die meisten Fälle.
    Immerhin eine gute Nachricht gibt es nach dem Meeting in Rapperswil: die Überarbeitung der gesamten Standardbibliothek hin zu Concepts ist abgeschlossen!
  • Modules:
    Modularisierung von C++ Codebasen, um unter anderem von den heftigen Compilezeiten bei Templates herum zu kommen. Im Endeffekt wird das den textuellen #include-Mechanismus ablösen.
    Derzeit existiert neben dem Modules TS, auf dem die aktuelle Modules Implementierung basiert noch ein konkurrierenden Vorschlag - ATOM (Another take on Modules). Seit dem Jacksonville-Meeting werden beide Proposals sukzessive gemerged. Die Arbeiten in diesem Bereich dauern noch an, weshalb es derzeit so aussieht, dass Modules erst mit C++23 im Standard verfügbar sein werden.
  • Contracts:
    Pre-und Postconditions für Funktionen, um Parameter per Attribut auf gewisse Eigenschaften zu überprüfen und dem Caller gewisse Garantien über den Endzustand geben zu können (in Rapperswil in C++20 gevoted worden!).
  • Coroutines:
    Auch in Rapperswil fand keine Einigung bzgl. Coroutines statt, dem asynchrones Programmieren direkt im Sprachstandard. Im Rapperswil-Meeting wurde neben der Coroutines TS noch ein neuer Vorschlag - Core Coroutines - von Google präsentiert. Beide Ansätze erhielten erheblichen Zuspruch, weshalb zunächst zur Debatte stand, beide Ansätze - ähnlich der Geschehnissen bei Modules - zu mergen. Hierfür konnte jedoch kein Konsens im Plenum erreicht werden, weshalb nach aktuellem Stand nun beide Ansätze durch die Autoren weiterverfolgt werden. Ob Coroutines in C++20 standardisiert werden, ist derzeit noch offen.

Sebastian war in der EWG (Evolution Working Group), da es für ihn momentan das interessanteste Feld ist. Hier werden neue Proposals (egal ob es sich dabei um ein neues Sprach-Feature handelt oder einen "Bugfix" in der Sprache) erörtert und weiter ausgearbeitet oder, sofern weit genug fortgeschritten an eine der anderen Gruppen weitergereicht - meistens die Core Working Group, die das Ganze dann versucht im Standard unterzubringen und ggf. bei Problemen zum "redesign" zurück an die EWG leitet.

Konferenz Rapperswil 2

Dabei ging es bedeutend lockerer zu als zunächst vermutet. Egal ob auf Englisch oder auf Deutsch, während des Meetings wurde sich grundlegend geduzt, die allgemeinen Umgangsformen waren sehr locker. Während der Woche wurden immer wieder "Polls" durchgeführt, um die Richtung festzulegen, in der sich ein konkreter Proposal entwickeln soll. Dabei durften sogar die "Nicht-Experten" teilnehmen. Wie Bjarne beschreibt, handelt es sich dabei um sogenannte 5-Way-Votes: SF = Strongly in Favor, F = in Favor, N = Neutral, A = Against und SA = Strongly Against, oder wie es auch oft referenziert wird: "Over by dead body".
Um dann einen Konsens zu erreichen muss das Voting 3:1 (SF+F gegen A+SA) ausgehen.

Die Tage in den Arbeitsgruppen waren in je 3 Sessions aufgeteilt mit je einer Unterbrechung von 10-15 Minuten für Kaffee holen:
"Morning"-Session von 8:30 - 12:30 Uhr, "Afternoon"-Session von 13:30 - 17:30 Uhr und  "Evening"-Session von 19:00 - ca. 22:30 Uhr.
In der Regel kam kein Teilnehmer vor 23:30 Uhr im Hotel an, um dann die Paper für den nächsten Tag noch mal anzusehen.

Für Freizeit war daher leider recht wenig Platz in diesem Plan. Am Dienstag wurde die Evening Session allerdings ländermäßig durch ein "Social Event" ersetzt, das wenige hundert Meter von der Meeting Location im Schloss Rapperswil stattfand. Der Abend bestand aus guten, interessanten Unterhaltungen, gutem Essen und Wein und der einzigartigen Möglichkeit sich im Alphorn spielen zu probieren.

Konferenz Rapperswil 5

Sebastians Resümee:
"Die Konferenz war überragend! Und überraschend anders als erwartet. Ich habe in den (kurzen) Pausen mit vielen interessanten Leuten gesprochen - z. B. mit Bjarne Stroustrup ("dem" C++ Erfinder), Herb Sutter (Microsoft, dem aktuellen WG21 Chair), Daveed Vandevoorde (LLVM/Clang Compiler Entwickler), Gor Nishanov (Microsoft, Compiler Entwickler), Chandler Carruth (Google), Nathan Sidwell (Facebook, GCC), Victor Zverovich (Facebook, libfmt), Nico Josuttis, Eric Niebler, Andrew Sutter, uvm ... An den ersten 3 Tagen habe ich mich erst mal etwas zurück gehalten und mich versucht einzufinden, wie die Arbeit in der EWG abläuft. Ab dann war das Mitdiskutieren dann kein Problem mehr. Was mir wirklich gut gefallen hat ist, dass es für die Akzeptanz einer Meinung keinerlei Rolle gespielt hat, wie lange man schon Mitglied im Komitee ist, von welcher Firma man kommt oder ob man noch Student ist, oder eben nicht ... Momentan kann ich nur sagen, dass mich die Arbeit im Komitee positiv überrascht hat (und ich hatte schon recht hohe Erwartungen). ... Im Großen und Ganzen hat mich diese Erfahrung absolut darin bestätigt, dass ich auch in meiner beruflichen Laufbahn in diesem Komitee weiter mitarbeiten möchte. Derzeit sieht es außerdem so aus, dass ich im November auch am Meeting in San Diego teilnehmen werde."


Zum 11. Mal fand in der vergangenen Woche die meet@ am Campus Friedberg statt und mit 52 Ausstellern erstmals an zwei Messetagen. Prof. Dr. Baums, ehemals Dekan im Fachbereich IEM, eröffnete bei sommerlichen Temperaturen an beiden Tagen die Messe im Zelt auf dem Campus.

Meet02

Zahlreiche Studierende aus unserem Fachbereich nutzten die Chance vor Ort, um Vorstellungsgespräche zu führen oder sich an den Unternehmensständen und bei Präsentationen über die jeweiligen Unternehmen und über Praktika und Absolventenstellen zu informieren.

Meet05

Regionale und nationale Unternehmen präsentierten sich am Hochschulstandort Friedberg, um Kontakte zu Studierenden und Hochschulangehörige zu bekommen und zu pflegen.

 Meet08

Zur Bildergalerie der meet@ 2018


Energietag 2018 06 08 1

Das neue Motor-Sport-Team E-Mobility des Fachbereiches IEM präsentierte sich am 1. THM-Energietag mit zwei Projekten aus der Lehre und Forschung. Die Besucher konnten sich mit dem autonomen Fahren und einem Elektrofahrzeug bekannt machen.

Das Carolo-Cup TEAM präsentierte autonomes Einparken und eine Abstandsregelung. Des Weiteren wurde eine interaktive Lernplattform in Form eines umgerüsteten Elektrokarts vorgestellt, die in verschiedenen Vorlesungen zum Thema Elektromobilität Anwendung findet.

Ein besonderes Highlight: am Stand des Teams E-Mobility wurde das neue Batteriemanagement-System „isBMS“ vorgeführt. Dieses System wurde zusammen mit der Firma Isabellenhütte im Rahmen eines Forschungsprojekts entwickelt.

Energietag 2018 06 08 2

Energietag 2018 06 08 3


Ein weiteres Highlight im Studienschwerpunkt „Gebäudeautomation“ des IEM-Studiengangs „Allgemeine Elektrotechnik“ war die viertägige Schweiz-Exkursion in der Projektwoche des Sommersemesters 2018. Unter der Leitung von Thomas Petrasch erfolgte die Anreise ab Frankfurt/Main bis Bern mit dem ICE und weiter bis Murten mit der S-Bahn. In der in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof gelegenen Firmenzentrale der Firma Saia Burgess Controls wurden die Exkursionsteilnehmer schon erwartet. Nach der Begrüßung mit Murtener Rahmkuchen und Kaffee folgte die Vorstellung der Firma SBC und des Exkursionsprogramms durch den SBC-Vorort-Betreuer Daniel Keinath.

Erster Programmpunkt war die Besichtigung der Produktionsanlagen für SBC-Komponenten. Während der Führung erläuterte der SBC-Fertigungsleiter interessante Gesichtspunkte der dort praktizierten „Lean Production“. Da Murten direkt an der Sprachgrenze zwischen der deutschsprachigen und der französischsprachigen Schweiz liegt, sind in den Fertigungshallen sämtliche Schilder und Produktionsinformationen zweisprachig ausgeführt.

Dem Einchecken ins Hotel schloss sich ein Stadtrundgang in Murten an. Vom SBC-Mitarbeiter Daniel Keinath erhielten die Exkursionsteilnehmer Erläuterungen zur Geschichte der Stadt Murten. Beim gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant sprachen die teilnehmenden SBC-Mitarbeiter über das Leben und Arbeiten in der Schweiz. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Deutschland wurden deutlich.

SBC_Firmenzentrale

Der zweitägige Lüftungskurs begann am Dienstagmorgen im SBC-Trainingszentrum. Dozent war Stephan Hintze, ein sehr erfahrener SBC-Applikationsingenieur, der den Seminarteilnehmern wertvolle theoretische Informationen und praktische Tipps zur Lüftungstechnik vermittelte.

 SBC_Lueftungsseminar

Zweiter Seminar-Schwerpunkt war die Programmierung von SBC-Controllern mit Hilfe von Bibliotheks-Funktionsbausteinen der Saia-PG5-DDC-Suite. Den zur freien Verfügung stehenden Dienstagabend nutzten die Exkursionsteilnehmer für Fotoaufnahmen, Einkäufe von Schweizer Schokolade und zur Erkundung des idyllisch gelegenen Murten-Sees.

Murtensee

Am zweiten Seminartag stand die praktische Inbetriebnahme der vorhandenen Lüftungsanlage im Mittelpunkt. Die Studierenden mussten ihre selbst erstellten Programme in den SBC-Controller laden und testen, ob die Sensorwerte korrekt eingelesen wurden und die Aktoren einwandfrei funktionierten.

Das Lüftungsseminar endete am Mittwochnachmittag mit der Ausgabe der Zertifikate und der Vorfreude auf ein besonderes Abendevent. Nach einer gemeinsamen Wanderung entlang des Murten-Sees wurde eine Indoor-Kartbahn, das Expodrom Muntelier, erreicht. Einem kleinen Imbiss folgte die Registrierung, Einweisung in die Go-Karts und Ausgabe von Kopfhauben, Helmen sowie Handschuhen.

Um 18:30 Uhr begann das Aufwärmtraining. Nach einer kurzen Pause schloss sich das Qualifikationsrennen an, in dem die schnellste Rundenzeit ermittelt wurde, die über die Rennaufstellung entschied. Im abschließenden 20-minütigen Rennen kam es an der Spitze zu einem spannenden Dreikampf, der erst kurz vor dem Rennenende durch ein geschicktes Überholmanöver entschieden wurde. Vor dem Abendessen im Expodrom erfolgte die Siegerehrung mit Verleihung von Medaillen. Der Abend klang bei gutem Essen und verschiedenen lokalen Getränken gemütlich aus.

Gokartbahn

Am vierten Exkursionstag stand nach einer kurzen Nacht eine Zugfahrt ins Berner Oberland auf dem Exkursionsprogramm. In Frutigen befindet sich das Nordportal des Lötschberg-Basistunnels. Dieser ist mit einer Länge von 34,6 km der viertlängste Eisenbahn-Tunnel der Welt. Der Lötschberg-Basistunnel entlastet als wichtiger Teil der europäischen „Eisenbahnachse Genua-Rotterdam“ seit dem Jahr 2007 den höher gelegenen, kürzeren Lötschbergtunnel.

Zwei Mitarbeiter der Betreibergesellschaft BLS AG erläuterten den Exkursionsteilnehmern an einem Tunnelmodell die technischen Daten dieses besonderen technischen Bauwerks. Nach der Besichtigung des Lösch- und Rettungszuges erfolgte mit zwei Kraftfahrzeugen die Fahrt in den Dienststollen. Eine zweistündige beeindruckende Führung durch die Technikbereiche des Tunnels (Strom- und Wasserversorgung, Steuerungs-, Daten- und Sicherheitstechnik sowie Lüftungsanlagen) schloss sich an. Aufgrund der Vielfalt der Gewerke wurde im Jahr 2010 mit der Standardisierung der Steuerungstechnik begonnen. Inzwischen kommen überall SBC-Controller zum Einsatz. Am Ende der Führung erlebten die Studierenden mitten im Berg die Vorbeifahrt eines Zuges am mit Panzerglas gesicherten Besichtigungsfenster.

Nordportal_Loetschbergbasistunnel

Die Heimreise erfolgte mit dem EC ab Spiez. In diesem am Thuner See gelegenen Ort befindet sich das Hotel Belvédère. Dieses schöne Gebäude hatte die deutsche Fußballnationalelf während der Fußballweltmeisterschaft 1954 zum Mannschaftsquartier gewählt. Dort entwickelten die Helden von Bern den „Geist von Spiez“: „Alle für einen – einer für alle“.


Der Plan für die Blockveranstaltungen in der Projektwoche (Verfügungswoche) vom 28.05. - 01.06.2018 ist online.

Die Veranstaltungen sind nach Studiengang und Studiensemestern geordnet. Nutzen Sie bitte die Suchfunktion (Strg + f).


Die World Robot Olympiad (WRO) ist ein internationaler Roboterwettbewerb, um Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern.

In der diesjährigen Jury des Regionalwettbewerbs in der Open Category ist die THM mit Eva Langstrof (FB IEM, RobertaRegioZentrum) vertreten.

Der Wettbewerb findet am 06.05.2018 ab 9 Uhr in der Kongresshalle in Gießen statt, der Eintritt ist frei.

Das Thema 2018 lautet FOOD MATTERS. Die Aufgaben (Aufgabenstellung) drehen sich rumd um die Produktion, Verwertung und Verwendung von Lebensmitteln. Teams können sich in diesem Jahr für das Weltfinale der WRO 2018 in Chiang Mai, im Norden von Thailand, qualifzieren.


Am Montag, den 09.04.2018 um 17.20 Uhr findet im Raum A4.0.19 eine Sicherheitsbelehrung statt, die für die Teilnahme am Labor zwingend erforderlich und die Voraussetzung zur Durchführung der praktischen Versuche ist.

Die Gruppeneinteilung erfolgt im Anschluss und ist nur an diesem Termin möglich!

Aushang zum Labor


Zum Grundlagenlabor im 3. Fachsemester für AEB / AGB und NAC findet am 06.04.2018 um 14:00 Uhr in A2.0.10 (EM-Labor) eine Vorbesprechung und Gruppeneinteilung statt.

Die Teilnahme ist für alle, die die Laborveranstaltung in diesem Semester absolvieren möchten (auch Wiederholer), zwingend notwendig und verpflichtend.
Eine spätere Eintragung in eine Gruppe ist nicht möglich!

Die weiteren Termine zu Sicherheitsbelehrung und zum Kurzseminar für die Berichtserstellung werden ebenfalls bekannt gegeben.

Aushang zum Labor


  • Klausuren ohne Vorlesungen:
    Dienstag, 03.04.2018 -  Dienstag, 01.05.2018
  • Klausuren mit Vorlesungen:
    Dienstag, 03.04
    .2018Dienstag, 22.05.2018

Infos zur Klausuranmeldung als pdf


Am 26.1.2018 hielt Herr Prof. Dr. Arndt einen Vortrag auf dem Neujahrsempfang des Bürgermeisters der Stadt Biedenkopf. Vor den anwesenden knapp 200 Zuhörern aus Wirtschaft, Politik und Vereinen wurden die Bereiche Digitalisierung, Internet der Dinge (IoT) und Industrie 4.0 an anschaulichen Beispielen erläutert.

Darauf aufbauend entwickelte Herr Prof. Arndt die These, dass die Digitalisierung weniger als eine wirtschaftlich, technische Problematik, sondern stärker als gesamt-gesellschaftlicher Veränderungsprozess gesehen werden muss. Dieser sollte in den Fokus einer breiten Diskussion gerückt werden, um zu verhindern, dass Ängste und Widerstände sich verstärken und so das notwendige schnelle  Aufgreifen von Chancen verhindern.
Besonders wichtig sei es, dass Institutionen wie Schulen, Hochschulen, aber auch Gemeinden und Kreise diesen Veränderungsprozess im Sinne eines Veränderungmanagements begleiten.
Abschließend wurde eine stärkere Kultur des Machens gefordert, um im Bereich der Digitalisierung erfolgreich zu sein.


Am 11.1.2018 hielten Herr Dr. Jürgen Hötzel von der Firma Bosch Thermotechnik GmbH und Herr Prof. Dr. Michael Arndt von der TH Mittelhessen einen Vortrag über die Auswirkungen der Digitalisierung auf Innovationsprozesse und deren Veränderung. Der Vortrag fand in Wetzlar bei StudiumPlus im Rahmen der Vortragsreihe über Industrie 4.0 statt.

Es wurden Themen wie die Fähigkeit zur Innovation, neue Innovationsmethoden (Open innovation, Hackathons, Geschäftsmodellinnovation u.a.) und Beispiele für innovative digitale Produkte besprochen.
Dem Vortrag folgte eine angeregte Diskussion mit dem Publikum über diese Themen.


Im Rahmen der Projektwoche fand zum wiederholten Male im Fachbereich IEM ein eintägiger Distanzschutzworkshop als Zusatzveranstaltung für Studierende, die Ihr Studium im Bereich der elektrischen Energieversorgung vertiefen wollten, statt. Neben vielen Studierenden des Studiengangs „Allgemeine Elektrotechnik“ nahmen ebenso Industriegäste von Netzbetreibern und Energieversorgungsunternehmen das Angebot von Prof. Dr. Dib an.

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Die Fachexperten von Schneider Electric referierten u. a. über die Anforderungen der Selektivschutztechnik sowie die Impedanzmessung, Auslösekennlinien und Staffelpläne des Distanzschutzes. Anhand von aktuellen Praxisbeispielen wurden Berechnungsübungen durchgeführt. Mit den resultierten Ergebnissen wurde ein Distanzschutzrelais parametriert.

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Die Veranstaltung bot zudem die Möglichkeit des aktiven Austauschs sowie der Kontaktaufnahme zwischen den Studierenden und der Industrie.


Die Feuerwehr, die Wetterauer Kreisverwaltung und die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) in Friedberg werden enger zusammenarbeiten: Im Studiengang Allgemeine Elektrotechnik Studienschwerpunkt Gebäudeautomation wird im Wintersemester 2017/2018 zum ersten Mal die Vorlesung „Elektrische Gebäudesicherheitstechnik“ angeboten.
Teil der Lehrveranstaltung sind eine Begehung der THM-Gebäude, bei der brandschutztechnische Komponenten gezeigt werden, und eine Exkursion zur Zentralen Leitstelle des Wetteraukreises am Friedberger Europaplatz. Dank der Unterstützung der Feuerwehr wird das in der Vorlesung vermittelte theoretische Wissen anschaulich gemacht.

Vortrag Feuerwehr

Den vollständigen Zeitungsartikel können Sie hier nachlesen. 

 


Für die Zeitschrift JOB & CHANCEN wurden zum Thema "Keine Angst vor einem technischen Studium" zwei Studierende der THM interviewt: Sina Schepp (IEM), die gerade ihr Studium der Allgemeinen Elektrotechnik in Friedberg erfolgreich abgeschlossen hat und nun einen Master an der THM startet, und Christoph Roß (EI), der in Gießen im 5. Semester Elektro- und Informationstechnik, Schwerpunkt Elektronik studiert.

Job und Chance Interview 1

Das vollständige Interview für die Zeitschrift JOB & CHANCEN (pdf) können Sie vorab lesen.


Osaka 2

Der Fachbereich IEM war auf dem 11th International Symposium on Linear Drives for Industry Applications in Osaka (Japan) im September 2017 durch Mousa Lahdo vertreten. In seinem Vortrag ging es um Antriebslösungen, die für viele Hochtechnologiebereiche wie z.B. der Halbleiterindustrie oder der Nanotechnologie von großem Interesse sind. Auf dieser Fachtagung waren renommierte Wissenschaftler der ganzen Welt vertreten, wie z.B. vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) oder der TU Eindhoven.

Osaka 1

 


Liebe Studierende,

am 11.01.2018 findet von 8.15 - 15 Uhr im Raum A1.0.01 ein Distanzschutzworkshop für Studierende mit Experten des Elektrotechnik-Konzerns Schneider Electric statt.

Zur Teilnahme ist eine Anmeldung bei Herrn Friedl im E-Maschinenlabor (A2.0.10) erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.

Themen:

  • Anforderungen an die Selektivschutztechnik
  • Anwendung und Grenzen des Überstromzeitschutzes
  • Distanzschutz und Impedanzmessung
  • Auslösekennlinien und Staffelpläne des Distanzschutzes
  • aktuelle Beispiele aus der Praxis
  • offener Austausch mit den berufserfahrenen Ingenieuren

Am 6.12.2017 findet von 10 - 16 Uhr in der Kongresshalle in Gießen gemeinsam mit der JLU eine Jobmesse für Studierende statt.
Ein interessantes Vortragsprogramm und die Podiumsdiskussion mit Unternehmensvertretern von Bosch und Leica Microsystems folgen direkt auf die Begrüßung durch unsere Vizepräsidentin Prof. Dr. Specht. Und natürlich gibt es den ganzen Tag die Gelegenheit, mit den ausstellenden Firmen in Kontakt zu treten.
An diesem Tag steht Ihnen ein professioneller Fotograf für Fotos für Ihre Bewerbungsmappe zur Verfügung. Es ist keine Voranmeldung notwendig – first come first served. Weiterhin bietet das Hochschulteam einen kostenlosen Check Ihrer Bewerbungsunterlagen an.

Alle Infos finden Sie unter Karriere weltweit 2017


Zum Grundlagenlabor im 3. Fachsemester für AEB, NAC und IKT findet am 09.10.2017 um 14:00 Uhr in A2.0.10 (EM-Labor) eine Vorbesprechung und Gruppeneiteilung statt.

Die Teilnahme ist für alle, die die Laborveranstaltung in diesem Semester absolvieren möchten (auch Wiederholer), zwingend notwendig und verpflichtend.
Eine spätere Eintragung in eine Gruppe ist nicht möglich!

Die weiteren Termine zu Sicherheitsbelehrung und zum Kurzseminar für die Berichtserstellung werden ebenfalls bekannt gegeben.


Im Rahmen einer freiwilligen AG haben sich drei Mittelstufenschüler vor rund einem Jahr das Ziel gesetzt, nach einer Bauanleitung der Universität Münster ein Rastertunnelmikroskop (RTM) zu bauen.  Ein RTM, für dessen Erfindung erst 1986 der Nobelpreis für Physik verliehen wurde, ist in der Lage, Oberflächenstrukturen im Nanometerbereich – ja sogar bis auf Atomgitterebene – aufzulösen und damit Dinge sichtbar zu machen, die selbst für ein Rasterelektronenmikroskop unsichtbar sind. Dazu tastet das RTM die Oberfläche im Abstand von nur 1 Nanometer (!) mit einer feinen Messspitze ab, so dass zwischen der Oberfläche und der Messspitze ein Tunnelstrom von etwa 1 Nanoampere entsteht.

Bei ihren Bemühungen stießen die Schüler auf zahlreiche Herausforderungen, angefangen bei den unvollständigen und teilweise widersprüchlichen Angaben in der Bauanleitung der Uni Münster, die inzwischen auch offline und nur noch im Web-Archiv (https://archive.org/ ) zu finden ist, über fehlende Bereitschaft von Firmen, Preisanfragen für Bauteile zu beantworten, bis hin zur vergeblichen Suche nach speziellen Bauteilen (Piezoaktoren) und Materialien (Wolfram- und Platin-Draht).

An dieser Stelle kam der Fachbereich IEM zur Hilfe, sowohl bei der Bezugsquelle für die benötigten Piezoaktoren als auch bei der Beschaffung der speziellen Materialien, denn die Anfragen der THM wurden – im Gegensatz zu den E-Mails der Schüler – von den Firmen umgehend beantwortet!

Auch die Ansteuerung des Tunnelmikroskops über einen PC musste komplett überarbeitet werden, da die in der Bauanleitung verwendete PC-Einsteckkarte nicht mehr lieferbar ist und auch zu aktuellen PCs nicht mehr kompatibel wäre. Hier konnte der Fachbereich IEM mit einer Mikrocontroller-Lösung auf Arduino-Basis helfen.
Die Schaltung der Uni Münster für den Tunnelstromregler erwies sich als nicht besonders stabil. Mit Hilfe von am Fachbereich IEM durchgeführten Schaltungssimulationen konnte das Schaltbild optimiert werden, das die Schüler dann auf einer Steckplatine realisierten.

Aktuell liefert das Rastertunnelmikroskop Bilder mit einer Auflösung von ca. 1 Nanometer. Die Schüler wollen in dem laufenden Schuljahr aber noch versuchen, bis auf Atomgitterebene vorzustoßen, was eine Auflösung von < 0,1 Nanometer erfordert.

RTM komplett

Beispielaufnahmen: Oberfläche der metallischen Reflexionsschicht eines DVD-Rohlings (1) und Struktur („Pits“) einer Blu-ray Disk (2):

RTM Aufnahme

RTM Aufnahme Blu ray


Anfang Juni 2017 besuchten sechs Studierende des Studienschwerpunkts „Gebäudeautomation“ innerhalb des IEM-Studiengangs „Allgemeine Elektrotechnik“ eine KNX-Basisschulung mit Zertifizierung. Die fünftägige Schulung fand bei Berker (Hager Group) in Ottfingen statt. Begleitet wurden die Studenten dabei von Herrn Prof. Dr. Martin Gräfe, der ebenfalls an der Schulung teilnahm.

Nach einem freundlichen Empfang und einer kurzen Vorstellungsrunde konnte gemeinsam der Theorieteil der Schulung begonnen werden. Schwerpunkt des Theorieteils waren die technischen Voraussetzungen für den Aufbau eines KNX-Netzes und die Projektierung eigener Projekte mit der dazugehörigen Software.

Der zweite Teil der Schulung bestand aus Theorie und Übungsbausteinen. Neue Methoden und Fertigkeiten wurden erklärt und im Anschluss daran an den gut ausgestatteten Übungsplätzen selbstständig nachgearbeitet. Hierfür gab es eigens konzipierte Übungsblätter, bei deren Bearbeitung die Teilnehmer immer wieder gefordert wurden. Beide Übungsleiter unterstützten die Studierenden individuell und vermittelten auf diese Weise in den wenigen Tagen viel Know-how.

An den modern ausgestatteten Versuchsarbeitsplätzen standen verschiedene Komponenten zur Verfügung, von denen mit zunehmendem Kenntnisstand immer mehr programmiert, parametriert und anschließend in Betrieb genommen werden konnten. Dadurch wurde auch zu allerlei Spielereien weit über die Aufgabenstellungen hinaus angeregt, wobei der Spaß natürlich nicht zu kurz kam.

Während der Schulungswoche herrschte ein angenehmes Arbeitsklima, welches von einem leckeren Mittagessen der Hager Group zusätzlich unterstützt wurde. Als kleines Extra wurde den Teilnehmern eine Führung durch das im gleichen Gebäude befindliche Werk angeboten. Von der Werkzeugfertigung bis zum fertigen Produkt konnten die einzelnen Produktionsschritte besichtigt werden.

Am Ende der kurzweiligen Woche stand am letzten Seminartag eine zweiteilige Prüfung an. Nach einer umfangreichen Praxisaufgabe musste ein Onlinefragebogen bearbeitet werden. Erfolgreich konnte so die KNX-Basiszertifizierung erworben werden. Eine spannende und äußerst lehrreiche Seminarwoche ging am späten Freitagnachmittag mit der gemeinsamen Heimreise zu Ende.

Autoren: Simon Schulmeier und Christian Friedel

 

Gebäudeautomatisierer besuchen KNX

 


Der Fachbereich IEM ist zukunftssicher aufgestellt.
Von den fünf ZVEI-Leitmärkten (Industrie 4.0, Energie, Mobilität, Gesundheit und Gebäude) deckt IEM vier ab. Nur der Leitmarkt Gesundheit wird in den IEM-Vorlesungen nicht thematisiert.

Auf der morgen beginnenden IFA 2017 rücken die Elektroverbände das Thema "Smart Living" in den Fokus [siehe: ZVEI auf der IFA 2017].

Der Fachbereich IEM bietet hinsichtlich des Themas "Smart Living" den Studienschwerpunkt Gebäudeautomation an.


  • Klausuren ohne Vorlesungen:
    Montag, 09.10.2017 -  Sonntag, 05.11.2017
  • Klausuren mit Vorlesungen:
    Montag, 09
    .10.2017 -  Sonntag, 10.12.2017

E Mobility Labor

Ingenieure der Elektromobilität sind aktuell sehr gefragt. Die Studienerfahrungen in diesem Bereich bieten hervorragende Chancen in vielen Unternehmen bei:

  • Entwicklung mobiler elektrischer Antriebe
  • Algorithmen der Regelung und Signalverarbeitung
  • Energiemanagement im Fahrzeug
  • Elektrische Speichersysteme
  • Hochspannungstechnologien und -anforderungen
  • Leistungselektronik und Messtechnik

Im Fachbereich IEM wird im Wintersemester 2017/18 das neue Labor für Elektromobilität eröffnet.

Im umfangreich und modern ausgestatteten Labor  werden die Studierenden der THM mit aktuellen Problemstellungen der Elektromobilität vertraut gemacht. Der Schwerpunkt des Labors liegt eindeutig bei der Durchführung von interdisziplinären "Problem based Learning (PBL)"- Veranstaltungen.

Der Leiter des Labors, Prof. Alexander Kuznietsov meint: „Elektromobilität ist ein faszinierendes Feld, nicht nur wegen der aktuellen politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Entwicklungen. Es ist ein Zusammenspiel von mehreren Komponenten aus der Chemie,  Elektrotechnik, Informatik, Energietechnik. Das in einer konventionellen  Vorlesung darzustellen ist nahezu unmöglich.  Wir bieten den Studierenden die Möglichkeit an, die komplexen Aufgaben der Entwicklung von elektrischen Fahrzeugen realitätsnah zu erleben und an industrieähnlichen Entwicklungsprozessen teilzunehmen“.

Die Ausstattung des Labors umfasst:

  • Ein selbst entwickeltes „Open-source“ Fahrzeug (maximale Leistung 24 kW)
  • Ein Serienfahrzeug TWIKE, an dessen Entwicklung die Studierenden und Mitarbeiter der THM teilnehmen.
  • Ein E-Scooter, dessen Leistungselektronik, Antriebsregelung und Batteriemanagement von Studierenden in Rahmen von Abschlussarbeiten entwickelt wurde. Der Schwerpunkt der Entwicklung lag im Einsatz von energiesparenden Technologien und Algorithmen (zero-switching, optimal control)
  • Ein voll-automatisierter Prüfstand für Lithium-Ionen-Batterien, wo die Speichersysteme in unterschiedlichen Verkehrsszenarien geprüft werden.
  • Soft- und Hardware zur Durchführung von virtuellen Fahrversuchen
  • Diverse eingebettete Plattformen und Testwerkzeuge für die Entwicklung von Automotive-Systemen

Die Arbeitsgruppe von Prof. Kuznietsov (aktuell drei Promotionsstudenten) bearbeitet die Forschungsprojekte im Bereich der

  • Antriebsregelung und Diagnose;
  • Diagnose von Lithium-Ionen Batterien
  • Interaktion Fahrzeug-Netz

ist mit mehreren im Bereich der Elektromobilität tätigen regionalen Unternehmen vernetzt und kooperiert mit mehreren Universitäten in Deutschland und im Ausland

Das ermöglicht den Studierenden das Kennenlernen zukünftiger Trends der Elektromobilität sowie die Teilnahme an internationalen Projekten. Im Herbst sind vier Masterstudenten aus Kiev, Ukraine in Friedberg zu Gast. Die ukrainischen Studierenden schreiben im Wintersemester 2017 ihre Masterarbeiten im Fachbereich IEM. Im Rahmen des vom Deutschen Akademischen Austauschdienst geförderten Projektes wird eine gemeinsame Mannschaft für die Teilnahme an Formel-E-Student angestrebt. Die Entwicklung des Fahrzeugs beginnt im 2018.

Elektromobilität ist spannend!!!  Und macht Spaß…

Kontaktieren Sie:

Prof. A.Kuznietsov                                                                 M.Sc. Tilman Happek

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Am 30. Juni 2017 wurde der, von Prof. Dr.-Ing. Arndt gestellte, Förderantrag für Forschungen an vernetzten Mediensensoren und deren Anwendung in Wohngebäuden genehmigt. Die Laufzeit des Vorhabens beträgt 12 Monate und der Start wird zum Wintersemester 2017/18 erfolgen.

Unter Mediensensoren werden hierbei Sensoren verstanden, die für die Bestimmung und Überwachung von Gasen oder Flüssigkeiten herangezogen werden können. Für den Gebäudebereich sind hierbei insbesondere Luftqualitätssensoren, Partikelsensoren für Stäube oder Pollen, VOC-Sensoren (VOC = Volatile Organic Compounds), Schadgassensoren (z.B. für Ozon) und Wasserqualitätssensoren relevant.
Mit Hilfe solcher Sensoren lässt sich der Zustand lebenswichtiger Medien bestimmen. Über eine Integration in Gebäudemanagementsysteme kann sich das System Haus an den Zustand dieser Medien anpassen. So können zum Beispiel Filter, oder Reinigungsvorrichtungen zugeschaltet werden, die Regelung der Lüftungsanlage angepasst werden, oder eine Warnung an die Bewohner gesendet werden.
Solche Lösungen sind insbesondere in Gegenden von Interesse, in denen eine hohe Umweltverschmutzung und/oder eine schwankende Luft- oder Trinkwasserqualität vorherrscht.

Ziel der Forschungsaktivitäten ist es, erste vernetzte Sensorsysteme über das Internet der Dinge (IoT) aufzubauen und Messungen sowohl im Labor, als auch im Feld durchzuführen. Hierfür soll auf kommerziell verfügbare Sensoren zurückgegriffen werden, um nach Abschluss der Arbeiten einen kurzfristigen Transfer in kommerzielle Produkte ermöglichen zu können. Die Datenauswertung wird sowohl mit lokalen Werkzeugen, als auch mit cloud basierten Anwendungen erfolgen. Hier können beispielsweise Plattformen aus dem Bereich des maschinellen Lernens zur Anwendung kommen.

Aufbauend auf den Forschungsaktivitäten werden von Prof. Arndt weiterführende Kooperationen mit industriellen Partnern oder Forschungsinstituten angestrebt.

Um einen engen Bezug zur Lehre am Fachbereich IEM zu gewährleisten, werden Ergebnisse der Forschungen in die Vorlesungen von Prof. Arndt einfliessen, als auch Themen für praktische Arbeiten von Studierenden angeboten werden. Darüber hinaus wird es mehrere Stellen für studentische Hilfskräfte im Forschungsvorhaben geben.


Um Friedberger Studierenden einen praxisnahen Einblick in Fertigungstechniken zu bieten, werden im Rahmen der Lehrveranstaltung "Einführung in die Automatisierungstechnik" regelmäßig Firmenexkursionen angeboten. Während im zurückliegenden Wintersemester die Exkursion nach Stadtallendorf zur Firma Ferrero geführt hatte, lagen im Sommersemester 2017 die Exkursionsziele südöstlich von Friedberg. Unter der Leitung des Dozenten Thomas Petrasch fuhr die Studierendengruppe mit dem Zug diesmal nach Hanau.

Am frühen Vormittag wurden die Exkursionsteilnehmer im Heraeus-Besucherzentrum empfangen. Im Rahmen eines Einführungsvortrags erfolgten die Vorstellungen des Heraeus-Konzerns und der Global Business Unit "Heraeus Noblelight". Anschließend wurden die Studierenden in getrennten Gruppen durch zwei Noblelight-Produktionsbereiche geführt. Die jeweils zuständigen Fertigungsleiter erläuterten dort die einzelnen Herstellungsschritte.

Zum einen war die Fertigung von Lampen, bei denen spezifisches Licht in gleichbleibender hoher Qualität in einem Glaskolben erzeugt wird, zu sehen. Diese Lampen finden in modernen analytischen Geräten Einsatz, wie z. B. in denen der Firma Agilent. Zum anderen wurde die Montage von Ultraviolett-Strahlern gezeigt, die das UV-Licht mittels Hochleistungsleuchtdioden erzeugen. Beispielsweise nutzt die Firma Heidelberger Druckmaschinen derartige Strahler zur Ultraviolett-Aushärtung von Farben im grafischen Druck. Ein besonderes Erlebnis war für die Studierenden der Besuch eines Reinraums, in dem besondere Schutzkleidung getragen werden musste.

Nach einem leckeren Mittagessen in der Heraeus Werkskantine stand am Nachmittag die Besichtigung der nahe gelegenen Firma VACUUMSCHMELZE auf dem Exkursionsprogramm. In dieser Hanauer Firma konnten die Produktionsanlagen für die Herstellung von Dauermagneten besichtigt werden. Im Rahmen der Führung wurden den Studierenden die einzelnen Produktionsschritte der pulvermetallurgischen Herstellung von Dauermagneten vermittelt:

  • Aufbereitung des Metallpulvers durch Brechen und Mahlen
  • Ausrichtung der Pulverteilchen im Magnetfeld
  • Pressung des Metallpulvers in die gewünschte Form
  • Sinterung der gepressten Objekte im Vakuum
  • Schleiferei
  • Automatisierte Qualitätsprüfung der fertiggestellten Objekte

Die Exkursionsteilnehmer tauschten auf der Rückfahrt im Zug ihre persönlichen Eindrücke aus. Mehrheitlich wurde die Meinung vertreten, dass derartige Exkursionen auch in anderen Lehrveranstaltungen angeboten werden sollten.

Auch im kommenden Wintersemester sind wieder Exkursionen und Seminare geplant.


Kiew 2017

Auf der IEEE First Ukraine Conference on Electrical and Computer Engineering (UKRCON) in Kiew/Ukraine vom 29.5. - 2.6.2017 war der Fachbereich IEM durch Mousa Lahdo vertreten. In seinem Vortrag ging es um die analytische und numerische Kraftberechnung zwischen einem Permanentmagneten und einer Luftspule. Dabei wurden neue analytische Gleichungen hergeleitet, die gegenüber numerischen Berechnungen sehr schnell und präzise sind. Auf Basis dieser Gleichungen kann der Entwurfsprozess solcher Aktoren somit zeiteffizient und kostengünstig realisiert werden.


Präsenz zeigte der Fachbereich IEM mit einem Stand an der Berufe-Messe in der Gesamtschule Gedern.

THM Berufemesse Gesamtschule Gedern

Die Schüler erhielten Informationen zu den angebotenen Studiengängen und konnten bei einem Preisrätsel ihre technischen Kenntnisse und das Interesse daran schärfen.

Wieviel km können 10 000 Elektrofahrzeuge mit dem Jahresstromertrag des Windparks Gedern fahren?

Gerechnet, gerätselt, geschätzt und viel diskutiert wurde an dem Stand und viele Schüler der Gesamtschule nahmen am Preisrätsel teil.

Prof. Baums löste zur Preisverleihung das Rätsel, erläuterte den Ertrag des Gederner Windparks und errechnete die Lösung. Die Preise wurden von den Schülern freudig entgegen genommen.


Die World Robot Olympiad (WRO) ist ein internationaler Roboterwettbewerb, um Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern.

In der diesjährigen Jury des Regionalwettbewerbs in der Open Category ist die THM mit Eva Langstrof (FB IEM, RobertaRegioZentrum) und Prof. Dr. Jörg Subke (FB LSE) vertreten.

Der Wettbewerb findet am Pfingstsonntag, den 04.06.2017 ab 9 Uhr in der Kongresshalle in Gießen statt, der Eintritt ist frei.

2017 geht es darum, ein Robotermodell zu bauen, das sich mit der Nachhaltigkeit des eigenen Heimatlandes aus den Bereichen bezahlbare und saubere Energie, nachhaltige Städt und Dörfer, Klimawandes oder Naturschutz beschäftigt (Aufgabenstellung).


Auf der IEEE Industrial Electronics Society’s 18th International Conference on Industrial Technology im März 2017 in Toronto/Kanada war die THM durch Mousa Lahdo vertreten. In seinem Vortrag ging es um hochpräzise magnetisch geführte Positioniersysteme, mit denen er sich im Rahmen seiner Promotion beschäftigt. Dabei wurden neue innovative Konzepte und die dazugehörigen Berechnungen vorgestellt.

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Die Akkreditierungsagentur ASIIN hat auf ihrer Sitzung am 08.04.2016  die Reakkreditierung der Studiengänge Allgemeine Elektrotechnik, zusätzlich mit dem Schwerpunkt Gebäudeautomation, sowie Nachrichtentechnik und Computernetze beschlossen. Das Siegel des Akkreditierungsrates wurde bis 2021 erteilt.


Die Videos und Präsentationsfolien des Fachforums Berufsfeldorientierung Elektrotechnik vom 26.04.16 sind online unter diesem Link .