Aktuelles

Das EMoNu-Fahrzeug der THM (entwickelt von den beiden Fachbereichen M und IEM und der Hako GmbH, der EDAG Engineering GmbH und mit einer Unterstützung der Firma CLAAS) war am Montag zu Besuch auf dem Firmengelände Boller Rocks.

  EMoNu Fahrzeug

Direkt nach dem Sommerfest der THM zum 50. Jubiläum und vor der Testphase in Bad Nauheim hat das Team, bestehend aus Dimitrij Neubauer (Fachbereich IEM) und Matthias Cramer (Firma Hako), zusätzliche Tests mit dem Elektrofahrzeug durchgeführt. Dazu gehörten beispielsweise die Überlandfahrt von Gießen nach Bad Nauheim, Möglichkeiten zur Zwischenladung und die Reichweitenübermittlung.

BollerRocks


Am 10.06.2022 haben sich 15 Studierende und Prof. Dr.-Ing. Michael Arndt über die Praxis und Herausforderungen der integralen Planung von Gebäuden informiert. Dafür besuchten sie die ATP Planungsgesellschaft in Frankfurt. ATP ist eines der größten Büros für integrale Planung in Europa. In Frankfurt befindet sich, direkt am Main gelegen, einer von 11 Planungsstandorten.

ATP am Main 

  Gruppe

Das dort Architekt*innen und Bauingenieur*innen arbeiten erklärt sich von selbst – aber Elektroingenieur*innen?

In modernen Gebäuden werden die technischen Systeme und deren Kommunikation und Automation immer wichtiger. Nur so lassen sich Ziele wie die Verringerung der CO2-Emissionen, der Einsatz regenerativer Energien und Nachhaltigkeit erreichen. Elektrotechnik-Ingenieur*innen werden hierfür auch in der Baubranche dringend gesucht. So arbeitet bei ATP bereits ein Absolvent des Studiengangs Allgemeine Elektrotechnik (Schwerpunkt Gebäudeautomation) als Fachplaner für Gebäudeautomation.

Nachdem alle Studierenden eingecheckt hatten, stellte uns der Geschäftsführer Herr Stieber den Standort und aktuelle Projekte vor. Auf die Frage, was er als größte Herausforderung für die Zukunft sieht, antwortete er: „Gebäude nachhaltig zu planen, zu errichten und zu betreiben.“ In den folgenden Vorträgen wurde daher das Thema Nachhaltigkeit ausführlich beleuchtet.

Ein Weg zu nachhaltiger Planung führt über digitale Gebäudemodelle, die im Rahmen des Building Information Modelling (BIM) Prozesses entstehen. Anhand eines solchen digitalen Modells lässt sich bereits vor der Bauphase das Gebäude simulieren und optimieren. Die Ergebnisse werden dann mit Hilfe der Gebäudeautomation im realen Gebäude umgesetzt und tragen zur Verringerung des Energieverbrauchs bei.

Ein weiterer Ansatz für nachhaltige Gebäude führt über die Wiederverwendung verbauter Materialien und Bauteile. So sollen in Zukunft Bauteile und Materialien realisierter Gebäude in Datenbanken gespeichert werden. Wird ein Gebäude rückgebaut, so können diese Materialien und Bauteile für zukünftige Gebäude wiederverwendet werden.

Nach diesen interessanten Vorträgen und einem Imbiss folgte ein Rundgang durch die Büros von ATP und eine Diskussionsrunde mit der Personalmanagerin des Standortes. Hier konnten alle Fragen zum Einstieg nach dem Studium, aber auch zu Möglichkeiten einer Tätigkeit während des Studiums gestellt werden. Die rege Diskussion zeigte, dass das Interesse der teilnehmenden Studierenden geweckt wurde.

Die Studierenden fuhren mit der Erkenntnis nach Hause, dass der Schwerpunkt Gebäudeautomation im Studiengang Elektro- und Informationstechnik am Fachbereich IEM in Friedberg ihnen Kompetenzen vermittelt, die in der Praxis dringend gesucht werden.

Zum Video zur Veranstaltung.



Wie der Klimawandel unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit bewältigt werden kann, stand im Mittelpunkt des Symposiums „Klimawandel und Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen“.

Auf der u. a. vom Forschungs- und Transferzentrums „Nachhaltigkeit und Klimafolgenmanagement“ der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg organisierten Tagung präsentierte Julia Schomburg (Fachbereich WI) erste Ergebnisse ihrer Masterarbeit zum CO2-Fußabdruck von „klassischen“ und neuen bildungstechnologischen Formaten in Hochschulen am Beispiel der Technischen Hochschule Mittelhessen. Wissenschaftlich betreut wird die empirische Studie von Prof. Holger Rohn (Fachbereich WI) und Prof. Dr. phil. Sebastian Vogt (Fachbereich IEM).

2022 Online Vorlesung CO2

Ein spannendes Ergebnis der Studie von Frau Schomburg: Online-Vorlesungen haben einen deutlich besseren - als angenommenen - CO2-Fußabdruck als Präsenz- und Hybrid-Vorlesungen an der Technischen Hochschule Mittelhessen. CO2-neutral sind sie dennoch nicht.

 

Welche Rolle der Schaltraum bei der Live-Produktion von audiovisuellen akademischen Online-Formate spielt, zeigten Benjamin Rupp, M. Sc. sowie Prof. Dr. phil. Sebastian Vogt (beide Fachgebiet Medienproduktion und Medientechnik im Fachbereich IEM) in ihrem Gastvortrag Patch and Tweak: Die Rolle des Schaltraums in der Live-Produktion von audiovisuellen akademischen Online-Formaten im Rahmen des Symposiums „Ein Schaltraum für das Medienhaus 4.0?" der ARD.ZDF medienakademie in Nürnberg auf.

Die Vielzahl an Vertretenden aus dem Bereich technische Leitung von öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sowie der Broadcastindustrie waren sich einig, dass die durchgängige Digitalisierung und Virtualisierung von Hardware in audiovisuellen Medienproduktionsprozessen neues Potential eröffnet. Der damit verbundene technologische Paradigmenwechsel muss u. a. von gut ausgebildeten und am Thema interessierten Studierenden, die Kompetenzen im Bereich audiovisuelle Medienproduktion sowie des damit verbundenen Systems Engineering besitzen, nachhaltig getragen werden. Dies bedeutet weiterhin gute Berufsaussichten für unsere Absolventen des Studiengangs Medieninformatik, B. Sc..

 


Vom 12. bis zum 14. Mai 2022 fand an der Technischen Universität Dortmund die 16. Jahrestagung der Ingenieurpädagogischen Wissenschaftsgesellschaft (IPW) statt, auf der auch der Fachbereich IEM mit einem Beitrag von Prof. Martin Gräfe vertreten war.

IPW Tagung 2022

Die Tagung mit dem Schwerpunkt "Technische Bildung für eine nachhaltige Entwicklung - Wege zur technischen Bildung" stand unter der Schirmherrschaft der deutschen UNESCO-Kommission und wurde mit einer Key-Note von deren stellvertretenden Generalsekretär Dr. Lutz Möller eröffnet. Die Beiträge und Workshops behandelten eine große Bandbreite an interessanten Themen von Projekten in der Studieneingangsphase und der lernwirksamen Vermittlung von Grundlagen im Maschinenbau (Statik) und in der Thermodynamik über die Verstärkung interdisziplinärer Kompetenzen durch fachübergreifende Projekte von Ingenieure ohne Grenzen sowie Blue Engineering bis hin zum Einsatz von Augmented Reality in Lehrveranstaltungen und zu Werkzeugen und Methodik für ein qualifiziertes Feedback an Studierende bei projekt- und problembasierten Lehrformaten.

Einige Vorträge befassten sich auch mit dem Einfluss der Pandemie auf die akademische Lehre und dem Nutzen, der in der Zukunft für die Ausbildung von Ingenieuren aus diesen Erkenntnissen gezogen werden kann - so auch der Beitrag von Prof. Gräfe, der sich mit den Erfahrungen bei der Durchführung von Laborveranstaltungen als Distanzlehre während des Lockdowns auseinandersetzte. Um den Studierenden trotz der Corona-Pandemie die für Ingenieure unverzichtbaren praktischen Erfahrungen mit Messgeräten und elektronischen Schaltungen zu vermitteln, hat der Fachbereich IEM im Wintersemester 2020/2021 Versuchs-Sets zum Ausleihen zusammengestellt, mit denen die Studierenden die Laborversuche zu Hause durchführen konnten.

Versuchsaufbau auf dem Wohnzimmertisch

Der erste Durchlauf mit diesen "Ausleih-Versuchen" zeigte, dass die Sets zwar für die Versuche gut geeignet sind, jedoch in Bezug auf den Ablauf des Praktikums noch Optimierungspotential bestand. So haben einzelne Teilnehmer die ausgeliehenen Geräte und Bauteile nicht mit der erforderlichen Sorgfalt behandelt und die Sets unvollständig oder defekt zurückgegeben. Durch die Vergabe von Teilpunkten für den ordnungsgemäßen Umgang mit dem Material und die Vollständigkeit der Sets bei der Rückgabe konnte dieses Problem in den darauffolgenden Semestern gelöst werden.

Inhalt Versuchs Set  Kiste gepackt  Kisten aktuell

Eine andere Schwierigkeit war die fehlende Anwesenheit eines Laboringenieurs während der Versuchsdurchführung zu Hause bei den Studierenden. Dadurch konnten Fehler im Versuchsaufbau nicht frühzeitig erkannt und korrigiert werden. Als Abhilfe wurden Fachgespräche (über Zoom) während der Bearbeitungszeit von 2 Wochen eingeführt, so dass fehlerhafte Messungen im Gespräch mit den Lehrenden identifiziert und Hilfestellung gegeben werden konnten.

Somit hat auch der Fachbereich dazu gelernt und Erfahrungen für zukünftige Laborveranstaltungen gewonnen. Die Studierenden profitieren auch nach Wiederöffnung der Hochschule von den Sets, da diese auch für Projekt-, Studien- und Abschlussarbeiten ausgeliehen werden können — oder einfach nur, um sich intensiver mit der Materie zu befassen und ein tieferes Verständnis zu entwickeln, als es reine Theorie-Veranstaltungen vermitteln können. Zitat eines Studenten: "Ich hatte mit den Geräten wirklich das Gefühl, Elektrotechniker zu sein und konnte meine Simulationen direkt live testen."

 Anschluss Signalgenerator  Steckplatine BCD Zaehler

 


 

Digital Impact Hub

 

Liebe Studierende,

digitale Projekte und Innovationen mit Wirkung und Nutzen für unsere Gesellschaft voranbringen – das ist auch in diesem Jahr wieder Fokus der Eventserie Digital Impact Hub – powered by Capgemini!

Wir freuen uns wieder auf spannende Speaker*innen, Expert*innen, Ideen und Unternehmen, die zeigen, welchen Impact Digitalisierung haben kann und wie mit digitalen Projekten in der Gesellschaft ein Impact erzeugt werden kann.

Sei also beim diesjährigen Digital Impact Hub am 24. Mai 2022 und 21. Juni 2022 von 18 - 19:30 Uhr dabei und melde dich jetzt kostenlos für die Videoshows an:

https://capgemini.me/digital-impact-hub

Capgemini Deutschland | Frankfurt


Liebe Studierende,

Bitte beachten Sie, dass ab dem 1. April 2022 die alte Rücktrittsregelung von Prüfungen wieder Gültigkeit hat. Ohne Angabe von Gründen können Sie bis eine Woche vor Prüfungsbeginn schriftlich zurücktreten. Zu einem späteren Zeitpunkt ist dies nur möglich, wenn Sie einen wichtigen Hinderungsgrund (bspw. Krankheit) geltend machen (vgl. § 11 Abs. 1 und 2 der Allgemeinen Bestimmungen für Bachelor- und Masterprüfungsordnungen).

Die Freischussregelung gilt letztmalig für das Sommersemester 2022. Es gilt weiterhin, dass ab Sommersemester 2020 abgelegte und nicht bestandene Prüfungen, die nicht mehr wiederholt werden können, als nicht unternommen gelten, sofern nicht ein Täuschungsversuch oder ein anderer schwerwiegender Verstoß gegen Prüfungsvorschriften der Grund für das Nichtbestehen der Prüfungsleistung war oder innerhalb eines Moduls mehrere Prüfungsleistungen endgültig nicht bestanden wurden. Diese Möglichkeit besteht nicht, wenn ein Joker - Einsatz gemäß § 13 Abs. 3 der Allgemeinen Bestimmungen für Bachelorstudiengänge noch möglich ist.

Zum Wintersemester 2022/2023 entfällt die Freischussregelung.

Ein Update unserer Rahmenbedingungen für Prüfungen finden Sie hier.

Der Fachbereich wünscht einen guten Semesterstart!


Liebe Studierende,

die THM freut sich, Ihnen mit dem Sommersemester wieder Lehrveranstaltungen in Präsenz, teils digital gestützt, anbieten zu können.

Das Hygienekonzept der THM hat sich bewährt, daran halten wir fest, um maximale Sicherheit in den Präsenzangeboten zu gewährleisten.

Bitte beachten Sie:
An der gesamten THM bleibt das Abstandsgebot von 1,5m bestehen, zudem gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (FFP2-, KN95- oder zertifizierte OP-Maske).
Das Tragen von FFP2-Masken wird empfohlen, da sie den besten Schutz bieten. Wir bitten alle, verantwortungsvoll mit der Situation umgehen.

Ein Update unserer Corona FAQ finden Sie hier.

Der Fachbereich wünscht einen guten Semesterstart!


Seit 21. März 2022 laufen täglich Live Chats zwischen Wissenschaftler*innen und Schulklassen aus ganz Deutschland zum Themengebiet „Klimawandel“. Die Online-Veranstaltung nennt sich „I’m a Scientist – Get me out of here“ und ist Teil des Wissenschaftsjahres 2022.

Streamingpult   Growbox2

In textbasierten Live-Chats diskutieren Schüler*innen mit Wissenschaftler*innen und lernen dabei deren Arbeitsalltag kennen und erfahren viel über die Themen, an denen sie aktuell forschen. Nach den Chats stimmen die Schüler*innen über ihre Lieblingswissenschaftler*innen ab und küren so am Ende eine*n Gewinner*in. Das Format kommt ursprünglich aus Großbritannien, wurde aber auf Deutschland adaptiert.

Vom Fachbereich IEM der THM nimmt Prof. Dr.-Ing. Michael Arndt an den Veranstaltungen teil. Er ist für das Fachgebiet Gebäudeautomation zuständig und forscht unter anderem zu Möglichkeiten, im Gebäudebereich die Folgen des Klimawandels abzumindern. Hierbei können energieeffiziente Systemlösungen, Energiemanagement, Smart Homes und künstliche Intelligenz helfen.

„Man lernt viel über die Ängste der heutigen Schülergeneration, aber auch über deren Willen etwas zu verändern“ sagt Prof. Arndt. Außerdem sind die Chats für ihn eine gute Gelegenheit effektive Wissenschaftskommunikation praktisch zu üben.

Bisher haben ca. 25 Live Chats mit jeweils ca. 20 Schüler*innen aus Schulen in ganz Deutschland, aber auch mit Auslandsschulen auf der digitalen Plattform des Projektes stattgefunden.

Typische Fragen der Schüler*innen zum Klimawandel sind zum Beispiel:

  • Wenn nicht genug getan wird, um den Klimawandel zu stoppen, wie lange kann man noch auf der Erde leben?
  • Was definieren Sie überhaupt als Klimawandel?
  • Welche Folgen hat der Klimawandel für Deutschland?
  • Was hat mehr zukünftiges Potenzial, Elektroautos oder Wasserstoffautos?
  • Wenn man kein Fleisch mehr essen würde, würde man damit den Klimawandel aufhalten können?
  • Was ist die nachhaltigste Energie?

Es kommen aber auch Fragen zum Beruf des/der Wissenschaftler*in, wie zum Beispiel:

  • Wo waren Sie schon überall auf der Welt?
  • Sind Wissenschaftler auch Youtuber?
  • Was ist Ihr Lieblingsfach in der Schule gewesen?

Prof. Arndt zieht auf jeden Fall ein positives Fazit aus der Veranstaltung. Ein solches niederschwelliges Kommunikationsangebot in Richtung Schulen ist auf jeden Fall eine gute Sache und kann aus seiner Sicht etwas zu einer Aufwertung der Wissenschaft in der Gesellschaft, aber auch zur Studierfreudigkeit beitragen. Prof. Arndt freut sich schon auf die nächste Runde zum Thema „Digitalisierung“, die bald beginnt.

Webseite des Projektes: https://imascientist.de/
Instagram Kanal des Projektes: https://www.instagram.com/imascientist_de/


Auch in diesem Jahr fand im Studiengang Computer and Communications Engineering (CCCE) bei herrlichem Wetter eine Wanderung zum Winterstein zusammen mit Prof. Dr.-Ing. Fabian Mink und Dr. Stefano Mattiello statt.

Auf der insgesamt ca. 5-stündigen Wanderung kam es zu vielen interessanten persönlichen Gesprächen, die im Kontext der Lehrveranstaltungen in dieser Form nur selten möglich und für unsere neuen Master-Studierenden im 1. Semester so wichtig sind.

Herzlichen Dank an alle für die schöne gemeinsame Tour!

 CCCE Wanderung 2022


CCCE-Wanderung 2022


  • Klausuren ohne Vorlesungen in Friedberg:
    Montag, 04.04.2022 - Sonntag, 08.05.2022
    Achtung: MI wegen neuer PO-Version erst ab 20.04 - 08.05.2022
  • Klausuren mit  Vorlesungen in Friedberg:
    Montag, 02.05.2022 - Sonntag, 26.06.2022

Bitte beachten Sie, dass nachträgliche Anmeldungen nicht akzeptiert werden!

Bei Fragen / Problemen wenden Sie sich bitte unverzüglich an unser Fachbereichsdekanat IEM: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Übersicht der Anmeldefristen für SoSe 2022 in pdf-Form


Ein neues Modul im überarbeiteten Bachelorstudiengang Elektro- und Informationstechnik in Friedberg ist das Orientierungsprojekt im ersten Semester. Ziel ist es hierbei, dass unsere Studienanfänger*innen frühzeitig praktische Erfahrungen sowohl in der Projektarbeit als auch in der Elektrotechnik und Elektronik sammeln und so ihre Fähigkeiten erweitern können.

Daher bekommen die Erstsemester zu Beginn der Vorlesungszeit eine herausfordernde Aufgabe gestellt, die sie in kleinen Gruppen im Laufe des Semesters bearbeiten sollen. Dieses Mal war es die Organisation und Durchführung eines Science Slams am Fachbereich IEM.

Science Slam Titelfoto

Bei einem Science Slam präsentieren die Teilnehmer*innen informativ und unterhaltsam Ergebnisse ihrer Forschungen einem Publikum, welches die Beiträge dann bezüglich Unterhaltungswert und Informationsgehalt bewertet. Beim ersten IEM Science Slam kam noch hinzu, dass die Veranstaltung hybrid, also sowohl in Präsenz im Hörsaal als auch online über Zoom, stattfinden sollte.

Diese Herausforderung wurde von den Studierenden am 15.02.2022 hervorragend gemeistert. Es wurden Beiträge zu den Themen „Smart Home Systeme“, „Haushaltsroboter“ und „Radarsysteme“ präsentiert. Hierfür hatten sich die Studierenden mit ihren Betreuern Prof. Mink, Prof. Penirschke und Prof. Gräfe intensiv mit ihren jeweiligen Themen auseinandergesetzt. Ergänzt wurde die Projektarbeit durch eine Begleitvorlesung bei Prof. Arndt und Frau Waigant (THM Bibliothek) zum ingenieurmäßigen Arbeiten, Vortragstechniken und wissenschaftlichem Schreiben. So konnten die Teams dem Publikum ihre Ergebnisse im Science Slam unterhaltsam und interessant vermitteln. Es wurden beispielsweise verschiedene Smart Home Systeme vorgestellt, die Strategien bei der Reinigung von Böden mit Saugrobotern erörtert und Anwendungen des Radars für Fahrräder vorgestellt.

Die Zuschauer*innen, die digital über Zoom teilnahmen, beteiligten sich über ein Abstimmungssystem sehr aktiv an der Veranstaltung und durften am Ende auch das Siegerteam über eine Abstimmung küren. Es gewann das Radarteam, dem wir an dieser Stelle noch einmal herzlich gratulieren.

Science Slam Radar

Wir sind auf jeden Fall gespannt, welche Herausforderung im nächsten Semester auf die Studienanfänger zukommt, und sind sicher, dass dies nicht der letzte Science Slams am Fachbereich IEM gewesen ist.

Mehr Informationen zum Studiengang Elektro- und Informationstechnik und unseren Friedberger Schwerpunkten Allgemeine Elektrotechnik, Gebäudeautomation und Technische Informatik sowie zur Anmeldung finden Sie auf den Seiten der THM unter folgendem Link:

 https://www.thm.de/site/studium/unsere-studienangebote/elektro-und-informationstechnik-friedberg-bachelor.html


Liebe Studierende und MitarbeiterInnen des Fachbereiches IEM!

Wollen Sie Ihr Wissen über RadartechnikSmart Home oder Haushaltsrobotik vertiefen und dabei noch gut unterhalten werden ?
Wollen Sie drei spannenden Vorträgen unserer Erstsemester lauschen und diese anschließend über Mentimeter bewerten?

Dann save the date und seien Sie beim 1. Science Slam der Elektro- und InformationstechnikerInnen dabei.
Wann? - Beginn ist am 15.02.22 um 16.00 Uhr 
Wo?     - Die Veranstaltung wird für Sie live über Zoom übertragen.
Den Einwahllink finden Sie hier: https://moodle.thm.de/mod/forum/discuss.php?d=170726

Wir zählen auf Ihre Neugier !

Ihr IEM Team

Science Slam Einladung


Als einer von wenigen Studiengängen in Deutschland bietet unser Bachelorstudiengang Elektro- und Informationstechnik (Friedberg) den Schwerpunkt Gebäudeautomation an. So können Studierende bereits im Bachelorstudium eine zukunftsweisende Vertiefungsrichtung zur Elektrotechnik studieren.

Gebäudeautomatisierer/-innen kennen sich sowohl mit den technischen Systemen in Gebäuden als auch mit Themen wie Smart Home und dem Internet der Dinge aus. Viele Firmen und Planungsbüros suchen diese Spezialisten händeringend, um nachhaltige Gebäude umsetzen zu können.

Eines der Grundlagenmodule in diesem Schwerpunkt ist die Elektroinstallationstechnik, in der die Planung und Realisierung von Elektroanlagen in Gebäuden vermittelt wird. In diesem Modul lernen unsere Studierenden zum Beispiel auch die Anwendung moderner Installationstester und den Aufbau von Verteilerschränken in Gebäuden kennen.

 EIT GA 1  EIT GA 2

Für allgemeine Fragen zum Studiengang Elektro- und Informationstechnik und für Fragen speziell zum Schwerpunkt Gebäudeautomation steht Ihnen Prof. Dr.-Ing. M. Arndt gerne als Ansprechpartner  zur Verfügung.


Seit Beginn der industriellen Revolution steigt aufgrund der Verbrennung fossiler Energieträger (Steinkohle, Braunkohle, Erdöl, Erdgas) die atmosphärische Kohlenstoffdioxid-Konzentration an. Die in der Abbildung gezeigte Keeling-Kurve weist eindeutig den globalen Anstieg der atmosphärischen Kohlenstoffdioxid-Konzentration nach.

 CO2 KurveQuelle: Scripps CO2 Program: The Keeling Curve. Download am 08.12.2021 unter https://scrippsco2.ucsd.edu/

Dieser messtechnische Nachweis stellt die Ausgangsbasis für alle Anstrengungen zur zwingend erforderlichen CO2-Reduktion dar, wenn eine Klimakatastrophe noch abwendet werden soll.

Im Rahmen der Energiewende muss es zum Aufbau intelligenter Stromnetze kommen. Die vier größten Stromerzeugungsunternehmen in Deutschland (Uniper, RWE, EnBW und Vattenfall) erzeugen etwa 80 Prozent des deutschen Strombedarfs. Vier Höchstspannungsnetzbetreiber (TenneT TSO, Amprion, 50Hertz Transmission und TransnetBW) verteilen den erzeugten Strom über ganz Deutschland. Diese Netzbetreiber müssen zusammen mit den Stromerzeugungsunternehmen dafür sorgen, dass die Netzfrequenz lediglich zwischen 49,8 Hertz und 50,2 Hertz schwankt. Wird dieses enge Frequenzband verlassen, kann es zum plötzlichen Ausfall des überregionalen Stromnetzes kommen. Dieser sogenannte „Blackout“ als Folge einer „Dunkelflaute“ (gemeint ist Windstille während der Nacht, so dass kaum noch regenerative Energiequellen zur Verfügung stehen) könnte im schlimmsten Fall tagelang andauern, da zusammengebrochene Stromnetze nur schwierig wieder hochgefahren werden können.

Um diesen Worst-case, der zu enormen Infrastrukturausfällen führen könnte, zu verhindern, müssen mit Hilfe der Automatisierungstechnik je nach Bedarf Stromerzeuger und Stromverbraucher hinzugeschaltet bzw. abgeschaltet werden.

Weitere Informationen über einen Vortrag, den der wissenschaftliche IEM-Mitarbeiter Thomas Petrasch gehalten hatte, finden sich in einem Zeitungsartikel der Wetterauer Zeitung:

https://www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/friedberg-ort28695/handwerksbetriebe-in-der-elektrobranche-fehlen-fachkraefte-91239506.html

 



Liebe IEMlerinnen und IEMler, liebe Studierende,

uns alle hat diese sehr traurige Nachricht getroffen. Unsere langjährige Kollegin, Frau Sylviane Anton ist plötzlich und unerwartet am 10. Dezember verstorben.

Das trifft alle, die Sylviane gekannt haben, ganz hart. Mir fehlen die Worte und ich will es immer noch nicht richtig glauben ...

Liebe Sylviane, wir werden Dich immer in liebevoller Erinnerung behalten. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt der Familie.

Eine Karte und das Kondolenzbuch liegen im FB-Sekretariat aus.

Mit stillem Gruß
Sergej Kovalev


Auch in diesem Jahr erhalten wieder Studierende des Fachbereiches IEM ein THM Deutschlandstipendium:

Donald Steve Kapyouo Tchuisseu, (Allgemeine Elektrotechnik) und Konrad Köhler (Allgemeine Elektrotechnik - Schwerpunkt Gebäudeautomation)  werden von der Firma Bender Industries GmbH & Co. KG unterstützt, Robin Dietzel (Technische Informatik) und Edmund Jochim (Allgemeine Elektrotechnik) von der Firma ZES ZIMMER Electronic Systems GmbH.

Der Fachbereich beglückwünscht die Stipendiaten und wünscht alles Gute für das weitere Studium!

 Infos zum Deutschlandstipendium an der THM finden Sie im Flyer, eine Liste der diesjährigen Förder ist unter https://www.thm.de/site/wir-danken-unseren-foerderern.html gepostet.


Liebe Studierende,

unser IEM-Instagram-Channel thm.iem ist nun aktiv und der erste Beitrag unseres Dekans Prof. Kovalev ist veröffentlicht:

IEM Post Nr.1

Sie erreichen den IEM-Instagram-Kanal über https://www.instagram.com/thm.iem/

oder über den QR-Code:

Instagram IEM

Ihr Fachbereich IEM


Aktuell findet unter der Anleitung von Prof. Dr.-Ing. Michael Arndt das Laborpraktikum in der Vorlesung Elektrotechnik 1 in unserem neuen Studiengang Elektro- und Informationstechnik (EIT) statt.

ET1 Labor 1    ET1 Labor 2

Für viele Studierende ist es der erste praktische Kontakt mit elektrischen Bauelementen, Werkzeugen und Verfahren, die sie als Elektroingenieure und -ingenieurinnen beherrschen müssen. Dazu gehören die Arbeit mit elektrischen Widerständen und Quellen, das Löten, die Arbeit mit einer Steckplatine, Messungen mit einem Multimeter und natürlich das Abschätzen und Berechnen von elektrischen Größen.

Anhand kleiner Aufgaben lernen die Studierenden, das theoretische Wissen aus der Vorlesung Elektrotechnik 1 praktisch anzuwenden, und erfahren so bereits im ersten Semester, dass Elektrotechnik nicht nur aus Theorie besteht, sondern auch viel Praxis beinhaltet.

 



 Prof. Dr. Martin Gräfe und Thomas Petrasch führten unter dem Motto "Unsichtbares mit Elektronik sichtbar machen" an der Adolf-Reichwein-Schule in Friedberg mit Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Informatikunterrichts der 10. Klasse ein Projekt mit spannenden Versuchen durch, um das Thema Elektrotechnik und Elektronik näher zu bringen.

Schuelerversuche

Hierfür stellte Herr Petrasch die erforderlichen elektronischen Bauteile in insgesamt 15 Sets für die Schülerinnen und Schüler zusammen. Prof. Gräfe erstellte die Versuchsanleitung mit den entsprechenden Schalt- und Aufbauplänen, sowie Erklärungen zu elektronischen Bauteilen wie Widerständen, Kondensatoren, Transistoren und Operationsverstärkern.

Am 05.10.2021 startete dann das Projekt. Zunächst vermittelten Herr Petrasch und Herr Prof. Gräfe den Schülerinnen und Schüler einige Grundlagen zu elektrischen Größen und zu den elektronischen Bauelementen sowie zur Funktionsweise der Steckplatinen, auf denen die Schaltungen anschließend aufgebaut wurden.
Es folgten 3 weitere Termine am 26.10.,  am 02.11. und am 16.11., an denen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Schaltungen aufgebaut und ausprobiert haben:

  • ein Widerstandstester,
  • ein "Dimmer",
  • ein Empfänger für Infrarot-Signale, der diese sichtbar macht,
  • eine Sensor-Taste, die auch sehr schwache elektrische Signale sichtbar macht,
  • ein Klatschschalter, der über ein akustisches Signal eine Leuchtdiode ein- und ausschaltet, also Schallwellen "sichtbar" macht,
  • eine Blinkschaltung.

 Aufbauplan Klatschschalter

Zum Abschluss stellte Herr Petrasch den Schülerinnen und Schülern vor, wie der Weg von der Mittelstufe bis zu einem Elektrotechnik-Studium (oder auch einer Ausbildung in diesem Bereich) aussehen könnte.

ARS Friedberg 20211116

Abschließend bedankte sich Herr Preuschen, stellvertretender Schulleiter der Adolf-Reichwein-Schule, und hofft auf eine weitere Zusammenarbeit mit der THM:  "Vielen Dank an die THM für die Unterstützung. Es wäre toll, wenn wir nächstes Jahr das Projekt wiederholen könnten."

Zum Artikel auf der THM-Webseite.


Prof. Dr. Martin Gräfe begeisterte Schülerinnen und Schüler beim Projekttag der Westerwaldschule in Driedorf mit dem gemeinsamen Bau einer Bleistiftstrich-Orgel: "Das war ganz schön fummelig, aber hat super Spaß gemacht", "Nachdem ich alles richtig verdrahtet hatte, hat es geklappt: Ich konnte ganz verschiedene Töne erzeugen!" oder auch "Machen wir sowas nächste Woche wieder?" war von den Kindern zu hören.

Bleistiftstrich Orgel

Das Projekt fand am 04.11.2021 im Rahmen des Sachunterrichts in der 4. Klasse statt, in dem vor den Herbstferien das Thema Elektrizität und Strom durchgenommen wurde. Die Schülerinnen und Schüler probierten mit den selbst aufgebauten Schaltungen aus, was neben einem Bleistiftstrich noch alles Strom leitet, z. B. Pappstreifen, die zuvor etwas angefeuchtet worden waren. Auch damit lassen sich der Schaltung verschiedene Töne entlocken. Und auch, wenn die beiden Drähte in die Hand genommen werden, werden abhängig vom Hautwiderstand unterschiedliche Töne erzeugt.

Westerwaldschule Bild 2  Westerwaldschule Bild 3  

Dr. Sabine Baum, Beauftragte Umweltbildung/Ökologie der Westerwaldschule Driedorf (IGS) resümierte:

"Erfahrungsgemäß interessieren sich gerade sehr junge Schüler*Innen sehr für Natur und Technik. Daher halte ich eine möglichst frühzeitige Hinführung zu technischen und naturwissenschaftlichen Themen für sehr wichtig, um dieses Interesse aufrecht zu erhalten und Talente zu fördern.
In diesem Sinne war der Bau einer Bleistriftstrichorgel ein "Highlight" zum Thema "Strom" im Sachkundeunterricht. Die Kinder waren mit viel Eifer und Interesse dabei und sehr stolz auf ihr gelungenes Produkt. Die Westerwaldschule ist sehr dankbar für dieses tolle Angebot, mit dem es Herrn Prof. Gräfe gelungen ist, schon die ganz jungen "Elektrotechniker" für dieses Fachgebiet zu begeistern.
Es ist faszinierend, wie erfolgreich sich solche kleinen und doch anspruchsvollen Projekte bereits im 4. Schuljahr realisieren lassen."


Heute um 17 Uhr startet unsere diesjährige Absolventenfeier, wir freuen uns sehr darauf, unseren Studierenden zu gratulieren und alle unsere Gäste begrüßen zu dürfen!

Die Veranstaltung wird als Live-Stream im Video-Portal YouTube zu sehen sein und ist ab 16:45 Uhr erreichbar unter https://youtu.be/j63G788kmRQ


Roman-Philipp Adam (Masterstudent der THM), Prof. Dr.-Ing. Michael Arndt (THM) und Steffen Erkel (Bosch Thermotechnik GmbH) waren auf der International Conference on Evolving Cities (ICEC) vertreten. Die Konferenz fand vom 22.-24. September 2021 in einem hybriden Format statt.

 Adam Arndt ICEC 2021

Paper International Conference on Evolving Cities 2021

In dem Beitrag wird ein neuartiges System und Verfahren zur Anpassung von Betriebsparametern in Wärmepumpen vorgeschlagen, welches auf dem Verhalten der Nutzer der Wärmepumpe zur Warmwasserbereitung basiert. Durch die so ermöglichte Anpassung der Parametrisierung der Warmwasserbereitung der Wärmepumpe ist es möglich, bis zu 6,6 % Energie einzusparen. Folgearbeiten werden sich mit der Anwendung dieses Konzeptes auf die Parametrisierung der Wärmepumpe für die Raumbeheizung beschäftigen. 

Die Annahme dieses Beitrages auf einer internationalen Konferenz zeigt, dass es schon während einer Bachelor-Thesis möglich ist, relevante Forschung zu betreiben und später zu veröffentlichen. So können Studierende bereits früh erste Forschungserfahrung gewinnen und dann entscheiden, ob sie über ein Master- und Promotionsstudium eine Karriere im Bereich der Forschung und Entwicklung anstreben möchten. Hierbei unterstützt der Fachbereich IEM interessierte Studierende tatkräftig.


Die aktuellen Lockerungen der Corona-Maßnahmen nutzten die Teilnehmenden des Projektseminars "Case Study with Project Management" aus dem zweiten Semester des Masterstudiengangs Control, Computer and Communications Engineering für eine Wanderung zum Winterstein zusammen mit ihrem Betreuer Prof. Dr.-Ing. Fabian Mink.

Treffpunkt war am frühen Nachmittag der Bahnhof Bad Nauheim. Anschließend ging es vorbei am Sprudelhof, durch den Kurpark, über die Weinberge des Johannisberg und den Flugplatz zum Wintersteinturm. Das gute Wetter ermöglichte einen herrlichen Ausblick über die Wetterau.

Da die meisten Studierenden aufgrund der Einreisebeschränkungen ihr erstes Studiensemester vollständig in ihrem Herkunftsland verbringen mussten, waren viele erst seit einigen Wochen in Friedberg und konnten so die Gelegenheit für ein persönliches Kennenlernen nutzen.

Auf der insgesamt ca. 5-stündigen Wanderung kam es zu vielen interessanten persönlichen Gesprächen, die im Kontext der Lehrveranstaltungen in dieser Form nur selten möglich sind. Herzlichen Dank an alle für die schöne gemeinsame Tour!

Winterstein CCCE



Save the date!
Online-Karriere-Event meet@thm-campus-friedberg am 11.Mai 2021 auf der meet@hessen.

2021 meet friedberg Banner1 

Außergewöhnliche Zeiten erfordern kreative Ideen und neue Konzepte zur Implementierung einer stets erfolgreichen Karrieremesse.

Die meet@thm-campus-friedberg erwartet Sie in diesem Jahr am 11.05.2021 von 12:00 - 17:00 Uhr in virtueller Umgebung, ebenso effektiv, direkt und Ihr berufliches Netzwerk fördernd.

Das Online-Karriere-Event meet@thm-campus-friedberg bringt Ihre Karriere voran oder startet sie. Egal von welchem Platz, von Ihrem Schreibtisch, Ihrem Esstisch, Ihrem Sofa, können Sie teilnehmen.

Melden Sie sich schon jetzt hier kostenfrei an und registrieren sich für die Onlinekarrieremesse meet@thm-campus-friedberg.

Vervollständigen Sie ihr Profil und nutzen dann rechtzeitig Ihre Möglichkeiten sich zur Vereinbarung von 1-zu-1 Chats und Teilnahme an Sessions anzumelden, sobald die Unternehmen ihre Termine zur Verfügung stellen.

Vor dem Online-Event haben Sie die Möglichkeit im Vorfeld an einem Vorbereitungsseminar am 06.05.2021 von 13:00 -14:00 Uhr teilzunehmen. Hier lernen Sie das Online-Tool und wichtige Tipps & Tricks kennen. Lernen Sie, wie Sie einen guten Eindruck bei den Unternehmen machen und die meet@thm-campus-friedberg erfolgreich bewältigen können.

Die Teilnahme lohnt sich also und wir freuen uns auf Sie und eine spannende Karrieremesse!
Das IQB- und das THM-Team


  • Klausuren ohne Vorlesungen in Friedberg:
    Montag, 11.10.2021 - Sonntag, 12.12.2021
  • Klausuren mit  Vorlesungen in Friedberg:
    Montag, 01.11.2021  -  Sonntag, 09.01.2022

Bitte beachten Sie, dass nachträgliche Anmeldungen nicht akzeptiert werden!

Bei Fragen / Problemen wenden Sie sich bitte unverzüglich an unser Fachbereichsdekanat IEM: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Liebe IEM-Studierende,

falls Sie aus einem Landkreis mit einer 7-Tage-Inzidenz kommen, die größer als 200 ist, dürfen Sie sich gemäß der aktuell geltenden Corona-Verordnungen nur noch 15 Kilometer von Ihrem Wohnort wegbewegen.

Während der Präsenzklausuren vom 01. bis 23. Februar 2021 und vom 15. bis 27. März 2021 ist es daher nötig, einen Nachweis über eine gültige Anmeldung zu Ihren Prüfungen als Beleg für die Notwendigkeit Ihrer Fahrt vorzuweisen.

Bitte drucken Sie sich die Übersicht über Ihre angemeldeten Prüfungen über die Online-Dienste aus und führen diese mit sich.

Freundliche Grüße

Ihr Dekanatsbüro IEM


Liebe Studierende,

die Karrieremesse meet@ THM Friedberg findet in diesem Jahr als

  • Online-Event am 10. November 2020 von 12 - 18 Uhr statt:

meet2020

zur Registrierung

 Der Fachbereich IEM wünscht einen guten Semesterstart!


Liebe Studierende,

am 27.10.2020 von 14 - 16 Uhr findet über WebEx ein kostenfreier Workshop mit dem Thema
Simulink -The Value of Simulations statt.

Referentin ist wieder Frau Dr. Jarema von MathWorks, die ja bereits im November 2019 einen MATLAB-Workshop über Image Processing and Deep Learning in Friedberg geleitet hat.

Registrierung und weitere Infos unter: www.mathworks.com/simulink/thm

Einen guten Semesterstart!

Eva Langstrof


Überwiegend digital fand das Sommersemester im Fachbereich IEM durch die Corona-Pandemie statt. Die Herausforderung, die Inhalte der Veranstaltung Elektrische Energieversorgung Labor in das digitale Format zu transferieren, wurde erfolgreich umgesetzt. Dankenswerterweise mussten die Studierenden nicht auf die Fachvorträge der IEM-Partnerunternehmen, die die Präsenzveranstaltungen in der Elektrischen Energieversorgung praxisnah vertiefen, in der Online-Veranstaltung verzichten.

Sowohl die ovag Netz GmbH und als auch die Schneider Electric GmbH brachten sich dieses Semester mit digitalen Fachvorträgen und Live-Demos ein.

An die Laborversuche mit der Datenermittlung und Dateneingabe von Netzbetriebsmitteln in eine zu erstellende Betriebsmittelbibliothek und Lastflussberechnungen zur Bestimmung von Strömen, Spannungen und Netzverlusten, Einfluss von Blindleistung, Netzintegration von Photovoltaik- und Windkraftanlagen einschließlich der Analyse deren Auswirkungen auf das Netz sowie Prüfung des (n-1)-Kriteriums knüpfte der Fachvortrag der ovag Netz NEPLAN-Anwendung mit der Xport-Schnittstelle an.

 Julian Wallwaey ovagNetz 1

Julian Wallwaey aus der Netzplanung und Strategie der ovagNetz berichtete einführend in seinem Fachvortrag über die aktuellen Entwicklungen in den verschiedenen Netzebenen. Die Integration einer dezentralen Erzeugungsanlage und die Rückwirkungen dieser Anlage auf das reale Netz der ovag bezüglich Spannungsänderung und Auslastung wurde den Studierenden als Live-Demo mit NEPLAN und der Xport-Schnittstelle demonstriert. Dabei war das Zusammenführen der Informationen des Geographischen Informationssystems (GIS), in welchem die räumlichen Daten des Netzes als Modell organisiert sind, der Technischen Betriebsmitteldatenbank, das u. a. die Parameter der Leitungen und Transformatoren beinhalten, sowie der spezifischen Lasten und Schaltzustände im Netz über die Xport-Schnittstelle in das Netzberechnungsprogramm besonders interessant. Durch die Laborversuche sind die Studierenden mit NEPLAN sowie der Erarbeitung von Lösungen für die Herausforderungen durch die Energiewende vertraut und konnten durch den Fachvortrag der ovagNetz ein reales Szenario eines Netzbetreibers kennenlernen.

Die zunehmende Entwicklung der elektrischen Energienetze hin zu einem intelligenten Stromnetz (Smart Grid) mit einer Vernetzung und Steuerung von Betriebsmitteln wurde anschließend im Fachvortrag Stationsleittechnik nach IEC 61850 von Sebastian Rabanus der Energy Automation von Schneider Electric anwendungsbezogen behandelt.

Sebastian Rabanus Schneider Electric 1

Nach der Vorstellung der historischen Entwicklung der Fernwirktechnik von Mittel- und Hochspannungsanlagen über die IEC 60870-5-10x-Kommunikationsprotokolle hin zur Stationsleittechnik nach dem Stand der Technik mit IEC 61850 wurde auf die Anlagenmodellierung mit der System Configuration description Language (SCL), den Logial Nodes (LN) und Intelligent Electronic Devices (IED) ausführlich eingegangen. Es folgte die Beschreibung der Wirkungsweise von Reports, Generic Object Oriented Substation Events (GOOSE) und Sampled Values der Anlagenkommunikationsdienste nach IEC 61850. Durch ein Live-Demo mit dem Schneider Electric Tool „EcoStruxure Grid Engineering Advisor“ bekamen die Studierenden in das Systemengineering nach IEC 61850  Einblick.

Mit einem praktischen Beispiel über die Systemarchitektur einer 110-/20-kV-Umspannanlage und einem Anwendungsbeispiel für Generic Object Oriented Substation Events (GOOSE), die für zeitkritische Informationen in der IEC 61850-Infraktur vorgesehen sind, eines Circuit Breaker Failure wurde der Exkurs in das Smart Grid komplettiert.

Für die Studierenden stellten die Fachvorträge und Live-Demos der IEM-Partnerunternehmen, ovagNetz und Schneider Electric einen gelungen, wertvollen Benefit zu den Inhalten der Veranstaltung Elektrische Energieversorgung Labor dar und zeigten den Studierenden ein offenes und kollegiales firmenübergreifendes Zusammenarbeiten im Bereich der Elektrotechnik auf.


Am 4. Juni 2020 ist unser geschätzter Kollege Professor Dr. Ansgar Kern im Alter von nur 55 Jahren nach langer Krankheit verstorben.

Seinem langen Weggefährten Prof. Dr. Karl-Friedrich Klein war es ein besonderes Anliegen, in einem persönlichen Nachruf seine Wertschätzung für ihn und sein Mitgefühl zum Ausdruck zu bringen:

"Seit 1998 kenne ich Prof. Dr.-Ing. Ansgar Kern. Im Juni dieses Jahres ist er viel zu früh, aber nicht unerwartet gestorben. Deshalb ist es mir eine Ehre und Verpflichtungen zugleich, einen persönlichen Rückblick zu seiner Person zu geben.

1995 schloss er seine Promotion an der Universität Siegen, im Institut für Leistungselektronik und Elektrische Antriebe mit dem Thema Entwicklung eines Simulationssystems für die Antriebstechnik ab.  Danach war er 4 Jahren in der Industrie, bei ZERA Electric GmbH und Mannesmann Dematic AG. In 1998 kehrte Ansgar an die Hochschule zurück, an unsere damalige Fachhochschule Gießen-Friedberg, heute TH Mittelhessen. Jetzt war er aber auf der „anderen Seite“ als Lehrender, als Professor. Berufen wurde er für die Fachgebiete „Grundlagen der Elektrotechnik, Antriebstechnik und Elektrische Maschinen“.  

Nach dieser mehr chronologischen Beschreibung möchte ich einige persönlichen Gedanken zur Person Ansgar Kern anschließen.

Dazu vorab ein Zitat von Albert Schweitzer:
„Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen.“

 Ansgar Kern hat in unserem Fachbereich und in unseren Herzen Spuren hinterlassen. Er war

  • neugierig
  • offen und an Neuem interessiert
  • absolut ehrlich und kritisch
  • direkt, manchmal vielleicht zu direkt.

In der Lehre als „seine Freiheit“ integrierte und suchte er die Kommunikation und die Nähe zu den Studierenden. Dabei nutzte er das Maschinen-Labor für Vorlesungen und ein integriertes „Büro mit vielen Fenstern“, in das er sich zum Nachdenken zurückziehen konnte. Aber von dort konnte er das Maschinenlabor mit seinem Gefahrenpotential im Auge behalten.

Nun zu meinen persönlichen Erinnerungen. Gerne denke ich an die gemeinsamen Weihnachtsfeiern mit Studierenden, entweder vor „meinem“ Labor im Keller oder in „seinem“ Maschinen-Labor. Filme liefen im Hintergrund. Ansgar Kern liebte Monty Python,  „a British surreal comedy troupe with the television show Monty Python's Flying Circus, with Graham Chapman, Eric Idle, Terry Jones, John Cleese, Michael Palin.“

Auf der anderen Seite: da wir uns in den ersten Jahren privat nicht in Friedberg oder Umgebung trafen, hatten wir die Idee eines Meetings in Neuseeland. Während seines Forschungssemester an der Universität in Palmerthon North  besuchte ich ihn und seine Frau Andrea in Nowhere-Land, auf meiner Vortragsreise rund um die ganze Welt. Wir beide hatten Interesse an anderen Ländern, mehr noch an Menschen mit anderem kulturellem Hintergrund. Denn: in einer neuen Umgebung hatte Ansgar die Chance zu lernen und seiner Neugierde freien Lauf lassen.

Nachdem ich zuerst in Kuba war, führte ihn sein letztes Forschungssemester auch nach Kuba. Leider trat dort seine Krankheit das erste Mal so massiv auf, dass er kurzfristig seine Forschungsaktivitäten stoppen musste und nach Deutschland frühzeitig zurückkehrte. Ab diesem Zeitpunkt war die „Entzündung“ ein Partner in seinem Leben.

Vor allem während seiner Krankheit führten wir  Gespräche, die weit über den „Small talk“ hinausgingen. An ein Treffen in Frankfurt, in einem Cafe in der Nähe der Klinik kann ich mich gut erinnern, einem sehr berührenden Gespräch.

Und nicht zu vergessen, sein Hut als Erkennungszeichen auch aus der Ferne.

In Demut möchte ich mich bedanken, für die gemeinsame Zeit, die ich bzw. die wir mit Ansgar Kern verbringen durften."

Prof. Dr. Karl-Friedrich Klein


Klausuren ohne  und mit  Vorlesungen in Friedberg:
Sonntag, 01.11.2020  -  Sonntag, 10.01.2021

Infos zur Klausuranmeldung als pdf 


Regelmäßig findet zwischen den Studierenden der Studiengänge Allgemeine Elektrotechnik sowie Nachrichtentechnik und Computernetze und erfahrenen Fachleuten aus dem Engineering ein Austausch statt. Diese Möglichkeit nutzen die Studierenden des Fachbereichs IEM, um ihre Lernerfolge durch Praxiseinblicke weiter zu vertiefen.

Trotz der aktuellen Situation ließ es sich der Business-Unit-Leiter der Actemium Energy Projects GmbH in Seligenstadt, Karsten Huttel, nicht nehmen, den Studierenden einen intensiven Einblick in den Themenbereich Mittelspannungsschaltanlagen innerhalb der Vorlesung Elektrische Energieversorgung zu geben.

Im Gegensatz zu den vergangenen Semestern, wo die Studierenden Herrn Huttel persönlich am Campus Friedberg willkommen heißen durften, erfolgte dieses Semester die Gastvorlesung – wie die Vorlesungen im Fachbereich IEM – als Onlineveranstaltung.

Mittelspannungsschaltanlagen 1

 Inhaltlich bekamen die Studierenden von Herrn Huttel vermittelt:

  • Grundsätzliches zu Schaltgeräten wie spezifische Eigenschaften, Schaltvermögen und Anwendungsbereiche
  • Vergleich zwischen luftisolierten Mittelspannungsschaltanlagen und gasisolierten Mittelspannungsschaltanlagen
  • Auslegungsanforderungen an eine Schaltanlage in Abhängigkeit des Aufstellortes, Netzform, Redundanzen, Kurzschlussbeanspruchung, Schutz- und Steuerungskonzept, Blitzschutz sowie Sternpunktbehandlung
  • Merkmale der Schaltanlagenkonstruktion am Beispiel einer gasisolierten Mittelspannungsschaltanlage mit Doppelsammelschienensystem und Vakuumleistungsschaltern sowie einer luftisolierten Mittelspannungsschaltanlage mit Schaltgeräten in Einschubtechnik

Mittelspannungsschaltanlagen 2


Liebe Studierende,

da durch die aktuelle Situation keine Veranstaltungen in der gewohnten Form mit unserem IEM-Partnerunternehmen Schneider Electric - wie der letztjährige Besuch der Hannover Messe - stattfinden können, wird ein digitales Format für Studierende angeboten.
In "Trainees auf Reise" berichten Trainees online über ihre Erfahrungen, die sie bei Schneider Electric in der Praxis - insbesondere im Ausland - gemacht haben.

Infos dazu finden Sie im Flyer, inklusive Anmeldungslink zu den Terminen am 12. und 13. Mai 2020.

Freundliche Grüße
Benjamin Wörner


Liebe Studierende,

wir möchten Sie einladen mit uns das Semester einzuleiten.
Am Wochenende vor Semesterbeginn 17.-19.04.2020 veranstalten wir einen GameJam. Dabei haben Sie 48 spaßige Stunden Zeit, ein Spiel zu entwickeln.

Aufgrund des Covid-19-Viruses verlegen wir die Veranstaltung komplett ins Netz. Namentlich auf die Plattform itch.io/jam/iisterjam und über https://discord.gg/4gpm7BK.
Dort finden Sie auch alle weiteren Informationen und die Anmeldung.

Sollten Sie keine Programmierkenntnisse haben, scheuen Sie nicht, trotzdem mitzumachen. Zur Spieleentwicklung gehört wesentlich mehr als nur coden.

Wir freuen uns auf Sie,
Ihr Institut für Informationswissenschaften

Leon Peulings
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Über die enge Zusammenarbeit zwischen der Ovag (www.ovag-netz.de) und unserem Fachbereich ist kürzlich der Artikel "Vom Hörsaal zur Praxis" in der Wetterauer Zeitung erschienen.

Für Studierende unserer Studiengänge Allgemeine Elektrotechnik sowie Nachrichtentechnik und Computernetze gibt der Zeitungsbericht ebenfalls einen Einblick über mögliche berufliche Perspektiven in der Elektrischen Energieversorgung.


Liebe Studierende,

der für 02.04.2020 geplante Simulink-Workschop wird aufgrund der aktuellen Situation rund um die Ausbreitung des Coronavirus nicht stattfinden und auf Anfang Oktober verschoben!

Eva Langstrof


Liebe Studierende,

am 02.04.2020 von 14 - 17 Uhr findet in A2.2.06 ein kostenfreier MATLAB/Simulink-Workshop statt.

Referentin ist wieder Frau Jarema von MathWorks, die ja bereits im November einen MATLAB-Workshop über Image Processing and Deep Learning geleitet hat.

Um sich einen Platz zu sichern, registrieren Sie sich bitte unter:
http://www.mathworks.com/SimulinkAtTHM

Für eine Teilnahme ist ein eigener Laptop erforderlich.

Noch eine schöne vorlesungsfreie Zeit

Eva Langstrof


Schneider Electric bot zum wiederholten Male in der Projektwoche des Wintersemesters einen Distanzschutzworkshop an.

Schneider Workshop 2020 1

Die eintägige Veranstaltung nutzten Studierende der Vorlesung Kurzschlussstromberechung und Netzschutz der Studiengänge Allgemeine Elektrotechnik und Nachrichten und Computernetze, um ihr in der Vorlesung erworbenes Fachwissen über die Selektivschutztechnik praxisnah durch die Vorträge und Aufgabenstellungen des Experten von Schneider Electric, Sebastian Rabanus, zu vertiefen.

Mit ebenso teilnehmenden Industriegästen eines Netzbetreibers sowie Projektierungs- und Ingenieurbüros gab es für die Studierenden einen interessanten Austausch über aktuelle Industrieprojekte.

 Schneider Workshop 2020 2


  • Klausuren ohne Vorlesungen in Friedberg:
    Montag, 06.04.2020  -  Sonntag, 03.05.2020
  • Klausuren mit  Vorlesungen in Friedberg:
    Montag, 01.05.2020  -  Sonntag, 21.06.
    2020

Infos zur Klausuranmeldung als pdf


Am Freitag, den 07.02.2020 nahm das Fachbereich IEM zusammen mit der Zentralen Studienberatung am Tag der offenen Tür der Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg teil.

JPRS 2020 1

Im Rahmen der Veranstaltung hielt Dipl.-Ing. Dimitrij Neubauer einen Vortrag zum Thema Studieren an der THM und das Studienangebot des Fachbereichs IEM für die Klassen 11 bis 13  der Fachoberschule und des beruflichen Gymnasiums.

Besonders interessiert waren die Schülerinnen und Schüler aus beiden Schulformen an dem selbstgebauten E-Kart. Das Fahrzeug wird im Rahmen der Vorlesungen und Projekte an der THM weiterentwickelt. Die Schülerinnen und Schüler waren sehr erfreut, dass die THM neben klassischen Vorlesungen auch sehr praxisnah unterrichtet.

JPRS 2020 2

Gleichzeitig ist positiv hervorzuheben, dass die Schülerinnen und Schüler aus allen Schulformen sehr technikinteressiert sind und sich einen Beruf als Ingenieur / Ingenieurin sehr gut vorstellen können.


Prof. Dr.-Ing. Karl-Friedrich Klein hat am 25.09.2019 zu seiner Abschiedsfeier anlässlich seiner Pensionierung in das Theater „Altes Hallenbad“ nach Friedberg eingeladen. Neben vielen Vertretern der THM, darunter der Präsident, der Dekan des Fachbereichs IEM sowie deutsche und internationale Studierende und Ehemalige, waren Politiker der Stadt Friedberg, Firmen- und Wirtschaftsvertreter, sowie Familie und Freunde des Rotary Clubs Bad Nauheim-Friedberg gekommen, um in einem würdigen Rahmen den Übergang in den nächsten Lebensabschnitt von Prof. Klein zu feiern.

Abschiedfeier Klein 1

Nach den Grußworten des THM Präsidenten Prof. Dr. Matthias Willems, des Dekans Prof. Dr. Sergej Kovalev und des Stadtverordnetenvorstehers Hendrik Hollender folgte ein sehr lebendiger Rückblick von Prof. Klein auf die letzten Jahrzehnte an der Hochschule in Friedberg, mit dem Übergang von der Fachhochschule zur Technischen Hochschule Mittelhessen. Nach 29 Jahren ist sein aktuelles Motto „es ist Zeit zu gehen“. Positiv nach vorne gerichtet, können die jüngeren Kollegen sich in dem freiwerdenden Raum verwirklichen und die Verantwortung übernehmen, um Neues mit eigenen Ideen zu schaffen. In seiner Rede begrüßte er die vielen Gäste, aus verschiedenen Lebensabschnitten, und bedankte sich für die großzügigen Spenden für ein Deutschlandstipendium für mindestens eine Studentin oder einen Studenten, anstelle von Geschenken. Abschließend nannte er seine nächsten (zusätzlichen) Lebensziele im Ruhestand, die mit viel Spaß verbunden sein werden: Klavierspielen und die französische Sprache lernen.

Abschiedfeier Klein 2

Nach einer kurzen mündlichen Vorstellung des Theaters „Altes Hallenbad“ durch das Vorstandsmitglied Rainer Götze fanden noch zwei Führungen durch das „neue“ Kulturzentrum in Friedberg statt. Viele Gäste waren überrascht und gleichzeitig begeistert.

Gekrönt wurde die Feierlichkeit mit einem tollen Catering und einem Auftritt des wunderbaren Regenbogenchors. Als Zugabe und gleichzeitig Überraschung zum Abschluss wurde das Stück „Gute Nacht, Freunde, es wird Zeit für mich zu gehn“, von Reinhard Mey in einer besonderen Version dargeboten. Für dieses Abschlusslied, das Prof. Klein und seine Frau emotional sehr berührte, bedankte er sich bei dem Chor. Seit mehr als 4 Jahren besteht ein sehr freundschaftliches Verhältnis zwischen der Hochschule und dem Fachbereich IEM, das von Prof. Klein initiiert wurde.


Die diesjährige Absolventenfeier unseres Fachbereiches fand am 15. November 2019 am THM-Campus Friedberg statt.

2019 Absolventen 137

Die besten Abschlussarbeiten und die notenmäßig besten Absolventinnen und Absolventen erhielten Preise.

In zwei interessanten Fachvorträgen von Andre Terfoorth (B. Eng.) und Fabian Geisler (M. Sc.) konnten die zahlreichen Gäste einen guten Eindruck in die Bandbreite der Themen der Abschlussarbeiten unserer diesjährigen Absolventen gewinnen.

Wir gratulieren allen Bachelor-Absolventinnen und Absolventen und allen Master-Absolventinnen und Absolventen und wünschen ihnen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg!

Lesen Sie hierzu unseren ausführlichen Bericht der Feierlichkeiten und besuchen Sie unsere Bildergalerie zum Event!


Am Samstag, den 09.11.2019 nahm das Fachbereich IEM wie im letzten Jahr am Tag der offenen Tür der Gewerblich-technischen Schulen der Stadt Offenbach am Main (GTS) teil.  Im Rahmen der Veranstaltung hielt Dipl.-Ing. Dimitrij Neubauer einen Vortrag zum Thema „Autonomes Fahren“ für die Klassen 11 bis 13  des beruflichen Gymnasiums.

Während des Vortrages zeigten ca. 40 Schülerinnen und Schüler großes Interesse an den aktuellen Themen aus der Wissenschaft und an einem Studium an der THM.

GTS 2019 1

Aus unserer Sicht sehr erfreulich, dass die Schulleitung der GTS sich aktiv an der Veranstaltung beteiligte. Daher gilt unser besonderer Dank dem Schulleiter Johannes Leist und unserem ehemaligen Studenten Martin Morcinek, der heute Lehrer an der GTS ist.

GTS 2019 3   GTS 2019 2


In diesem Jahr fanden die jährlichen "Friedberger Informationstage (FIT)" der Technischen Hochschule Mittelhessen erstmalig nach einem neuen Konzept statt. So konnten die Schülerinnen und Schüler sich im Vorfeld für bestimmte Fachrichtungen wie Elektrotechnik, Maschinenbau, Informatik etc. anmelden und haben dann gezielt Informationen zu den verschiedenen Studiengängen in diesen Fachrichtungen erhalten. Außerdem konnten sie erstmals selbst in den Laboren "Hand anlegen" und Versuche durchführen, um sich auch ein Bild der praktischen Tätigkeiten in diesen Studiengängen zu machen.

Für die Informationen zu den Elektrotechnik-Studiengänge hatten sich 23 Schülerinnen und Schüler angemeldet, die in zwei Gruppen aufgeteilt zwei Labore der Fachbereichs IEM besucht haben: das Labor für Intelligente Systeme und Regelungstechnik und das Labor für Messtechnik.

Nach einer kurzen Einführung in Grundbegriffe und Anwendungen der Messtechnik wurde den Schülerinnen und Schülern ein Ultraschallsensor zur Abstandsmessung vorgestellt. Vergleichbare Sensoren kommen z. B. in Autos als Einparkhilfe zum Einsatz. Die Schülerinnen und Schüler konnten am Versuchsaufbau mit dem Oszilloskop zunächst die Ausgangsspannung des Sensors in Abhängigkeit der Entfernung ermitteln.

FIT2019 Messtechnik Labor

Anschließend wurde eine einfache Mikrocontroller-Anwendung programmiert, die das Sensorsignal auswertet und drei LEDs (grün, gelb, rot) sowie einen Buzzer ansteuert. Hierzu mussten mit Hilfe der Arduino-Entwicklungsumgebung vorgegebene Ablaufdiagramme in C-Code umgesetzt werden und die entstandenen Programme auf den Mikrocontroller übertragen werden.

Die Schülerinnen und Schüler setzten überraschend schnell und mit großem Interesse die gestellten Aufgaben um, so dass anschließend noch genug Zeit für Fragen und Informationen zum Studieneinstieg blieb.

Nach der Vorstellung des Labors für Intelligente Systeme und Regelungstechnik wurden den Schülerinnen und Schülern Inhalte aus den aktuellen Lehrveranstaltungen, Projektarbeiten und Forschung vorgestellt. Besonders interessant fanden die möglichen Studienanfänger die aktuellen Themen aus dem Bereich der Batterieforschung und E-Mobility.

 FIT2019 RT Labor

Anschließend erhielten sie einen kurzen Einblick in die Entwicklung und Herstellung elektrischer Schaltpläne und Leiterplatten sowie den Leiterplattendrucker aus dem Labor für die Elektrische Energieumformung.

Zwischen den Laboren und den Vorträgen blieb für die Schülerinnen und Schüler auch noch ausreichend Zeit für einen Abstecher zu den Lern- und Gruppenarbeitsräumen der Bibliothek sowie für einen Besuch in der Mensa.


Am 14.11.2019  von 14 - 17 Uhr in A3.2.10 wird eine Mitarbeiterin des MATLAB-Herstellers MathWorks über den THM-Online-Zugang zu MATLAB sowie über Image Processing and Deep Learning mit diesem Entwicklungswerkzeug referieren.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Laptops zur Mitarbeit im Workshop sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Platzangebot im Workshop ist nur durch die Raumkapazität begrenzt.

Fragen zur Veranstaltung beantwortet Ihnen gern Prof. Weber und Frau Langstrof.


Am 25. Oktober 2019 nahm der Fachbereich IEM am Tag der offenen Tür der Theodor-Litt-Schule in Gießen teil. Wie schon in den zurückliegenden Jahren nutzten Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 bis 13 die Möglichkeit, Fragen hinsichtlich des Studiums im Bereich der Elektrotechnik, der Technischen Informatik und der Medieninformatik zu stellen. 

Dipl.-Ing. Dimitrij Neubauer und der Tutor Andreas Schmidt präsentierten einen Laborversuch (Magnetic Levitation) aus der Lehrveranstaltung Digitale Mess- und Regelungstechnik sowie klassische Tätigkeiten eines Ingenieurs aus den Bereichen der Hard- und Softwareentwicklung. 

TLS 2019 1

Die Schülerinnen und Schüler der TLS interessierten sich auch für aktuelle Themen aus Politik und Wirtschaft, E-Mobility und SMART-Buildings.

TLS 2019 2

Wir bedanken uns für die vorbildliche Zusammenarbeit mit der Theodor-Litt-Schule, besonders beim Organisator und Lehrer der TLS,  Herrn Markus Hohler.


Unsere Absolventenfeier sowie die Verleihung des Friedrich-Dessauer-Preises und des Medieninformatik-Preises 2019 findet in diesem Jahr am Freitag, 15. November 2019 um 17 Uhr statt.

Programm 2019

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

Ihr Fachbereich IEM


Im Sommersemester 2019 fand die Vorlesung Projektmanagement für Technische Informatiker/innen statt, die gemeinsam von Prof. Gräfe und Prof. Arndt durchgeführt wurde und dem Erlernen von Projektarbeit und Projektmanagementtechniken dient.

Die Vorlesung besteht aus einem Theorie- und einem Praxisteil. Im Theorieteil geht es um Themen wie Zielfindung in Projekten, Anforderungsentwicklung (Requirements Engineering), Projektstrukturierung und -planung, Methoden der Projektsteuerung, Projektreviews und den Projektabschluss. Außerdem werden moderne Werkzeuge der Teamorganisation und der Aufgabenzuweisung und -verfolgung dargestellt.

RDM53 02

Im Praxisteil werden in mehreren Projektteams kleine Projekte mit starkem Bezug zur technischen Informatik bearbeitet. Dieses Semester gab es ein besonders interessantes Projekt, da die Studierenden sich dafür entschieden, autonom agierende Systeme zu entwickeln. Es sollten zwei autonom fahrende Fahrzeuge sowie eine autonome Wasserspritze ("Feuerlöscher") entwickelt werden. Die verschiedenen Systeme sollten dann in einem Abschlussrennen gegeneinander antreten. Hierbei wurde den Fahrzeugen jeweils ein brennendes Teelicht mitgegeben, welches sie auf einem definierten Parcours vorbei an der Wasserspritze und mehreren Hindernissen ins Ziel bringen sollten. Die Wasserspritze musste also die fahrenden Ziele erkennen, anvisieren und versuchen, zu löschen. Alles in allem eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die die Studierenden mit Bravour meisterten, wie Sie dem Video unten entnehmen können.

Glückwunsch an alle Teilnehmenden des Moduls !


  • Klausuren ohne Vorlesungen in Friedberg:
    Montag, 07.10.2019  -  Sonntag, 03.11.2019
  • Klausuren mit  Vorlesungen in Friedberg:
    Freitag, 01.11.2019  -  Sonntag, 05.01.
    2020

Info zu den Klausurterminen als pdf


Im Wintersemester 2019/2020 startet am Fachbereich IEM eine neue Lehrveranstaltung zum Thema „Internet of Things“. Das Internet der Dinge oder Internet of Things ist eine technologische Basis für viele Anwendungen im Bereich der Digitalisierung. Erst dadurch werden Industrie 4.0, Connected Car, Smart Health, Smart Buildings und weitere Bereiche umsetzbar.

In der neuen Vorlesung werden daher Technologien und Lösungsansätze für hochgradig vernetzte Systeme vorgestellt und anhand von Experimenten und Miniprojekten praktisch untersucht. Die Vorlesung umfasst 4 SWS und bringt 6 CrP. Sie ist im Modulhandbuch für den Bachelor Medieninformatik aufgeführt, ist aber als Wahlpflichtfach auch für andere Studiengänge wie Elektrotechnik oder Technische Informatik offen (MIB 30 Internet of Things).

Besonders ist, dass die Vorlesung gemeinsam von Prof. Arndt (THM) und Herrn Rüdiger Krabbe (Robert Bosch GmbH) konzipiert und durchgeführt wird. Somit sind Theorie und Praxis gleichmäßig vertreten und didaktische Gesichtspunkte eingeflossen.

Bei Interesse an der Vorlesung können Sie sich ab sofort in Moodle verbindlich anmelden. Hierfür suchen Sie den Kurs: MIB30-IOT und schreiben sich mit dem Einschreibeschlüssel 19IOTWS ein. Danach beantworten Sie bitte die kurze Umfrage zur Teilnahme an der Vorlesung.
Für weitere Fragen können Sie sich an Prof. Arndt wenden.


Der letzte Vorlesungsblock der THM-Lehrveranstaltung „Elektrische Gebäudesicherheitstechnik“ fand im Sommersemester 2019 nicht auf dem Friedberger Campus, sondern im Showroom der Frankfurter Niederlassung der Firma Siemens in der Lyoner Straße statt. Die Tagesexkursion unter der Leitung des Dozenten Thomas Petrasch stand ganz im Zeichen der voranschreitenden Digitalisierung in der Gebäudetechnik. Auf Firmenseite hatte Carsten Meißner die Organisation sowie Themenauswahl übernommen und mehrere Siemens-Kollegen als Fachreferenten eingeladen. Die Siemens-Experten stellten in ihren fünf interessanten Vorträgen neue Entwicklungen im Bereich der Gebäudetechnik vor.

Siemens Exkursion1kl

Der erste Vortrag behandelte das Thema „Building Information Modeling“ (abgekürzt: BIM; auf Deutsch: Gebäudedatenmodellierung). Die Grundlage von BIM ist ein 3D-Computermodell des jeweiligen Objektes, das um Informationen wie Zeit, Kosten, Nutzung erweitert wird. Alle relevanten Gebäudedaten werden an zentraler Stelle digital gespeichert. Ziel von BIM ist es, eine Methode zu schaffen, die das Planen, Bauen und Bewirtschaften von Gebäuden mittels durchgängiger Informationsverarbeitung und offener Standards reibungslos und effizient ermöglicht. Jede Änderung bestimmter Gebäudedaten steht allen Beteiligten (Architekt, Fachplaner, Betreiber) aufgrund der gemeinsamen Datenbasis sofort zur Verfügung. Ein mit der BIM-Software Autodesk Revit erzeugtes Gebäudemodell konnten mehrere Studierende zum Abschluss des Vortrags mit Hilfe einer VR-Brille virtuell begehen.

Der zweite Siemens-Referent stellte verschiedene neu entwickelte IoT-Applikationen für die Gebäudetechnik vor. Auch die Firma Siemens nutzt das Internet der Dinge, um Mehrwerte für ihre Kunden zu schaffen. Ein genanntes Beispiel war die Smart Access-Lösung eines Personenzählers, der die in einer Hochschulbibliothek vorhandenen Leseplätze verwaltet. Dazu werden geeignete Hardware-Sensoren, wie z. B. Videokameras, über die Cloud mit entsprechenden Software-Services verknüpft.

Sobald digitale Daten über die Cloud versendet werden, muss der Thematik Cybersicherheit eine zentrale Bedeutung zugemessen werden. Daher wurde nach einer kurzen Kaffeepause im dritten Vortrag der Schutz von digitalen Daten behandelt. Die Präsentation begann mit den Fragen an die Studierenden, wie das menschliche Immunsystem arbeitet und ob diese menschlichen Abwehrmethoden auf die Computertechnik übertragbar sei. Dieser interessanten Analogie folgte als ein konkretes Beispiel der Diebstahl von Kundendaten der US-amerikanischen Supermarktkette Target. Abschließend wurden konkrete Schutzmaßnahmen vorgestellt, wie Hacker-Angriffe auf Computersysteme abgewehrt werden können.

Der vierte Vortrag leitete mit einem Foto aus einem bekannten Agentenfilm von der Cyber Security zur Physical Security über. Philipp Landmann stellte in seinem Beitrag moderne IP-gestützte Einbruchmeldeanlagen (abgekürzt: EMA) vor. Die Nutzung des Internet-Protokolls sorgt auch in der Einbruchmeldetechnik für Vorteile, wie z. B. die Kabellängenzunahme bei der IP-Vernetzung der einzelnen EMA-Komponenten. Zweiter Schwerpunkt des vierten Vortrags war das Thema Perimeterüberwachung. Unterschiedliche Schutzziele für sensitive Bereiche bedingen eine gezielte Sensorenauswahl. Die Funktionsweise verschiedener Sensoren wurde an konkreten Exponaten im Showroom vorgeführt.

Nach interessanter geistiger Kost sorgte Siemens auch für das körperliche Wohlbefinden der Besuchergruppe. An einem Büffet konnten die Gäste mit belegten Brötchen, Miniwraps, Grillspießchen und einem leckeren Dessert ihren Hunger stillen.

Den fünften Vortrag hielt Carsten Meißner selbst. Als Brandschutzexperte erläuterte er die Parametriermöglichkeiten der intelligenten Siemens-ASA-Brandmelder. Die Abkürzung ASA steht für „Advanced Signal Analysis“. Mit Hilfe spezieller Algorithmen im Rahmen des Signalanalyseprozesses ist eine zuverlässige Vermeidung von Falschalarmen (durch Täuschungsgrößen wie Abgase, Staub oder Dampf) möglich. Die Fähigkeiten der ASA-Brandmelder führte Carsten Meißner in Versuchen am Brandmeldermodell praktisch vor.

Siemens Exkursion2kl       Siemens Exkursion3kl

Der Besuch bei Siemens diente nicht nur der Vermittlung von Fachwissen aus dem Bereich der Elektrischen Gebäudesicherheitstechnik, sondern schuf auch Raum für generelle Betrachtungen. Nichts ist bei der Firma Siemens auch im einhundertzweiundsiebzigsten Jahr des Bestehens so sicher wie der beständige Wandel. Aufgrund der Megatrends Digitalisierung, Urbanisierung, Globalisierung, demografischer Wandel und Klimawandel fanden bei Siemens Umstrukturierungen statt. So wurden u. a. die Bereiche Gebäudetechnik, Energienetze, industrielle Schalttechnik und Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zur Division Smart Infrastructure zusammengefasst. Derartige Entwicklungen in der Elektroindustrie beeinflussen die Modernisierung des Lehrangebots des THM-Fachbereichs IEM. Zukünftig werden auch am traditionsreichen Elektroingenieurausbildungsstandort Friedberg „Smart Technologies“ im Vordergrund stehen.


Vom 27. bis 28. Juni 2019 nahm die Arbeitsgruppe Intelligente Systeme und Regelungstechnik von Prof. Dr. habil. Kuznietsov an dem International Workshop on Supercapacitors and Energy Storage in Bologna teil. Der Schwerpunkt dieses Workshops war der Überblick auf die diversen Anwendungen und Fortschritte der Superkondensator-Technologien.

Die beiden Doktoranden Frank Tanenkeu und Serhii Kondratiev präsentierten zwei Poster über ihre Forschungsergebnisse zum Thema „On-board state of health estimation of Li-Ion batteries using incremental capacity and principal component analysis“ und „In situ Electrode Potential Function Estimation for Lithium-ion batteries “.

Bologna 2019 1      Bologna 2019 2

Wertvolle Erkenntnisse im Bereich Superkapazitäten sowie internationalen Kontakte für eventuelle Kooperationen konnten von den beiden Doktoranden gewonnen werden.


Am 26. und 27. Juni 2019 fand auf dem Friedberger THM-Campus die Karrieremesse meet@ statt. An den beiden Messetagen präsentierten sich insgesamt 48 Firmen und stellten ihre Angebote für Praktika, Werkstudententätigkeiten, Abschlussarbeiten, Traineestellen und Festanstellungen vor. Zahlreiche Studierende nutzten die gute Möglichkeit, Informationen für ihren bevorstehenden Berufseinstieg zu sammeln.

In den Gesprächen mit den Vertretern der teilnehmenden Elektrotechnik- und Elektronikfirmen kristallisierte sich heraus, dass wie in den zurückliegenden Jahren eine hohe Nachfrage nach Elektrotechnik-Ingenieuren/Ingenieurinnen besteht. Da die Elektrotechnik- und Elektronikbranche den bestehenden Personalbedarf nicht decken kann, müssen deutsche Firmen bei den Einstellungen verstärkt auf Jungingenieure (zum Beispiel aus Spanien oder Polen) zurückgreifen. Für Absolventinnen und Absolventen deutscher Elektrotechnik-Studiengänge bestehen somit zukünftig beste Einstiegschancen.

meet2019 1

Nachfolgend findet sich eine Auswahl der auf der meet@ zahlreich vertretenen Elektrotechnik- und Elektronikfirmen, die interessante Angebote unterbreiteten. Entsprechend der eigenen Präferenz können die Studierenden zwischen kleinen Firmen (Mitarbeiterzahl kleiner 50), mittelständigen Unternehmen (Mitarbeiterzahl kleiner/gleich 250) oder Großunternehmen als zukünftigen Arbeitgeber wählen.

Der Energieversorger Süwag benötigt elektrotechnische Fachkräfte, um den zukünftigen Elektronetzausbau zu bewältigen. Um die deutsche Fahrzeugflotte auf elektrische Antriebe umstellen zu können, muss eine hohe Anzahl Ladestationen bereitgestellt werden.

Die Energiewende kann nur gelingen, wenn genügend Speicherkapazität für den regenerativ erzeugten elektrischen Strom zur Verfügung steht. Um dem stark steigenden Bedarf nach Akkumulatoren gerecht zu werden, benötigt beispielsweise die Fernwälder Firma Be Power weitere fachkompetente Mitarbeiter/-innen.

meet2019 2

Aus dem zweitgrößten deutschen Exportsektor, dem Maschinen- und Anlagenbau, waren mehrere Firmen vertreten. Die Hanauer Firma ALD ist ein weltweit führender Hersteller von vakuumtechnischen Anlagen im Bereich Metallurgie und Wärmebehandlung. Auch die Firma Voith ist im Anlagenbau tätig und erhielt schon mehrere Auszeichnungen als attraktiver Arbeitgeber. Die in Selters ansässige Firma Schütz baut vorwiegend Verpackungsmaschinen.

Da 30 Prozent aller elektrotechnischen Fachkräfte im Bereich Automatisierungstechnik tätig sind, nahmen selbstverständlich auch automatisierungstechnische Firmen an der meet@ teil. Die in Friedberg beheimatete Firma ABB Robotics ist jedes Jahr auf der Friedberger THM-Karrieremesse vertreten. Erstmalig präsentierte sich dort die Firma onoff, die vorwiegend im Pharma- und Chemiesektor für die Automatisierung der Produktionsprozesse sorgt.

meet2019 3


Angehende Abiturientinnen und Abiturienten aus den Jahrgangsstufen 11 und 12 Beruflicher Gymnasien können in der letzten Woche vor den Sommerferien zwischen verschiedenen Projekten mit unterschiedlichen Schwerpunkten wählen. Seit diesem Sommersemester bietet auch der Fachbereich IEM unter Leitung von Dipl.-Ing. (FH) Dimitrij Neubauer in diesem Rahmen für Schülerinnen und Schüler mit Interesse für Elektrotechnik oder Informatik einen Workshop zur Entwicklung und Produktion elektronischer Schaltungen und Leiterplatten an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können mit modernen Entwicklungstools wie Altium Designer und 3D-Leiterplattendruckern eine Schaltung entwickeln und in Betrieb nehmen.

BG Workshop 2019 1  BG Workshop 2019 3

In diesem Jahr haben sich die Gewerblich-technischen Schulen der Stadt Offenbach und die Ludwig-Geißler-Schule in Hanau für unser Projektwochenangebot entschieden und waren mit Begeisterung dabei.

BG Workshop 2019 2

Zusätzlich zu der praktischen Erfahrung besuchten die Schülerinnen und Schüler die Vorlesung „Informatik für Ingenieure 1“ bei Prof. Gräfe und die IEM-Labore für Elektronische Energieumformung und Intelligente Systeme und Regelungstechnik sowie die M-Labore für Verbrennungsmotoren und Robotik-Aktorik-Sensorik und das WI-Labor für Produktionstechnik.


Erste Einblicke in ein Studium der Technischen Informatik konnte der Schüler Fabian Reinelt vom Burggymnasium in Friedberg während seines zweiwöchigen Praktikums am Fachbereich IEM erhalten. Vom 27.05. bis zum 07.06. besuchte Herr Reinelt verschiedene Vorlesungen und Übungen aus dem Studiengang "Technische Informatik" und bearbeitete in verschiedenen Laboren eine Reihe von Aufgaben wie das Programmieren von Mikrocontrollern, Messungen mit einem Oszilloskop und die Recherche zu Geräten für die Netzwerktechnik. Da sich Herr Reinelt in der Schule für den Physik-Leistungskurs entschieden hat, wurde auch noch ein Besuch des Labors für Rasterelektronenmikroskopie des Fachbereichs MND organisiert, bei dem er erleben konnte, wie Studierende die Oberfläche einer Probe zunächst mit Gold beschichteten, um anschließend darauf Strukturen im Mikrometerbereich zu analysieren.

Laborplatz   Roboter einzeln

Natürlich gehörte zu den Erfahrungen im Praktikum nicht nur das Studentenleben bei den Vorlesungen und Übungen, sondern auch der Besuch der Mensa und des THM-Energietages, auf dem Herr Reinelt neben den Vorträgen auch eine Bratwurst vom Grill genießen konnte.


Am 6. Juni 2019 nahm der Fachbereich IEM an der 4. Berufsorientierungsmesse der Gesamtschule Gedern teil. Wie schon in den zurückliegenden Jahren nutzten Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 die Möglichkeit, Fragen hinsichtlich möglicher Ausbildungswege zu stellen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der an Berufsorientierungsmesse teilnehmenden Firmen und Bildungsinstitutionen beantworteten fachkompetent die gestellten Fragen zur beruflichen Zukunft der Schülerinnen und Schüler.

Der Fachbereich IEM präsentierte die eigenen Bachelor- und Master-Studiengänge und wurde in diesem Jahr vom IEM-Studenten Mario Teixeira Monteiro vertreten. Er arbeitet aktiv an Projekten des Labors für Elektromobilität mit und ist dadurch bestens in der Lage, das von IEM-Studierenden entwickelte autonom fahrende Modell vorzuführen und zu erklären. Da Mario Teixeira Monteiro außerdem im Friedberger Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) engagiert ist, konnte er auch die Fragen zum THM-Studienablauf und zu den Inhalten der IEM-Studiengänge beantworten.

Gedern 2019


Die Arbeitsgruppe Intelligente Systeme und Regelungstechnik des Fachbereiches IEM präsentierte sich wieder am 2. THM-Energietag am 04. Juni 2019 in Friedberg mit dem Thema Elektromobilität und Batterietechnik.

THM Energietag 2019 1

Studierenden, Professoren-/innen, Mitarbeiter-/innen sowie Energie-Interessierte durften auf dem abgesperrten Parkplatz das Elektrokart fahren, welches von Studierenden umgerüstet und entwickelt wurde.

THM Energietag 2019 2  THM Energietag 2019 4

Ebenso wurden die Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Batteriediagnose und -Management vorgestellt. Die Besucher konnten so das isBMS-Projekt kennenlernen, in dem die inneren Parameter einer Li-Ion-Batterie durch geeignete Algorithmen aus ihrer Spannungskurve identifiziert, überwacht und korrigiert werden. Neben diesen zwei Projekten gab es weiterhin die Möglichkeit, die neue Version des Caralo-Cup-Autos zu sehen, sowie den Versuchsaufbau zum Auf- und Entladen von Batterien mit einer definierbaren Temperatur. 

Die AG hat sich gefreut, zu zweiten Mal am Energietag ausstellen zu dürfen und ist gespannt auf das nächste Jahr mit wieder weiteren interessanten Projekten.

 Link zur Bildergalerie


Am 21.05.2019 fuhr eine Gruppe THM-Studenten unter der Leitung von Prof. Arndt auf Einladung der Firma Phoenix Contact nach Bad Pyrmont. Die Studierenden des Bachelor-Studiengangs Allgemeine Elektrotechnik - Schwerpunkt Gebäudeautomation, konnten dort ein Bürogebäude besichtigen, welches als Smart Building geplant und errichtet wurde.

Exkursion Phoenix

Gastgeber war der Leiter des Facility Managements bei Phoenix Contact, Herr Frank Schröder (im Foto links).

Im Laufe des Besuchs wurden verschiedene Sichtweisen auf Smart Buildings besprochen. Angefangen mit der Konzeption und der Identifikation potenzieller intelligenter Funktionen über die – manchmal schwierige – Zusammenarbeit mit den Fachplanern, die Umsetzung mit Hilfe einer digitalen Plattform bis hin zur Organisation des Facility Management Teams, welches den Betrieb des Gebäudes verantwortet.

Unterbrochen wurde die Besprechung durch das Mittagessen und eine Besichtigung des Gebäudes und der Technikräume. Hierbei konnten einige Funktionen, wie zum Beispiel die Belegungserkennung in Sitzecken, die Erkennung und Meldung offener Fluchttüren, die Visualisierung des Gebäudesystems und die Unterstützung von Technikern durch Augmented Reality (AR) Brillen erfahren werden.

Nach einer Abschlussrunde bei der es um die IT seitige Umsetzung mit Hilfe einer durchgängigen Software-Plattform ging, fuhr die Gruppe – um viele neue Eindrücke reicher – wieder zurück nach Friedberg. Die Ergebnisse der Exkursion werden nun in der Vorlesung „Smart Buildings“ von Prof. Arndt weiter bearbeitet werden.


Die IEEE Instrumentation and Measurement Society (IMS) und das IEEE Sensors Council (SC) schreiben den International Sensors and Measurement Student Contest 2019 aus.

  • Für die Teilnahme müssen Sie ein Team aus maximal 4 Teilnehmern bilden, sich beim IEEE anmelden und ein innovatives und interessantes Sensorprojekt realisieren.
  • Die Durchführung findet an der THM in einem der Labore des FB IEM statt.
  • Die Betreuung erfolgt durch die Professoren M. Arndt und A. Penirschke.
    Wir können auch bei der Zusammenstellung eines Teams unterstützen.
  • Die Arbeit kann prinzipiell als Projekt- oder Abschlussarbeit gewertet werden.
  • Nach Abschluss der Arbeit muss diese auf einer IEEE-Konferenz präsentiert werden (Detailinformationen zum Ablauf und zu den Terminen) .

Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben, dann melden Sie sich bitte per email oder in der Sprechstunde bei Prof. Arndt oder Prof. Penirschke, um die Anmeldeformalitäten und das Thema zu klären.


Die Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt lädt am Sonntag, den 26. Mai 2019, von 10 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür ein.

Im Rahmen eines vielfältigen Veranstaltungsprogramms ermöglicht die DNB einen Blick hinter ihre Kulissen. Es finden u. a. Führungen durch die unterirdischen DNB-Magazine, dem Wissensspeicher Deutschlands, durch das Rechenzentrum und durch die technischen Anlagen (z. B. Lüftungs- und Klimatechnik) statt.

Die Deutsche Nationalbibliothek sammelt, verzeichnet und archiviert alle deutschen und deutschsprachigen Medienwerke in Schrift, Bild und Ton ab 1913 und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich. Angehende Akademiker sollten sich deshalb die Gelegenheit zur Besichtigung dieser bedeutenden Institution nicht entgehen lassen.

Der Haupteingang der DNB befindet sich an der Adickesallee 1 in Frankfurt am Main. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die DNB über die U-Bahnlinie 5 oder über Buslinie 32 (Haltestelle „Deutsche Nationalbibliothek“) gut erreichbar.


Unter dem Motto "Unsichtbares mit Elektronik sichtbar machen" fand am 10.05.2019 ein Workshop mit Schülerinnen und Schülern der Johann-Textor-Schule in Haiger statt. Unter Anleitung von Frau Dr. Sabine Baum, Leiterin der Jahrgangsstufe 5-7 an der Johann-Textor-Schule, und Herrn Prof. Martin Gräfe, Fachbereich IEM, bauten 11 Schülerinnen und Schüler der "Forscher AG" verschiedene elektronische Schaltungen auf wie beispielsweise ein Infrarot-Empfänger und ein "Klatschschalter", mit dem sich durch Händeklatschen ein Lämpchen ein- und ausschalten lässt.

Foto Forscher AG 2019 05 10 1a  Foto Forscher AG 2019 05 10 2

Seit 2018 besteht ein Kooperationsvertrag zwischen der Technischen Hochschule Mittelhessen und der Johann-Textor-Schule in Haiger mit dem Ziel, bei den  Schülerinnen und Schülern in der Mittelstufe bereits das Interesse für Naturwissenschaften und Technik zu wecken und zu fördern.

Foto Forscher AG 2019 05 10 3


Jedes Jahr im Frühling findet auf dem größten Messegelände der Welt die internationale Hannover Messe statt. Mit etwa 6.500 Ausstellern und etwa 225.000 Besuchern aller Kontinente stellt die Hannover Messe die wichtigste Leitmesse für die Industrie dar.

Eingeladen von Schneider Electric, einem Partnerunternehmen des Fachbereichs IEM, nahmen Studierende im Rahmen einer IEM-Exkursion an der diesjährigen Hannover Messe teil.

Nach der Begrüßung und Unternehmensvorstellung durch das Recruiting-Team starteten die Studierenden des Campus Friedberg mit einer exklusiven Guided Tour über den Messestand des globalen Spezialisten für Energiemanagement und Automation.

IEM Hannovermesse 2019 1

Zum Megatrend "Digitizing" wurden innovative Konzepte, Exponate und Referenzen vorgestellt sowie mit den Studierenden diskutiert. Dabei gingen die Experten am Messestand besonders auf die Themen "Connectivity is the basis of the digital economy" , "Easily and quickly scale up with applications and digital services that add exponential business value", "Taking it to the next level with end-to-end software" und "Secure and reliable IT infrastructure is essential to a successful digital transformation" ein.

IEM Hannovermesse 2019 4

Im Anschluss an den interessanten Einblick in die heutige und zukünftige Welt der angereisten zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieure folgte ein Gehaltsverhandlungstraining. Zudem bestand für die Studierenden die Möglichkeit, sich über offene Stellen für Praktika, Abschlussarbeiten und den ersten Job nach dem Hochschulabschluss bei Schneider Electric zu informieren. Abschließend stand den Studierenden genügend freie Zeit zur Verfügung, um weitere Neuheiten auf der Messe nach individuellem Interesse zu besichtigen.

IEM Hannovermesse 2019 5

An den ereignisreichen Tag auf der Hannover Messe werden sich die Teilnehmenden noch lange erinnern. Besonders ein Exkursionsteilnehmer und mittlerweile Absolvent des Fachbereichs IEM. Denn er wird sich demnächst mit seinen im Studiengang Allgemeine Elektrotechnik erworbenen Skills in das Team von Schneider Electric einbringen.


Die Arbeitsgruppe Hoch und Höchstfrequenztechnik unseres Fachbereiches besuchte vom 02.04. - 05.04.2019 die Frech-German THz conference 2019 (FGTC) in Kaiserslautern, die von der Goethe Universität Frankfurt ausgerichtet wurde.

Prof. Penirschke stellte das von der EU geförderte innovative Trainingsnetzwerk CELTA vor, in dem der Fachbereich IEM als Partnerorganisation mitwirkt.

Dr. Stefano Mattiello präsentierte seine Arbeiten zum Thema "THz generation by optical rectification for a novel shot to shot synchronization system between electron bunches and femtosecond laser pulses in a plasma wakefield accelerator".

Vortrag Mattiello

Weiterhin stellte Dr. Mattiello im Rahmen der Forschungen des Fachgebietes Hoch- und Höchstfrequenztechnik innerhalb des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes MAKE-PWA – Minimierung des Ankunftzeitjitters für lasergetriebene Plasma-Wakefield Beschleuniger –  auf der Tagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V. in München vom 17.03.-22.03.2019 den aktuellen Stand des Projektes dar. Der Titel dieses Vortrages lautete "A feedback system to minimize the electron bunch arrival-time jitter between femtosecond laser pulses and electron bunches for Laser-Driven Plasma Wakefield Accelerators".


Zum Grundlagenlabor im 3. Fachsemester für AEB / AGB und NAC findet am 11.04.2019 um 9:45 Uhr in A2.0.10 (EM-Labor) eine Vorbesprechung und Gruppeneinteilung statt.

Die Teilnahme ist für alle, die die Laborveranstaltung in diesem Semester absolvieren möchten (auch Wiederholer), zwingend notwendig und verpflichtend.
Eine spätere Eintragung in eine Gruppe ist nicht möglich!

Die weiteren Modalitäten zur Sicherheitsbelehrung am 15.04.2019 im 6./7. Block, Raum A4.0.19 (bitte vormerken !) und zum Kurzseminar für die Berichtserstellung werden ebenfalls besprochen.

Aushang zum Labor


Der Fachbereich IEM bot im Rahmen des diesjährigen THM - Girls' Day ein neues Projekt an:
Unsichtbares mit Elektronik sichtbar machen unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Gräfe mit Unterstützung von Dipl.-Math. Eva Langstrof.

 GD 2019 5  GD 2019 1

Nach einer kurzen Einführung ging es direkt los. Die 1. Aufgabe bestand darin, aus der Bauteilekiste alle Widerstände herauszusuchen und anhand des Farbcodes zu sortieren. Anschließend bauten die Mädchen einen einfachen "Widerstandstester": je größer der Widerstand, desto geringer die Helligkeit des kleinen roten  LED-Lämpchens.

 GD 2019 7  GD 2019 9

Nun wurden der Transistor und der Kondensator eingeführt und ein "Dimmer" gebaut. Etwas komplizierter wurden die Schaltungen für den Infrarot-Empfänger und den "Klatschschalter" mit Operationsverstärker, aber die Mädchen haben diese mit ein wenig Unterstützung alle hinbekommen.
Sie haben voller Begeisterung die Experimente gebaut, ausprobiert, und mit ihren Handys fotografiert und gefilmt.

 GD 2019 2  GD 2019 6

Zum Projektabschluss bekamen die Mädchen noch eine Urkunde für ihre erfolgreiche Teilnahme überreicht und durften ihre Steckplatinen und alle Bauteile für die Schaltungen mit nach Hause nehmen.

 GD 2019 8

Danach ging der Girls' Day 2019 für alle THM-Projektgruppen im B1.001 mit leckerer Pizza zu Ende.


Am vergangenen Dienstag erhielten die Schüler des Wahlpflichtkurses „Informatik“ der Johann-Textor-Schule in Haiger Besuch von Prof. Martin Gräfe, dem Studiendekan des Fachbereiches IEM der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM)  am Campus Friedberg.
Er leitete an diesem Tag einen mehrstündigen Workshop zum Thema „Aufbau und Programmierung eines Mikrocontroller-gesteuerten Fahrzeugs“.

workshop arduino

Nach einer kurzen Vorstellung der THM und der vielfältig angebotenen Studiengänge gab Prof. Gräfe einen Überblick über den Aufbau und die Funktionsweise eines Mikrocontrollers. Danach ging es dann an die praktische Arbeit. Beim Programmieren einer blinkenden LED, dem Ansteuern der beiden Motoren des Roboters und dem Auslesen der Lichtsensoren machten sich die Workshop-Teilnehmer zunächst mit dem Fahrzeug vertraut. Mit großem Interesse und entsprechend konzentriert gingen die Schüler an die Umsetzung der kleinen Projekte, bei denen sich schnell erste Erfolge einstellten. So war es nicht verwunderlich, dass die Schüler auf eine Pause verzichteten und lieber an ihren Projekten weiterarbeiteten. Im Verlauf des Workshops konnten daher schon bald auch etwas anspruchsvollere Aufgaben, wie zum Beispiel das autonome Verfolgen einer Linie durch den Roboter, gelöst werden.  

In einer Reflexionsrunde gegen Ende der Veranstaltung waren sich alle Beteiligten in ihrer sehr positiven Bewertung einig: das Pilotprojekt war ein voller Erfolg und sollte wiederholt werden. Das Ziel des Workshops, erste Einblicke in die Funktionsweise und praktische Erfahrungen in das Programmieren eines Mikrocontrollers zu gewinnen und die Teilnehmer für den Bereich „Informations- und Steuerungstechnik“ zu begeistern, konnte erfolgreich umgesetzt werden. Dabei bietet der eingesetzte „Arduino“-Roboter aufgrund seines einfachen Aufbaus einen idealen, alltagsnahen und zudem kostengünstigen Einstieg in das hardwarenahe Programmieren.

Dieser Workshop ist ein weiterer Baustein innerhalb der erfolgreichen Kooperation zwischen THM und Textor-Schule. Im Rahmen dieser seit mehreren Jahren bestehenden Zusammenarbeit wurde unter anderem von einigen Teilnehmern der Forscher-AG der JTS ein funktionsfähiges Rastertunnelmikroskop gebaut. Mit personeller Unterstützung durch die THM wurde zudem im laufenden Schuljahr mit großem Interesse auf Seiten der Schülerschaft eine 3D-Druck-AG ins Leben gerufen.


6 Schülerinnen der Forscherinnen-AG der Gesamtschule Gießen-Ost waren zusammen mit ihrer Lehrerin Anne Bönisch im RobertaRegioZentrum der THM zu einem Roberta-Workshop unter Leitung von Dipl.-Math. Eva Langstrof zu Gast.

GGO Roberta Workshop 02 2019

Nach einem kurzen Einstieg in die Benutzeroberfläche NXT-G, die grafische Programmierumgebung für LEGO-Mindstorms für einen leichten Einstieg in die Programmierung, ging es direkt los. Die Blöcke Anzeige, Klang, Bewegung, Warten, Schalter (einfache und geschachtelte if-Abfragen) und Schleife (für Zähl- und Endlosschleifen) sowie der Ultraschallsensor und der Geräuschsensor wurden in verschiedenen Aufgabenstellungen eingesetzt und ausprobiert.
Nach einem stärkenden Mittagessen in der Mensa ging es mit der Anwendung des Erlernten in einem kleinen gemeinsamen Projekt weiter.

Das Feedback der Schülerinnen war überaus positiv und ausnahmslos alle hätten gern noch weiter gemacht.


Am 28.2.2019 hat Prof. Dr.-Ing. Michael Arndt einen Vortrag zum Thema Digitalisierung und Sensorik bei der TransMIT GmbH in Gießen gehalten. Teilnehmer waren Firmenvertreter aus dem neu entstehenden Sensornetzwerk Mittelhessen.
Nach einer kurzen Einführung in die Relevanz der Sensorik für viele digitale Anwendungen in den Bereichen Industrie 4.0, eMobility, Smart Buildings und Cities, untersuchte Prof. Arndt bestehende und zukünftige Geschäftsmodelle im Bereich der Sensorik und gab einige Anstöße, um über Erweiterungen bestehender Geschäftsmodelle nachzudenken.

Bild1

Abschließend ging er auf die Bedeutung der neuen Arbeitsfelder Data Analytics und maschinelles Lernen unter dem Überbegriff Data Science für die Sensorik ein und stellte einige Beispiele von Projekten am Fachbereich IEM der THM vor, die sich mit diesen Bereichen beschäftigen.

Außerdem stellte er einige Projektarbeiten aus dem Bereich intelligente Sensoren für LoRa-WAN-Netze vor, die die speziellen Limitierungen von LPWAN-Netzen durch lokale Vorverarbeitung der Daten umgehen.


  • Klausuren ohne Vorlesungen in Friedberg:
    Montag, 08.04.2019  -  Sonntag, 05.05.2019
  • Klausuren mit  Vorlesungen in Friedberg:
    Montag, 08.04.2019  -  Sonntag, 10.06.
    2019

Infos zur Klausuranmeldung als pdf


Der Fachbereich IEM besuchte vom 02.02. - 07.02.2019 die Konferenz SPIE Photonics West in San Francisco mit zwei Professoren - Prof. Klein und Prof. Penirschke - sowie einem wissenschaftlichen Mitarbeiter, Herrn Stefano Mattiello.
Dr. Stefano Mattiello präsentierte seine Arbeiten zum Thema  "Optical investigation to minimize the electron bunch arrival-time jitter between femtosecond laser pulses and electron bunches for laser-driven plasma wakefield accelerators".

SPIE San Francisco


Im Rahmen der B&R Innovation Days 2019 bietet die Firma B&R Studierenden die Chance, an einem Hackathon rund um das Thema "Integrierte CNC und Robotik" teilzunehmen. Die drei bestplatzierten Studententeams werden mit attraktiven Preisen belohnt.

Ein Studententeam soll aus 2-3 Studierenden bestehen. Voraussetzung für eine Teilnahme am Hackathon ist lediglich das Interesse an Technik und die Motivation, Technik zielorientiert einzusetzen.

Das Hackathon startet am 18.03.2019 um 10:00 Uhr in der B&R-Deutschlandzentrale in Bad Homburg (Norsk-Data-Straße 3). Am 19.03.2019 geht der Hackathon im Bad Homburger Kurhaus weiter und endet mit der Preisverleihung auf der Abendveranstaltung der "B&R Innovation Days 2019".

Die Anmeldeformalitäten finden sich im Flyer. Anmeldeschluss ist der 01.03.2019.


Am 13.12.2018 besuchten Studierende im Studiengang Allgemeine Elektrotechnik – Schwerpunkt Gebäudeautomation unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Michael Arndt die Firma Bender GmbH & Co. KG in Grünberg.

 Gruppenbild Betriebsführung  20181213 151155

Bender ist ein global agierendes, innovatives, mittelständisches Unternehmen im Bereich der elektrischen Sicherheitsprodukte und -lösungen. Weltweit sind im Unternehmen ca. 800 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen damit beschäftigt elektronische Geräte für hochverfügbare, sichere Stromversorgungs- und Stromverteilungssysteme zu entwickeln und fertigen. Die Exkursion ging an den Hauptsitz und das Innovationszentrum der Firma nach Grünberg in Mittelhessen. Hier sind unter anderem ca. 100 Ingenieure und Ingenieurinnen in der Entwicklung tätig.

Nach einem kurzen Mittagessen in der modernen Kantine der Firma ging es nach einem Abstecher in die Entwicklung zu einer Fertigungsbesichtigung, bei der den Studierenden einige Konzepte aus den Bereichen „Lean Production“ und „Industrie 4.0“ erklärt wurden. Danach folgte eine Besichtigung der Haustechnik des modernen Bürogebäudes der Bender GmbH. Hier wurden die Besonderheiten von IT Netzen für die Stromversorgung und der Einsatz von Blockheizkraftwerken diskutiert.

Zuletzt begab sich die Gruppe ins Schulungszentrum der Firma, wo ein Vortrag über die Technologie von eMobility Ladesäulen und eine Einführung in die Sicherheit von Elektroinstallationen sowie den Schutz von Personen nach VDE0100-410 folgte. Abschließend gab es noch eine kurze Vorführung zu Überwachungsgeräten von Bender an einem Messstand für Elektroinstallationen. Abschließend konnten sich die Studierenden über Einsatzmöglichkeiten bei der Firma informieren.

Alles in allem war die Exkursion ein voller Erfolg und brachte viele neue Erkenntnisse für die Studierendender Gebäudeautomation. Es war sicher nicht der letzte Besuch bei dieser attraktiven Firma.


Eine der IEM-Tagesexkursionen im Wintersemester 2018/19 stand ganz im Zeichen der Stromerzeugung. Die Studierendengruppe besuchte unter der Leitung von Thomas Petrasch vormittags das Heizkraftwerk West des Frankfurter Energieversorgers Mainova. Die Türme und Schornsteine dieses Heizkraftwerks in der Gutleutstraße sind bei der Einfahrt in den Frankfurter Hauptbahnhof auf der rechten Seite zu sehen.

Mainova1

Im Rahmen eines Fachvortrags wurde der Friedberger Besuchergruppe die Verfahrenstechnik des Heizkraftwerks West erläutert. Mittels Kraft-Wärme-Kopplung werden aus den fossilen Brennstoffen Steinkohle und Erdgas nicht nur 430 MW thermische Leistung, sondern auch 262 MW elektrische Leistung erzeugt. Das Heizkraftwerk West versorgt die Frankfurter Innenstadt sowie das Universitätsklinikum als Fernwärme mit Dampf und Heizwasser.

Mainova2

Nach dem Mittagessen in der Mainova-Zentrale in der Solmsstraße brachte ein Fachvortrag den Studierenden das Thema Photovoltaik näher. Mit Hilfe der Sonne als regenerative Energiequelle wird auch im Mainova-Versorgungsgebiet zunehmend elektrischer Strom dezentral erzeugt. Nach einer Kaffeepause besichtigten die Exkursionsteilnehmer nachmittags noch eine Photovoltaik-Anlage in Frankfurt-Ginnheim.


Die diesjährige Absolventenfeier unseres Fachbereiches fand am 16. November 2018 am THM-Campus Friedberg statt.

Absolventenfeier 2018 179

Die besten Abschlussarbeiten und die notenmäßig besten Absolventinnen und Absolventen erhielten Preise, die beiden besten Abschlussarbeiten wurden von Sarah Isabell Loosen und Maximilian Kröll in zwei interessanten Fachvorträgen den Zuhörern vorgestellt.

Lesen Sie hierzu unseren ausführlichen Bericht der Feierlichkeiten und besuchen Sie unsere Bildergalerie zum Event!


Einen Tag der offenen Tür hatten die Gewerblich-technischen Schulen der Stadt Offenbach am Main (GTS) am Samstag, den 10.11.2018 und die Johann-Phillip-Reis-Schule in Friedberg am Feitag, den 23.10.2018. Am Stand der THM informierten der Fachbereich IEM zusammen mit der Zentralen Studienberatung und der GAMES-Werkstatt über das aktuelle Studienangebot der THM. Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch aktuell laufende Studienprojekte aus dem Fachbereich vorgestellt.

 IEM Stand 1

Das Labor für intelligente Systeme und Regelungstechnik zeigte Versuche zum autonomen Fahren und zur schwebenden Kugel (magnetic levitation).

Das Feedback zum Auftritt der THM war durchweg positiv, was sich auch bei den Vorträgen zu den Studienangeboten und Projekten der wissenschaftlichen Mitarbeiter Herrn da Silva und Herrn Hachimy in Form vieler interessierter Fragen und einer begeisterten, wissensdurstigen Grundstimmung widerspiegelte.


Von 7. bis 9. November 2018 fand an der Universität Nottingham die fünfte Auflage der internationalen Konferenz Electrical Systems for Aircraft, Railway, Ship Propulsion and Road Vehicles (ESARS) and International Transportation Electrification Conference (ITEC) statt.

Seitens der THM durfte die Arbeitsgruppe Intelligente Systeme und Regelungstechnik, vertreten durch ihren Leiter Prof. Dr. habil. Alexander Kuznietsov und seine drei Doktoranden Tilman Happek, Frank Tanenkeu, Serhii Kondrativ teilnehmen und ihre aktuellen Forschungsergebnisse präsentieren.

Nottingham 4

Nottingham 1

Nottingham 3

Nottingham 2 neu

Außerdem ergab sich für die Mitglieder der Arbeitsgruppe zwischen den interessanten Vorträgen die Möglichkeit, sich mit anderen Professoren, Doktoranden und Industriepartnern aus unterschiedlichen Ländern über Themen für elektrische Systeme für Luft- und Raumfahrt, Eisenbahn, Schiffsantrieb und Straßenfahrzeuge auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Die Veranstaltung endete mit einem Galadinner, bei dem noch einmal alle in gemütlicher Atmosphäre zusammenkamen.


Nach dem gelungenen Einstieg in GettING Started wurden im Verlauf des Wintersemesters 2018/19 weitere grundlegende elektrotechnische Kenntnisse praktisch vermittelt. Unter dem Mentoring von Sören Fröhlich und Johannes May konnten die auf Lochraster-Platinen aufgebauten Schaltungen von den Studierenden eigenständig erfolgreich in Betrieb genommen werden. Dieses Erfolgserlebnis führte zum von der THM erhofften positiven Feedback eines Studierenden: „Es war sehr interessant und hilfreich, die Inhalte, die in der Vorlesung erzählt werden, praktisch zu erleben und damit zu arbeiten“. Gelobt wurde von einem anderen GettING Started-Studierenden die Möglichkeit zum „entspannten Arbeiten" im Elektronik-Labor des Fachbereichs IEM.

socketpanel

An den selbst hergestellten Schaltungen konnten die Studierenden Messungen von Spannungen, Strömen und Widerständen durchführen. Um die gemessenen Spannungs- und Stromwerte verifizieren zu können, wurden die Schaltungen an den Labor-Rechnern mittels der Software LTSpice simuliert. Mentor Sören Fröhlich unterstützte durch seine einführenden Erläuterungen den Einstieg in die leicht zu bedienende Software. Die Studierenden merkten sehr schnell, dass LTSpice als nützliches Werkzeug und Hilfsmittel in höheren Fachsemestern von großem Nutzen sein wird.

Die Simulationssoftware LTSpice der Firma Analog Devices steht allen Elektrotechnik- und Elektronik-Interessierten zum kostenlosen Download zur freien Verfügung.

Die erhaltenen und verifizierten Messergebnisse bestätigten nicht nur das Ohmsche Gesetz, sondern vertieften studierendenseitig auch die Kenntnisse über das erste und zweite Kirchhoffsche Gesetz. Ein Student meinte diesbezüglich: „Durch das praktische Arbeiten im sonst theoretischen Studium mittels praxisnaher Beispiele kann grundlegendes elektrotechnisches Wissen erworben werden“.

In nachfolgenden Übungen beschäftigten sich die GettING-Started-Studierenden mit den Themen Temperaturabhängigkeit von Widerständen, Ladung und elektrische Leistung. Ein weiteres wichtiges Thema stellte der „belastete Spannungsteiler“ dar. Dazu wurde ein Potentiometer nacheinander mit fünf unterschiedlich großen Widerständen belastet und jeweils die Spannung über dem jeweiligen Lastwiderstand bei zehn verschiedenen Potentiometer-Einstellungen gemessen. Die Messwerte wurden in eine Excel-Tabelle überführt und anschließend die Spannungsverläufe der unterschiedlichen Lastwiderstände in Abhängigkeit von der Potentiometer-Einstellung als Kennlinie grafisch dargestellt. Die Studierenden sollten bei der Auswertung dieser Übung erkennen, dass die Belastung eines Spannungsteilers mit kleinen ohmschen Widerständen zu einem nichtlinearen Spannungsverlauf am jeweiligen Lastwiderstand führt.


Vor einiger Zeit hatten die beiden ICE-Absolventen Uday Sharma und Ashish Chauhandem dem CCCE-Office einen attraktiven Unterstützungsvorschlag unterbreitet. Sie hatten angeboten, in einem Vortrag vor der Gruppe der neuen CCCE-Studierende über ihre eigenen Erfahrungen während des Studiums in Friedberg und nach ihrem Berufseinstieg zu berichten. Das CCCE-Office nahm dieses Angebot nun an.

CCCE ist die Abkürzung für den internationalen Masterstudiengang Control, Computer and Communications Engineering. Dieser ist der Nachfolger des bisherigen Friedberger Masterstudiengangs „Information and Communications Engineering“ (abgekürzt: ICE). Wie schon der ICE führt auch der CCCE-Masterstudiengang in einer Regelstudienzeit von drei Semestern zum Abschluss „Master of Science“ (M. Sc.). Auch beim ICE werden die CCCE-Lehrveranstaltungen vorwiegend in englischer Sprache gehalten.

In ihrem Vortrag vor der Gruppe der neuen CCCE-Studierenden berichteten Uday Sharma und Ashish Chauhan über ihre eigenen Erfahrungen während des Studiums in Friedberg und nach dem Berufseinstieg. Beide Friedberger Alumni leben nun schon einige Jahre in Deutschland und arbeiten erfolgreich in deutschen Firmen. Inzwischen sprechen Beide sehr gut Deutsch, eine unabdingbare Voraussetzung für das Gelingen der sozialen und beruflichen Integration. Ihre Empfehlung lautete: „Nutzt das Networking mit Ehemaligen und die Möglichkeiten, in Vereinen vor Ort aktiv zu sein“.

Der informative Vortrag mit vielen Anregungen zum erfolgreichen Einstieg in Deutschland wurde durch eine intensive Diskussion abgerundet. Die beiden ICE-Absolventen boten an, zukünftig als externe CCCE-Partner beim Networking zur Verfügung zu stehen.

CCCE Absolventen

Das Foto zeigt Uday Sharma und Ashish Chauhan mit ihren Ehefrauen in der Friedberger Bib-Lounge.


Am 2. November hat Prof. Dr.-Ing. M. Arndt den Mechatronik-Studenten Yvan Powel Nitcheu während seiner berufspraktischen Phase (BPP) bei der Firma Primosensor in Dieburg besucht. Herr Nitcheu, der während dieser Phase von Prof. Arndt betreut wird, lernt dort während der BPP verschiedene Arbeitsschritte in der Sensorentwicklung und -fertigung kennen. Aktuell ist er in der Kalibrierung von Lastsensoren beschäftigt. Die Firma Primosensor ist ein innovativer Hersteller von Kraft- und Lastsensoren auf der Basis von Dehnungsmessstreifen. Mit der Firma besteht schon seit einiger Zeit eine Zusammenarbeit mit dem Fachbereich IEM der THM, so dass Herr Nitcheu bereits der zweite Student ist, der dort seine Arbeit durchführen kann.

 BPP Niteu 01  BPP Niteu 02

Unsere Absolventenfeier sowie die Verleihung des Friedrich-Dessauer-Preises und des Medieninformatik-Preises 2018 findet in diesem Jahr am Freitag, 16. November 2018 um 17 Uhr statt.

Programm

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

Ihr Fachbereich IEM


Das Arbeitsgruppe Hoch- und Höchstfrequenztechnik erforscht im Rahmen eines 2-jährigen ZIM-Projektes gemeinsam mit der BBL Oberflächentechnik GmbH und der  OMITRON GmbH neuartige Hochfrequenzsensoren für die Onlinemessung von Pulverlacken während des Beschichtungsprozesses. Ein neuartiges Sensorkonzept soll eine möglichst konstante Lackschichtdicke bei gleichzeitig reduzierter Pulverlackmenge ermöglichen, erklärt Projektleiter Prof. Andreas Penirschke.


In diesem Semester haben sich erstmalig auch in Friedberg Studierende für die Studiengangsvariante GettING Started entschieden. Diese Variante unserer regulären Bachelorstudiengänge  Allgemeine Elektrotechnik sowie Nachrichtentechnik und Computernetze bietet Studierenden fachliche Unterstützung und Begleitung des individuellen Studienverlaufs bei einer Streckung der Regelstudienzeit um zwei Semester. Das Studiertempo reduziert sich zugunsten einer intensiven Vertiefung der Studieninhalte.

Thema des 1. Elektrotechnik-Add-On: Löten und Aufbau einer einfachen Schaltung
Zunächst haben die Studierenden Bauteile aus "Schrott-Platinen" ausgelötet und dabei die gängigen Hilfsmittel verwendet (Entlötpumpe und -litze). Ziel war es, zunächst ein Gefühl für den Umgang mit einem Lötkolben zu entwickeln und elektronische Bauteile kennenzulernen. Anschließend haben wir über typische Bauformen und Besonderheiten der Bauteile gesprochen (Kondensatoren, Widerstände, was sind SMD-Bauteile, etc.).

 Loetarbeiten

Dann wurden erste Lötarbeiten an einer Lochrasterplatine durchgeführt (Lötpunkte setzen, Kupferdraht gerade anlöten) und gute und schlechte Lötarbeiten zur Veranschaulichung gezeigt.
Anschließend wurde mit dem Aufbau einer einfachen, vorgegebenen Schaltung begonnen. Dazu wurden zunächst die richtigen Widerstände anhand des Farbcodes ausgewählt und darüber gesprochen, in welcher Reihenfolge man vorgeht (von niedrig nach hoch, Bestücken und Kürzen vor dem Löten, mechanische Beanspruchung nach dem Löten vermeiden, etc.). Außerdem haben wir über gute und schlechte Lötstellen (kalte Lötstellen, etc.) gesprochen.

Weiter geht es mit dem Fertigstellen der Schaltung, der Bestimmung des Innenwiderstandes einer 9 V Batterie und der Ermittlung des Vorwiderstandes einer LED. Außerdem soll an der selbstgebauten Schaltung gemessen werden und eine Einführung in LT-Spice erfolgen.


Einige Studierende und Mitarbeiter der Fachbereiche IEM und EI nutzen den Tag der offenen Tür am 18. Oktober bei YASKAWA in Eschborn. Das Unternehmen bot einen abwechslungsreiches Tagesprogramm mit Einblicken in die verschiedenen Bereiche.

Yaskawa Exkursion

Es gab Präsentationen in Schulungsräumen über Produktinnovationen und Marktanforderung, Robotik und Mensch-Roboter-Kollaboration. In der Trainingshalle konnte die Robotertechnologie im Einsatz und in Anwendungsbeispielen auch mit Aussicht auf Industrie 4.0 betrachtet werden.

Die unterschiedlichen Berufsfelder und Einsatzmöglichkeiten für Ingenieurinnen und Ingenieure im Unternehmen lernten die Studierenden kennen. Abgerundet wurde der Tag durch ein gutes Mittagessen in der Kantine, eine abschließende Fragerunde, einem Fotoshooting und einem von YASKAWA organisierten Bus für die An- und Abreise.


Liebe Studierende,

die Schunk Group ist ein international agierender Technologiekonzern mit über 8.200 Mitarbeitern in 29 Ländern mit Kompetenzen in den Bereichen Kohlenstofftechnik, Sintermetall, Umweltsimulationen und Klimatechnik sowie Ultraschallschweißen.  
Der diesjährige Karrieretag Campus@Schunk für Studierende findet am 29.11.2018 von 16 - 20 Uhr am Firmensitz in Heuchelheim statt.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, der Eintritt ist frei.

Ihr Fachbereich IEM


Ingenieurinnen und Ingenieure unterschiedlicher Studienrichtungen und Studienjahrgänge kamen am 29. September 2018 an die THM um ihre ehemalige Studienstätte zu besichtigen.

Alumni IEM

Herr Neubauer (6. v. r.) und Herr da Silva (1. v. l.) führten durch das Labor für Elektromobilität von Herrn Prof. Kuznietsov. Besonders interessant waren die Ausführungen zum autonomen Fahren und zum Carolo-Cup, an dem das IEM-Team auch 2019 wieder teilnehmen möchte. Aber auch bei Fragen zum Thema Elektroauto versus Auto mit Verbrennungsmotor konnten die beiden Ingenieure fachlich kompetent Auskunft geben.


Seit nunmehr vier Jahren organisiert Prof. Dr. habil. Alexander Kuznietsov, Leiter der Arbeitsgruppe "Intelligente Systeme und Regelungstechnik", den internationalen wissenschaftlichen Workshop "Advanced Control in Power Systems and Drives" an der Technischen Hochschule Mittelhessen, Campus Friedberg.

Workshop Teilnehmer

Am 18. September 2018 begrüßte Prof. Kuznietsov zahlreiche Gäste aus Industrie und Forschung. Der offiziellen Eröffnung folgten interessante Vorträge diverser Professoren und Doktoranden, rund um die Themen Li-Ion-Batterie-Diagnose, fehlertolerante Regelung und Diagnose von Fahrantrieben (Asynchronmotoren und PMSM) sowie erneuerbarer Energiequellen.

Anwesend waren Vertreter der Firma Continental AG in Frankfurt am Main und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, mit der eine Promotionskooperation besteht.
Ebenso war die Nationale Technische Universität der Ukraine "Igor Sikorsky KPI" präsent, die seit 2017 im Rahmen des DAAD-Programms "Fachbezogene Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern" ein internationales Kompetenzzentrum "Elektrische Energie und Antriebstechnik" gemeinsam mit der THM aufbaut.
Die Firma Isabellenhütte war ebenfalls vertreten. Sie führt mit der Arbeitsgruppe von Prof. Kuznietsov seit 2017 ein Projekt namens "Intelligentes skalierbares Batteriemanagment-System (isBMS) " durch, das von der Hessen Agentur GmbH gefördert wird.

Nach der Abschlussrede von Prof. Kuznietsov um ca. 15 Uhr folgte ein kleiner Imbiss in kollegialer und entspannter Atmosphäre.


Liebe Studierende,
ein Tag der offenen Tür in der YASKAWA Academy am 18.10.2018 von 10-16 Uhr in Eschborn verspricht interessante Einblicke in Tätigkeitsfelder im Bereich Robotik und Antriebstechnik mit einem (kostenfreien) Mittagessen in der Kantine (siehe Info-Flyer). 
Verbindliche Anmeldung per Mail bitte bis zum 12.10.2018 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Nach Absprache mit den Dozenten wird versucht, die Vorlesung an diesem Tag vor- oder nachzuholen.


Automatisiertes Fahren stellt eines der zentralen Themen der Industrie und Gesellschaft dar. Eine effiziente Vermittlung dieses Themas in der Lehre erfordert den Einsatz neuartiger Lehrveranstaltungsformen, die die klassische Vorlesung mit Lehrforschungsprojekten kombinieren. In deren Rahmen übernehmen die Studierenden die kompletten Arbeitspakete, wie in der Industrie, selbst und entwickeln die einzelnen Funktionen des automatisierten Fahrens ganz eigenständig. Im Sommersemester 2018 wurde im Fachbereich IEM erstmalig ein "Problem based Learning (PBL)"-Kurs "Elektronische Systeme der Fahrzeugführung" angeboten.

Der Kurs wurde von Prof. Dr.-Ing. habil. A. Kuznietsov und den wissenschaftlichen Mitarbeitern R. da Silva sowie J. Haschimi konzipiert und durchgeführt. Studierende der Friedberger Fachbereiche IEM und WI erhielten dabei die Möglichkeit, die in den klassischen Vorlesungen erworbenen theoretischen Kenntnisse durch die Entwicklung und Erprobung typischer Fahrassistenzfunktionen zu vertiefen.

ESF

Im Rahmen des Kurses gingen die Studierenden zuerst eine Geschwindigkeits- (Tempomat) und Abstandsregelung (Adaptive Cruise Control, ACC) an. Nach einigen „langweiligen“ Vorlesungen, in denen Grundlagen der Fahrdynamik vermittelt wurden, ging es zunächst an die Rechner. Dort bildeten die Studierenden in Gruppen sowohl das Fahrzeug (Kreidler F170 Roadster) als auch die dazugehörigen Assistenzsysteme simulativ nach und testeten unterschiedliche Verkehrsszenarien. Nach einer ausführlichen Analyse der Simulationsergebnisse erarbeiteten die Gruppen Konzepte für 1:10-skaliertes Fahrzeug, das am Carolo-Cup teilnimmt wird, implementierten diese und testeten sie auf der Fahrstrecke.

Im folgenden Video sind die Ergebnisse einer Studierendengruppe zu sehen.

Danach widmeten sich die Studierenden einer weiteren und spannenden Aufgabe: einen automatischen Parallelparkvorgang zu entwickeln und diesen am Carolo-Cup-Entwicklungsfahrzeug zu testen. Auch der Parkvorgang wurde zuerst in MATLAB/Simulink entwickelt und erprobt, erst danach begann die Implementierung im Fahrzeug. Für die Umsetzung des Parkvorgangs für verschiedengroße Parklücken wird zunächst mittels eines Infrarotsensors die Länge der Parklücke ermittelt. Anschließend wird anhand der Länge entschieden, ob es sich um eine kleine oder große Parklücke handelt. Somit konnten zu der passenden Parklücke verschiedene Parkvorgänge gewählt werden.

Die erfolgreichen Parkmanöver, für eine kleine und eine große Parklücke, können in den folgenden Videos betrachtet werden.

 

Eine Reihe von Präsentationen mit anschließender intensiver Diskussion von einzelnen Konzepten schloss den Kurs ab.

Die Ergebnisse der Projekte fließen in die Entwicklung eines autonomen Fahrzeugs für Carolo-Cup 2019 an. An diesem Wettbewerb, in dem sich die von Studierenden europäischer Universitäten entwickelten autonomen Fahrzeuge messen, nimmt die Mannschaft der THM seit dem Jahr 2013 teil. 

Für den Carolo-Cup 2019 sucht das Team der THM noch nach Unterstützung. Im Rahmen der Mitarbeit werden diverse Projekt- und Abschlussarbeiten angeboten. Die studentische Mitarbeit im Carolo-Cup-Projekt kann als Wahlpflichtmodul anerkannt werden. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Ricardo da Silva unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojektes „Minimierung des Ankunftszeitjitter für lasergetriebene Plasma-Wakefield-Beschleuniger (05K16ROA)" hat Dr. Stefano Mattiello an der an der 7th International Beam Instrumentation Conference – IBIC in Shanghai vom 9. bis 13. September 2018 teilgenommen.

IBIC18

Diese Konferenz focussiert sich auf die Untersuchung von physikalischen und technischen Herausforderungen der Diagnostik und Messungstechnik für geladene Teilchenstrahlen. Dr. Stefano Mattiello stellte den aktuellen Entwicklungsstand des Projektes mit einem Vortrag „Optical investigation to minimize the electron bunch arrival-time jitter between femtosecond laser pulses and electron bunches for Laser-Driven Plasma Wakefield Accelerators“ vor. Dabei wurde der Einfluss der optischen Eigenschaften eines nichtlinearen von Lithiumniobatskristalls auf die Effizienz der Erzeugung der THz-Pulse systematisch dargestellt.


  • Klausuren ohne Vorlesungen in Friedberg:
    Montag, 08.10.2018 -  Sonntag, 04.11.2018
  • Klausuren mit Vorlesungen in Friedberg:
    Montag, 08.10.2018 -  Sonntag, 16.12.
    2018

Infos zur Klausuranmeldung als pdf


... möchte der Fachbereich IEM und hat dazu eine Kooperation mit der Johann-Textor-Schule in Haiger (Lahn-Dill-Kreis) angestrebt. Am 28.08.2018 fand die Vertragsunterzeichnung zwischen Vizepräsidentin Prof. Katja Specht und dem Schulleiter Norbert Schmidt statt.

Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit der THM mit der Johann-Textor-Schule war ein Schulprojekt im Rahmen der Schüler-AG "(kleine) Forscher", die von der Jahrgangsstufenleiterin Dr. Sabine Baum ins Leben gerufen wurde. 2017 hatten Schüler aus dieser AG mit Unterstützung der THM ein Rastertunnelmikroskop gebaut (→ Artikel über das Selbstbau-RTM).

Gruppenfoto Kooperation THM JTS

Der Kooperationsvertrag sieht Aktivitäten auf folgenden Gebieten vor:

  1. Ausarbeitung von gemeinsamen Projekten im MINT-Bereich (z.B. Projekte bzw. Projekttage in der THM bzw. in der JTS in verschiedenen Altersstufen)
  2. Beteiligung der THM an Maßnahmen zur Berufs- und Studienorientierung in der Schule (z.B. Bildungsmessen, Vortrags- bzw. Themenabende)
  3. Bedarfs- bzw. anlassbezogener Austausch theoretischen und praxisorientierten Fachwissens zwischen den Mitgliedern der jeweiligen Organisation
  4. Planung und Realisierung gemeinsamer Werbeaktivitäten.

Mitglieder des Fachbereichs IEM besuchten im Rahmen der "Tage der Industriekultur Rhein-Main 2018" die in Bad Vilbel ansässige Firma Hassia Mineralquellen. Die zweieinhalbstündige Führung war dreigeteilt: Im Einführungsteil wurden die Firma Hassia Mineralquellen und deren Produkte vorgestellt sowie die Besonderheiten des Lebensmittels Mineralwasser erläutert.

 Hassia

Im zweiten Drittel konnten sich die Gäste mit hauseigenen Getränken erfrischen und im Hassia-Quellenmuseum mehr über die 150-jährige Unternehmensgeschichte erfahren.

Den Höhepunkt der Führung bildete die Besichtigung der Produktionsanlagen in einem der modernsten Mineralbrunnenbetriebe Deutschlands. Aufgrund des hohen Geräuschpegels in den Produktionshallen kam ein Besucherführungssystem mit Audio-Funkübertragung zum Einsatz. Die Besucher konnten von über den Anlagen befindlichen Laufstegen die Abfüllung des Mineralwassers live verfolgen.

Markus Gros, Student im IEM-Studiengang Allgemeine Elektrotechnik, nahm im Rahmen seiner Projektarbeit im Automatisierungstechnik-Labor an der Besichtigung teil: „Hier ist anschaulich zu sehen, wie das in der Automatisierungstechnik-Vorlesung vermittelte theoretische Wissen im Anlagenbau praktisch umgesetzt wird“.

Auch Thomas Petrasch, Automatisierungstechnik-Dozent im Fachbereich IEM, äußerte sich positiv: „Bei Betriebsbesichtigungen ist es immer wieder faszinierend, wie Firmen durch den Einsatz von in Deutschland konstruierten vollautomatischen Anlagen derartig große Mengen produzieren können. Hier in Bad Vilbel sind es vorwiegend Anlagen der Firma Krones, des Marktführers für Abfüllanlagen in der Getränkeindustrie. Aber es ist nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der produzierten Lebensmittel. Bei Hassia kommen zur Flascheninspektion Anlagen der Firma Heuft Systemtechnik zum Einsatz. Für den Palettentransport zum Hochregallager findet eine Elektrohängebahn der Firma Eisenmann Verwendung. Die genannten Firmen sind potenzielle Arbeitgeber für unsere Absolventinnen und Absolventen“.

Leider besteht in den Hassia-Produktionshallen Fotografier- und Filmverbot. Weitere Informationen können dem Hassia-Image-Film "Der Weg von der Quelle in die Flasche" entnommen werden.


Liebe Studierende,

wie Sie sicherlich schon mitbekommen haben, wird für die Bachelorstudiengänge die Regelung bzgl. der Teilleistungen, die Regelung bzgl. der Wiederholungsversuche und damit die Regelung bzgl. endgültigem Nichtbestehen zum WS 2019/20 geändert (Senatsbeschluss vom 25.04.2018).
Einige weitere Änderungen treten bereits zum WS 2018 in Kraft.

Alle wichtigen Fragen zu diesen Änderungen finden Sie auf der Website des Prüfungsamtes unter FAQs zu den Änderungen.

Die amtlichen Fassung für Bachelor können Sie auf der Website des Amtlichen Mitteilungsblattes der THM abrufen.

Auch für den Master gibt es einige Änderungen (siehe hierzu amtliche Fassung für Master).


Auch in diesem Jahr war der Fachbereich IEM auf der Berufsorientierungsmesse der Gesamtschule Gedern mit einem Informationstand vertreten. Frau Andrea Cantow, Praxisreferentin des Fachbereichs IEM, hatte wieder die Beratungsaufgabe übernommen. Zweck der IEM-Teilnahme war die Präsentation der vielfältigen technischen THM-Studiengänge am Campus Friedberg. Neben den IEM-Studiengängen "Allgemeine Elektrotechnik", "Nachrichtentechnik und Computernetze" und "Technische Informatik" wurde auch der Studiengang "Mechatronik" den interessierten Schülern und Schülerinnen vorgestellt.

Unterstützung erhielt Frau Cantow diesmal durch den IEM-Studenten Ricardo Da Silva. Er führte das von der THM entwickelte autonom fahrende Fahrzeug vor, mit dem die THM mehrfach am Carolo Cup teilgenommen hatte. Das parallele Einparken und das Umfahren von Hindernissen wurde real auf einer Fahrbahnmatte am Messestand demonstriert. Die Vorführung des Fahrzeugs stieß auf reges Interesse bei vielen Schülern und Schülerinnen, sodass sich daraus zahlreiche Informationsgespräche entwickelten.

Berufsmesse Gedern 2018 1

 


Sebastian Büttner, Student der Technischen Informatik, Tutor in diversen Informatik-Veranstaltungen des Fachbereiches IEM und im First Level Support ITS Friedberg, nahm in der vergangenen Woche am C++ Standardization Committe Meeting in der Schweiz teil.

Die Meetings fanden auf dem Campus der HSR Hochschule für Technik Rapperswil statt. Die Hochschule ist mit knapp 1500 Studenten recht klein und liegt in einer perfekten Lage am Zürichsee, so konnten die Teilnehmer in den Pausen immer ein schönes Plätzchen nahe am Wasser finden.

Konferenz Rapperswil 1

Der erste Tag der Konferenz begann mit einer Vorbesprechung der anstehenden Themen im Plenum. Jede Arbeitsgruppe stellte den aktuellen Stand kurz vor und gab bekannt, ob Besprechungen für Rapperswil geplant sind. Im Anschluss wurde dann direkt die Arbeit in diesen Arbeitsgruppen gestartet.
Die ISO WG21 (C++) ist wie folgt strukturiert:

  • CWG (Core Working Group) :
    Pflegt Änderungen im Standardwording in den aktuellen Working Draft ein (nur die Sprache an sich betreffend).
  • LWG (Library Working Group):
    Wie CWG, nur für die Standardbibliothek.
  • EWG (Evolution Working Group):
    Proposals werden eingehend besprochen und bearbeitet, bis diese "reif" für die CWG sind.
  • LEWG (Library EWG):
    Wie EWG, nur für die Library.
  • SG1 ... N (Study Groups):
    Für einzelne größere Themenbereiche gibt es sogenannte Study Groups, die sich mit generellen Herangehensweisen an größere Problematiken oder Features beschäftigen. Ohne diese Gruppen würden die beiden Evolution Groups mit Arbeit zu einzelnen Themen überschwemmt. Sobald ein konkreter Vorschlag weit genug ist, wird er als Proposal an eine der Evolution Groups übergeben. Die später erwähnten Modules und Coroutines entstammen z. B. jeweils einer Study Group. Aktuell gibt es z. B. auch eine Study Group die sich u. a. mit Embedded Systems beschäftigt!

Der sich aktuell in Arbeit befindliche C++20 Standard (geplante Fertigstellung Ende 2020) befindet sich kurz vor dem Big-Feature-Freeze. Konkret wird dieser Freeze im November in San Diego vollzogen. Ab dann wird der Standard nur noch technisch ausgearbeitet und kleinere Funktionen werden hinzugefügt.
Für C++20 stehen viele große Features an, dementsprechend war das Meeting von sehr vielen kontroversen Diskussionen geprägt, beispielsweise zu:

  • Concepts:
    Statisch zur Compilezeit constraints an Typen in Template-Instanzierungen stellen. Der Grundsatz davon wurde schon im vorherigen Meeting in Jacksonville im Februar in den Working Draft des IS (=International Standard) gemerged. Zur Debatte steht immer noch - auch nach Rapperswil leider immer noch - eine Kurzschreibweise für die meisten Fälle.
    Immerhin eine gute Nachricht gibt es nach dem Meeting in Rapperswil: die Überarbeitung der gesamten Standardbibliothek hin zu Concepts ist abgeschlossen!
  • Modules:
    Modularisierung von C++ Codebasen, um unter anderem von den heftigen Compilezeiten bei Templates herum zu kommen. Im Endeffekt wird das den textuellen #include-Mechanismus ablösen.
    Derzeit existiert neben dem Modules TS, auf dem die aktuelle Modules Implementierung basiert noch ein konkurrierenden Vorschlag - ATOM (Another take on Modules). Seit dem Jacksonville-Meeting werden beide Proposals sukzessive gemerged. Die Arbeiten in diesem Bereich dauern noch an, weshalb es derzeit so aussieht, dass Modules erst mit C++23 im Standard verfügbar sein werden.
  • Contracts:
    Pre-und Postconditions für Funktionen, um Parameter per Attribut auf gewisse Eigenschaften zu überprüfen und dem Caller gewisse Garantien über den Endzustand geben zu können (in Rapperswil in C++20 gevoted worden!).
  • Coroutines:
    Auch in Rapperswil fand keine Einigung bzgl. Coroutines statt, dem asynchrones Programmieren direkt im Sprachstandard. Im Rapperswil-Meeting wurde neben der Coroutines TS noch ein neuer Vorschlag - Core Coroutines - von Google präsentiert. Beide Ansätze erhielten erheblichen Zuspruch, weshalb zunächst zur Debatte stand, beide Ansätze - ähnlich der Geschehnissen bei Modules - zu mergen. Hierfür konnte jedoch kein Konsens im Plenum erreicht werden, weshalb nach aktuellem Stand nun beide Ansätze durch die Autoren weiterverfolgt werden. Ob Coroutines in C++20 standardisiert werden, ist derzeit noch offen.

Sebastian war in der EWG (Evolution Working Group), da es für ihn momentan das interessanteste Feld ist. Hier werden neue Proposals (egal ob es sich dabei um ein neues Sprach-Feature handelt oder einen "Bugfix" in der Sprache) erörtert und weiter ausgearbeitet oder, sofern weit genug fortgeschritten an eine der anderen Gruppen weitergereicht - meistens die Core Working Group, die das Ganze dann versucht im Standard unterzubringen und ggf. bei Problemen zum "redesign" zurück an die EWG leitet.

Konferenz Rapperswil 2

Dabei ging es bedeutend lockerer zu als zunächst vermutet. Egal ob auf Englisch oder auf Deutsch, während des Meetings wurde sich grundlegend geduzt, die allgemeinen Umgangsformen waren sehr locker. Während der Woche wurden immer wieder "Polls" durchgeführt, um die Richtung festzulegen, in der sich ein konkreter Proposal entwickeln soll. Dabei durften sogar die "Nicht-Experten" teilnehmen. Wie Bjarne beschreibt, handelt es sich dabei um sogenannte 5-Way-Votes: SF = Strongly in Favor, F = in Favor, N = Neutral, A = Against und SA = Strongly Against, oder wie es auch oft referenziert wird: "Over by dead body".
Um dann einen Konsens zu erreichen muss das Voting 3:1 (SF+F gegen A+SA) ausgehen.

Die Tage in den Arbeitsgruppen waren in je 3 Sessions aufgeteilt mit je einer Unterbrechung von 10-15 Minuten für Kaffee holen:
"Morning"-Session von 8:30 - 12:30 Uhr, "Afternoon"-Session von 13:30 - 17:30 Uhr und  "Evening"-Session von 19:00 - ca. 22:30 Uhr.
In der Regel kam kein Teilnehmer vor 23:30 Uhr im Hotel an, um dann die Paper für den nächsten Tag noch mal anzusehen.

Für Freizeit war daher leider recht wenig Platz in diesem Plan. Am Dienstag wurde die Evening Session allerdings ländermäßig durch ein "Social Event" ersetzt, das wenige hundert Meter von der Meeting Location im Schloss Rapperswil stattfand. Der Abend bestand aus guten, interessanten Unterhaltungen, gutem Essen und Wein und der einzigartigen Möglichkeit sich im Alphorn spielen zu probieren.

Konferenz Rapperswil 5

Sebastians Resümee:
"Die Konferenz war überragend! Und überraschend anders als erwartet. Ich habe in den (kurzen) Pausen mit vielen interessanten Leuten gesprochen - z. B. mit Bjarne Stroustrup ("dem" C++ Erfinder), Herb Sutter (Microsoft, dem aktuellen WG21 Chair), Daveed Vandevoorde (EDG, Compiler Entwickler), Gor Nishanov (Microsoft, Compiler Entwickler), Chandler Carruth (Google), Nathan Sidwell (Facebook, GCC), Victor Zverovich (Facebook, libfmt), Nico Josuttis, Eric Niebler, Andrew Sutton, uvm ... An den ersten 3 Tagen habe ich mich erst mal etwas zurück gehalten und mich versucht einzufinden, wie die Arbeit in der EWG abläuft. Ab dann war das Mitdiskutieren dann kein Problem mehr. Was mir wirklich gut gefallen hat ist, dass es für die Akzeptanz einer Meinung keinerlei Rolle gespielt hat, wie lange man schon Mitglied im Komitee ist, von welcher Firma man kommt oder ob man noch Student ist, oder eben nicht ... Momentan kann ich nur sagen, dass mich die Arbeit im Komitee positiv überrascht hat (und ich hatte schon recht hohe Erwartungen). ... Im Großen und Ganzen hat mich diese Erfahrung absolut darin bestätigt, dass ich auch in meiner beruflichen Laufbahn in diesem Komitee weiter mitarbeiten möchte. Derzeit sieht es außerdem so aus, dass ich im November auch am Meeting in San Diego teilnehmen werde."


Zum 11. Mal fand in der vergangenen Woche die meet@ am Campus Friedberg statt und mit 52 Ausstellern erstmals an zwei Messetagen. Prof. Dr. Baums, ehemals Dekan im Fachbereich IEM, eröffnete bei sommerlichen Temperaturen an beiden Tagen die Messe im Zelt auf dem Campus.

Meet02

Zahlreiche Studierende aus unserem Fachbereich nutzten die Chance vor Ort, um Vorstellungsgespräche zu führen oder sich an den Unternehmensständen und bei Präsentationen über die jeweiligen Unternehmen und über Praktika und Absolventenstellen zu informieren.

Meet05

Regionale und nationale Unternehmen präsentierten sich am Hochschulstandort Friedberg, um Kontakte zu Studierenden und Hochschulangehörige zu bekommen und zu pflegen.

 Meet08

Zur Bildergalerie der meet@ 2018