Mitglieder des Fachbereichs IEM besuchten im Rahmen der "Tage der Industriekultur Rhein-Main 2018" die in Bad Vilbel ansässige Firma Hassia Mineralquellen. Die zweieinhalbstündige Führung war dreigeteilt: Im Einführungsteil wurden die Firma Hassia Mineralquellen und deren Produkte vorgestellt sowie die Besonderheiten des Lebensmittels Mineralwasser erläutert.

 Hassia

Im zweiten Drittel konnten sich die Gäste mit hauseigenen Getränken erfrischen und im Hassia-Quellenmuseum mehr über die 150-jährige Unternehmensgeschichte erfahren.

Den Höhepunkt der Führung bildete die Besichtigung der Produktionsanlagen in einem der modernsten Mineralbrunnenbetriebe Deutschlands. Aufgrund des hohen Geräuschpegels in den Produktionshallen kam ein Besucherführungssystem mit Audio-Funkübertragung zum Einsatz. Die Besucher konnten von über den Anlagen befindlichen Laufstegen die Abfüllung des Mineralwassers live verfolgen.

Markus Gros, Student im IEM-Studiengang Allgemeine Elektrotechnik, nahm im Rahmen seiner Projektarbeit im Automatisierungstechnik-Labor an der Besichtigung teil: „Hier ist anschaulich zu sehen, wie das in der Automatisierungstechnik-Vorlesung vermittelte theoretische Wissen im Anlagenbau praktisch umgesetzt wird“.

Auch Thomas Petrasch, Automatisierungstechnik-Dozent im Fachbereich IEM, äußerte sich positiv: „Bei Betriebsbesichtigungen ist es immer wieder faszinierend, wie Firmen durch den Einsatz von in Deutschland konstruierten vollautomatischen Anlagen derartig große Mengen produzieren können. Hier in Bad Vilbel sind es vorwiegend Anlagen der Firma Krones, des Marktführers für Abfüllanlagen in der Getränkeindustrie. Aber es ist nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der produzierten Lebensmittel. Bei Hassia kommen zur Flascheninspektion Anlagen der Firma Heuft Systemtechnik zum Einsatz. Für den Palettentransport zum Hochregallager findet eine Elektrohängebahn der Firma Eisenmann Verwendung. Die genannten Firmen sind potenzielle Arbeitgeber für unsere Absolventinnen und Absolventen“.

Leider besteht in den Hassia-Produktionshallen Fotografier- und Filmverbot. Weitere Informationen können dem Hassia-Image-Film "Der Weg von der Quelle in die Flasche" entnommen werden.