Den Elektrofahrzeugen, vor einiger Zeit noch sehr selten und kaum bezahlbar, gehört unbestreitbar die Zukunft der Elektromobilität. Doch der neue Antrieb stellt Ingenieurinnen und Ingenieure vor neue Herausforderungen:

  • Wie kann der Antriebsstrang eines Elektrofahrzeugs alleine durch die Entwicklung neuer Motorregelalgorithmen hinsichtlich seiner Energieeffizienz optimiert werden?
  • Kann die Lebensdauer der immer noch sehr teuren Batterie in den Algorithmen als zu maximierende Größe berücksichtigt werden?
  • Und wie können Defekte im Antriebsstrang durch Diagnostikalgorithmen schnell und zuverlässig erkannt werden?

Mit diesen und anderen Fragen rund um die Regelung und Diagnostik des Antriebsstrangs eines Elektrofahrzeugs beschäftigt sich unsere Arbeitsgruppe Intelligente Systeme und Regelungstechnik. Insbesondere konzentriert sich unsere Forschung auf folgende Schwerpunkte:

  • Fehlertolerante Regelung und Diagnose von Fahrantrieben (PMSM)
  • On-Board-Diagnose von Li-Ion-Batterien unter nicht stationären Bedingungen
  • Vehicle-to-Grid-Themen

Dabei legt die Arbeitsgruppe besonders Wert auf die Entwicklung echtzeitfähiger Algorithmen.

Die Arbeitsgruppe ist aktuell als Projekt-Koordinator in drei öffentlichen Forschungsprojekte involviert, in Kooperation mit mehreren im Bereich der Elektromobilität tätigen Unternehmen (Isabellenhütte, HAKO GmbH und ADAG Engineering) und gefördert von der HA Hessen Agentur GmbH unter dem Forschunjgsförderungsprogramm LOEWE.  

Studierende können in Form von Studien- und Abschlussarbeiten zur Forschungsarbeit beitragen. Dies ermöglicht den Studierenden das Kennenlernen zukünftiger Trends der Elektromobilität sowie die Teilnahme an internationalen Projekten.

Zur Arbeitsgruppe gehört das Labor Intelligente Systeme und Regelungstechnik, in dem Studierende durch praktische Anwendung regelungstechnischer Aufgabenstellungen die Theorie aus den Vorlesungen umsetzen können.