Das Thema IT-Sicherheit geht uns alle an. Täglich werden wir mit neuen Meldungen über Schäden im Bereich der IT konfrontiert. Dies können Schäden sein, die durch bewusste kriminelle Aktionen verursacht werden, aber auch solche, die schlicht durch Unachtsamkeit entstehen.

In jüngster Zeit haben Schadprogramme besondere Aufregung verursacht, die ganze Datenbereiche auf unserer Festplatte und den angeschlossenen Laufwerken verschlüsseln und damit unbrauchbar machen. Erst gegen Zahlung hoher "Lösegeldsummen" entschlüsseln die Erpresser dann diese Daten wieder.Wie kann ein solches Schadprogramm auf Ihren Rechner kommen? Ganz einfach: Meist sind es E-Mails, die Sie zum Beispiel dazu bringen sollen, eine Internetseite aufzusuchen, über die dann die Schadsoftware installiert wird. Wie man solche E-Mails erkennt und die Risiken eingrenzt behandeln wir im ersten Beitrag.

Der hohen Bedeutung der IT-Sicherheit auch im öffentlichen Dienst hat die Landesregierung Hessens mit ihrer neuen IT-Sicherhheitsleitlinie Rechnung getragen. In dieser Leitlinie werden alle Bereiche des öffentlichen Dienstes verpflichtet, Strukturen aufzubauen, um die IT-Sicherheit zu erhöhen. Neben technischen Vorkehrungen wird hier dem Faktor Mensch besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Wir alle können und müssen unseren Beitrag zur Erhöhung der IT-Sicherheit leisten. ITS als zentraler IT-Dienstleister der THM möchte an dieser Stelle Tipps zusammen tragen, die Ihnen helfen sollen, die Risiken, die in der Nutzung der modernen IT-Technologien liegen, zu erkennen und beherrschbar zu machen.