Fachbereiche und Institute der THM bekommen von ITS virtuelle Server (VM) zur Verfügung gestellt. Diese VMs sind eine Alternative zum Kauf und Betrieb eigener Server-Systeme. Durch den Betrieb von VMs ergeben sich witschaftliche Vorteile für die THM gegenüber dem Einsatz von eigener Hardware, da VMs die gegebene Hardware besser ausnutzen.

Die Server-VMs können vom ITS sowohl mit einem vorinstallierten Betriebssystem (Windows-basierte VMs) sowie ohne Betriebssystem (Linux- und sonstige VMs) bereit gestellt werden. Die Administratoren solcher Maschinen haben vollen Zugriff auf das Betriebssystem und können die VM steuern (Power On/Power Off/Reset).

Virtualisiert werden kann eine breite Palette von Betriebssystemen:

  • Windows 2000 Server und höher (aus Lizenz-Gründen können nur Server/Datacenter-Versionen verwendet werden)
  • Linux-Systeme mit Kernel 2.4 und höher
  • Free/Net/OpenBSD
  • Novell Netware 5.x und höher
  • OpenSolaris 10 und höher
  • SCO OpenServer 5 und höher
  • IBM OS/2 sowie eComStation

ITS sorgt für die Verfügbarkeit und die performante Netzanbindung der Server, übernimmt aber neben der Einrichtung und der Zurverfügungstellung der virtuellen Maschine keinerlei weitere Aufgaben. Ausgenommen sind lediglich das Restore der Systempartition bei Verlust. Ebenso ist der Nutzer für sämtliche auf der VM installierten Software und Daten selbst verantwortlich. Dies betrifft auch die Lizenzierung von Software abseits der Betriebssystem-Lizenz selbst.

Die Leistungen von ITS beinhalten:

  • Bereistellung des virtuellen Servers
  • Datacenter-Lizenz für Windows-basierte VMs (Server 2012 R2 oder Server 2016)
  • Root-/Administratoren-Rechte für den Systembetreuer
  • Steuerung der VM (Power ON/ Power off/Reset) und Zugriff auf die Konsole
  • Anschluss an das Datennetz der THM
  • Backup der VM, 1 x täglich, 30 Tage Vorhaltung
  • Monitoring der VM

Die Pflege des Betriebssystems, vor allem die Aktualisierung durch Sicherheitsupdates seitens des Herstellers, erfolgt durch den Nutzer.