Producing

Producer sind verantwortlich dafür, dass Dinge getan werden ...

Wie man die Übersicht und Kontrolle über das Projekt und Team behält, den Fokus auf die Zielgruppe nicht aus dem Auge verliert und auch noch Qualität und Budget balanciert, erfahrt ihr in diesem Schwerpunkt. 

Christoph Brosius

cb20192208.jpgSpielerische Komplexitätsreduktion durch Game Thinking ist sein Thema.
Als Berater coacht er Unternehmen, als Moderator unterstützt er die Kreativwirtschaft und als Dozent unterrichtet er Medienproduktion. Dabei nutzt er seine 20-jährige Erfahrung in der Kreativwirtschaft, von der Arbeit in der der Druckerei der Eltern, über die Lehre zum Werbekaufmann bei Grey Worldwide, hin zur Arbeit als Regieassistent und Aufnahmeleiter für TV und Hollywood Kino bis hin zur Ausbildung zum Producer für Computer- und Videospiele.
Er war Mitgründer der Game Thinking Agentur Die Hobrechts und ist Geschäftsführer des E-Mental-Health Entwicklers Circumradius. Er ist ausgezeichnet u.a. mit dem Deutschen Entwicklerpreis, dem europäischen Young Leonardo Award for Corporate Learning, Fellow des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes und Jurymitglied des Saarländischen Staatspreis Design.

Tagesworkshop | Balanceakt App-Development | 20.11.19 | 11:00 - 18:00 Uhr

Planung, Herstellung und Betrieb von Apps sind aus Sicht des Produzenten immer ein Balanceakt. Welche Qualität will ich erreichen, was erlaubt mein Budget und vor allem: Was habe ich zur Verfügung? Die wichtigste Ressource ist noch immer der Mensch. Wie denkt man Projekte von den Mitarbeitern her? Was mache ich, wenn nur wenig Erfahrung im Team ist – und was, wenn ich nur mit alten Hasen arbeite? Kurzum: Was muss passieren, damit allen Beteiligten nicht der Spaß an der App vergeht während der Entwicklung? In diesem Workshop geht es um eure Herausforderungen und passende Lösungsansätze.

Anmeldung ist erforderlich | Gruppengröße bis 15 Teilnehmer*innen | Kein Vorwissen

Impulsvortrag | Der Kegel der Unsicherheit: Was die NASA mit der Entwicklung von Apps zu tun hat | 20.11.19 | 16:15 - 16:30 Uhr

Was hat die Produktion von Videospielen für Gemeinsamkeiten mit einem Flug zum Mond? 
Die NASA gibt es seit 1958, Pac-Man hingegen erst seit 1980. Es ist daher nur konsequent, dass immer mehr Spieleentwickler sich dem Wissen der NASA bedienen. Überraschend hingegen ist, dass man diese Erkenntnisse auch auf sein eigenes Leben übertragen kann. Dann muss doch auch die App-Entwicklung davon profitieren können, oder?

Keine Anmeldung | Gruppengröße offen | Kein Vorwissen
 

Marcel Mehlmann & Fabian Rudzinski

mm220192208.jpgfr20192208.jpgKreative Teams bauen, die auch kreativ in der Produktion bleiben, ist ihr Thema.
Marcel Mehlmann ist für die technische Direction bei tinyCampus verantwortlich für Infrastruktur und DevOps. Zudem ist er der gewählte studentische Vertrauensmann im Team. Er studiert Informatik an der THM, war lange Jahre für den Förderverein des Fachbereichs und die Fachschaft tätig und ist einer der Initiatoren des FSMNI-Hack-a-Day.
Fabian Rudzinski ist als wissenschafltlicher Mitarbeiter im KiM-Projekt dafür verantwortlich, das Team von tinyCampus in der Rolle des Creative Directors strategisch und inhaltlich zu unterstützen. Er ist gelernter Germanist und Medienwissenschaftler, war Lead Designer und Abteilungsleiter für Game-, Story- und Leveldesign der preisgekrönten Drakensang-Reihe und hat auch das eine oder andere industrielle Forschungsprojekt etwa mit der Charité begleitet.

Impulsvortrag | Wie wird aus Mitarbeiter*innen und Studierenden ein Team? | 20.11.19 | 16:30 - 16:45 Uhr

Echte Augenhöhe ist eine schöne Utopie, die Realität sieht oft anders aus. Will man echte Augenhöhe erzeugen, besteht diese aus dem Zusammenspiel der verschiedenen Kompetenzen und Rollen. So sind alle Teammitglieder aufeinander angewiesen und die Hierarchien können sehr flach gestaltet werden.

Keine Anmeldung | Gruppengröße offen | Kein Vorwissen
 

Leon Kiesel

lk20192208.jpgEr studiert Ingenieur-Informatik an der THM und ist seit vier Jahren in der Fachschaft aktiv. Seit 2017 ist er in die Entwicklung von tinyCampus involviert. Zuerst war er im Backend als Developer tätig und seit letztem Jahr baut er das Quality-Assurance und Testing-Department auf. Daraus entstand die Idee eine studentische Werkstatt zu gründen.


Impulsvortrag | Aufbau einer Studentischen-QA/Testing-Werkstatt | 20.11.19 | 16:00 - 16:15 Uhr

Wieso können Tester an der Hochschule nicht entlohnt werden, wenn sie Usability oder Fokusgruppentests für uns machen? Warum werden digitale Projekte von Lehrenden für Studierende durchgeführt, ohne jemals die Zielgruppe befragt zu haben, ob und wie sie sich das wünschen? Kann der Aufbau einer Studentischen-Werkstatt uns hierbei helfen? Und wie gründet man so etwas und bekommt dafür die richtigen Mittel?
Mit diesen Problemen mussten wir uns befassen, und wie wir zu den Lösungen gekommen sind, erfahrt ihr hier.

Keine Anmeldung | Gruppengröße offen | Kein Vorwissen

 

Bilder:
Laura Weber (www.laurawbr.com)
Anastasia Ruppel
Referenten

 KIM  logofont mdpi neu