Aktuelles AG IB

Neuer Artikel “Straightforward synthesis of magnetized activated carbon particles” in dem Journal Nano-Structures & Nano-Objects veröffentlicht. Die neuen Erkenntnisse zur Herstellung von magnetischen, leitfähigen und biokompatiblen Partikeln zeigen das breite Anwendungsspektrum in  biotechnologischen und (bio-)elektrochemischen Prozessen auf.

https://doi.org/10.1016/j.nanoso.2022.100875


Neuer Übersichtsartikel zu Immobilisierungsstrategien von antimikrobiellen Peptiden in technischen Anwendungen im Journal of Materials Science erschienen

https://link.springer.com/article/10.1007/s10853-022-07266-w


Die Mikroskopie ist meist die Methode der Wahl, um Biofilme zu analysieren. Aufgrund der hohen lokalen Heterogenität von Biofilmen geben einzelne und punktuelle Analysen nur einen unvollständigen Einblick in die lokale Verteilung von Biofilmen. Um statistisch aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, wurde eine quantitative Methode zur Messung der Biofilmdicke entwickelt, die auf der konfokalen Laserscanning-Mikroskopie und der Programmiersprache R basiert.


In Frontiers in Catalysis (Sektion Biocatalysis) ist ein Übersichtartikel zum Einsatz der Prozessintensivierung in der Enzymkatalyse erschienen (https://doi.org/10.3389/fctls.2022.858706 )



Biokatalytische Oxyfunktionalisierungen sind wirtschaftlich bedeutsam und dank milder und ökologischer Reaktionsbedingungen sowie der hohen Selektivität eine nachhaltige Alter­na­ti­ve zu chemisch katalysierten Prozessen. Dabei ist die für dieses Vorhaben ausgewählte En­zymklasse der Peroxygenasen für oxygenierende Biokatalysatoren außergewöhnlich ge­nüg­sam und vielseitig. In einer aktuellen Veröffentlichung wird die Herstellung weitere Enzyme beschrieben.

https://www.mdpi.com/2076-3921/11/2/223


In der Erarbeitung von Lösungen für eine nachhaltigere Welt spielen Netzwerke eine wichtige Rolle. BioBall arbeitet deshalb mit Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen zusammen. Einer dieser Partner ist die Technische Hochschule Mittelhessen (THM). Prof. Dr.-Ing. Dirk Holtmann, Prodekan des Fachbereichs Life Science Engineering (LSE), forscht zu Themen rund um Reststoffverwertung und Kreislaufwirtschaft.

  • Welche Rolle spielen Technologien bei der Reststoffverwertung?
  • Welche Ansätze gibt es bereits?
  • Und was sind die Ziele der THM bis 2030?

Diesen Fragen geht Manfred Kircher mit Dirk Holtmann nach.

https://bioball.podigee.io/8-dirk-holtmann


Die Konversion von CO2 durch kombinierte elektrochemische und mikrobielle Prozesse ist eine attraktive Perspektive für eine skalierbare chemische Produktion auf Basis des Klimagases CO2. In dem aktuellen Artikel „Coupling electrochemical CO2 reduction to microbial product generation – identification of the gaps and opportunities” werden die Leistungsdaten und Technologiereife-Grade (TRL) verschiedene Produktionsrouten verglichen.  

https://doi.org/10.1016/j.copbio.2021.11.007


In dem Journal MicrobiologyOpen ist eine neue Publikation zur Expression der unspezifischen Peroxygenase in Magnaporthe oryzae erschienen

https://doi.org/10.1002/mbo3.1229


https://www.youtube.com/watch?v=ymhpXC2QnHoScreenshot 2021 06 02 161201


In dem Journal Biotechnology and Bioengineering ist die Open Access Publikation “Gram‐scale production of the sesquiterpene α‐humulene with Cupriavidus necator” erschienen (doi.org/10.1002/bit.27788).


In dem Journal Microbial Cell Factories ist der Artikel “First time β‑farnesene production by the versatile bacterium Cupriavidus necator” erschienen. Unter https://doi.org/10.1186/s12934-021-01562-x wird beschrieben, wie mit C. neactor  eine Vorstufe für den Kraftstoff Farnesan produziert werden kann.

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Im BIOspektrum sind zwei Kurzartikel zu den Möglichkeiten der Intensivierung von Enzym-basierten und Ganz-Zell-Prozessen erschienen.

DOI: 10.1007/s12268-021-1508-6 und

DOI: 10.1007/s12268-021-1540-5

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Naturstoffe aus der Klasse der Terpenoide werden bereits heute in einer Reihe verschiedener industrieller Anwendungen erfolgreich eingesetzt. Die Verfügbarkeit aus natürlichen Quellen ist allerdings limitiert, dem eine starke marktgetriebene Nachfrage nach natürlichen (nicht auf fossilen Quellen basierenden) Terpenoiden gegenübersteht. Dies führt zu einem Bedarf an kostengünstigen biologischen/biotechnologischen Produktionssystemen, um diese Nachfrage zu befriedigen.
Ziel des Projektes ProNecator ist es, die positiven Ergebnisse aus einem Vorgängerprojekt in Richtung einer industriellen Anwendung weiterzuentwickeln. Das auf drei Jahre angelegte Teilvorhaben der THM wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 390.000 Euro gefördert.


Die Technische Hochschule Mittelhessen hat gemeinsam mit der AG Ulber einen Review über die stoffliche Nutzung von Grünabfällen in Bioresources and Bioprocessing veröffentlicht.

A. Langsdorf, M. Volkmar, D. Holtmann, R. Ulber; Material utilization of green waste – A review on potential valorisation methods; Bioresour. Bioprocess. 8, 19 (2021)

https://doi.org/10.1186/s40643-021-00367-5


Unter dem Titel „GreenToGreen“ arbeitet ein Konsortium daran, organische Stoffströme für neue Verfahren und Produkte zu erschließen. Koordinator des Verbundes ist Prof. Dr. Dirk Holtmann vom Fachbereich Life Science Engineering der TH Mittelhessen. Projektpartner sind die TU Kaiserslautern und die ifn Forschungs- und Technologiezentrum GmbH in Elsteraue. Das auf drei Jahre angelegte Teilvorhaben der THM wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 280.000 Euro gefördert. mehr...


Mit dem Einsatz methanbildender Mikroorganismen in der industriellen Bioökonomie befasst sich ein Forschungsprojekt, an dem die Technische Hochschule Mittelhessen beteiligt ist. Prof. Dr. Dirk Holtmann vom Gießener Fachbereich Life Science Engineering arbeitet dabei mit dem Institut für Mikrobiologie der TU Dresden zusammen. Weitere Kooperationspartner sind die Universitäten in Kiel und Tübingen sowie die Electrochea GmbH. Das Münchner Start-up hat ein neuartiges Verfahren zur Umwandlung des Klimagases CO2 und elektrischer Energie in Erdgas entwickelt. Diese „Power-to-Gas-Technologie“ dient zur Speicherung von Strom aus regenerativen Quellen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Teilprojekt der THM mit 340.000 Euro. mehr...