Seit mehr als zwei Jahren tüfteln Studierende und Mitarbeiter im Labor für Maschinenelemente der Technischen Hochschule Friedberg, unter Leitung von Prof. Dr. Martin Sting, intensiv an der Umsetzung von alltagsgerechten Projekten zum Einsatz von Elektromobilität in unseren Innenstädten bzw. im urbanen Umfeld. 

Schwerpunktthemen dieser Arbeit bilden dabei meist E-Bikes und E-Roller verschiedener Formen, deren unterschiedlichsten Antriebs- und Steuerungsmöglichkeiten, sowie die Individualisierung und Gewährleistung von Nachhaltigkeit bei der Nachrüstung vorhandener Fahrzeuge.

Im Gegensatz zu den zur Zeit vorherrschenden Trends auf dem Markt für E-Bikes und E-Scootern, bei denen man meist integrierten Akku-Systeme verschiedenster Bauart und Leistungen nutzt, was im Nachgang Reparaturen als auch spätere Anpassungen an neuere Entwicklungen kompliziert macht, arbeiten die Friedberger an nachhaltigen Konzepten, die individuelle Anpassungen bei Neu- und/oder Nachrüstungen zu jeder beliebigen Zeit problemlos umsetzbar machen.

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Ziel dieser gemeinsamen Anstrengungen ist es, Nachrüstungen an jedem Fahrradtyp, ob Mountainbike, Treckking- oder Citybike, Faltrad oder Tandem sowie an Tretrollern, möglich zu machen.

Praktisch umsetzbar wird dies durch CAD-basierte Konstruktionen für Anbauteile und Halter, die mit Hilfe von 3D-Druckern individuell und mit hoher Komplexität hergestellt werden.

 

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Dadurch wird auch die freie Verwendung verschiedener Akkusysteme aus anderen Anwendungen z.B. von Gartengeräten und Werkzeugen unmittelbar möglich, wodurch die Anwender die Akkus effizient und ressourcenschonend nutzen können.