Dipl.-Ing. John Omoruyi und Prof. Dr.-Ing. Roland Dückershoff präsentierten am 26./27.02.2020 das System der TURBO Fuel Cell 1.0 auf der W3+Fair in Wetzlar, am Messestand der THM.

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Die TURBO Fuel Cell – Technologie wird den Weg zu einer Dezentralen Stromversorgung ermöglich. Die TURBO Fuel Cell wird es ermöglichen, Erdgas mit einem Wirkungsgrad > 70% in Strom zu konvertieren. So kann zum Beispiel in Deutschland, unter Nutzung des Erdgasnetzes, an einer Vielzahl von Orten Strom passgenau - nach Ort und Zeit - generiert werden. Das System der TURBO Fuel Cell wird als ENERGIE SERVER arbeiten.

Basiert das heutige Erdgasnetzes noch auf fossilen Kohlenwasserstoffen, so kann dieses über die Jahre durch Zuführung von Wasserstoff, erzeugt durch erneuerbare Energien, bzw. durch Karbonisierung desgleichen, zu einem „Grüngasnetz“ werden. Im Zusammenwirken mit erneuerbaren Energien Windkraft und Photovoltaik wird diese Technologie den Weg zu einer CO2 neutralen Stromerzeugung ebnen; mit einem Wirkungsgrad auf Weltrekordniveau.

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Die TURBO Fuel Cell – Technologie basiert auf der Kombination von Hochtemperaturbrennstoffzellen mit einer Mikrogasturbine.  Diese Technologie wird in Brandenburg von einer Forschergruppe um Prof. Dr.-Ing. Peter Berg und in Zusammenarbeit mit dem IKTS Fraunhofer Institut Dresden entwickelt. Der Bund fördert dieses Entwicklungsprojekt mit 6 Millionen Euro. Nach der Maschinenvalidierung und Industrialisierung der 270 kW Maschine TURBO Fuel Cell 1.0 ist die Serienproduktion im Jahr 2026 geplant.