LABOR LEICHTBAU & BETRIEBSFESTIGKEIT

Herzlich Willkommen!

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Hauptanforderungen an Maschinen und Fahrzeuge sind Technische Funktion, Wirtschaftlichkeit sowie Sicherheit für Mensch und Umgebung. Hinzu kommt der Leichtbau mit Forderungen nach Material- und Gewichtseinsparung sowie Ressourcenschonung. Durch die mit dem Leichtbau zwangsläufig verbundene Ausschöpfung aller Reserven werden häufig die Grenzen der Belastbarkeit von Konstruktionen erreicht und die Forderung nach Betriebsfestigkeit - also ausreichender Haltbarkeit über die gesamte Nutzungsdauer - tritt plötzlich in den Vordergrund.

Im Labor Leichtbau & Betriebsfestigkeit des Fachbereichs Maschinenbau Mechatronik Materialtechnologie stehen auf der einen Seite leistungsstarke Computer und Software-Programme für die virtuelle Produktentwicklung mittels CAD und CAE zur Verfügung, von der Finite-Elemente-Methode bis zur numerischen Strukturoptimierung (Topologie-Optimierung, Form-Optimierung und Dimensionierung).

Auf der anderen Seite ist das Labor mit multiaxialen servo-pneumatischen, servo-hydraulischen und weiteren Prüfständen ausgerüstet. Damit lassen sich Wöhler-, Blockprogramm- und Betriebslasten-Nachfahrversuche ebenso durchführen wie Prüfungen zur Stabilität von Leichtbau-Strukturen. Die Ergebnisse aus Versuch und Berechnung werden stets kritisch gegenübergestellt.

Neben dem im Studium fest verankerten Praktikumsbetrieb werden im Labor verstärkt experimentelle sowie simulationsbasierte studentische Projekt- und Abschluss-Arbeiten durchgeführt, in denen praxisnahe Aufgabenstellungen häufig aus der Industrie, aber auch eigene Themenstellungen z.B. aus der Konstruktionsausbildung bearbeitet werden. Zusätzlich zum Einsatz in der Lehre werden die Einrichtungen des Labors schließlich auch für Forschungsaktivitäten des Kompetenzzentrums AutoM für Automotive, Mobilität und Materialforschung genutzt.