Fachbereich M

Internationale Aktivität und Mobilität - seitens der Studierenden und der Hochschulangehörigen - prägen den Charakter einer Hochschule wesentlich. Nachfolgend finden Sie einige Beispiele unserer "überregionalen" Aktivitäten am Fachbereich M.

Von Bursa nach Friedberg

Seit Oktober letzten Jahres studiert Seyma Yardimci im Rahmen des Erasmus-Programms am Friedberger Fachbereich Maschinenbau, Mechatronik, Materialtechnologie.

Ihren Bachelor im Maschinenbau erlangte sie an der Uludag University in Bursa, Türkei. Dort erlernte sie auch die deutsche Sprache, so dass Sie sich von Anbeginn an gut in Deutschland verständigen kann. Für ein ganzes Jahr belegt sie nun Sprachkurse in Deutsch und in Englisch sowie verschiedene technische Module aus dem Master-Studiengang Maschinenbau Mechatronik der THM. Betreut wird Sie von Prof. Dr.-Ing. Udo Jung im Labor für Leichtbau und Betriebsfestigkeit. Hier besucht Seyma Yardimci Lehrveranstaltungen des Leichtbaus und bearbeitet ein Studienprojekt zur Schwingfestigkeit von Schweißverbindungen. Sie führt technische Berechnungen mit der Finite-Elemente-Methode ebenso durch wie experimentelle Untersuchungen auf dem neuen mehraxialen servo-hydraulischen Prüfsystem im Laborgebäude C1.

Seyma Yardimci sagt zu Ihrem Studienaufenthalt am Campus Friedberg: " ......... " (hier ein Zitat von ihr)

Der Fachbereich M wünscht seinem Gast aus der Türkei einen angenehmen und interessanten Studienaufenthalt an der THM.

Prof. Dr.-Ing. Markus Messer hält Vortrag in Budapest (ENOC 2017)

Vom 25. bis zum 30. Juni 2017 fand die „9th European Nonlinear Dynamics Conference (ENOC 2017)“ in Budapest statt. Die Abkürzung „ENOC“ rührt daher, dass diese Konferenzreihe 1993 in Hamburg startete, und der Name damals „1st European Nonlinear Oscillations Conference“ lautete. Auch wenn im Konferenznamen im Laufe der Jahre „Oscillations“ durch „Dynamics“ ersetzt wurde, so hält man doch weiterhin an der ursprünglichen Abkürzung ENOC als Markenname fest. Bei dieser Konferenzreihe treffen sich seit 1993 Wissenschaftler aus aller Welt. Ziel ist dabei unter anderem der Austausch zwischen Ost und West („East meets West“). Dies spiegelt sich auch in der Wahl der Konferenzorte wider (1993 Hamburg, 1996 Prag, 1999 Kopenhagen, 2002 Moskau, 2005 Eindhoven, 2008 St. Petersburg, 2011 Rom, 2014 Wien, 2017 Budapest, 2020 Lyon). Die ENOC-Konferenzen gelten als Nachfolger der ICNO-Konferenzen (International Conference on Nonlinear Oscillations), welche von 1961 bis 1990 ausschließlich in osteuropäischen Städten stattfanden.

An der „ENOC 2017“ in der wunderschönen ungarischen Hauptstadt nahmen 495 Wissenschaftler aus 43 verschiedenen Staaten teil. Die perfekt organisierte Konferenz fand in der altehrwürdigen Universität „Budapesti Műszaki és Gazdaságtudományi Egyetem“ (Budapest University of Technology and Economics) statt. Während der Konferenz wurden insgesamt 417 Vorträge gehalten und 23 Poster vorgestellt. Die meisten Teilnehmer kamen aus Ungarn (58 Teilnehmer), gefolgt von Deutschland (51 Teilnehmer), China (42 Teilnehmer), USA (38 Teilnehmer), Russland (30 Teilnehmer), usw. Die weiteste Anreise hatten die vier Teilnehmer aus Neuseeland.

Bild 1 ENOC 2017

Bild 1: Konferenzort (Budapesti Műszaki és Gazdaságtudományi Egyetem / Budapest University of Technology and Economics)

Aufgeteilt war die Konferenz in 21 „Mini-Symposia“, die das weite Feld der „Nonlinear Dynamics“ abdeckten. Hierbei wurden bis zu neun Vorträge parallel gehalten. Überaus interessant waren auch die „Plenary Lectures“, welche täglich von 11 bis 12 Uhr im Audimax stattfanden und von namhaften Experten gehalten wurden.

Prof. Dr.-Ing. Markus Messer hielt einen Vortrag im Mini-Symposium „Time-periodic systems“. Der Titel des Vortrags lautete: A Discrete Predator-Prey Conflict Model with Defense Term. Die hierbei vorgestellten Ergebnisse hatte Prof. Messer gemeinsam mit seinem Onkel PD Dr. rer. nat. habil. Dr. phil. Joachim A. Messer erarbeitet. Dieser ist Koautor des veröffentlichten zweiseitigen „extended abstract“ (reviewed): Markus H. E. Messer, Joachim A. Messer: A Discrete Predator-Prey Conflict Model with Defense Term, in: Proc. of ENOC 2017 - 9th European Nonlinear Dynamics Conference, Budapest, Hungary, 2017. In dieser Arbeit geht es um ein zeitdiskretes Räuber-Beute-System. Dieses dynamische System wird beschrieben durch zwei gekoppelte Gleichungen und zeigt einige interessante dynamische Phänomene. So gibt es für einige Parameterwerte Bereiche, in denen Periodenverdopplungen (Bifurkationen) auftreten. Es lässt sich aber auch chaotisches Verhalten beobachten und mit Hilfe des „estimated max. Lyapunov exponent“ belegen. Anbei drei Abbildungen aus dem „extended abstract“. Es ist geplant, die Ergebnisse in einem „full paper“ niederzuschreiben und beim Journal „Chaos, Solitons & Fractals“ einzureichen.

Bild 2 ENOC 2017 3 Abb aus Abstract

Bild 2: Abbildungen aus dem „extended abstract“

Abgerundet wurde das Konferenzprogramm durch eine halbtägige Exkursion (Stadtführung oder Besichtigung der Synagoge oder Werksbesichtigung bei Audi) und durch eine Bootsfahrt auf der Donau gefolgt von einem gemeinsamen Abendessen.

Bild 3 ENOC 2017

Bild 3: Prof. Dr.-Ing. Markus Messer während der halbtägigen Exkursion

Während der Konferenz gab es viele Möglichkeiten, sich mit anderen Wissenschaftlern fachlich auszutauschen. Und so ergaben sich neue Kontakte, und bereits bestehende Kontakte konnten gefestigt werden. Es herrschte während der gesamten Konferenz eine überaus kollegiale Stimmung. Literaturempfehlungen, Vortragsfolien, Vorlesungsskripte, u. v. a. m. wurden untereinander ausgetauscht. Alles in allem ein überaus lohnender Konferenzbesuch.

Bild 4 ENOC 2017

Bild 4: Blick von der Freiheitsbrücke (ungarisch Szabadság híd)

Empfehlenswert ist in Budapest auch ein Besuch der St.-Stephans-Basilika (ungarisch: Szent István-bazilika). Sonntags findet hier ab 17 Uhr ein katholischer Gottesdienst in englischer Sprache in der Kapelle der „Heiligen Rechten“ statt. Bei der „Heiligen Rechten“ handelt es sich um eine bedeutende Reliquie, genauer gesagt um die einbalsamierte rechte Hand König Stephans (Stephan I. der Heilige, ungarisch: Szent István, 969-1038, von 1000 bis 1038 erster König des von ihm begründeten Königreiches Ungarn). Stephan I. gilt als der Nationalheilige des heutigen Ungarn. Er christianisierte die heidnischen Magyaren.

Learning English and a high practical relevance at the same time

Hübner company tour Jan 9 18

THM Master students of mechanical engineering and mechatronics, Campus Friedberg, had the chance to visit the company Hübner in Giessen on January 9th, 2018.

www.huebner-giessen.com

Hübner is involved in state-of-the-art encoder and drive technology for deployment in the harshest conditions. It represents tailor-made solutions and personal customer consultation – on site anywhere in the world.

The students had an insight into production and also visited the showroom exhibiting lots of products of the company Hübner.

Additionally they were invited to follow a detailed company presentation by Mr Simon, Head of Sales. He shared his expertise concerning doing business for Hübner all over the world. In this presentation he focused on mining industry and also crane technology.

Students were impressed to hear that the company developed e.g. a 30 km long downhill conveyor belt.

Finally Mr Simon invited the students to apply for engineering positions at the company. So, both sides were very pleased to meet each other.

To put it in a nutshell, learning technical vocabulary while visiting an interesting company for students was a successful event.

The study trip was organized and accompanied by Rose Zeller-Hofer, lecturer of the “English for Business Communication” class and Foreign Language Coordinator Friedberg Campus.

Internationale Auszeichnung für THM-Wissenschaftler

Prof. Dr. Roland Dückershoff von der TH Mittelhessen ist auf der International Conference on Mechanical Engineering der Thai Society of Mechanical Engineers ausgezeichnet worden. Der Professor für Strömungsmaschinen erhielt gemeinsam mit Kollegen der Universität Cottbus-Senftenberg den „Best Paper Award“ in der Kategorie „Erneuerbare Energien“. Thema ihres Beitrags in Bangkok war die Kombination einer Hochtemperaturbrennstoffzelle mit einer Turbomaschine.

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Anders als Verbrennungsmaschinen wandeln Brennstoffzellen chemische direkt in elektrische Energie um. Der Umweg über die Erzeugung von thermischer Energie durch Verbrennung entfällt. Die Brennstoffzelle nutzt dadurch die Ausgangsenergie effizienter und erreicht einen Wirkungsgrad von etwa 60 Prozent. In der prämierten Veröffentlichung untersuchen die Wissenschaftler die Verbindung einer mit Methan betriebenen Hochtemperaturbrennstoffzelle mit einer Turbomaschine. Diese setzt die Brennstoffzelle unter erhöhten Druck und steigert so deren Energieeffizienz auf bis zu 80 Prozent. Einsatzmöglichkeiten der Technologie sieht Dückershoff bei der dezentralen Energiewandlung in der Gebäudetechnik und in elektrisch betriebenen Fahrzeugen, zum Beispiel im Bahnverkehr.

In der weiteren Forschung wollen die Wissenschaftler aus Friedberg und Cottbus besonders auf dem Gebiet des Antriebs thermischer Maschinen durch erneuerbare Energien mit Kollegen aus Thailand zusammenarbeiten. Neben der gemeinsamen Entwicklung von Maschinen für nachhaltige Energiewirtschaft strebe man auch den internationalen Austausch von Studenten und Dozenten an. Dückershoff hat bereits im vergangenen Jahr eine Reihe von Vorlesungen über Mikroturbinen an der King Mongkut´s University of Technology North Bangkok gehalten. Sein Thailandaufenthalt wurde vom Deutschen Akademischen Austauschdienst gefördert.

Prof. Dückershoff (FB M) hält Vorlesung in Bangkok

Im November 2017 hielt Professor Dückershoff in Bangkok, Thailand, im Rahmen des DAAD-Projects „Cooperative Development of Micro Turbines for Developing Countries” eine Vorlesungsreihe an der King Mongkut's University of Technology North Bangkok (KMUTNB). Im von Dückershoff vorgestellten Education Programm „Gas Turbine, Turbomachinery Fundamentals, Compressor, Turbine, Micro Gas Turbine and Applications“ wird die Funktion und das Zusammenspiel von Kompressor und Turbine in modernen Strahltriebwerken erklärt. Im Weiteren wird die Entwicklung hocheffizienter Mikrogasturbinensysteme zur Stromerzeugung dargestellt und erörtert.

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Studierende der KMUTNB, Mitte: Prof. Dr.-Ing. R. Dückershoff; Prof. B. Watjakul, Ph.D.

Die Vorlesungsreihe wurde gehalten für Studierende am Department of Mechanical and Aerospace Engineering der KMUTNB; das DAAD-Project ist dabei gestaltet in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der BTU Cottbus-Senftenberg um Prof. Dr.-Ing. H.P. Berg.

Mit der Universitätsleitung um den Präsidenten Professor Siengshin wurde die Fortführung der Vorlesungsreihe sowie die Anbahnung gemeinsamer Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Mikrogasturbinen besprochen. Dies soll Hand in Hand mit den Wissenschaftlern aus Cottbus in dem kooperativen Institut European Thai Organization for Propulsion (etop) verwirklicht werden. Ziel der vereinten Forschung auf dem Gebiet der Koppelung thermischer Maschinen mit erneuerbaren Energien ist, neben der Entwicklung von Maschinen für nachhaltige Energiewirtschaft, der grenzüberschreitende Austausch von Studenten und Wissenschaftlern.

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Prof. Petch Jearanaisila Wong, Ph.D.; Prof. Dr.-Ing. habil. Suchart Siengchin; Prof. Dr.-Ing. Roland Dückershoff; Prof. Boonchai Watjakul, Ph.D.

Dückershoff sieht die Zukunft der Strom- und Wärmegenerierung in den erneuerbaren Energien (Windkraft, Photovoltaik,…). In diesem Rahmen seien hocheffiziente Energiewandler notwendig, wie die Kombination von Brennstoffzelle und Turbomaschine, welche eine Effizienz von 80% bei der Stromerzeugung aus Methan resp. Wasserstoff ermöglicht. Entsprechende Studien wurden von Dückershoff und seinen wissenschaftlichen Kollegen aus Cottbus im März 2017 auf der ETC-Stockholm* vorgestellt.

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Kombination einer Mikrogasturbine mit Hochtemperaturbrennstoffzellen zur Stromerzeugung*

Dabei werden zum einen Hochtemperaturbrennstoffzellen durch einen Turbosatz unter erhöhten Druck gesetzt, was deren Effizienz bei der Stromerzeugung erhöht. Zum anderen wird der Turbosatz durch die Wärmeabgabe der Hochtemperaturzellen angetrieben und gibt zusätzlich Leistung zur Stromgenerierung an einen Generator ab.

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System der Hochtemperaturbrennstoffzellen in der Druckkammer der Mikrogasturbine*

Diese Möglichkeit der hocheffizienten Energiewandlung wird zur dezentralen Energiewandlung in der Gebäudetechnik sowie der elektrischen Mobilität verfügbar sein und somit ermöglichen, die beiden Bereiche in der Stromversorgung unter Nutzung gemeinsamer Akkumulatoren zu verbinden.

* Berg, H.P.; Dückershoff, R.; Lehmann, M.; Prechavut, N.: MICRO TURBO-FUEL-CELL-TECHNOLOGY, Hybrid compact turbo machinery technology and thermodynamic aspects regarding design parameters of a high efficient MGT-SOFC-system, ETC12 Stockholm, 2017

National Congress on Theoretical and Applied Mechanics

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13th National Congress on Theoretical and Applied Mechanics with International Participation, Sofia, Bulgaria, 6-10th September 2017

In Bulgarien findet seit knapp 50 Jahren der nationale Kongress für theoretische und angewandte Mechanik (National Congress of Theoretical and Applied Mechanics) statt. Alle vier Jahre treffen sich dort Forscher aus aller Welt (Europa, Asien, Nord- und Süd- Amerika) um ihre Forschungsergebnisse einem breiten Fachpublikum zugängig zu machen und neue Ideen anzukündigen. Nun, Anfang September, waren in Sofia mehr als 150 Forscher darunter 40 ausländische Wissenschaftler um Themen aus allgemeiner Mechanik, Strukturmechanik, Strömungsmechanik und Biomechanik zu diskutieren.

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Ein bedeutender Schwerpunkt der Diskussionen lag im CFD-Bereich. Im Rahmen der Tagung wurden die Forschungsresultate bezüglich der numerischen Optimierung des am Fachbereich M ausgelegten und in Betrieb genommenen Wind-Kanals vorgestellt. Das Thema „Design of short low Speed Göttingen Type Wind Tunnel: CFD Simulation”, mit Autoren Hardy Weisweiler, Jasmina Kojouharova und Roland Dückershoff wurde vorgetragen. Der Vortrag wird in einen Veröffentlichung münden, der im Band „MATEC Web of Conference Journal“ publiziert wird.

Während der Tagung wurde auch das vierzigste Jubiläum des veranstaltenden Institutes (Institut für Mechanik und Biomechanik - Bulgarische Akademie der Wissenschaften Sofia) als eigenständige Forschungsanstalt gefeiert. Um den wissenschaftliche Beitrag des Institutes zu würdigen, übergab der bulgarische Präsident eine Gedenktafel „St. St. Cyril und Methodius“.

13th National Congress on Theoretical and Applied Mechanics with International Participation, Sofia, Bulgaria, 6-10th September 2017

Since its inception in 1969, the quadrennial National Congress of Theoretical and Applied Mechanics has become major scientific event, gathering Bulgarian and foreign scientists and engineers from academia and industry.

The 13thNCTAM provided the opportunities for researchers to present their latest results, to discuss new ideas and to establish a basis for future collaboration. More than 150 reports were presented in four main thematic areas: General Mechanics, Deformable Solid Mechanics, Fluid Mechanics, Biomechanics and seven mini-symposia.

The talk of THM Team Hardy Weisweiler, Jasmina Kojouharova and Roland Dückershoff „Design of short low Speed Göttingen Type Wind Tunnel: CFD Simulation”, was focused on design simulations of a low speed circuit wind tunnel, recently built at the Department of Mechanical Engineering, Mechatronics and Technology at THM University of Applied Sciences in Friedberg. The presentation is to be published in the proceeding “MATEC Web of Conference Journal”.

The President of the Republic of Bulgaria awarded the Institute of Mechanics at the Bulgarian Academy of Sciences with the Plaque “St. St. Cyril and Methodius” to celebrate and recognize of the 40th anniversary of its creation, for substantial contribution to fundamental and applied research.

Mechatronik für Mostar (THM)

Die Kooperationspartner trafen sich in Friedberg (von links): Franjo Admadza (Hyundai), Volker Hennes (GIZ), Prof. Željko Stojkić (Universität Mostar), Prof. Claus Breuer (THM), Karl-Heinz Jach (GIZ) und Prof. Klaus Brillowski (THM)Prof. Dr. Željko Stojkić von der Universität Mostar in Bosnien-Herzegowina hat die TH Mittelhessen in Friedberg besucht. Die dortige Fakultät Maschinenbau und Simulation will ihre Lehre modernisieren und unter anderem eine neue Fachrichtung „Fahrzeugmechatronik“ einrichten. Dazu gehören die Bereitstellung und Inbetriebnahme eines Motorenprüfstandes mit modernen Antriebseinheiten und die Ausarbeitung entsprechender Module für die Lehre.

Als Berater arbeitet Prof. Dr. Claus Breuer, Dekan des Friedberger Fachbereichs Maschinenbau, Mechatronik, Materialtechnologie mit. Kooperationspartner sind der Automobilhersteller Hyundai (Rüsselsheim) und die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ, Eschborn). Beteiligt ist außerdem die ebenfalls in Mostar beheimatete Universität „Džemal Bijedić“. Die GIZ fördert das Projekt über drei Jahre mit insgesamt 450.000 Euro.

Der Besuch in Friedberg, an dem auch Vertreter der Partner beteiligt waren, diente der Besichtigung von Prüfeinrichtungen und der Klärung weiterer Projektschritte. Mittelfristig kann Breuer sich eine engere Kooperation mit den beiden Hochschulen in Mostar vorstellen. Die könnte unter anderem ein Studentenaustausch einschließen.

 


Interkulturelle Erfahrungen und Kompetenzen sind heutzutage ein Muss für jeden Ingenieur. Der Fachbereich M ist daher sowohl bestrebt seinen Studierenden attraktive Studienmöglichkeiten im Ausland zu bieten als auch zunehmend attraktiver für ausländische Studierende zu werden. Ein Schritt auf diesem Weg ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten aus der ganzen Welt, um einfache und gegenseitige Annerkennungsmöglichkeiten von Studienleistungen auf gleichem Niveau sicherstellen zu können. 

Erste Partnerhochschulen sind nachfolgend beschrieben und wir sind zuversichtlich diese Liste kontinuierlich mit weiteren attraktiven Hochschulen erweitern zu können.

Uludağ University; Bursa; Türkei

Die türkische Universität Uludag in Bursa wurde im Jahr 1975 als Universität Bursa gegründet und seit 1982 trägt sie ihren heutigen Namen und führt seitdem ihre Bildungsdienste erfolgreich fort.

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Das Rektorat, die Institute und alle Fakultäten (mit Ausnahme der Theologischen Fakultät) befinden sich auf dem zentralen Campus mit einer Fläche von 16 Mio. m2 und 20 km vom Stadtzentrum entfernt.

Die Uludağ-Universität hat 4 Institute, 11 Fakultäten, 1 Staatskonservatorium, 3 Graduiertenschulen, 15 Berufsschulen und 19 Forschungs- und Anwendungszentren. Unter den 11 Fakultäten befinden sich die Studiengänge Maschinebau und Otomotive. Der Studiengang Otomotive ist seit WiSe 2011/2012  ganz neu im Lehrbetrieb aktiv.

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Warum Uludag Universität?

  • Bursa ist die größte Industriestadt in der Türkei und hat die größte Otomobilindustrie. Daher für Maschinenbau und Otomotiv Studierende sehr großes Spektrum an Praktikums- und Berufschanchen
  • Die Erreichbarkeit zum Campus und die Unterkunft für Studierende ist sehr komfortabel 
  • Die Umgebung und die schöne Natur bietet einen großen Reiz für die Universität
  • Uludag Universität hat einen sehr guten Bildungsruf
  • Es bietet den Studierenden sehr umfangsreiche Sozialaktivitäten

Projektverantwortlich und Ansprechpartner am Fachbereich M ist Prof. Dr. Jung.

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Prof. Dr.-Ing. Udo Jung (Ju)

  • Am Dachspfad 10,
    61169 Friedberg
    Raum: C1.1.09
  • 06031 604 337
  • 06031 604 189
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Universität Mostar; Bosnien undHerzegowina

Die kroatische Universität Mostar (Sveuciliste) in Bosnien und Herzigovina bietet bereits seit 1959 die Ausbildung zum Maschinenbauingenieur an. Seit 2003 ergänzte die Fakultät für Maschinenbau und Informatik ihr Studienangebot durch ein Informatikstudiengang. Im Studienjahr 2015/16 waren insgesamt 480 Studierende an der Fakultät eingeschrieben.

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In einem von der GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) und dem Hyundai Motor Europe Technical Center in Rüsselsheim geförderten Projekt wird derzeit das Lehrgebiet "Fahrzeugmechatronik" aufgebaut. Der Fachbereich M kooperiert dabei im Rahmen der Gestaltung von Lehrveranstaltungen und Laborausstattungen.

Dieses attraktive Lehrgebiet und die Zusammenarbeit beider Hochschulen ist zukünftig auch hervorragend geeignet, um gegenseitig Austauschstudierende auszubilden und die Anerkennung von Studienleistungen zu vereinfachen. Daher ist auch die direkte partnerschaftliche Kooperation beider Hochschulen angestrebt, um dann auch attraktive Finanzierungsförderungen /z.B. über Erasmus-Programme) zu beantragen zu können.

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Projektverantwortlich und Ansprechpartner am Fachbereich M ist Prof. Dr. Breuer.

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Prof. Dr.-Ing. Claus Breuer (Bu)

  • Wilhelm-Leuschnerstr. 13,
    61169 Friedberg
    Raum: A2.1.03
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  • 06031 604 189
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Instituto Superior Politécnico José Antonio Echeverría (CUJAE); Havanna; Kuba

Im März 1999 wurde ein Kooperationsvertrag zwischen der Technischen Universität in Havanna (Kuba; CUJAE) und der THM geschlossen.

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Der DAAD (Deutsche Akademische Austauschdienst) fördert diese Partnerschaft und unterstützt den Austausch von Studierenden und Professoren und Professorinnen zwischen beiden Hochschulen. Ziele der Partnerschaft sind u.a. der gemeinsame Ausbau der Ingenieurausbildung – anfangs primär in der Elektrotechnik, inzwischen aber in der gesamten Energietechnik -, gegenseitige Anerkennung von Studienabschlüssen und gemeinsame Forschung in den  Bereichen Maschinenbau, Energietechnik und Elektrotechnik. Die Partnerschaft wurde daher in den letzten Jahren auf verschiedene Fachbereiche der THM ausgeweitet.

Bereits eine Vielzahl von Studierenden haben in der Sonne Havannas ein Auslandssemester absolviert, erfolgreich Module belegt und auch anerkennen lassen und ihren interkulturellen Horizont um ein traumhaftes und liebenswürdiges Land mit vielen bleibenden Impressionen erweitert.DSC 0809

Grundvoraussetzung ist allerdings „etwas spanisch“ und die Lust sich auf "Neues" einzulassen.

Projektverantwortlich und Ansprechpartner am Fachbereich M ist Prof. Dr. Breuer.

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Prof. Dr.-Ing. Claus Breuer (Bu)

  • Wilhelm-Leuschnerstr. 13,
    61169 Friedberg
    Raum: A2.1.03
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Zagreb University of Applied Sciences; Zagreb; Kroatien

Mitten in der Hauptstadt von Kroatien liegt die University of Applied Sciences (TVZ) mit vier Fachbereichen. Für einen studentischen Austausch in der Lehre arbeiten wir aktuell an einer Kooperation mit entsprechender ERASMUS-Förderung zusammen mit den Fachbereichen "Mechanical Engineering" sowie "IT&Computing Engineering".

Wer sich vorab schon mal informieren möchte: www.tvz.hr

Projektverantwortlich und Ansprechpartner am Fachbereich M ist Prof. Dr. Brillowski.

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Prof. Dr.-Ing. Klaus Brillowski (Bk)

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Der Auslandsbeauftragte unseres Fachbereichs M, Prof. Dr. Udo Jung, berät Sie gern zu den fachlichen Aspekten eines Auslandssemesters. Er unterstützt Sie bei der Wahl von internationalen Gasthochschulen, berät bei der Wahl und Anerkennungsfähigkeit von Lehrveranstaltungen an der Gasthochschule, und informiert über den Weg zur Anerkennung von im Ausland erbrachten Leistungen. Genauso ist er der erste Ansprechpartner für Gaststudierende anderer internationaler Studierender in unserem Fachbereich und klärt gerne in Kooperation mit dem International Office der THM alle offenen Fragen.

Viele grundlegende Fragen lassen sich aber oft schon mit Hilfe der vom International Office gesammelten FAQ's beantworten. Schauen Sie also unbedingt auch dort nach ersten Antworten auf Ihre Fragen! Hilfreiche Informationen finden Sie z.B. auch in den Broschüren des DAAD.

Natürlich kann Prof. Jung auch nicht alle unsere Partnerhochschulen aus eigenen Besuchen kennen. Daher haben wir für jede unsere Partnerhochschule noch einen konkreten Ansprechpartner benannt, der Ihnen direkter Fragen bezüglich der Hochschulen beantworten und aus eigenen Aufenthalten vor Ort berichten kann.

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Prof. Dr.-Ing. Udo Jung (Ju)

  • Am Dachspfad 10,
    61169 Friedberg
    Raum: C1.1.09
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  • 06031 604 189
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Oft helfen die Erfahrungen Anderer, um sich ein vollständiges Bild vom "Studieren im Ausland" machen zu können. Dabei helfen alle Erfahrungen, die Antworten auf Fragen von "wo bekomme ich vor Ort welche Beratung?" über "was sollte ich vorab über die Kultur des Gastgeberlandes wissen?" bis hin zu "wie klappte das mit den Anerkennungen?" und "was sollte man ausser studieren dort noch unbedingt gemacht und gesehen haben?" geben.

Helfen Sie als "erfahrener Outgoing" Ihren Kommilitonen und schreiben uns Ihre Erfahrungen (an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Auch einige Bilder sind herzlich willkommen. Wir setzen das  gerne hier hinein und machen es so für Interessierte öffentlich. Wenn Sie sogar dazu bereit sind direkte Auskünfte zu geben, können Sie natürlich auch Ihre Mailadresse mit angeben.

Natürlich nehmen wir aber auch Anregungen unserer "Incomings" auf, die zukünftigen Studierenden anderer internationaler Hochschulen helfen möchten sich bei uns an der THM, bei uns in Friedberg oder am Fachbereich M besser und einfacher zurecht zu finden. Konstruktive Kritik kann uns als Fachbereich auch helfen uns selbst zu verbessern. Also schreiben Sie uns bitte auch Ihre Erfahrungen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Hier könnten Eure Erfahrungen stehen

Berichten Sie uns und machen den Anfang. Ihre Kommilitonen werden Ihnen dankbar sein.

 

Einige Erfahrungsberichte, auch von Studierenden anderer Fachbereiche findet ihr bereits hier!

Auch besondere Veranstaltung zu "internationalen Themen" oder entsprechende Stammtische können helfen, sich vorab gut zu informieren. Hier ein Link zum "Internationalen Veranstaltungsprogramm" der THM.