National Congress on Theoretical and Applied Mechanics

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13th National Congress on Theoretical and Applied Mechanics with International Participation, Sofia, Bulgaria, 6-10th September 2017

In Bulgarien findet seit knapp 50 Jahren der nationale Kongress für theoretische und angewandte Mechanik (National Congress of Theoretical and Applied Mechanics) statt. Alle vier Jahre treffen sich dort Forscher aus aller Welt (Europa, Asien, Nord- und Süd- Amerika) um ihre Forschungsergebnisse einem breiten Fachpublikum zugängig zu machen und neue Ideen anzukündigen. Nun, Anfang September, waren in Sofia mehr als 150 Forscher darunter 40 ausländische Wissenschaftler um Themen aus allgemeiner Mechanik, Strukturmechanik, Strömungsmechanik und Biomechanik zu diskutieren.

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Ein bedeutender Schwerpunkt der Diskussionen lag im CFD-Bereich. Im Rahmen der Tagung wurden die Forschungsresultate bezüglich der numerischen Optimierung des am Fachbereich M ausgelegten und in Betrieb genommenen Wind-Kanals vorgestellt. Das Thema „Design of short low Speed Göttingen Type Wind Tunnel: CFD Simulation”, mit Autoren Hardy Weisweiler, Jasmina Kojouharova und Roland Dückershoff wurde vorgetragen. Der Vortrag wird in einen Veröffentlichung münden, der im Band „MATEC Web of Conference Journal“ publiziert wird.

Während der Tagung wurde auch das vierzigste Jubiläum des veranstaltenden Institutes (Institut für Mechanik und Biomechanik - Bulgarische Akademie der Wissenschaften Sofia) als eigenständige Forschungsanstalt gefeiert. Um den wissenschaftliche Beitrag des Institutes zu würdigen, übergab der bulgarische Präsident eine Gedenktafel „St. St. Cyril und Methodius“.

13th National Congress on Theoretical and Applied Mechanics with International Participation, Sofia, Bulgaria, 6-10th September 2017

Since its inception in 1969, the quadrennial National Congress of Theoretical and Applied Mechanics has become major scientific event, gathering Bulgarian and foreign scientists and engineers from academia and industry.

The 13thNCTAM provided the opportunities for researchers to present their latest results, to discuss new ideas and to establish a basis for future collaboration. More than 150 reports were presented in four main thematic areas: General Mechanics, Deformable Solid Mechanics, Fluid Mechanics, Biomechanics and seven mini-symposia.

The talk of THM Team Hardy Weisweiler, Jasmina Kojouharova and Roland Dückershoff „Design of short low Speed Göttingen Type Wind Tunnel: CFD Simulation”, was focused on design simulations of a low speed circuit wind tunnel, recently built at the Department of Mechanical Engineering, Mechatronics and Technology at THM University of Applied Sciences in Friedberg. The presentation is to be published in the proceeding “MATEC Web of Conference Journal”.

The President of the Republic of Bulgaria awarded the Institute of Mechanics at the Bulgarian Academy of Sciences with the Plaque “St. St. Cyril and Methodius” to celebrate and recognize of the 40th anniversary of its creation, for substantial contribution to fundamental and applied research.

Mechatronik für Mostar (THM)

Die Kooperationspartner trafen sich in Friedberg (von links): Franjo Admadza (Hyundai), Volker Hennes (GIZ), Prof. Željko Stojkić (Universität Mostar), Prof. Claus Breuer (THM), Karl-Heinz Jach (GIZ) und Prof. Klaus Brillowski (THM)Prof. Dr. Željko Stojkić von der Universität Mostar in Bosnien-Herzegowina hat die TH Mittelhessen in Friedberg besucht. Die dortige Fakultät Maschinenbau und Simulation will ihre Lehre modernisieren und unter anderem eine neue Fachrichtung „Fahrzeugmechatronik“ einrichten. Dazu gehören die Bereitstellung und Inbetriebnahme eines Motorenprüfstandes mit modernen Antriebseinheiten und die Ausarbeitung entsprechender Module für die Lehre.

Als Berater arbeitet Prof. Dr. Claus Breuer, Dekan des Friedberger Fachbereichs Maschinenbau, Mechatronik, Materialtechnologie mit. Kooperationspartner sind der Automobilhersteller Hyundai (Rüsselsheim) und die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ, Eschborn). Beteiligt ist außerdem die ebenfalls in Mostar beheimatete Universität „Džemal Bijedić“. Die GIZ fördert das Projekt über drei Jahre mit insgesamt 450.000 Euro.

Der Besuch in Friedberg, an dem auch Vertreter der Partner beteiligt waren, diente der Besichtigung von Prüfeinrichtungen und der Klärung weiterer Projektschritte. Mittelfristig kann Breuer sich eine engere Kooperation mit den beiden Hochschulen in Mostar vorstellen. Die könnte unter anderem ein Studentenaustausch einschließen.