Flexible Fertigungsanlage für die Lasermaterialbearbeitung

Gezeigt wird ein Industrieroboter in Verbindung mit einem Hochleistungslaser (Leistung 1 kW), dessen Strahl über eine Lichtleitfaser (Glasfaser) dem Arbeitskopf in der Hand des Roboters zugeführt wird.

Mit dieser Anlage werden Bleche, Blechstrukturen (Schneiden, Schweißen, Löten, ...) und massive metallische Werkstücke (Beschichten, Reparieren von Fehlstellen, ...) bearbeitet, Untersuchungen / Laborversuche zur Maschinendynamik und -genauigkeit sind ebenso geplant, wie Arbeiten zur Simulation unter Nutzung einer Roboter-spezifischen Echtzeit-Simulationssoftware.

Aktuell wird mit der Anlage eine Diplomarbeit zur Reparatur von Industriewerkzeugen (Spritzguß, Blechumformung und Übearbeitung, ...) bzw. zur Erstellung von Prototyp-Werkzeugen oder Modifikation bestehender Werkzeuge unter Nutzung des Laserstrahl-Auftragschweißens durchgeführt.


F & E - Präsentation:

AiF-Vorhaben "Flexible Hohlwellenleiter für mobile Anwendungen in der Spektroskopie und zur Führung von IR-Laserstrahlung"

Gezeigt wird ein Aufbau und Poster, mit dem die Inhalte des Projektes, welches im Sommer 2001 bewilligt wurde, verdeutlicht werden. Das Projekt mit einer Laufzeit von 18 Monaten, wird durch Prof. Dr. K.-F. Klein (EII) und Prof. Dr. K. Behler (MND) durchgeführt.

Inhalte des Projektes sind Untersuchungen zur Charakterisierung von flexiblen Hohlwellenleiter hinsichtlich ihrer Eigenschaften zum Transport von UV- (Messtechnik) und IR- (Materialbearbeitung) Laserstrahlung. Hierzu zählen u. a. die spektrale Schwächung, die maximal transportierbare Leistung (Zerstörschwelle), die Veränderungen der Fokussiereigenschaften und die numerische Apertur. Da die Funktion der Hohlwellenleiter auf Wellenleitung beruht, werden diese Charakteristika insbesondere in Abhängigkeit der Leiterlänge, des Durchmessers, unterschiedlicher Gasfüllungen sowie der Biegung des Leiters untersucht.

Das Projekt wird in enger Kooperation mit Industriepartnern aus Deutschland, USA und Japan durchgeführt.