Das Studium ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine nach inhaltlichen Gesichts­punkten gebildete Lehr- und Lerneinheit, die sich in der Regel über ein Semester erstreckt. Jedes Modul umfasst eine bestimmte Anzahl von Semester­wochen­stunden (SWS) und Leistungs­punkten (Creditpoints). Ein Leistungspunkt entspricht einem Arbeitsaufwand von 25 bis 30 Stunden.

Im folgenden Diagramm sind die während des Studiums zu erbringenden Leistungspunkte (LP) dargestellt. Dabei sind der Übersichtlichkeit halber nicht die einzelnen Module wiedergegeben, sondern sie sind zu zehn Fach- beziehungsweise Themengebieten zusammengefasst.

Diagramm LP nach Fachgebieten

Die Regelstudienzeit beträgt sieben Semester. Welchen Umfang die einzelnen Themengebiete in den verschiedenen Semestern einnehmen, können Sie im folgenden Balkendiagramm ablesen:

Diagramm LP nach Semestern

Durchschnittlich sind dreißig Leistungs­punkte in jedem Semester zu erbringen. Die Grundlagenfächer Mathe­matik, Physik, Chemie und Informatik konzentrieren sich auf die ersten drei Semester. Es schließen sich in den Semestern vier bis sechs die Vertiefungsfächer an. Um den Studierenden dabei die Möglichkeit zu geben, individuelle Schwerpunkte zu setzen, wird im vierten und im sechsten Semester ein breites Spektrum von Wahlpflichtmodulen zur Auswahl angeboten. Das siebente Semester ist dem Berufs­praktikum und der Bachelorarbeit vorbehalten. Im Berufspraktikum lernen die Studentinnen und Studenten ein konkretes Berufsfeld intensiv kennen. Die anschließende Bachelorarbeit wird in der Regel in enger Zusammen­arbeit mit einem Unternehmen durchgeführt. Nach dem erfolgreichen Abschluss wird der akademische Grad „Bachelor of Science“ (Physikalische Technik) verliehen.

Wie sich im Detail die Leistungspunkte und die Semesterwochenstunden auf die verschiedenen Module verteilen, können Sie den Übersichten Curriculum LP und Curriculum SWS entnehmen. Eine ausführliche Beschreibung der Inhalte der einzelnen Module finden Sie im Modulhandbuch. Die Prüfungsordnung unterteilt sich in die allgemeinen Bestimmungen und die fachspezifischen Bestimmungen.