IMPS Stories

Mit Ende des "Corona-Semesters" WS 2020/2021 wurde eine Mailingliste für externe Interessierte am IMPS-Seminar erstellt. Über diesen Kanal sollen Ankündigungen und gegebenenfalls auch kurzfristige Änderungen unkompliziert kommuniziert werden. Die Eintragung kann jeder eigenständig unter diesem Link vornehmen.

Das IMPS-Seminar wird natürlich auch weiterhin über die drei IMPS-Mailinglisten der Studierenden, Mitarbeiter und Alumni angekündigt.


Übergabe der AG StrahlenschutzÜbergabe der AG-Leitung an Saskia Kraft-BermuthAm 28.10.2020 wurde unter Einhaltung von Abstandsgeboten und Mund-Nase-Bedeckung die Leitung der AG-Strahlenschutz feierlich in die Händer von Frau Prof. Saskia Kraft-Bermuth übergeben. Prof. Joachim Breckow, der bisherige Leiter der AG-Strahlenschutz, wird noch bis mindestens April 2021 an der THM verbleiben, um einen reibungslosen Übergang an seine Nachfolgerin zu garantieren. Die AG-Strahlenschutz wird ihre Arbeiten im Bereich der Radonvorsorge weiterführen, auch wenn eine Großteil dieser Arbeiten in Zukunft über das Hessische Radonzentrum HeRaZ an der THM abgewickelt werden. Gleichzeitig bekommt die Arbeitsgruppe durch Saskia Kraft-Bermuth eine neue Forschungsrichtung auf dem Gebiet der Kryodetektoren. Die AG Strahlenschutz dankt Joachim Breckow für die schöne Zeit und blickt optimistisch auf die neuen Herausforderungen.


Dr. Felix Horst, Prof. Dr. Zink und Prof Dr. Brinkmann bei der virtuelle Preisübergabe.Der ehemalige IMPS-Doktorand Felix Horst hat für seine Doktorarbeit mit dem Titel "Measurement of Nuclear Reaction Cross Sections for Applications in Radiotherapy with Protons, Helium and Carbon Ions" der Justus-Liebig-Universität Gießen eine sektionsunabhängige Dissertationsauszeichnung erhalten. Die Arbeit ist in einem kooperativen Promotionsverfahren zwischen Justus-Liebig-Universität und Technischer Hochschule Mittelhessen entstanden. Die Betreuer der Arbeit waren Prof. Kai-Thomas Brinkmann vom Fachbereich Physik der JLU und Prof. Klemens Zink vom Fachbereich LSE der THM. Weiterer Kooperationspartner war die Abteilung Biophysik des GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung. Die Preisverleihung fand virtuell auf dem Akademischen Festakt der Justus-Liebig-Universität am 27.11.2020 statt.


Der Preisträger der Glocker-Medaille Prof. Dr. Klemens Zink (links) und der DGMP-Präsident Prof. Dr. Mark E. Ladd (rechts)Mit der Glocker-Medaille als der höchsten Auszeichnung der DGMP wurde dieses Jahr Prof. Dr. Klemens Zink für seine langjährigen Verdienste um die Medizinische Physik geehrt. In seiner Festrede ließ er dabei unter dem Titel "Die Wunderbare Welt der Monte Carlo" eigene Projekte und Erfahrungen aus seiner Forschungsgruppe Revue passieren.
Die Glocker-Medaille wird seit 2002 jährlich, in Erinnerung an das erste Ehrenmitglied der DGMP, Prof. Dr. Richard Glocker, an ein Mitglied der DGMP für langjährige Verdienste um das Fachgebiet der Medizinischen Physik in Wissenschaft und Praxis verliehen.







Preisverleihung des Dietrich-Harder-Masterarbeitspreises der DGMP. Von Links: Mark Ladd, Yuri Simeonov (Preisträger), Brigitte Harder, Ute Behrend, Björn Poppe, Dominik CeskaAuf der 50. Jahrestagung der deutschen Gesellschaft für medizinische Physik (DGMP) ist die Masterarbeit von Yuri Simeonov: 3D-Reichweitenmodulator in der Partikeltherapie: Entwicklung, Monte-Carlo Simulationen und Dosismessungen mit dem Dietrich-Harder Preis der DGMP ausgezeichnet worden. Die Arbeit ist im Rahmen einer kooperation der THM und der medizinischen Fakultät der Philipps-Universität Marburg Universität Marburg entstanden. Kooperationspartner waren neben der THM und der Philipps-Universität Marburg das Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt (Dr. U. Weber). In seiner Arbeit hat sich Herr Simeonov um die Verbesserung der Partikeltherapie mit sogenannten 3D-Reichweitenmodulatoren beschäftigt. Der Einsatz dieser modulierenden Strahlelemente führt zu einer deutlichen Beschleunigung der Strahlapplikation, was insbesondere bei bewegten Tumoren von großem klinischen Interesse ist. Betreuer der Arbeit war Prof. Dr. Klemens Zink (IMPS, THM).
Dietrich-Harder-Masterarbeitspreis der DGMP, gefördert von PTW-Freiburg Seit 2016 verleiht die DGMP jährlich den von der Firma PTW-Freiburg gestifteten Preis der DGMP für eine hervorragende Masterarbeit auf dem Gebiet der Medizinischen Physik. Im Jahr 2019 wurde der Preis in Dietrich-Harder-Masterarbeitspreis umbenannt, um den Anfang 2019 verstorbenen Medizinphysiker Prof. Dr. Dietrich Harder zu ehren.“.


GruppenfotoVom 18.09 bis zum 21.09.2019 fand die 50. Jahrestagung der deutschen Gesellschaft für medizinische Physik statt. Die Tagung wurde von fast allen Mitarbeitern und Studierenden der Arbeitsgruppen Zink und Fiebich besucht. Während der Tagung hat das IMPS 11 Poster und 7 Vorträge präsentiert und drei Vorsitzende gestellt. Am 19. und am 20.09 wurden außerdem verschiedene Preise verliehen. Dabei gratulieren wir ganz besonders Herrn Prof. Dr. Zink zum Erhalt der Glocker-Medaille, für langjährige Verdienste im Gebiet der medizinischen Physik. Die Glocker-Medaille ist die höchste von der DGMP zu vergebene Auszeichnung. Ebenso gratulieren wir unserem Mitarbeiter Yuri Simeonov zum Erhalt des Dietrich-Harder Preises, ausgezeichnet für seine hervorragende Masterarbeit mit dem Titel: „3D-Reichweitenmodulator in der Partikeltherapie: Entwicklung, Monte-Carlo Simulationen und Dosismessungen“. Während der Tagung fand nicht nur ein wissenschaftlicher Austausuch statt, sondern auch eine Auffrischung der Kontakte mit ehemaligen IMPS-Absolventen. Zusammengefasst war die DGMP auch dieses Jahr ein großer Erfolg für das Institut.


GruppenfotoDieses Jahr war das IMPS mit einem Vortrag sowie zwei Postern auf der ESTRO Jahrestagung vom 26. bis 30.04.2019 in Mailand vertreten. Das umfangreiche, wissenschaftliche Programm bestand u.a. aus Vorträgen zum Thema der Onkologie, Strahlentherapie und Medizinischen Physik. Insbesondere das für unsere Arbeitsgruppe relevante Thema der Reichweitenunsicherheiten in der Partikeltherapie wurde diskutiert.








GruppenfotoDieses Jahr war das IMPS mit einem Vortrag sowie drei Postern auf der PTCOG Jahrestagung vom 10. bis 15.06.2019 in Manchester vertreten. Die Particle Therapy Co-Operative Group (PTCOG) ist eine weltweite Organisation von Wissenschaftlern und Fachleuten, die sich mit der Strahlentherapie mit Protonen und schwer geladenen Ionen beschäftigen.








Gruppenbild vor dem Modell einer Magnetspule für den W7-X

Ganz in Zeichen der Kernkraft stand eine Exkursion im Rahmen der Physik III - Veranstaltung bei Prof. Joachim Breckow. Für 42 Studierende der Biomedizinischen Technik (BMT) und der Medizinischen Physik und Strahlenschutz (MPS) ging es Anfang April für eine zweitägigen Exkursion nach Greifswald. Auf dem Programm stand neben dem Besuch des Teilinstitut des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik und dessen Fusionsreaktor Wendelstein 7-X (W7-X) auch die Besichtigung der Kernkrafttechnische Anlage Lubmin, die sich seit Juni 1995 durch die Entsorgungswerke für Nuklearanlagen GmbH (EWN) im Rückbau befindet.

Weiterlesen: Ausflug in die Vergangenheit und Zukunft der Kernkraftnutzung


GruppenfotoVom 19.09. bis zum 22.09. fand die 49. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik zusammen mit der 21. Jahrestagung der Deutschen Sektion der ISMRM in Nürnberg statt.
Aus den Arbeitsgruppen Fiebich, Keil und Zink des IMPS haben insgesamt 26 Studierende, Mitarbeiter und Professoren die Tagung besucht. Dabei hat das IMPS 20 wissenschaftliche Vorträge und Poster präsentiert und zwei Vorsitzende für Fachsitzungen gestellt.
Neben dem wissenschaftlichen Austausch konnten auch diese Jahr wieder die Kontakte zu den vielen ehemaligen Absolventen des IMPS, die die Tagung ebenfalls besuchten, aufgefrischt werden.
Unterm Strich war es somit wieder ein toller Erfolg für unser Institut.