IMPS Stories

GruppenfotoDieses Jahr war das IMPS mit einem Vortrag sowie drei Postern auf der PTCOG Jahrestagung vom 10. bis 15.06.2019 in Manchester vertreten. Die Particle Therapy Co-Operative Group (PTCOG) ist eine weltweite Organisation von Wissenschaftlern und Fachleuten, die sich mit der Strahlentherapie mit Protonen und schwer geladenen Ionen beschäftigen.








Gruppenbild vor dem Modell einer Magnetspule für den W7-X

Ganz in Zeichen der Kernkraft stand eine Exkursion im Rahmen der Physik III - Veranstaltung bei Prof. Joachim Breckow. Für 42 Studierende der Biomedizinischen Technik (BMT) und der Medizinischen Physik und Strahlenschutz (MPS) ging es Anfang April für eine zweitägigen Exkursion nach Greifswald. Auf dem Programm stand neben dem Besuch des Teilinstitut des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik und dessen Fusionsreaktor Wendelstein 7-X (W7-X) auch die Besichtigung der Kernkrafttechnische Anlage Lubmin, die sich seit Juni 1995 durch die Entsorgungswerke für Nuklearanlagen GmbH (EWN) im Rückbau befindet.

Weiterlesen: Ausflug in die Vergangenheit und Zukunft der Kernkraftnutzung


GruppenfotoVom 19.09. bis zum 22.09. fand die 49. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik zusammen mit der 21. Jahrestagung der Deutschen Sektion der ISMRM in Nürnberg statt.
Aus den Arbeitsgruppen Fiebich, Keil und Zink des IMPS haben insgesamt 26 Studierende, Mitarbeiter und Professoren die Tagung besucht. Dabei hat das IMPS 20 wissenschaftliche Vorträge und Poster präsentiert und zwei Vorsitzende für Fachsitzungen gestellt.
Neben dem wissenschaftlichen Austausch konnten auch diese Jahr wieder die Kontakte zu den vielen ehemaligen Absolventen des IMPS, die die Tagung ebenfalls besuchten, aufgefrischt werden.
Unterm Strich war es somit wieder ein toller Erfolg für unser Institut.


Prof. Joachim Breckow trifft Umweltministerin Schulze. Bildnachweis: A. BöttgerProf Joachim Breckow mit Umweltministerin Svenja Schulze Ende dieses Jahres tritt in Deutschland das neue Strahlenschutzgesetz, welches den Schutz vor Strahlung auf Bereiche ausgeweitet, für die es bisher noch gar keine oder weit geringere gesetzliche Regelungen gab. Dies betrifft vor allem den Schutz vor Strahlung natürlichen Ursprungs, aber auch so genannte „kosmetische“ Strahlenanwendungen in nicht-medizinischen Bereichen, wie z.B. die Entfernung von Tätowierungen durch Laser.

Um Probleme bei der praktischen Umsetzung zu diskutieren, traff sich Prof. Dr. Joachim Breckow vom IMPS in seiner Funktion als Vorsitzender der Deutschen Strahlenschutzkommission (SSK) mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze in Berlin.


 


PreisträgerPreisträger 2018 der Dissertationspreise der DEGRO. Von Links: Prof. Dr. Kortmann (Tagungspräsident), Dr. Toke Printz Ringbæk (Medizinische Physik, THM/Universität Marburg), Dr. Christina Schröder (Strahlentherapie, Universitätsklinikum Giessen und Marburg, Marburg), Dr. Simone de Leve (Strahlenbiologie, Universitätsklinikum, Essen), Prof. Dr. W. Budach (Präsident DEGRO)Auf der 24. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) ist die Dissertationsschrift von Dr. Toke Pritz Ringbæk:
Passive ion beam modulation techniques for particle therapy facilities utilizing active pencil beam scanning delivery systems
mit dem Dissertationspreis der DEGRO ausgezeichnet worden. Die Arbeit ist im Rahmen einer kooperativen Promotion (THM / Universität Marburg) an der medizinischen Fakultät der Philipps-Universität Marburg entstanden. Kooperationspartner waren neben der THM und der Philipps-Universität Marburg das Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt (Dr. U. Weber). In seiner Arbeit hat sich Herr Ringbæk um die Verbesserung der Partikeltherapie mit sogenannten 2D-Ripplefilter beschäftigt. Der Einsatz dieser modulierenden Strahlelemente führt zu einer deutlichen Beschleunigung der Strahlapplikation, was insbesondere bei bewegten Tumoren von großem klinischen Interesse ist. Betreuer der Arbeit waren Prof. Dr. Klemens Zink (IMPS, THM) und Prof. Dr. Rita Engenhart-Cabillic (Fachbereich Medizin, Philipps-Universität Marburg)



GruppenfotoGruppenfotoDie International Society for Magnetic Resonance in Medicine (ISMRM) ist die wichtigste internationale Fachgesellschaft im Wissenschaftsgebiet der Magnetresonanztomographie (MRT). Die diesjährige 26. Jahrestagung der ISMRM fand vom 16. bis 21. Juni 2018 in Paris, Frankreich statt. Im Rahmen zahlreicher Fach- und Lehrvorträge sowie einer begleitenden Industrieausstellung trafen sich rund 7000 Wissenschaftler aus allen Teilen der Erde hier für einen Erfahrungsaustauch. Die IMPS-Arbeitsgruppe von Prof. Boris Keil, die sich vor allem mit dem Forschungs- und Lehrgebiet der MRT beschäftigt, nahm an dieser Tagung mit insgesamt 8 Personen, darunter 5 Masterstudierende, teil. Robin Etzel, Doktorand am IMPS, und Prof. Keil waren als Dozenten für einen Lehrvortrag zur Tagung eingeladen.


Hessentagspaar
Legomännchen
Bananen

Mit dem Thema natürlicher Radioaktivität und Bildgebung in der Medizin ist das Institut für Medizinische Physik und Strahlenschutz (IMPS) der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) auf dem diesjährigen Hessentag in Korbach vertreten. Auf dem Stand der Landesinitiative „Hessen schafft Wissen“ (Hessentagsstraße, Stand 24) haben Studenten und Mitarbeiter des Instituts verschiedene Experimente aufgebaut. Neben einer Nebelkammer zum Sichtbarmachen der Radioaktivität der Umgebung und verschiedenen natürlichen Strahlern zum Selbstmessen, kann man ein mobiles CT und ein mobiles MRT in Betrieb erleben. So lässt sich das Innere von Legomännchen und Überraschungseiern erkunden, oder als Ratespiel Obstsorten anhand von Schnittbildern erraten. Als Gimmick können sich hungrige Standbesucher am Ende sogar ein kleine Dosis natürliche Radioaktivität in Form einer Banane mit nach Hause nehmen, denn aufgrund ihres Kalium-Gehalts liefern diese „100% natürliche Strahlung“.
Der Stand des IMPS kann noch bis einschließlich Samstag auf dem Hessentag besucht werden. Und wer keine Gelegenheit zu einem Besuch in Korbach hat: am Sonntag sind die Exponate als Teil der „Straße der Experimente“ in Gießen vor dem Uni-Hauptgebäude zu sehen.























Prof. Breckow im Umweltausschuss
Gegenwärtig befindet sich eine Neureglung des deutschen Strahlenschutzrechts in der parlamentarischen Beratung.

Die Umsetzung der EURATOM Richtlinie in deutsches Recht erfolgt durch Überführung und Erweiterung  der Strahlenschutzverordnung und Röntgenschutzverordnung in ein neu zu schaffendes Strahlenschutzgesetz (StrlSchG).  
Am Montag den 27.03.2017 fand dazu in Berlin eine öffentliche Anhörung des Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit des Deutschen
Bundestages mit dem Thema "Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung des Rechts zum Schutz vor der schädigenden Wirkung ionisierender Strahlung" statt.   

Prof. Joachim Breckow war als Experte auf dem Gebiet Strahlenschutz und Vorsitzender der Strahlenschutzkommission als Sachverständiger eingeladen.

Die gesamte Anhörung als offizieller Videostream ist hier zu sehen. Die schriftliche Stellungnahme von Prof. Joachim Breckow können Sie hier herunterladen.


WP 20170104 16 35 29 Pro

Prof. Dr. Klemens Zink von der TH Mittelhessen ist zum Fellow des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) ernannt worden. Der Physiker lehrt am Gießener Fachbereich Life Science Engineering und ist stellvertretender Geschäftsführer des Instituts für Medizinische Physik und Strahlenschutz. Zinks Forschungsschwerpunkt liegt in der Strahlentherapie mit hochenergetischen Protonen und Ionen.

Das FIAS versteht sich als interdisziplinäre „Denkfabrik für komplexe Systeme“. Die Stiftung führt hochqualifizierte Forscher aus Physik, Mathematik, Hirnforschung, Life Science und Computerwissenschaften zusammen. Am Institut arbeiten fast 200 Wissenschaftler aus 27 Ländern.


WP 20170104 16 35 29 ProVom 10. bis 13. September 2017 fand in Dresden die Jahrestagung der Biomedizinischen Technik und die Dreiländertagung der Medizinischen Physik statt. Auch dieses Jahr war das IMPS mit großer Mannschaft vertreten. Am schönen Elbufer bot die Tagung ein tolles Ambiente um sich Fortzubilden und Kontakte zu pflegen. Vom IMPS wurden insgesamt 9 Vorträge und 14 Poster vorgestellt. Unter anderem wurde auch eine Fokussession zur Bestrahlung thorakaler Tumoren in der Partikeltherapie von Prof. Zink gehalten und zwei Fokussessions zum Thema CT-Optimierung von Prof. Fiebich. An der jungen Medizinphysik wurde sich auch aktiv bei der Gründung und an der Tagung beteiligt.