IMPS Stories

Teilnehmer des Kongresses

Der von internationalem Publikum besuchte Kongress über Festkörperdosimetrie (18th International Conference on Solid State Dosimetry, SSD18) fand vom 3. - 8. Juli in München statt. Als Vertreter des IMPS reisten Prof. Dr. Zink, Felix Horst und Philip von Voigts-Rhetz mit einem Vortrag und einem Posterbeitrag auf den Kongress.

 





ThomasVortragVom 09. bis 13. Mai 2016 fand in Kapstadt (Südafrika) die 14. Tagung der International Radiation Protection Association (IRPA) statt. Das IMPS wurde neben dem Institutsleiter Prof Dr. Joachim Breckow durch Jonas Buermeyer und Thomas Neugebauer vertreten.

Jonas Buermeyer stellte in seinem Vortrag die Ergebnisse eines vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) geförderten Vorhabens vor. Thema war dabei die Entwicklung des Detriments (Schadensmaß im Strahlenschutz) in Deutschland und den USA. Die Bedeutung der Untersuchungen spiegelte sich in entsprechenden Kommentaren von Vertreten der ICRP (International Commission on Radiological Protection) wieder, die deren Wichtigkeit hervorhoben.

TableMountainDer Vortrag von Thomas Neugebauer befasste sich mit dem derzeitigen Themenschwerpunkt der AG Strahlenschutz, er stellte das Konzept der Radonquellstärke und die Methodik zu deren Bestimmung vor.

Neben zahlreichen interessanten Beiträgen auf der Tagung blieb auch Zeit, die Umgebung in und um Kapstadt zu erkunden und zahlreiche Eindrücke zu sammeln.






Besuch des deutschen Röntgen-Museums in Remscheid während des ArbeitskreistreffensMit den Themen Hybridbildgebung und Brachytherapie befasste sich dieses Jahr der Arbeitskreis Computer der DGMP auf seinen jährlichen Treffen in der Domstadt Köln. Das IMPS war mit 5 Teilnehmer vertreten.








 


20160526 164620 Vom 22. bis 28. Mai 2016 fand in Prag die 55. Particle Therapy Co-Operative Group (PTCOG) Jahrestagung statt. Das IMPS war mit zwei Posterbeiträgen am umfangreichen wissenschaftlichen Programm der Konferenz beteiligt. Neben diversen Vorträgen zu dem aktuellen Stand der Forschung in Bereich der Partikeltherapie stand auch ein Besuch des Protonentherapiezentrums in Prag auf dem Programm.







MAMI2016
Am 08.06 konnte eine Gruppe von Studenten und Mitarbeitern des IMPS im Rahmen einer 1-Tages Exkursion den Teilchenbeschleuniger für Elektronen, MAMI, sowie den Forschungsreaktor TRIGA in Mainz besichtigen. Los ging es mit MAMI. Ursprünglich war nur eine Besichtigung der Experimente geplant, aber da auf Grund eines Softwarefehlers gerade keine Strahlzeit stattfand, konnte der gesamte Aufbau besichtigt werden. Das erste der inzwischen drei klassischen Rennbahnmikrotrons zur Beschleunigung von Elektronen ging schon 1979 in Betrieb und das größte der drei Mikrotrons, mit zwei Magneten von je 450 t Masse, macht MAMI zum größten Rennbahnmikrotron der Welt, da hier die mechanische Grenze des Konzepts erreicht ist. Die letzte Ausbaustufe von MAMI, ein "doppeltes" Mikrotron, beruht deswegen auf einem neuen Konzept und wurde erst vor zehn Jahren eingeweiht. Durch diese Stufe können Elektronenenergien von bis zu 1,5 GeV erreicht werden.
An dem Beschleuniger befinden sich zwei große Experimente, A1 und A2. Besonders beeindruckend waren die drei bunt gestrichenen, haushohen und um den Messaufbau drehbaren Spektrometer von A1.
Nach dem Mittagessen folgte die Besichtigung des Forschungsreaktors TRIGA. Dies ist der kleinste der drei deutschen Forschungsreaktoren. Nach einem Einführungsvortrag ging es direkt in die Reaktorhalle und nachdem zunächst die am Reaktor aufgebauten Versuche erklärt wurden, ging es schließlich auf die Reaktorplatform, von der aus man aus wenigen Metern Höhe auf die im Wasser gelagerten Brennstäbe herabschauen konnte. Zum Abschluss gab es schließlich einen Puls - und das Becken war sekundenlang in blaue Cherenkov-Strahlung getaucht.


Die IMPS Seiten sind umgezogen und wurden an das neue THM Design angepasst. Einige Sachen sind noch nicht ganz fertig, aber wir sind nach 6wöchiger nervenaufreibender Arbeit zufrieden. Falls euch irgendwas auffällt oder ihr Verbesserungsvorschläge habt, schreibt uns einfach.


AKNAT1601Am 14. und 15. April war die Arbeitsgruppe Strahlenschutz des IMPS Gastgeber der 51. Sitzung des Arbeitskeises Natürliche Radioaktivität (AKNAT) im Fachverband Strahlenschutz. Neben vielen interessanten Vorträgen, u.a. zum Thema Aerogammaspektrometrische Messungen oder Radioaktive Fundstücke bei der Deutschen Bahn, dominierte die Diskussion zur Festlegung eines Referenzwertes für Radonexposition im Zuge der Erstellung des neuen Strahlenschutzgesetztes die Tagung. Der Arbeitskreis wird dazu eine Stellungsnahme verfassen.



Experimentalvorlesung im LiebigmuseumAls soziales Event lud Prof. Breckow die Teilnehmer der Sitzung zu einer Experimentalvorlesung im Liebigmuseum Gießen ein. Das Museum ist in den Orginalräumen von Justus von Liebig angesiedelt, der viele Jahre hier in Gießen forschte und lehrte. Aufgrund eines Wasserschadens war das Museum an sich leider nicht vollständig zu besichtigen, aber Prof. Laqua konnte die Zuhörer mit der Vorführung alter Gauklertricks und auch Orginalexperimenten von Liebig im erhaltenen, alten Hörsaal Liebigs begeistern. Nebenbei zitierte er aus erhaltenen Orginalschriften von Liebig, beispielsweis aus der Korrespondenz mit seinem Vater, und versetzte die Zuhörer dadurch zurück in die damalige Zeit.


Promotion Ulf MäderAm 27.04.16 konnte Ulf Mäder seine Dissertation mit dem Thema "Spektrales Verfahren zur Visualisierung und quantitativen Beschreibung des Wirkstofftransports in die Haut" erfolgreich mit seiner Disputation abschließen und damit den Titel eines Dr. rer. nat erlangen. Die Arbeit, unter Betreuung von Prof. Dr. Dr. Johannes T. Heverhagen, wurde am FB Medizin der Philipps-Universität Marburg durchgeführt. Ulf Mäder ist Mitglied der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. rer. medic. Fiebich am IMPS.

Das IMPS wünscht alles Gute.

 


Am 2.Mai besuchte eine Gruppe von Studenten den Forschungsreaktor TRIGA in Mainz. Dort wurde zunächst ein Vortrag über den Aufbau, die Funktion und Sicherheit des Reaktors, sowie Unterschiede zwischen dem Forschungsreaktor und Kernkraftreaktoren gehört. Aufgrund der Brennelemente, die mit Brennstoff und Moderator gefüllt sind, können keine hohen Temperaturen entstehen, wodurch die Sicherheit der Reaktivität gewährleistet ist. Zusätzlich wird lediglich Uran verwendet, welches einen Anreicherungsgrad von unter 20% hat. Anschließend wurde die Reaktorhalle besichtigt, in dem anschaulich Bauelemente und Bestrahlungssysteme erklärt und gezeigt wurden. Ebenfalls wurde Cherenkov-Strahlung im Reaktorbecken gezeigt sowie einige Experimente erläutert, die sich in der Halle befanden.


...Am 11. März 2016 jährte sich das Tōhoku-Erdbebens, in dessen Folge es im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Daiichi zu einer Nuklearekatastrophe kam, zum fünften Mal. Zu diesem Anlass interviewte der Hessische Rundfunkt (HR) Izabella Zahradnik, die im Jahre 2015 im Rahmen eines halbjähriges Praktikum bei einer japanischen Tochterfirma des TÜV Rheinlands mehrere Tage direkt am Reaktor verbrachte. Zahradniks Erfahrungen und Eindrücken wurden am 11.03.16 in einem kurzen Beitrag auf HR4 gesendet. Wer die Sendung verpasst hat, kann sich die Aufnahme anhören (Fukushima).