Hessen-Technikum 2019: Die Ingenieur-Informatik

Am 11.12.2019 war es endlich so weit:
Die MINT-interessierten Teilnehmerinnen des Hessen Technikums 2019 durften am Fachbereich MNI erste Eindrücke in der Ingenieur-Informatik sammeln.

Nach einer kleinen Vorstellungsrunde und einer herzlichen Begrüßung durch Dekan Koch startete das Tagesprogramm der Technikantinnen mit einer Führung durch das 3D-Labor, das Mikroprozessortechnik-Labor und das Smart Factory Lab des Instituts für Technik und Informatik (ITI). Dabei wurden kurz die verschiedenen Gerätschaften, wie unterschiedliche 3D-Drucker und 3D-Scanner, aber auch die statischen und die kollaborativen Roboter des Fachbereichs vorgestellt, welche allesamt in der Ingenieur-Informatik täglich ihren Einsatz finden. Besonders die eigens am ITI entwickelten Richtlautsprecher als Werker- und als Blinden-Assistenzsysteme konnten das Interesse der angehendenen Studentinnen wecken.

Nach dieser kleinen, technischen Einführung Technikerinnen arbeiten zusammen an ihrem Projektkonnten die Technikantinnen in der Vorlesung "Diskrete Mathematik" bei Frau Prof. Dr. Just Einblicke in die für ein Informatik-Studium notwendigen mathematischen Grundlagen erlangen und konnten, nach eigenen Angaben, sogar bei großen Teilen der Vorlesung mitarbeiten, sodass niemand fachlich zurückgelassen wurde. Frau Just war auch so freundlich, sich im Laufe des Tages nochmals mit den angehenden Studentinnen auf einen Kaffee/Tee zu treffen, um Insider-Informationen über das Studium zu geben und die ersten akademischen Schritte im Bereich der MINT Fächer zu besprechen.

Verkabelung des SensorsMit dem mathematischen Grundwissen ausgestattet, startete dann der Projekt-basierte Teil des Tages:
Anhand eines "Automatisierten Gießsystems" sollte das Zusammenspiel von Software und Hardware, aber auch besonders von Sensorik und Aktuatorik vermittelt werden. Dazu gab es zunächst einen kleinen Vorlesungsteil zu den Grundlagen der Programmierung von den studentischen Hilfskräften Ann-Kathrin Ritzke, Sophie-Charlotte Ross und Paula Bäppler. Mit diesem neuen Wissen ausgestattet, konnten die Technikantinnen (mit der Unterstützung der Tutorinnen) dann das Mikrocontroller-basierte Projekt umsetzen und sich über kleine technische Erfolge freuen. Bei dem Projekt ging es darum, eine Pflanzen mit Sensoren (Feuchtigkeitssensor, Lichtsensor) und einer LED-Ampel auszustatten, die Statuswerte der Pflanze abzufragen und bei Bedarf einen Gießprozess auszulösen. Dieser bestand darin, mithilfe einer an einem Servo-Motor befestigten Mini-Gießkanne die Pflanze zu bewässern.

Als kleine Erinnerung durfte jede Teilnehmerin danach Technikerinnen schließen einen Kaktus an einen Sensor anihre eigene 3D-gedruckte Mini-Gießkanne, eine Halterungsmechanik und eine Starter-Pflanze mit nach Hause nehmen, sodass dem direkten Start in die Ingenieur-Informatik nichts mehr im Wege steht.

Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und an alle Mitwirkenden!
Wir freuen uns schon auf das nächste Hessen-Technikum
und heißen jede und jeden bei der Ingenieur-Informatik willkommen.

Jakob Czekansky
Institut für Technik und Informatik