Frank PreussFrank Preuss hat eine kaufmännische Ausbildung sowie ein Studium der Sozial- und Rechtswissenschaften absolviert. Seit den 80er Jahren ist er geschäftsführend tätig, seit Mitte der 90er Jahre für die VDMV GmbH (Versorgungswerk der Deutschen Medien- und Veranstaltungswirtschaft). Daneben arbeitete er als Autor, Lehrbeauftragter, Dozent in den unterschiedlichsten Bereichen – nicht zu vergessen die Verpflichtungen als Aufsichtsrat in AGs oder als Mitglied von Beiräten in Wirtschaft und Politik. Der Veranstaltungswirtschaft ist er seit langem als Berater, Dozent – und auch selbst künstlerisch als Rezitator eng verbunden.

In der Dienstagsreihe sprach Frank Preuss darüber wie die Versicherungswirtschaft auf die Krise reagiert hat und welches Vorgehen die Beteiligten gegenüber ihren Kunden gewählt haben.


 

Lesen Sie hier das Interview mit Frank Preuss

EMT: Wie lautet das Thema und die Kernaussage des Vortrags?
 
Frank Preuss: Die Versicherungswirtschaft hat uneinheitlich auf die Krise reagiert. Auf der einen Seite war im Hinblick auf Zahlungsmodalitäten eine gewisse Flexibilität und Entgegenkommen feststellbar – auf der anderen Seite gab und gibt es aber auch Panikreaktionen und voreilige Vertragskündigungen.
 
EMT: Was begeistert Sie am meisten an Ihrer Tätigkeit?
 
Frank Preuss: Die Beschäftigung mit dem Thema „Versicherung“ ist sicherlich nicht geeignet, „Begeisterung“ auszulösen. Speziell bei den im Rahmen von Veranstaltungsproduktion sinnvollen und vor allem auch notwendigen Versicherungen ist es aber der „thematische Background“, der mich nach wie vor fasziniert. Neben meiner eigenen Bühnenpräsenz Teil der Planung und Organisation – und manchmal auch Finanzierung – von sehr vielen Produktionen zu sein ist immer noch großartig.
 
EMT: Welche Kompetenzen sollten Berufseinsteiger (EMT/SLK-Studierende) heutzutage aufweisen?
 
Frank Preuss: Was ich dazu sagen kann ist für die Studierenden im Bereich „Veranstaltungsmanagement- und -technik“ sicherlich nicht besonders hilfreich. Insoweit antworte ich bezogen auf die in meinem Unternehmen benötigten Skills. Und da stelle ich in der Tat fest, dass neben der kaufmännischen Basis unglaublich wichtig ist, eine gewisse Affinität – und am besten auch eigene Erfahrung aus dem Bereich „Stage“ mitzubringen. Veranstaltungsproduktion heute ist eine hochkomplexe Angelegenheit, und zwar sowohl technisch wie auch organisatorisch, die eine eigene Fachterminologie entwickelt hat.