DIReihe SoSe21 13 04 2021

Die Bachelorabsolvent*innen Laureen Damm, Gunnar Damm, Katrina Gagelmann und Till Kaus stellten in der Dienstagsreihe am 13.04.2021 ihre Abschlussarbeiten vor. Inhalt der Vorträgen waren die verschiedenen Themen der Abschlussarbeiten, welche Kernaussage in den Thesen getroffen wurde und was die Absolvent*innen motiviert hat sich für deren Themen zu entscheiden.

Laureen Damm

Thema der Abschlussarbeit:

  • Corporate Social Responsibility in der Veranstaltungsbranche

Kernaussage:

  • Auch in der Veranstaltungsbranche ist es heute möglich Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility praktisch umzusetzen. Akteure aus der Branche berichten davon, wie sie durch integrierte nachhaltige Prozesse und eine dauerhafte Auseinandersetzung mit ihren Wertschöpfungsketten den ökologischen Fußabdruck von Veranstaltung verringern. Diese Übernahme der gesellschaftlichen Verantwortung wird jedoch aus vielerlei Gründen von nicht allen Akteuren umgesetzt.

Motivation für das Thema:

  • Das Thema Corporate Social Responsibility hat Laureen Damm besonders interessiert, da es für sie und auch in der Gesellschaft immer mehr an Relevanz gewinnt. Während ihrer Erfahrungen innerhalb der Veranstaltungsbranche hingegen hatte dies nur einen sehr geringen Stellenwert. Sie wollte mit ihrer Bachelorarbeit herausfinden, wie groß das Thema Corporate Social Responsibility in der Veranstaltungsbranche wirklich ist.

Gunnar Damm

Thema der Abschlussarbeit:

  • Vergleichsverfahren verschiedener Trackingsysteme für Videoanwendungen in der Veranstaltungsbranche

Kernaussage:

  • Dabei ist er auf die Latenz- und Genauigkeitsunterschiede von mehreren Trackingsystemen eingegangen, die gezeigt haben, dass sich das Vergleichsverfahren grundsätzlich zum Vergleich von verschiedenen Trackingsystemen eignet.

Motivation für das Thema:

  • Die Anzahl der auf dem Markt verfügbaren Trackingsysteme nimmt stetig zu und die Leistungsfähigkeit, Reichweite und Umgebungsbedingungen einzelner Systeme lassen sich auf Grund der spezifischen Eigenschaften nur schwer vergleichen. Gleichermaßen steigt die Anzahl an Systemen zur Positionsbestimmung im Bereich Consumer Electronics an. Das bedeutet, ein Verfahren zu m Vergleich wird immer wichtiger, um das richtige Trackingsystem für die gewünschte Anwendung zu indetifizieren.

Katrina Gagelmann

Thema der Abschlussarbeit:

  • Szenisches Fliegen von Personen. Sicherheitsaspekte in der Umsetzung von Personenflugwerken - ein Vergleich zwischen Theaterhäusern und Tourproduktionen

Kernaussage:

  • Die sichere Umsetzung eines Personenfluges ist stets eine Einzelfallbetrachtung, die sich aus dem inhärenten Risiko der jeweiligen Ausführung ergibt. Während die grundlegenden Anforderungen an die Sicherheit eines Personenflugwerks allgemeinverbindlich sowohl für Theaterhäuser als auch Tourproduktionen gelten, lässt sich der Hauptunterschied zwischen jenen Einsatzbereichen an den notwendigen Prüfungen der Flugwerkeinrichtungen feststellen. 

Motivation für das Thema:

  • Durch die reale Umsetzung eines Personenflugwerks für eine Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel innerhalb des Praxissemesters entstand die Idee zu dieser Bachelorarbeit.

Till Kraus

Thema der Abschlussarbeit:

  • Die Auswirkungen von New Work auf die Veranstaltungsbranche

Kernaussage:

  • Hygienefaktoren wie Gehalt, Arbeitszeiten und Arbeitsschutz werden von den Akteuren in der Meetings- und Eventbranche als nicht zufriedenstellend bewertet. Die Anzahl an wöchentlichen Überstunden liegt über dem Bundesdurchschnitt und die Arbeit in der Meetings- und Eventbranche ist eine Frage des Lebensabschnitts – besonders für Frauen: diese fallen ab 30 Jahren aus dem Raster. Dennoch sind die Akteure der Branche hochmotiviert, da der zumeist wertschätzende Umgang in Teams, die besonders großen Möglichkeiten der Selbstentfaltung und das positive Feedback von Vorgesetzen und Kunden, den Unmut über unzureichende Hygienefaktoren kompensieren. New Work Maßnahmen, wie agile Managementansätze mit einem damit verbundenen hohen Maß an Selbstverantwortung, flexible Arbeitsortmodelle und operativ flache Hierarchien, werden in der Meetings- und Eventbranche angewandt. Dennoch steht die Branche vor einem strukturellen Problem der Gleichberechtigung von Buyern, Mittlern und Suppliern. Die Preisdominanz in der Entscheidungsfindung für Projektzuschläge, mangelnde Dokumentation von Arbeitszeiten seitens Mittlern und Suppliern und das Nicht-Bezahlen von Projektkonzepten, führen u.a. zu der weiterhin bestehenden strukturellen Herausforderung einer angemessenen Preisbewertung von (Event-) Dienstleistungen.

Motivation für das Thema:

  • Die Arbeit auf und an Veranstaltungen hat mir schon immer sehr viel Spaß gemacht. Die Möglichkeit erwerbstätige Arbeit mit persönlichem Interesse zu verbinden, hat auch mich über die mitunter sehr schlechte Bezahlung bei gleichzeitig überdurchschnittlich hohem Arbeitsaufwand hinwegsehen lassen. New Work fasziniert mich deshalb, da es erfolgreiche Ansätze bietet schnelle und dennoch fundierte Entscheidungen zu treffen und die Aussicht auf einen auf meine Bedürfnisse zugeschnittenen Karriereweg gibt. Das war Grund genug für mich zu untersuchen, ob man mit New Work den strukturellen Herausforderungen in der Eventbranche begegnen kann – man kann.