v.l. Prof. Dr. Benjamin Bernschütz, Thilo Meffert, Lukas Roskosch, Prof. Dr. Olga Spomer, Dr. Christine Beckmann

Die Dienstagsreihe am 16.05.2023 trug den ungewöhnlichen Titel "Warum ist die Banane krumm? Forschung."

Im Rahmen dieses Vortrags ging es darum, den Studierenden das Thema Forschung näher zu bringen. Was ist Forschung, warum tun wir Menschen das und was haben Hochschulen und die Studiengänge "Eventmanagement und -technik (B.Sc.)" und "Strategische Livekommunikation (M.Sc.)" damit zu tun? Aber noch viel wichtiger: Wo lässt sich Forschung im Veranstaltungskontext einordnen?

Als Referent:innen durften wir Profesor:innen, Mitarbeiter:innen und Studierende aus den eigenen Reihen begrüßen, die aus unterschiedlichen Perspektiven über das Thema Forschung sprachen.

Prof. Dr. Benjamin Bernschütz (1.v.l.) ist Professor für Veranstaltungstechnik insb. Elektroakustik und Beschallung am Fachbereich MuK in Gießen.

Thilo Meffert (2.v.l.) ist EMT-Studierender und arbeitet als Studentische Hilfskraft am Fachbereich MuK in Gießen.

Lukas Roskosch (3.v.l.) hat den Bachelorstudiengang EMT sowie den Masterstudiengang SLK absolviert und ist nun als Doktorand am Fachbereich MuK in Gießen tätig.

Prof. Dr. Olga Spomer (2.v.r.) ist Professorin für Live Kommunikation und Allgemeine Betriebswirtschaftslehre am Fachbereich MuK in Gießen.

Dr. Christine Beckmann (1.v.r.) ist Dozentin und Leiterin das Sprachenzentrums der THM.  

Lesen Sie hier, welche Themen besprochen wurden.

Die, die Forschung interessiert, die könnten Großes vollbringen. Mit diesen Worten eröffnete Prof. Dr. Bernschütz den Vortrag und führte anschließend durch den Abend. Um die Beudetung für das Thema Forschung deutlich zu machen, wurde als Einstieg die einfach erscheindende Titelfrage mit Hilfe von ChatGPT beantwortet. Denn um eine Erklärung dafür zu finden, warum die Banane krumm ist, muss geforscht werden. Anschließend wurde thematisiert was Forschung überhaupt ist und warum auch Hochschulen forschen sollten.

Ein direktes Beispiel wurde durch Lukas Roskosch vorgestellt. Seit September 2022 gibt es am Fachbereich MuK ein umfangreiches Forschungsprojekt zu tieffrequenten Immissionen im Freizeitlärm (TIFL). Dieses Vorhaben befasst sich konkreter mit der Problematik von tieffrequenten Lärmimmissionen bei Veranstaltungen. Als ehemaliger Student ist Herr Roskosch für die Studierenden ein gutes Beispiel dafür, wie man nach dem Abschluss in der Forschung tätig sein kann.

Doch auch während des Studiums ist das Thema Forschung bereits präsent. In verschiedenen Modulen des EMT-Curriculums werden die Studierenden in unterschiedlicher Art und Weise auf das Thema Forschung und das wisschenschaftliche Arbeiten vorbereitet. Spätestens wenn es darum geht die Abschlussarbeit zu erstellen, werden diese Fähigkeiten benötigt. Allerdings können sich Studierende bei Interesse und guter Leistung auch über das Studium hinaus mit dem Thema Forschung beschäftigen, wie es bei Herrn Meffert der Fall ist. Er arbeitet im Rahmen seiner Tätigkeit als Studentische Hilfskraft hauptsächlich im Forschungsprojekt TIFL und ist eine unschätzbare Unterstützung für Herrn Bernschütz und Herrn Roskosch.

Das Forschung nicht nur etwas mit Technik zu tun hat verdeutlichen Dr. Christine Beckmann und Prof. Dr. Olga Spomer. Frau Beckmann habilitert derzeit im Bereich der Fremdsprachendidaktik. Für eine Habilitation ist eine Promotion notwendig und dies bedingt wiederum einen Masterabschluss. Wer diesen Weg einschlägt, wird sich während der persönlichen Laufbahn zur Erlangung der nächsten Qualifikationsstufe mit dem Thema Forschung intentsiv auseinandersetzen.

Doch nicht jeder muss promovieren oder sogar habilitieren. Es kommt darauf an, welchen Weg man in der Zukunft einschlagen möchte. Einem Promotionsvorhaben steht (fast) nichts im Wege, wenn genug eigenes Interesse und intrinsische Motivation vorhanden sind. Eine Promotion nur des Titels wegen anzustreben, davon rät Frau Spomer jedoch eindringlich ab. Sie selbst hat im Bereich Marketing promoviert und gibt ihr Wissen nun an die Studierenden weiter.

Auch wenn es viele unterschiedliche Bereiche und Disziplinen mit verschiedenen Schwerpunkten der Forschung gibt, haben alle eines gemeinsam: Sie wollen Antworten!

 

IMPRESSIONEN

Dienstagsreihe 16.05.2023
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