VBBA Verbundbau

Modulverantwortliche
  • Prof. Dr.-Ing. Bertram Kühn
Lehrende
  • Prof. Dr.-Ing. Bertram Kühn
  • Prof. Dr.-Ing. Jens Minnert
Notwendige Voraussetzungen zur Teilnahme

Keine

Empfohlene Voraussetzungen zur Teilnahme

Abgeschlossenes Bachelorstudium im Bereich konstruktiven Ingenieurbau, insbesondere die Belegung der Module Stahlbau 1 + 2, Stahlbetonbau 1 + 2 und Massivbau 1 + 2

Kurzbeschreibung

Bemessung nach europäischen Normen, Verbundträger, Einfeldträger und Durchlaufträger, Verdübelung, teilweise und vollständige Verdübelung, Verbundstützen, Verbunddecken, Heißbemessung von Verbundkonstruktionen.

Inhalte
  • Grundlagen der Verbundbauweise, Sicherheitskonzept und Werkstoffeigenschaften des Baustahls, des Betonstahls, des Betons und der Verbundmittel
  • Kriechen und Schwinden des Betons, Rissbildung des Betons
  • Grenzzustände der Tragsicherheit und Grenzzustände der Gebrauchstauglichkeit
  • Herstellung des Verbundträgers, starrer und elastischer Verbund
  • wirksamer Querschnitt, Querschnittsklassen, Schnittgrößenermittlung
  • Bemessung und Konstruktion von Verbundstützen, Verzweigungslast und Theorie II. Ordnung
  • Bei Verbundstützen allgemeines Berechnungsverfahren und vereinfachtes Berechnungsverfahren sowie Verbundsicherung und Krafteinleitung
  • Bemessung und Konstruktion von Verbunddecken, Verbundwirkung bei Verbunddecken, Konstruktionsgrundsätze, Querschnittstragfähigkeit, Nachweis nach der Teilverbundtheorie
  • Brandschutz von Verbundkonstruktionen, Brandschutzkonzept, Brandschutzmaßnahmen
  • Brandschutznachweise, Einwirkungen im Brandfall, thermisches Verhalten unter Brandbeanspruchung, mechanisches Verhalten unter Brandbeanspruchung und Brandschutztechnische Bemessung nach Eurocode
Qualifikations- und Lernziele

Die Studierenden

  • kennen die europäischen Normen im Verbundbau und beherrschen die wichtigsten Eigenschaften des Werkstoffs Stahl und Beton
  • kennen die wichtigsten Konstruktions- und Verbindungselemente des Verbundbaus und beherrschen die Grundlagen der wichtigsten Stabilitätsprobleme im Verbundbau sowie alle dazu nötigen Nachweise
  • können sowohl die elastischen als auch die plastischen Bauteilwiderstände von den üblichen Verbundträger- und Verbundstützenarten berechnen
  • beherrschen die Berechnungsmethodik für alle Verbundarten (ohne, Teil- und voller Verbund)
  • können Verbundtragwerke sowohl kalt als auch warm bemessen
ECTS-Leistungspunkte (CrP)
  • 6 CrP
  • Arbeitsaufwand 180 Std.
  • Präsenzzeit 60 Std.
  • Selbststudium 120 Std.
Lehr- und Lernformen
  • 4 SWS
  • 4 SWS
Studiensemester
  • Bauingenieurwesen (M.Eng. 2018) - 1. - 2. Semester
Dauer
1 Semester
Häufigkeit des Angebots
Einmal im Jahr
Unterrichtssprache
Deutsch
Prüfungsvorleistungen

Keine

Bonuspunkte

Nein

Bonuspunkte werden gemäß § 9 (4) der Allgemeinen Bestimmungen vergeben. Art und Weise der Zusatzleistungen wird den Studierenden zu Veranstaltungsbeginn rechtzeitig und in geeigneter Art und Weise mitgeteilt.

Benotung
Die Bewertung des Moduls erfolgt gemäß §§ 9, ggf. 12 (Teilleistungen), ggf. 18 (Arbeiten, Kolloquien) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil I der Prüfungsordnung).
Verwendbarkeit
Gemäß § 5 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil I der Prüfungsordnung) Verwendbarkeit in allen Masterstudiengänge der THM möglich.
Literatur, Medien
  • Minnert/Wagenknecht, Verbundbau-Praxis mit Berechnungsbeispielen, Bauwerk Verlag.
  • Wagenknecht, G.: Stahlbau-Praxis nach EC 3, Band 1, Tragwerksplanung, Grundlagen, Beuth Verlag.
  • Wagenknecht, G.: Stahlbau-Praxis nach EC 3, Band 2, Verbindungen und Konstruktionen, Beuth Verlag.
  • König/Tue, Grundlagen des Stahlbetons, Teubner Verlag

Rechtliche Hinweise