WAW2 Wasserwirtschaft 2

Modulverantwortliche
  • Prof. Dr.-Ing. Steffen Heusch
Lehrende
  • Prof. Dr.-Ing. Steffen Heusch
Notwendige Voraussetzungen zur Teilnahme

Keine

Empfohlene Voraussetzungen zur Teilnahme

Wasserwirtschaft 1

Kurzbeschreibung

Ingenieurhydrologie : Geografische Informationssystem in der Wasserwirtschaft, Gewässerökologische Grundlagen, Durchgängigkeit
von Fließgewässern, Statistische Methoden in der Hydrologie.

Wasserversorgung : Wasserbedarf und Wasserverbrauch, Wassergewinnung, Wasseraufbereitung, Wasserspeicherung,
Wasserverteilung, Pumpensysteme

Inhalte

Vorlesung „Ingenieurhydrologie”
- Wasserwirtschaftliche Methoden in geografischen Informationssystemen
- Physikalisch-chemische Kenngrößen für die Zustandsbewertung von Wasserkörpern
- Dimensionierung von Raugerinnen zur Herstellung der Durchgängigkeit von Fließgewässern
- Statistische Methoden für die Ermittlung von Bemessungsabflüssen

Vorlesung „Wasserversorgung”
- Wasserbedarf und Wasserverbrauch
- Wassergewinnung
- Wasseraufbereitung
- Wasserspeicherung
- Wasserverteilung

Qualifikations- und Lernziele

Fachkompetenzen
Die Studierenden können
- mit geografischen Informationssystemen hydrologisch relevante Daten erheben.
- Flussbaumaßnahmen zur Herstellung der Gewässerdurchgängigkeit dimensionieren.
- die Möglichkeiten der Wassergewinnung auflisten und können einfache Dimensionierungen ausführen.
- die wesentlichen Kenngrößen zur Beschreibung der Gewässergüte wiedergeben.
- die Möglichkeiten der Wassergewinnung beschreiben und einfache Dimensionierungen ausführen.
- unterschiedliche Verfahren zur Wasseraufbereitung beschreiben.

Methodenkompetenzen (fachlich & überfachlich)
Die Studierenden können
- statistische Methoden anwenden, um Abflusswerte für Wasserbaumaßnahmen zu errechnen.
- Berechnungsverfahren zur Dimensionierung von Flussbaumaßnahmen anwenden.
- können hydraulische Berechnungsverfahren anwenden, um Wasserversorgungsnetze zu berechnen.
- in einem vorgegebenen Zeitrahmen Ergebnisse erarbeiten und diese präsentieren.

Sozialkompetenzen
Die Studierenden können
- können in Gruppen kooperativ und effektiv Lösungen für Problemstellungen entwickeln.
- können sich gegenseitig mit ihrem individuellen Vorwissen unterstützen und die ihnen gestellten Aufgaben in konstruktiver Zusammenarbeit lösen.

Selbstkompetenzen
Die Studierenden können
- sich selbstständig neues Wissen aneignen.
- ihren Lernprozess den individuellen Ressourcen entsprechend sinnvoll planen und strukturieren und sich die Lerninhalte selbstständig erarbeiten.

ECTS-Leistungspunkte (CrP)
  • 5 CrP
  • Arbeitsaufwand 150 Std.
  • Präsenzzeit 60 Std.
  • Selbststudium 90 Std.
Lehr- und Lernformen
  • 4 SWS
  • Vorlesung und Übung
Studiensemester
  • Bauingenieurwesen (B.Eng. 2018) - 5. - 6. Semester
Dauer
1 Semester
Häufigkeit des Angebots
Jedes Semester
Unterrichtssprache
Deutsch
Prüfungsvorleistungen

Keine

Bonuspunkte

Nein

Bonuspunkte werden gemäß § 9 (4) der Allgemeinen Bestimmungen vergeben. Art und Weise der Zusatzleistungen wird den Studierenden zu Veranstaltungsbeginn rechtzeitig und in geeigneter Art und Weise mitgeteilt.

Prüfungsleistungen
  • TL 1: Klausur „Ingenieurhydrologie”
  • TL 2: Klausur „Wasserversorgung”
Benotung
Die Bewertung des Moduls erfolgt gemäß §§ 9, ggf. 12 (Teilleistungen), ggf. 18 (Arbeiten, Kolloquien) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil I der Prüfungsordnung).
Verwendbarkeit
Gemäß § 5 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil I der Prüfungsordnung) Verwendbarkeit in allen Bachelorstudiengänge der THM möglich.
Literatur, Medien
  • Schröder, W., Euler, G. und Knauf, D.: Grundlagen des Wasserbaus, Werner Verlag
  • Weiterbildendes Studium Weimar: Flussbau
  • Fritsch, P. et al.: Taschenbuch der Wasserversorgung, Vieweg und Teubner Verlag
  • Wilhelm, S.: Wasseraufbereitung, Springer Verlag
  • Arbeits- und Merkblätter sowie Regelwerke von DWA und DVGW

Rechtliche Hinweise