SM2006 Community Management

Modulverantwortliche
  • Prof. Dr. Benjamin Gust
Lehrende
  • Prof. Dr. Benjamin Gust
  • Tanja Laub
Notwendige Voraussetzungen zur Teilnahme

Keine

Kurzbeschreibung

In der Veranstaltung lernen die Studierenden wie Community Management für Unternehmen, Institutionen und Organisationen eingesetzt werden kann, wie Communities strategisch auf- und ausgebaut werden und wie, die damit verbundenen Zielsetzungen definiert sowie ihr Erreichen geprüft werden kann.

Inhalte
  • Abgrenzung Social-Media- und Community-Management
  • Social- und On-Domain-Communiteis
  • Digitale Kommunikation
  • Empathie und soziale Interaktion
  • Dialog Management und (digitale) Dialog-Führung
  • Kommunikations- und Moderationstechniken
  • Community Engagement und User-Aktivierung
  • Engaging Content
  • Strategisches Community Management: Aufbaue, Strategie und Ziele
  • Community Compliance inkl. Regeln und Richtlinien
  • Recht & Datenschutz
  • Krisenprävention
  • Shitstorm-Management
  • Umgang mit Trollen & Hate Speech
  • Tools & Prozesse
  • Trends
Qualifikations- und Lernziele

Fachkompetenzen

Die Studierenden

  • sind in der Lage Social Media und Community Management sowie entsprechende Strategien zu unterscheiden.
  • können Social-Media- und On-Domain-Communities voneinander abgrenzen und jeweils zielgerichtet entwickeln.
  • sind in der Lage, Merkmale empathischer Kommunikation zu erkennen und entsprechend zu reagieren.
  • können die Grundlagen der Krisenkommunikation benennen und einsetzen.
  • können Social Media Krisen bzw. Shitstorms einschätzen.
  • sind in der Lage, Hate Speech, Trolle und Cybermobbing zu erkennen und entsprechen zu handeln.

Methodenkompetenzen (fachlich & überfachlich)

Die Studierenden

  • können Community Management betreiben und sinnvoll in eine Social-Media die Gesamtstrategie eines Unternehmens oder einer Organisation integrieren.
  • beherrschen den strategischen Auf- sowie den Ausbau der Community, um die Zahl der aktiven Mitglieder zu steigern.
  • sind in der Lage, Communities strategisch auf- und auszubauen.
  • können den direkten Dialog mit der Community führen und dabei Kommunikations- und Moderationstechniken anwenden.
  • sind in der Lage, Q&As zu erarbeiten und individualisiert einzusetzen.
  • können Interaktionsimpulse setzen und damit das Engagement der Community befördern.
  • können interne Community-Management-Prozesse erarbeiten sowie Regeln und Richtlinien für das Verhalten innerhalb einer Community erarbeiten und für dessen Umsetzung sorgen.
  • können möglichst rechts- und datenschutz-konform mit der Community interagieren – und entsprechende Konsequenzen ableiten.
  • sind in der Lage, Präventionsmaßnahmen für potentielle Krisenfäll zu entwickeln.
  • können Maßstäbe für den Erfolg von Community Management Aktivitäten aufstellen und entsprechend messen.
  • sind in der Lage, Communities entsprechend der Qualität des betriebenen Community Managements zu analysieren und Verbesserungsvorschläge abzuleiten.

Sozialkompetenzen

Die Studierenden

  • können schriftlich auf User-Beiträge reagieren und dabei Empathie zeigen.
  • sind in der Lage, kritische User-Beiträge deeskalierend zu beantworten.
  • können in Gruppen zusammen Inhalte analysieren.

Selbstkompetenzen

  • Die Studierenden sind in der Lage, schriftlich Empathie zu zeigen und empathisch zu kommunizieren.
ECTS-Leistungspunkte (CrP)
  • 6 CrP
  • Arbeitsaufwand 180 Std.
  • Präsenzzeit 60 Std.
  • Selbststudium 120 Std.
Lehr- und Lernformen
  • 4 SWS
  • Seminaristischer Unterricht 2 SWS
  • Praktikum 2 SWS
Studiensemester
  • Social Media Systems (B.Sc. 2016)
Dauer
1 Semester
Häufigkeit des Angebots
Jedes Semester
Unterrichtssprache
Deutsch
Bonuspunkte

Nein

Bonuspunkte werden gemäß § 9 (4) der Allgemeinen Bestimmungen vergeben. Art und Weise der Zusatzleistungen wird den Studierenden zu Veranstaltungsbeginn rechtzeitig und in geeigneter Art und Weise mitgeteilt.

Prüfungsleistungen

Prüfungsvorleistung: Regelmäßige Teilnahme (mindestens 80% der Zeit) und Hausübungen (Art und Umfang wird den Studierenden zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben)

Prüfungsleistung: Schriftliche Ausarbeitung

Benotung
Die Bewertung des Moduls erfolgt gemäß §§ 9, ggf. 12 (Teilleistungen), ggf. 18 (Arbeiten, Kolloquien) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil I der Prüfungsordnung).
Verwendbarkeit
Gemäß § 5 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil I der Prüfungsordnung) Verwendbarkeit in allen Bachelorstudiengänge der THM möglich.
Literatur, Medien
  • Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.

Rechtliche Hinweise