481 Grundlagen der Digitalisierung und Industrie 4.0

Modulverantwortliche
  • Prof. Dr. Gerrit Sames
Lehrende
  • Dipl.-Betriebswirt Jürgen Köhlinger
  • Prof. Dr. Gerrit Sames
Notwendige Voraussetzungen zur Teilnahme

Mindestens 40 CrP aus den ersten beiden Fachsemestern

Empfohlene Voraussetzungen zur Teilnahme

400

Kurzbeschreibung

Grundlagen der Digitalisierung

Inhalte

Die Studierenden werden zunächst in die Grundlagen von Industrie 4.0/Internet of Things eingeführt. Dazu lernen Sie Begrifflichkeiten wie Smart Factory, CPS, M2M, Embedded Systems, Big Data, Konnektivität, NFC, IT-Pyramide etc. kennen. Darauf aufbauend erarbeiten sich die Studierenden Inhalte zu aktuellen Themen der Digitalisierung in Gruppen, erstellen eine Seminararbeit und präsentieren die Ergebnisse. Weiter setzen sie individuell ein kleines Projekt selbstständig um.

Bestandteil des Moduls ist auch eine Exkursion zu einem in Bezug auf Digitalisierung/Industrie 4.0 führenden mittelständischen Unternehmen der Region, bei dem der Stand der Digitalisierung festgestellt, interpretiert und eingeordnet wird.

Qualifikations- und Lernziele

Wir vermitteln die Trends der Digitalisierung im Internet der Dinge (IoT), die Datenentstehung und Datenübertragung, Cloud Computing, Big Data Analytics, Smart Factory, und weitere aktuelle Anwendungen der Digitalisierung. Dazu werden die unterschiedlichen Technologien in der Digitalisierung vermittelt und Anwendungsmöglichkeiten aufgezeigt. Kernpunkte sind die Auswirkungen auf Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle. Die Studierenden sollen Inhalte, Chancen und Risiken sowie die Anwendungsbereiche kennen, verstehen und anwenden lernen. Sie erlernen die Methodik der Vorgehensweise bei der Einführung von Digitalisierung/ Industrie 4.0 in ein Unternehmen. Dazu zählt neben technischen Grundlagen insbesondere die Verknüpfung mit der Betriebswirtschaftslehre.

Fachkompetenzen
Die Studierenden erwerben das Grundverständnis und Wissen über die Technologien der Digitalisierung und verstehen, wo diese in die Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle einkoppeln.
Methodenkompetenzen (fachlich & überfachlich)
Die Studierenden erlernen Methoden zur Vorgehensweise bei der Einführung von Industrie 4.0 in ein Unternehmen und die Methodik der Wirtschaftlichkeitsrechnung.
Sozialkompetenzen
Die Studierenden weisen nach, dass sie als Gruppe ein Thema der Digitalisierung gemeinsam erarbeiten und präsentieren können.
Selbstkompetenzen
Die Studierenden wenden das erlernte Wissen bei der Umsetzung eines Projektes aus dem digitalen Umfeld (Industrie 4.0 – Element) eigenständig an.
ECTS-Leistungspunkte (CrP)
  • 6 CrP
  • Arbeitsaufwand 180 Std.
  • Präsenzzeit 60 Std.
  • Selbststudium 120 Std.
Lehr- und Lernformen
  • 4 SWS
  • Seminar mit Übungen am Computer
  • Seminararbeit
  • Arbeit mit dem 3D-Drucker
Studiensemester
  • Betriebswirtschaft (B.Sc. 2021) - 4. - 6. Semester
Dauer
1 Semester
Häufigkeit des Angebots
Einmal im Jahr
Unterrichtssprache
Deutsch
Bonuspunkte

Nein

Bonuspunkte werden gemäß § 9 (4) der Allgemeinen Bestimmungen vergeben. Art und Weise der Zusatzleistungen wird den Studierenden zu Veranstaltungsbeginn rechtzeitig und in geeigneter Art und Weise mitgeteilt.

Prüfungsleistungen

Klausur, Erstellung einer Seminararbeit in Gruppenarbeit und Präsentation, Praktische Prüfung: Entwicklung und Umsetzung eines Industrie 4.0- Elementes (zusammen 100%).

Benotung
Die Bewertung des Moduls erfolgt gemäß §§ 9, ggf. 12 (Teilleistungen), ggf. 18 (Arbeiten, Kolloquien) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil I der Prüfungsordnung).
Verwendbarkeit
Gemäß § 5 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil I der Prüfungsordnung) Verwendbarkeit in allen Bachelorstudiengänge der THM möglich.
Literatur, Medien

Die jeweils aktuelle Literatur wird mit dem Skript der Veranstaltung bekannt gegeben.

Skripte mit Übungsaufgaben

Rechtliche Hinweise