PE5007 Reverse-Engineering eines eingebetteten Systems

Modulverantwortliche
  • Prof. Dr. Ing. Diethelm Bienhaus
Lehrende
  • Prof. Dr. Ing. Diethelm Bienhaus
Notwendige Voraussetzungen zur Teilnahme

Keine

Empfohlene Voraussetzungen zur Teilnahme

Teilnehmende sollten keine Scheu vor Hardware und Spaß am Lösen ernsthafter Probleme bei der hardwarenahen Programmierung in Assembler haben.

Kurzbeschreibung

Der Kurs zeigt die systematische Analyse von unbekannter Hard- und Software mit dem Ziel des Verstehens der Wirkungsweise des Systems.

Inhalte
  • Handbücher, Schaltplan
  • Schnittstellenbeschreibungen
  • Protokollbeschreibungen
  • Demontage, Identifikation der Baugruppen
  • Beschreibung der Hardware
  • Beschreibung des Mikroprozessorsystems
  • Auslesen und Disassemblieren des ROMs
  • Analyse der Betriebssoftware
  • Prüfen von Hypothesen durch Messungen
  • Prüfen von Hypothesen durch Simulation
Qualifikations- und Lernziele

Fachkompetenzen

  • Die Studierenden können die Hard- und Software-Komponenten eines ihnen unbekannten eingebetteten Systems analysieren und deren Wirkungsweise genau beschreiben.

Methodenkompetenzen (fachlich & überfachlich)

  • Die Studierenden können geeignete Methoden und Werkzeuge für das Reverse Engineering von eingebetteten Systemen auswählen und einsetzen.
  • Sie können geeignete Strategien für das Reverse Engineering von eingebetteten Systemen auswählen und gestalten.
  • Sie können vorhandenes Wissen auf neue/spezifische Problemstellungen anwenden.

Sozialkompetenzen

  • Die Studierenden können in 3er oder 4er Gruppen an verschiedenen Komponenten arbeiten und ihre Arbeiten zu einem Gesamtverständnis des Systems kombinieren.
  • Sie sind in der Lage, effektiv zu kommunizieren, Konflikte zu erkennen und zu bewältigen sowie kooperativ in Gruppen zu arbeiten.

Selbstkompetenzen

  • Die Studierenden können sich selbstständig neues Wissen aneignen.
  • Sie können Präsentationsunterlagen erstellen und bei Einwänden verteidigen.
  • Sie können das eigene Kooperationsverhalten in Gruppen reflektieren und erweitern.
  • Sie können die eigene Arbeit verantwortungsvoll organisieren und selbständig durchführen, so dass die Ergebnisse plan- und anforderungsgemäß vorliegen.
  • Sie können eigene Stärken und Schwächen wahrnehmen und realistisch einschätzen.
ECTS-Leistungspunkte (CrP)
  • 6 CrP
  • Arbeitsaufwand 180 Std.
  • Präsenzzeit 60 Std.
  • Selbststudium 120 Std.
Lehr- und Lernformen
  • 4 SWS
  • Seminaristischer Unterricht 4 SWS
Studiensemester
  • Informatik (M.Sc. 2010)
  • Ingenieur-Informatik (M.Sc. 2017)
Dauer
1 Semester
Häufigkeit des Angebots
Einmal im Jahr
Unterrichtssprache
Deutsch
Bonuspunkte

Nein

Bonuspunkte werden gemäß § 9 (4) der Allgemeinen Bestimmungen vergeben. Art und Weise der Zusatzleistungen wird den Studierenden zu Veranstaltungsbeginn rechtzeitig und in geeigneter Art und Weise mitgeteilt.

Prüfungsleistungen

Prüfungsvorleistung: Keine

Prüfungsleistung: Projektarbeit (Präsentation und Ergebnisse der Projektarbeit)

Benotung
Die Bewertung des Moduls erfolgt gemäß §§ 9, ggf. 12 (Teilleistungen), ggf. 18 (Arbeiten, Kolloquien) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil I der Prüfungsordnung).
Verwendbarkeit
Gemäß § 5 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil I der Prüfungsordnung) Verwendbarkeit in allen Masterstudiengänge der THM möglich.
Literatur, Medien
  • Diverse Handbücher und Spezifikationen je nach gewähltem System

Rechtliche Hinweise