SEM-12 Fundamentals of sustainable engineering

Notwendige Voraussetzungen zur Teilnahme

keine

Empfohlene Voraussetzungen zur Teilnahme

keine

Kurzbeschreibung

Ziel des Moduls ist es, einen Überblick über verschiedene Felder des ”Sustainable Engineering” zu geben, um so eine Angleichung des Wissens der Teilnehmenden zu erreichen und die Voraussetzungen zur Bearbeitung der Projektarbeit herzustellen. Die Studierenden lernen dabei die entsprechenden Herausforderungen kennen

Inhalte

Grundlagen:

  • Überblick zum Thema Sustainable Engineering, Einführung in technologieorientiertes, nachhaltiges Denken (Life Cycle Thinking)
  • Grundlegende ingenieurwissenschaftliche Methoden (z. B. Gestaltung von Produktionssystemen, Automatisierung, Nachhaltigkeits- / Ecodesign etc.)
  • Grundlegende Technologien für nachhaltige Lösungen (KI, Datenkommunikation, etc.)
  • Quantitative Bewertungsmethoden (LCA, Industrial Ecology, Bilanzierung techn. Anlagen und Prozesse)
  • Natürliche Ressourcen (Wasser, Luft, Boden, biotische und abiotische Rohstoffe, Fläche, strömende Ressourcen, Biodiversität)

Systeme:

  • Energie (Überblick über das Energieversorgungssystem, Erzeuger, Speicher, Netze, CCUS (2. Sem.), reg. Energien)
  • (Industrie-)Produktion (Energie- und Ressourceneffizienz in der Produktion, Gestaltung nachhaltiger Produktionssysteme, Rohstoffe, Rohstoffkritikalität)
  • Kreislaufwirtschaft (Wertstoffe, Abfallentstehung, -recycling)
  • Wasser (Komponenten der Wasserversorgung und -entsorgung, Systemüberblick)
  • Bauen und Wohnen (nachhaltiges Bauen, Baustoffe, -verfahren, Technische Gebäudeausstattung, Gebäudeautomation, nachhaltiger Gebäudebetrieb)
  • Mobilität und Transport (Nachhaltigkeitspotenziale verschiedener Verkehrsträger und -mittel, intermodale Verkehrssysteme)
Qualifikations- und Lernziele

Die Studierenden können einen Überblick über ingenieurwissenschaftliche Ansätze in nachhaltigkeitsrelevanten Bereichen geben, insbesondere in den für das Studium relevanten Schwerpunktthemen. Sie haben je nach Erstqualifikation fehlende Grundkenntnisse identifiziert und erarbeitet. Zudem haben sie sich im Team mit ihren jeweiligen Perspektiven auf Nachhaltigkeit und ihren unterschiedlichen Vorkenntnissen auseinandergesetzt. Sie sind in der Lage, die Wirksamkeit von technischen Lösungsansätzen unter Berücksichtigung ökologischer, sozialer und ökonomischer Aspekte aus einer ganzheitlichen Perspektive zu beurteilen. Sie haben sich die Fachsprache der verschiedenen Disziplinen in Bezug auf die relevanten Fachinhalte zu Eigen gemacht.

Fachkompetenzen

Die Studierenden (können)...

  • haben ihre fachwissenschaftlichen Grundlagen um die Perspektive des nachhaltigen Denkens im Bereich Sustainable Engineering erweitert.
  • komplexe ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen und deren Verbindungen zum Thema Sustainable Engineering nachvollziehbar darstellen.
  • haben aufbauend auf Ihren Vorkenntnissen grundlegende technologische Kenntnisse erworben, die für nachhaltige Lösungen und Systeme relevant sind.
  • die Potenziale neuer Technologien zur Förderung der Nachhaltigkeit erkennen, bewerten und die Erkenntnisse in Projekten anwenden.

Methodenkompetenzen (fachlich & überfachlich)

Die Studierenden können...

  • komplexe Zusammenhänge differenziert analysieren.
  • ingenieurwissenschaftliche Methoden zur Problemlösung im Nachhaltigkeitskontext anwenden.
  • die Prinzipien des Life Cycle-Thinking und die Bilanzierung technischer Anlagen und Prozesse anwenden.
  • Energie- und Stoffstromanalysen von Prozessen, Produkten und Unternehmen durchführen, diese bewerten und Optimierungsansätze ableiten.

Sozialkompetenzen

Die Studierenden (können)

  • gehen unter Berücksichtigung ihrer Herkunft und ihres kulturellen Hintergrunds respektvoll miteinander um (Gleichberechtigung der Geschlechter, demokratisches Verhalten).
  • im Team ihre jeweiligen Kompetenzen auf dem Gebiet des Sustainable Engineering reflektieren.
  • über Fachgrenzen hinausdenken und Wissen und Ansätze aus unterschiedlichen Perspektiven in Fragestellungen des Sustainable Engineering integrieren.
  • Netzwerke bilden und in Gruppen zielgerichtet Fragen stellen und diskutieren
  • in interdisziplinären Teams komplexe Sachverhalte verständlich beschreiben und Fachinhalte kooperativ erarbeiten.

Selbstkompetenzen

Die Studierenden

  • gleichen ihre eigenen Kompetenzen mit den Modulanforderungen ab und erstellen ein Kompetenzprofil für den Bereich Engineering auf Basis ihrer Erstqualifikation.
  • setzen sich dabei mit ihren eigenen Erwartungen und den Erwartungen anderer auseinander und passen ihr Verhalten gegebenenfalls an, beispielsweise im Hinblick auf das Leitbild des Studiengangs.
  • setzen sich individuelle Lernziele, um ihre fachlichen Kompetenzen entsprechend zu erweitern und sich in fachfremde Themen einzuarbeiten.
  • gewinnen so Zutrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und in die Entwicklung technischer Lösungen.
ECTS-Leistungspunkte (CrP)
  • 5 CrP
  • Arbeitsaufwand 150 Std.
  • Präsenzzeit 60 Std.
  • Selbststudium 90 Std.
Lehr- und Lernformen
  • 4 SWS
  • Präsenzvorlesung
Studiensemester
  • Sustainability Transformation in Engineering and Management (M.Sc. 2024)
Dauer
1 Semester
Häufigkeit des Angebots
Jedes Semester
Unterrichtssprache
Englisch
Prüfungsvorleistungen

keine

Bonuspunkte

Nein

Bonuspunkte werden gemäß § 9 (4) der Allgemeinen Bestimmungen vergeben. Art und Weise der Zusatzleistungen wird den Studierenden zu Veranstaltungsbeginn rechtzeitig und in geeigneter Art und Weise mitgeteilt.

Prüfungsleistungen

Portfolio

Art und Weise wird den Studierenden rechtzeitig und in geeigneter Weise zu Veranstaltungsbeginn bekannt gegeben

Benotung
Die Bewertung des Moduls erfolgt gemäß §§ 9, ggf. 12 (Teilleistungen), ggf. 18 (Arbeiten, Kolloquien) der Allgemeinen Bestimmungen (Teil I der Prüfungsordnung).
Verwendbarkeit
Gemäß § 5 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil I der Prüfungsordnung) Verwendbarkeit in allen Masterstudiengänge der THM möglich.
Literatur, Medien

siehe Skript und/oder Moodlekurs

Rechtliche Hinweise