MWI43 Nachhaltige Produktion
keine
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Die Vorlesung betrachtet das Themenfeld der Produktion aus Perspektive der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit „Ökonomie”, „Ökologie” und „Soziales”. Die Studierenden nehmen hierbei die Position von Entscheidungsträgern im Produktionsumfeld ein. Es werden ökonomische Fragestellungen wie Lean Production und Performance Management sowie ökologische Aspekte wie Energie- und Ressourceneffizienz integriert, um nachhaltige Entscheidungen in der Produktion treffen zu können. Gleichzeitig werden auch soziale Dimensionen wie Arbeitsschutz und Lieferkettengesetze behandelt. Hierbei wird der Einsatz innovativer Technologien und Verfahren sowie Digitalisierung und KI integrativ mitbetrachtet. Die Vorlesung vermittelt ein umfassendes Verständnis für nachhaltige Produktion und befähigt die Studierenden dazu, als verantwortungsbewusste Entscheidungsträger in der industriellen Fertigung zu handeln.
- Lean Production
- Performance Management, Kennzahlensteuerung
- Kosteneffizienz, Kostenzusammensetzung
- Fremdkapitalbedarf - ESG Kriterien
- Rohstoffbeschaffung und Lieferantenmanagement
- Energieeffizienz
- Ressourceneffizienz
- Grüne Produktion, klimaneutrale Produktion, nachhaltige Produktion
- Umweltschutzstrategien in der Produktion
- Nachhaltige Fertigungstechnologien
- Umweltmanagement (Gesetzeslage)
- Arbeitsschutz / Ergonomie
- Arbeitszeitenmodelle
- Schichtarbeit
- Demografischer Wandel
- Lieferkettengesetz
- Stakeholdermanagement
- Schulungen für nachhaltige Praktiken
- Förderung von Nachhaltigkeitsinitiativen
Fachkompetenzen
Die Studierenden können
- die Grundprinzipien schlanker, kosteneffizienter Produktion verstehen und auf komplexe Produktionsumgebungen anwenden,
- die Anforderungen an Manager in Entscheidungspositionen in der Produktion einordnen und mehrdeutige Situationen analysieren,
- ökonomische Entscheidungen im Rahmen von Fremdkapitalbedarf und Rohstoffbeschaffung unter Berücksichtigung von ESG-Kriterien treffen,
- Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz und Ressourceneffizienz in Produktionsprozessen entwickeln und implementieren,
- ökologisch und nachhaltige Fertigungstechnologien unterscheiden, bewerten und in die Produktion integrieren,
- die rechtlichen Aspekte des Umweltmanagements verstehen und auf konkrete, praktische Situationen übertragen,
- soziale Aspekte wie Arbeitsschutz, ergonomische Arbeitsplatzgestaltung und die Auswahl von Arbeitszeitmodellen analysieren, einordnen und in die Produktionsplanung integrieren,
- den Einfluss des demografischen Wandels und des Lieferkettengesetzes auf die Produktion einschätzen und entsprechende Maßnahmen ins praktische Umfeld übertragen,
- einen effektiven Dialog mit Stakeholdern für soziale Belange führen und Schulungen für nachhaltige Praktiken in der Produktion führen.
Methodenkompetenzen (fachlich & überfachlich)
Die Studierenden können
- produktionsstrategische Entscheidungen mit Fokus auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung analysieren und einschätzen,
- Instrumente zur Bewertung von ökonomischen Entscheidungen anwenden,
- Energieeffizienz und Ressourceneffizienz mithilfe geeigneter Methoden analysieren und anwenden,
- ökologisch und nachhaltige Fertigungstechnologien anhand geeigneter Bewertungsmethoden auswählen und integrieren,
- rechtliche Aspekte des Umweltmanagements einordnen auf praktische Fälle übertragen,
- Methoden zur Integration von sozialen Aspekten in die Leitung von Produktionsbetrieben anwenden,
- Zusammenhänge der nachhaltigen bzw. klimaneutralen Produktion verstehen, damit verbundene Methoden ableiten und in der Praxis anwenden.
Sozialkompetenzen
Die Studierenden
- erlangen Empathievermögen um Veränderungsprozesse besser steuern zu können,
- können die Modulinhalte in angemessener Fachsprache (auch in Englisch) kommunizieren,
- arbeiten bei den Ausarbeitungen zielorientiert mit anderen zusammen,
- stellen ihre Standpunkte und Interessen sachlich dar,
- können sich in der Gruppe kooperativ verhalten,
- können die Ergebnisse in Kleingruppen zusammenstellen und als zusammenhängenden Bericht und Präsentation zielgruppenorientiert darstellen und präsentieren.
Selbstkompetenzen
Die Studierenden können
- sind in der Lage, wissenschaftliche Zusammenhänge anhand von Fachliteratur zu erarbeiten und Adressatengerecht zu präsentieren,
- können Ergebnisse begründen und über Sachverhalte der Modulinhalte umfassend kommunizieren,
- können ihre Arbeitsweise und Zeiteinteilung in einer konkreten Projektarbeit so koordinieren, dass sie diese Arbeit eigenverantwortlich und selbstständig zum erfolgreichen Abschluss bringen.
- 5 CrP
- Arbeitsaufwand 150 Std.
- Präsenzzeit 60 Std.
- Selbststudium 90 Std.
- 4 SWS
- Vorlesung mit Übungen
- Gruppenarbeiten
- Sustainability Transformation in Engineering and Management (M.Sc. 2024)
keine
Nein
Bonuspunkte werden gemäß § 9 (4) der Allgemeinen Bestimmungen vergeben. Art und Weise der Zusatzleistungen wird den Studierenden zu Veranstaltungsbeginn rechtzeitig und in geeigneter Art und Weise mitgeteilt.
Präsentationen und/oder Hausarbeiten (ggf. Portfolio) und/oder Klausur bzw. mündliche Prüfung und/oder Übungen (zusammen 100%)
(Die konkrete Prüfungsform hängt vor allem von der Teilnehmerzahl ab. Art und Umfang wird zu Veranstaltungsbeginn rechtzeitig und auf geeignete Art und Weise bekannt gegeben.)
Keine Angaben, siehe Skript und/oder Moodlekurs
Rechtliche Hinweise
- Diese Informationen geben den in den Online-Diensten für Studierende erfassten Datenbestand wieder.
- Die rechtskräftigen und damit verbindlichen Fassungen der Modulhandbücher finden Sie im Amtlichen Mitteilungsblatt der THM (AMB).
- Alle gültigen Prüfungsbestimmungen für die THM-Studiengänge können Sie außerdem in komfortabler Leseversion über den Downloadbereich auf der Homepage des Prüfungsamts einsehen.