Grundlagen Gestaltung

Modulnummer
GLFAGLPL
Modulverantwortlicher
  • Norbert Stephan Hanenberg
Dozent
  • Norbert Stephan Hanenberg
Kurzbeschreibung

Gestaltungslehre Farbe:

Gestaltungslehre Farbe beschäftigt sich mit der Wirkungsweise von Farben im architektonischen Kontext und bezieht sich dabei auch auf Vorbilder in der Natur.

Gestaltungslehre Plastik:

Gestaltungslehre Plastik befasst sich mit dem materialspezifischen „Formen” als Prozess eines dreidimensionalen Objektes in unmittelbarem Bezug zu architektonischen Fragestellungen.

Qualifikations- und Lernziele

Gestaltungslehre Farbe:

Die Studierenden beherrschen die Grundlagen und Wirkungsweisen von Farbe im räumlichen Kontext und erwerben die Fertigkeit Farbe in Bezug zu ihrer jeweiligen Raumwirkung anwendungsgerecht einzusetzen. Sie haben Kenntnisse über verschiedene Farbsysteme und die materialspezifischen und stofflichen Zusammenhänge unterschiedlicher Farbarten. Sie sind in der Lage durch den Einsatz geeigneter Farbsysteme in methodischen Darstellungen Entwurfsprozesse unterschiedlichster Kompositionen aus Architektur - Raum - Figur - Natur begleitend zu bearbeiten.

Gestaltungslehre Plastik:

Die Studierenden beherrschen die Grundlagen freier Kompositionssysteme der bildenden Kunst. Sie sind in der Lage diese in Form von Zeichnungen, räumlichen Skizzen und Modellen zu visualisieren und experimentell anzuwenden. Sie beherrschen die Anwendung dieser Grundlagen auch zu unmittelbaren Fragestellungen innerhalb architektonischer Entwurfsaufgaben.

Lerninhalte

Gestaltungslehre Farbe:

Einführung in die Geschichte der Farbe

  • Farbtheorien und Farbsysteme
  • die Farbigkeit in der Architektur (auch historisch)
  • die Farbe in der Natur als Vorbild

Grundlagen der Farbmaterialität

  • Pigment und Bindemittel
  • Einsatzbereiche und Anwendungstechniken (auch historisch)
  • Analyse bestehender Farbräume und Architekturen

Grundlagen der Wirkungsweise von Farbe

  • Farbpsychologie
  • Farbe und Licht

Grundlagen der Farbkomposition im Raum

Einzelräume und Raumzusammenhänge

  • der farbige Raum in seinen Oberflächen Boden - Wand - Decke
  • die Farbe im städtischen Raum
  • die Farbe in perspektivischen Darstellungen
  • Farben in ihren haptischen Eigenschaften (Materialmuster)

mitlaufende Leistungsnachweise durch Semesteraufgaben, Präsentation der Seminarergebnisse als Zeichnungen, Modelle, Musterflächen, 3D-Simulationen.

Gestatlungslehre Plastik:

Einführung in Material und Arbeitsweise. Einführung in die Techniken der räumlichen Wahrnehmung und Kommunikation. Das „Formen” als Prozess der Abstraktion und Selektion.

  • Grundlagen der Bearbeitung von Materialien (z.B. Ton, Beton, Gips, Holz)
  • Grundlagen der Raumwahrnehmung (Wahrnehmung des Wesentlichen)

Erfassen von räumlichen Objekten und Strukturen

  • Skizzieren von räumlichen Objekten
  • Modellieren von räumlichen Objekten
  • Erfassen von Proportionen, Maßstäben, Relationen

Konzeption freier räumlicher Kompositionen nach Strukturprinzipien

  • Addition
  • Subtraktion
  • Reduktion
  • Verschmelzung
  • Durchdringung
  • Schichtung, etc.

Darstellung räumlicher Kompositionen in Form von Zeichnungen, räumlichen Skizzen und Modellen, Diskussion der Zwischenschritte und Ergebnisse.

Moduldauer (Semester)
1
Unterrichtssprache
Deutsch
Gesamtaufwand
4.0 CrP; 120 Stunden, davon etwa 60 Stunden Präsenzzeit.
Semesterwochenstunden
4
Lernformen

Gestaltungslehre Farbe: 2 SWS aufgeteilt in Vorlesung und Übung

Gestaltungslehre Plastik: 2 SWS aufgeteilt in Vorlesung und Übung

Prüfungsvorleistungen

Vorlesungsbegleitende Übungen (die zu erbringenden Vorleistungen werden zu Vorlesungsbeginn rechtzeitig und in geeigneter Art und Weise bekannt gegeben, vgl. § 3 Abs. 6 Teil I der Prüfungsordnung).

Bewertungsstandard

Bewertung entsprechend § 9 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil 1 der Prüfungsordnung)

Häufigkeit des Angebots
Jedes Semester
Literatur

Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.

Voraussetzungen

Keine

Empfohlene Voraussetzungen

Keine

Verwendbarkeit des Moduls

Bachelor Architektur