Theorie des Entwerfens I

Modulnummer
TDE1
Modulverantwortlicher
  • Prof. Dipl.-Ing. Dietmar Brilmayer
  • Prof. Dipl.-Ing. Peter Jahnen
  • Prof. Dipl.-Ing. Thomas Meurer
Dozent
  • Prof. Dipl.-Ing. Dietmar Brilmayer
  • Prof. Dipl.-Ing. Thomas Meurer
Kurzbeschreibung

Einführung ins Entwerfen: Allgemeine Entwurfsmethodik, Zeichnerische und modellhafte Umsetzung des Entwurfs und Präsentation

Baugeschichte: Darstellung unterschiedlicher Architekturstile und Entwurfshaltungen, unter Darstellung von: Entwurfsmethodik, Gesellschaftlichen Zusammenhängen, Baukonstruktiven und technischen Zusammenhängen, Wissenschaftlichen Kenntnissen, Anwendungsschwerpunkten, usw.

Vorbereitung und Durchführung der Präsentation in Gruppenarbeit (übergreifend)

Qualifikations- und Lernziele

Einführung ins Entwerfen:

Die Studierenden kennen allgemeine Entwurfs- und Planungsmethoden. Sie sind in der Lage, Raumstrukturen, Raumbeziehungen und Raumqualitäten zu erfassen, beherrschen die Erarbeitung einfacher Entwurfskonzepte in Form von 2D – Zeichnungen für Räume und / oder einfache Gebäude und sind in der Lage, einfache Modelle aus unterschiedlichen Materialien anzufertigen. Die Studierenden beherrschen grundlegende Normen und Richtlinien des Bauens.

Baugeschichte:

Die Studierenden kennen die Auswirkungen der industriellen Revolution auf das Baugeschehen. Sie erkennen unterschiedliche Stil- und Bauepochen sowie deren Einordnung in Städtebau und Kunstgeschichte. Sie kennen Entwurfshaltung sowie künstlerische, politische und bautechnische Hintergründe verschiedener Stilepochen.

Lerninhalte

Einführung ins Entwerfen:

  • Allgemeine Entwurfsmethodik
  • Analyse und Verifizierung von architektonischen Räumen mittels zeichnerischer Erfassung existierender Situationen
  • Schulung der Wahrnehmung von architektonischem Raum Textliche und zeichnerische Darstellung der Analyseergebnisse
  • Zeichnerische Erfassung und Darstellung geometrischer Raumverhältnisse und deren Proportionen
  • Wertung der Qualitäten des gebauten Bestands
  • Erarbeitung alternativer Entwurfskonzepte zu gleichen Themenstellungen
  • Verifizierung von Entwurfsansätzen und Begründung der Auswahl
  • Überprüfung der unterschiedlichen Entwurfsansätze am Modell
  • Erarbeitung eines Entwurfskonzepts für ein kleines Gebäude mit einfachem Raumprogramm
  • Vermittlung und Anwendung der wesentlichen Richtlinien und Normen, vornehmlich im Bereich des Wohnungsbaus
  • Vermittlung konstruktiver Grundsätze der Planung in Verbindung mit anderen Fachgebieten aus dem Studium des Bauingenieurwesens
  • Zeichnerische und modellhafte Umsetzung des Entwurfs und Präsentation
  • Übung in der Anfertigung von Handskizzen
  • Schrittweise Erarbeiten von Grundrissen, Ansichten und Schnitten
  • Erarbeitung von Modellstudien zur Entwicklung von Raumstrukturen
  • Erläuterung und Präsentation der Entwurfsergebnisse und ihrer Zwischenschritte im Plenum

Baugeschichte:

  • Darstellung unterschiedlicher Architekturstile und Entwurfshaltungen wie: Dekonstruktivismus
  • Postmoderne
  • Moderne
  • Internationaler Stil
  • Bionik
  • Heimatstil
  • Plastischer Stil Bauhaus Konstruktivismus Gartenstadt Gründerzeit Futurismus Revolutionsarchitektur
  • u.a.

unter Darstellung von:

  • Entwurfsmethodik
  • Gesellschaftlichen Zusammenhängen
  • Baukonstruktiven und technischen Zusammenhängen
  • Wissenschaftlichen Kenntnissen
  • Anwendungsschwerpunkten
  • usw.
  • Vorbereitung und Durchführung der Präsentation in Gruppenarbeit (übergreifend)
Moduldauer (Semester)
1
Unterrichtssprache
Deutsch
Gesamtaufwand
5.0 CrP; 150 Stunden
Semesterwochenstunden
4
Lernformen

Einführung ins Entwerfen:

2 SWS, aufgeteilt in Vorlesung und praktischer Entwurfsbearbeitung, seminaristische Vorlesung, Nutzung von Tafel, Video und Beamer-Präsentation, wöchentliche Konsultationen zur Entwurfsdiskussion, Zwischentestate zur Kontrolle des Arbeitsfortschritts und Diskussion der Arbeitsstände im Plenum, Präsentation.

Baugeschichte:

2 SWS, Vorlesung mit begleitenden Referaten als Gruppenarbeit, Förderung von Teamfähigkeit und Präsentationstechniken. Nutzung von Tafel, Video und Beamer- Präsentation

Prüfungsvorleistungen

keine

Geprüfte Leistung

Erfolgreiches Bestehen der Prüfungsleistung.

Bewertungsstandard

Bewertung nach §§ 9 und 12 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil I der Prüfungsordnung).

Häufigkeit des Angebots
Jedes Semester
Literatur

Neufert, HansBauentwurfslehre, 38. Auflage, 2005

Norberg-Schulz, Christian - Logik der Baukunst, 1969

Norberg-Schulz, ChristianGenius Loci, 197

Hertzberger, HermanVom Bauen, 1995

Hertzberger, HermanArticulations, 2002

Meurer, BerndDie Zukunft des Raums, 1994

Kunstgeschichte, Belting, Dilly, Kemp, Sauerländer, Warnke.Reimer Verlag, 2003

Zehn Bücher über Architektur, Marcus Vitruvius Pollio 1987, Verlag Valentin Koerner, Baden-Baden

Europäische Architektur, Pevsner

Von der Urhütte zum Wolkenkratzer, Klotz

Le Corbusiers „Charta von Athen“, Texte und Dokumente, Hilpert

Russische und französische Revolutionsarchitektur, Vogt

Die Bauhaus-Debatte 1953, Conrads u.a.

ABC. Internationale Konstruktivistische Architektur 1922-1939, Ingberman

Vorlesungen zur Geschichte der Neuen Architektur, 1979-1983, Julius Posener

Alvar Aalto. Das Gesamtwerk in 3 Bänden, Artemis, Zürich und München 1978, Edition Girsberger

Louis I. Kahn, Romaldo Giurgiola, Jaimini Mehta: Louis I. Kahn. Architekt, Artemis, Zürich und München 1975

Ein Testament zur neuen Architektur (Hrsg. Ernesto Grassi), Frank Lloyd Wright Rororo, München, 1966

Die neue Baukunst in Europa und Amerika, Bruno Taut, Stuttgart, 1929

Vision in Motion, Laszlo Moholy-Nagy, Chicago, 1947 (sechste Auflage, 1961)

Voraussetzungen

keine

Verwendbarkeit des Moduls

Architektur, Bauingenieurwesen (BP; KT; IP)