Zukunftsdimensionen: "Wie kommt das Neue in die Welt"

Kurzname
Zukunftsdimensionen:
Modulnummer
SK5013
Modulverantwortlicher
  • Alexander Dworschak
Dozent
  • Barbara Gronauer
Kurzbeschreibung

„Zukunft” wird im sozialen Kontext als Zeitphase betrachtet, die aktiv und gezielt gestaltet werden kann. Wertesysteme und Zukunftsvisionen Einzelner beeinflussen die Zukunftsgestaltung. Welche Folgen entstehen aus diesen Entwicklungen? Welche alternativen Zukunftskonzepte wären sinnvoll?

Qualifikations- und Lernziele

Die Studierenden haben ihre Methodenkenntnisse zur Problemanalyse, Problemlösung und Ideenfindung zur Bewältigung gegenwärtiger und zukünftiger Herausforderungen im beruflichen, gesellschaftlichen und politischen Kontext erweitert.

Die Studierenden

  • sind in der Lage sich in zukunftsrelevanten Themenfeldern zu orientieren.
  • können schlüssige Argumente entwickeln, die eine konstruktive Auseinandersetzung um politische, wirtschaftliche und soziale Standpunkte ermöglicht.
  • können wissenschaftliche Reflexion und Methodik auf Inhalte, Vorträge und Fachpublikationen anwenden und beteiligungsorientiert anwenden.
  • sind befähigt, Erkenntnisse und Informationen wissenschaftlich aufzubereiten und verständlich zu kommunizieren.
Lerninhalte

In diesem Modul setzen sich die Studierenden mit den positiven wie negativen Möglichkeiten zur Nutzung der Informatik auseinandersetzen und analysieren Wechselwirkungen, Verstrickungen und Konsequenzen technischer Entwicklungen. Sie stellen Bezüge zu den Nachhaltigkeitszielen und Folgen technischer Entwicklungen im Weltwirtschafts- und in den Gesellschaftssystemen her.

Auf Basis dieser Ergebnisse entwickeln die Studierenden eigene Forschungsfragen. Sie erstellen und präsentieren Essays, wobei jeweils ausgewählte Themen von verschiedenen Seiten beleuchtet und diskutiert werden. Hierbei wird besonderer Wert gelegt auf

  • vertiefende Analyse und Interpretation der jeweiligen Themenbereiche,
  • kreative Ideenfindung und Lösungsansätze im Rahmen der Themenfelder,
  • Argumentation, Stil und Logik, Rhetorik und
  • Gestalten von Sprache und wissenschaftlichen Texten, die publikumswirksam, verständlich und effektiv sind.
Moduldauer (Semester)
1
Unterrichtssprache
Deutsch
Gesamtaufwand
3.0 CrP; 90 Stunden, davon etwa 30 Stunden Präsenzzeit.
Semesterwochenstunden
2
Lernformen

Seminaristischer Unterricht 2 SWS

Geprüfte Leistung

Prüfungsvorleistung: Regelmäßige Teilnahme (80%), schriftliche Ausarbeitung (Entwicklung von Thesen und Fragestellungen zu angesprochenen Themen und Fachvorträgen.)

Prüfungsleistung: Schriftliche Ausarbeitung mit Präsentation

Bewertungsstandard

Bewertung der Prüfungsleistung nach § 9 der allgemeinen Bestimmungen für Masterprüfungsordnungen

Bonuspunkte

Keine

Häufigkeit des Angebots
Einmal im Jahr
Literatur

Online-Quellen Methode Theorie des erfinderischen Problemlösens (kurz TRIZ)

  • Information zur klassischen TRIZ (http://www.triz- online.de/)
  • Online-Artikelsammlung zur TRIZ-Methodik (https://triz- journal.com/)
  • Verschiedene Paper zum Download (http://triz- akademie.de/triz-downloads/)
  • TRIZ: Innovative Grundprinzipien für Software (http://strategieinnovation.de/innovative-grundprinzipien- aus-triz-fuer-software/)

Online-Quellen Methode Design Thinking Die nachstehenden Links führen Sie zu Handouts, die praktische Anleitungen zur Nutzung der Methode enthalten:

  • Design Kit: The Human-Centered Design Toolkit (https://www.ideo.com/post/design-kit)
  • Design Thinking for Educators (https://www.ideo.com/post/design-thinking-for- educators)
  • An Introduction to Design Thinking PROCESS GUIDE (An Introduction to Design Thinking PROCESS GUIDE - d.school)
  • The Field Guide to Human-Centered Design (http://www.designkit.org/resources/1)

Buchempfehlungen zu verschiedenen Produktentwicklungs- Methoden

  • Brem, Alexander: Innovationsmanagement: Von der Idee zur erfolgreichen Vermarktung,Pöschel
  • Gadd, Karen: TRIZ für Ingenieure. Theorie und Praxis des erfinderischen Problemlösens, Wiley-VCH Verlag,
  • Chechurin, Leonid: Research and Practice on the Theory of Inventive Problem Solving (TRIZ). Linking Creativity, Engineering and Innovation. 2016, Springer International Publishing
  • Jürgen Erbeldinger, Thomas Ramge: Durch die Decke Denken. Design Thinking in der Praxis, München, Redline Verlag
  • Osterwalder, Yves Pigneuy: Business Model Generation. Ein Handbuch für Visionäre, Spielveränderer und Herausforderer; 2010, Frankfurt, Campus und auch alle Folgebücher
  • Dark Horse Innovation: Digital Innovation Playbook. Das unverzichtbare Arbeitsbuch für Gründer, Macher und Manager

Innovationsförderliche Unternehmenskultur und agiles Arbeiten

  • Alf Rehn: gefährliche Ideen. Von der Macht des ungehemmten Denkens, Frankfurt, Campus
  • Svenja Hofert: Agiler führen. Einfach Maßnahmen für bessere Teamarbeit, mehr Leistung und höhere Kreativität, 2016, Springer, Wiesbaden
  • Dunja, Lang: Gefangen im Komplexitätsdilemma: Wie Sie mit Zielkonflikten, Bürokratie und Verhaltensparadoxien wirkungsvoll umgehen und Organisationen agil, flexibel und stark machen, 2016
  • Friedrich Glasl, Trude Kalcher, Hannes Piber: Professionelle Prozessberatung. Das TRIGON-Modell der sieben =E-Basisprozesse, Haupt, Bern
  • Frederic Laloux: Reinventing Organizations. Ein Leitfaden zur Gestaltung sinnstiftender Formen der Zusammenarbeit, 2015, Vahlen, München
  • Claus Otto Scharmer: Theorie U: von der Zukunft her führen; Presencing als soziale Technik, Auer-System- Verlag Carl
  • Informationen zum SCRUM-Guide - das agile Manifest (http://agilemanifesto.org/)
  • PDF mit Grundlagen zu agile, Scrum und Kanban - it- agile (https://www.it- agile.de/fileadmin/PDF/Agile_Intro_V3.pdf)

Zusätzlich:

  • Prognos Trendletter: https://www.prognos.com/publikationen/trendletter-r- magazin/
  • MIT Nachrichten: http://news.mit.edu/
  • Nachhaltigkeitsziele: https://www.bmz.de/de/ministerium/ziele/2030_agenda/1 7_ziele/index.html
  • cradle to cradle Prinzipien: https://www.epea.com/de/cradle-2-cradle/
  • Zukunftsinstitut: https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/trendforschung/
  • Havard Business Manager: http://www.harvardbusinessmanager.de/thema/trendforsc hung/
Voraussetzungen

Interesse an zukunftsorientierten Fragestellungen und deren wissenschaftlicher Durchdringung