Synchrone Programmierung in eingebetteten Systemen

Modulnummer
TE5007
Modulverantwortliche
  • Dipl.-Inform. Michael Kreutzer
Lehrenden
  • Matthias Terber
Kurzbeschreibung

Reaktives Verhalten in eingebetteter Software lässt sich durch konventionelle, sequentielle Programmierung nicht einfach beschreiben. Thema dieses Moduls ist das Kennenlernen und Anwenden des synchronen Paradigmas als zusätzliche Implementierungstechnologie zur Verbesserung der Softwarequalität.

Qualifikations- und Lernziele

Die Studierenden kennen die typischen Herausforderungen bei der Entwicklung reaktiver, eingebetteter Software mittels konventioneller, sequentieller Programmierung. Die daraus resultierenden Implikationen auf die Qualität der Software sind ihnen bewusst. Sie erlernen neue Paradigmen zur Implementierung und Strukturierung von eingebetteter Software. Dadurch entwickeln sie nicht nur ein erweitertes Verständnis für die Softwarekomplexität, sondern sind auch in der Lage, durch die zielführende Kombination geeigneter Technologien, diese zu bewältigen. Am Ende können die Studierenden selbstständig die Architektur reaktiver, eingebetteter Software entwickeln, bewerten und verbessern.

Lerninhalte
  • Typische Architektur und softwaretechnische Herausforderungen konventioneller, sequentieller Softwarelösungen in reaktiven, eingebetteten Systemen.
  • Motivation und Konzept des synchronen Programmierparadigmas basierend auf der ”Synchronen Hypothese”.
  • Implementierung eines reaktiven, eingebetteten Systems mit Hilfe einer synchronen Programmiersprache.
  • Domänen-orientierte Softwarearchitektur zur einfachen Lösung von reaktiven und nicht-reaktiven Problemen.
  • Sprachkonstrukte zur synchronen Kontrollflusssteuerung und zur Strukturierung von reaktivem Code.
  • Integration eines synchronen Programms in einen asynchronen Softwarekontext.
  • Software in the Loop Simulation zum reproduzierbaren Testen von reaktivem Code.
Moduldauer (Semester)
1
Unterrichtssprache
Deutsch
Gesamtaufwand
6.0 CrP; 180 Stunden, davon etwa 60 Stunden Präsenzzeit.
Semesterwochenstunden
4
Lernformen

Seminaristischer Unterricht 1 SWS, Praktikum 3 SWS

Geprüfte Leistung

Prüfungsvorleistung: Praktikumsleistungen (Art und Umfang wird den Studierenden zu Veranstaltungsbeginn rechtzeitig und auf geeignete Art und Weise bekannt gegeben) Prüfungsleistung: Projektarbeit

Bewertungsstandard

Bewertung der Prüfungsleistung nach § 9 der allgemeinen Bestimmungen für Masterprüfungsordnungen

Bonuspunkte

Keine

Häufigkeit des Angebots
Einmal im Jahr
Voraussetzungen

Die Studierenden kennen die Grundlagen von Mikrocontrollern und sind mit deren Programmierung in C vertraut.

Rechtliche Hinweise