Der örtliche Personalrat vertritt die Interessen der Beschäftigten gegenüber der Dienststelle und wird von diesen für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt.
Dabei gilt das Gruppenprinzip: Arbeiter, Angestellte, Beamte und wissenschaftliches Personal wählen jeweils ihre eignen Vertreter. Personen, die Arbeitgeberfunktionen ausüben, sowie Professorinnen und Professoren dürfen laut Gesetz dem Personalrat nicht angehören.

 Der Personalrat hat bei zahlreichen Personalfragen und sozialen Angelegenheiten wie z.B. Einstellung und Höhergruppierung, Kündigung gesetzlich geregelte Mitbestimmungs- oder Mitwirkungsrechte. Grundlage unserer Tätigkeit ist das Hessische Personalvertretungsgesetz (HPVG). Während des Mitbestimmungsverfahrens hat der Personalrat u.a. die Pflicht, auf die Gleichbehandlung aller Beschäftigten, Bewerberinnen und Bewerber zu achten, die Grundsätze der Frauenförderung und das Benachteiligungsverbot für Schwerbehinderte durchzusetzten und die Einhaltung geltender Tarifverträge zu sichern. Es ist seine gesetzliche Aufgabe, im Interesse der Beschäftigten auf die Einhaltung der Grundsätze des Arbeitsrechts zu dringen!

Themenfelder, die den Personalrat unmittelbar betreffen, sind Auswahlgespräche, die Überprüfung der jeweiligen Eingruppierungen sowie Dienstvereinbarungen zu ganz verschiedenen Aspekten.

Darüber hinaus stehen Ihnen die Mitglieder des Personalsrates als Ansprechpartner bei allen Fragen und Problemen im Zusammenhang mit Ihrem Arbeitsplatz und dessen Umfeld zur Verfügung.
Wir bemühen uns, unter Zusicherung absoluter Vertraulichkeit, individuelle Lösungsansätze zu finden!

Die Personalratsmitglieder stehen bei solchen Beratungsgesprächen unter Schweigepflicht. Sie dürfen keine Informationen über Beschäftigte ohne deren ausdrückliches Einverständnis an Präsident, Dekan, Vorgesetzte oder sonstige Personen weitergeben. Beim Personalrat können also auch heikle Fragen, wie z.B. drohende Kündigung, Belastung durch Mobbing, Fragen der Höhergruppierung und der Beurlaubung, Umgang mit Krankheitsfolgen, etc. angesprochen werden.

Der Personalrat bemüht sich, die Beschäftigten regelmäßig über seine Arbeit zu informieren. Er veranstaltet zudem einmal im Jahr eine Personalversammlung, an der alle Beschäftigten während der Dienstzeit teilnehemen können, sofern dies nicht mit zwingend dienstlichen Terminen kollidiert.