Forschung Aktuell

  • Neue Promotionsstellen hat die THM unter anderem in der Biotechnologie geschaffen.

    18 neue Promotionsstellen an der THM

    Mit ihrem strategischen Forschungsfonds hat sich die TH Mittelhessen ein eigenes Instrumentarium geschaffen, mit dem sie ihr Forschungsprofil ausbaut und den wissenschaftlichen Nachwuchs weiterentwickelt.

    Zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses hat die TH Mittelhessen nun 18 Promotionsstellen vergeben. Forschungsstarke Professoren erhalten jeweils für drei Jahre eine Stelle, die sie mit einem Doktoranden besetzen können. Die Verlängerung auf vier Jahre ist möglich. Die Kosten von gut drei Millionen Euro werden aus Landesmitteln über den Forschungscampus Mittelhessen (FCMH) und das Programm „Weiterentwicklung und Etablierung von Forschungsstrukturen“ finanziert.

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  • Projektleiter Prof. Thomas Stetz (rechts) und Laboringenieur Peter Weimar setzen bei dem Forschungsvorhaben auf Smart-Grid-Technologien.

    Kommunaler Zukunftsstrom

    Um die vereinbarten energiepolitischen Ziele in Deutschland zu erreichen, muss auch die kommunale Energieversorgung weiterentwickelt werden. Dazu soll ein Projekt der TH Mittelhessen beitragen, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 700.000 Euro gefördert wird.

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  • Für die anwendungsbezogene Weiterentwicklung der 3D-Drucktechnologie erhält die THM 680.000 Euro vom Land Hessen.

    680.000 Euro vom Land

    Mit rund 680.000 Euro unterstützt das Land Hessen die THM bei der anwendungsbezogenen Weiterentwicklung der 3D-Drucktechnologie in der individualisierten Medizin. Den Förderbescheid übergab Wirtschaftssekretär Mathias Samson am Mittwoch in Wiesbaden. Das Projekt, dessen wissenschaftliche Arbeit sich an wirtschaftlichen Bedürfnissen orientiert, wird je zur Hälfte aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Landes Hessen gefördert.

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  • Stellten ihre Promotionsprojekte vor: Mathias Joachim, Tatjana Wawilow, Robin Etzel und Marcus Pfeiffer (von links)  Interdisziplinäres Doktorandenkolloquium.jpg

    Promotionsvorhaben vorgestellt

    Beim sechsten interdisziplinären Doktorandenkolloquium an der Technischen Hochschule Mittelhessen bekamen die rund 50 Teilnehmer einen Einblick in die vielfältige Forschungstätigkeit der rund 90 Nachwuchswissenschaftler der THM, die sich derzeit mit einer Promotion weiterqualifizieren. Vier Doktoranden präsentierten ihre Arbeiten in Kurzvorträgen und stellten sie zur Diskussion.

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  • Feierten gemeinsam das Richtfest: Patrick Burghardt, Staatssekretär im hessischen Wissenschaftsministerium, Projektmitarbeiter Sergej Herzog, Projektleiter Prof. Stefan Lechner, THM-Vizepräsident Prof. Olaf Berger, Stadtwerke-Technikvorstand Matthias Funk und Astrid Eibelshäuser, Stadträtin und Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke.

    Richtfest für Energiespeicher

    Die TH Mittelhessen entwickelt einen Hochtemperaturspeicher für Strom aus erneuerbaren Quellen. Projektleiter ist Prof. Dr. Stefan Lechner vom Zentrum für Energietechnik und Energiemanagement (etem.THM). Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt mit 1,58 Millionen Euro. Auf dem Gelände ihres Kooperationspartners, der Stadtwerke Gießen, baut die Hochschule eine Demonstrationsanlage. Im Leihgesterner Weg konnte nun das Richtfest gefeiert werden.

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  • Foto (A. Böttger): Über die Umsetzung des neuen Strahlenschutzgesetzes sprach Bundesumweltministerin Svenja Schulze mit dem Vorsitzenden der Strahlenschutzkommission Prof. Joachim Breckow.

    Bei der Ministerin

    Zu einem Arbeitsgespräch trafen sich in Berlin Svenja Schulze, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, und Prof. Dr. Joachim Breckow, Physiker an der TH Mittelhessen. Breckow ist Vorsitzender der deutschen Strahlenschutzkommission, die das Ministerium wissenschaftlich berät.

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  • Erläuterung eines bruchmechanischen Versuchsaufbaus: Lukas Loh, Prof. Stephan Marzi, Christopher Schmandt, Maik Kadias, Niklas Ladwig (von links)

    Konferenz in Belgrad

    Eine Gruppe von Studenten der TH Mittelhessen hat mit Prof. Dr. Stephan Marzi die „22. European Conference on Fracture“ in Belgrad besucht. Die einwöchige Veranstaltung zählt mit über 600 Teilnehmern weltweit zu den größten Tagungen auf dem Gebiet der Bruchmechanik.

    Zwei Doktoranden von Marzi hatten dort Gelegenheit, aktuelle Forschungsergebnisse zu präsentieren. Christopher Schmandt referierte über das geschwindigkeitsabhängige Bruchverhalten gummiartiger Dickschichtklebungen. Lukas Loh stellte einen neuen Versuchstypen für die Untersuchung nichtlinearen Materialverhaltens vor.

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  • Der Multicar der Firma Hako wird heute noch konventionell angetrieben. An seiner Elektrifizierung arbeiten Léonard Moufang (am Steuer), Tilman Happek, Prof. Udo Jung, Marc Hohmann (Edag Engineering), Prof. Alexander Kuznietsov und Serhii Kondratiev (von links).

    Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen

    Die Entwicklung eines multifunktionalen vollelektrischen kommunalen Nutzfahrzeugs ist Ziel eines Forschungsprojekts an der TH Mittelhessen. Dessen Leiter sind die Friedberger Professoren Dr. Alexander Kuznietsov und Dr. Udo Jung vom Kompetenzzentrum Automotive, Mobilität und Materialforschung. Sie kooperieren dabei mit der Hako GmbH, einem Unternehmen der Reinigungs- und Kommunaltechnik, und Edag Engineering, einem Ingenieurdienstleister für die Automobilindustrie. Weitere Partner sind die Gemeinde Ortenberg und die Wirtschaftsförderung Wetterau. Das Land Hessen unterstützt das Vorhaben mit 490.000 Euro.

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  • Hüftendoprothesen sind der Gegenstand des Forschungsprojekts, bei dem Prof. Jörg Subke (links) und Olaf Nalik zusammenarbeiten.

    Schallemissionsanalyse in der medizinischen Diagnostik

     Um die „Bestimmung der Lockerung von Hüftendoprothesen mit Hilfe der Schallemission“ geht es bei einem Forschungsprojekt an der Technischen Hochschule Mittelhessen. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit 35.000 Euro. Projektleiter ist Dr. Jörg Subke, Professor für Biomechanik am Gießener Fachbereich Life Science Engineering. Kooperationspartner sind Prof. Dr. Burkhard Ziegler vom Fachbereich Maschinenbau und Energietechnik der THM, das Universitätsklinikum in Gießen und die Firma BoneDias in Greifenstein.

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  • Mit der Therapie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen besonders bei Kindern und Jugendlichen befassen sich Prof. Keywan Sohrabi, Jan De Laffolie und Prof. Volker Groß (von links).

    Mit „Big Data“ gegen Darmentzündungen

    Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa sind unheilbare Darmerkrankungen, bei denen Veränderungen in der Darmschleimhaut Entzündungen hervorrufen, die das Darmgewebe dauerhaft schwächen. Die beiden Erkrankungen gelten als Hauptvertreter der so genannten chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Etwa 20 Prozent der Betroffenen erkranken in den ersten zwanzig Jahren ihres Lebens; nicht selten sind sie jünger als zehn. Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen ist es wichtig, schnell mit einer wirksamen Therapie zu beginnen, da die Erkrankung die körperliche, psychosoziale und berufliche Entwicklung gefährdet.

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  • 10 Jahre Loewe

    10 Jahre Loewe: THM profitiert

    Im Jahr 2008 startete die „Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ (Loewe). Insgesamt 729 Millionen Euro hat das Land Hessen im Rahmen dieses Forschungsförderungsprogramms Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen bisher für Verbundprojekte zur Verfügung gestellt. „Die Innovationskraft dieser Verbünde birgt nicht nur große Möglichkeiten für die Wettbewerbsfähigkeit der Wissenschaftseinrichtungen, sondern auch für die Entwicklung der Wirtschaft und damit für die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier auf einer Festveranstaltung zum zehnjährigen Jubiläum in Frankfurt.

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  • Produktionshalle der Firma Seidel in Marburg, die Industriepartner im Forschungsprojekt „Intelligente Produktionssteuerung im digitalisierten Unternehmen“ ist.

    Digitalisierung im Mittelstand

    „Intelligente Produktionssteuerung im digitalisierten Unternehmen“ ist Thema eines Forschungsprojekts, bei dem die TH Mittelhessen mit der Philipps-Universität Marburg zusammenarbeitet. Industriepartner ist die Firma Seidel aus Marburg, ein führender Hersteller von Designprodukten aus Aluminium. Projektkoordinator ist Prof. Dr. Michael Guckert vom Friedberger Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften und Datenverarbeitung der THM. Von der Uni Marburg sind die Professoren Dr. Bernhard Seeger und Dr. Manfred Grauer vom Fachbereich Mathematik und Informatik beteiligt. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit 490.000 Euro.

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  •  Prof. Bertram Kühn (links) und der Wissenschaftliche Mitarbeiter Tim Krieglstein besprechen Details des Prüfverfahrens im Labor.

    Leicht, federnd, windbeständig

    Fortschritte im Stahlleichtbau will ein Forschungsteam des Fachbereichs Bauwesen der TH Mittelhessen durch ein Projekt erzielen, das vom Land Hessen gefördert wird. Die Ergebnisse des Vorhabens sollen auch dazu beitragen, die Normen zur Bemessung von Bauteilen für Dächer und Wände europaweit zu vereinheitlichen. Projektleiter Prof. Dr. Bertram Kühn verspricht sich davon Materialeinsparungen mit positiven ökologischen Effekten.

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  • Prof. Udo Jung (Mitte) diskutiert mit den Wissenschaftlichen Mitarbeitern Otto Hemmelmann (links) und Björn Geyer den Entwurf eines Bauteils.

    Bionik im Leichtbau

    Das Metall-Laserstrahlschmelzen ist ein relativ neues Fertigungsverfahren. In einem Forschungsprojekt an der TH Mittelhessen in Friedberg untersucht Prof. Dr. Udo Jung, welche Möglichkeiten es bietet, Erkenntnisse aus der Bionik im Leichtbau einzusetzen. Partner des Hochschullehrers vom Kompetenzzentrum für Automotive, Moblilität und Materialforschung sind FKM Sintertechnik aus Biedenkopf und der Automobilzulieferer Woco aus Bad Soden-Salmünster. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit gut 300.000 Euro.

    Die Bionik versucht, Verfahren, Konstruktions- und Entwicklungsprinzipien der Natur in technische Anwendungen umzusetzen. Bekannte Beispiele sind Klettverschluss, Schwimmflossen oder technische Strömungskörper, die widerstandsarme Körperformen von Fischen zum Vorbild haben.

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  • Dr. rer. med. Toke Printz Ringbaek hat den Dissertationspreis verliehen bekommen.

    Dissertationspreis für Toke Printz Ringbaek

    Die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie hat Dr. rer. med. Toke Printz Ringbaek ihren Dissertationspreis verliehen. Der mit 1500 Euro dotierte Preis „soll herausragende kreative Leistungen von Einzelpersonen anerkennen und besonders die Kreativität unserer Nachwuchswissenschaftler auszeichnen“, heißt es in der Ausschreibung.

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  • Schon vor der Preisverleihung von "Science4Life" hatten Ivana Hrisova und Pierre Büttner einen erfreulichen Termin in Berlin: Sie wurden im Rahmen der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" ausgezeichnet.

    Gießener Duo mit bestem Businessplan

    Pierre Büttner und Ivana Hrisova haben mit ihrer Geschäftsidee den "Science4Life"-Wettbewerb gewonnen. Das Unternehmensgründerpaar – er hat Bauingenieurwesen an der TH Mittelhessen, sie Betriebswirtschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen studiert - arbeitet unter dem Titel Variokan an der Vermarktung eines innovativen Abwassersystems.

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  • Referenten und Preisträger: Prof. Volker Groß, Prof. Keywan Sohrabi, Prof. Ulrich Köhler, der den Science Award der International Prevention Organization erhielt, und Andreas Weißflog

    Erstes Gießener Bioakustik-Symposium

    Etwa 150 Teilnehmer aus Forschung, Industrie und Kliniken konnte die TH Mittelhessen zum ersten Gießener Bioakustik-Symposium begrüßen. Der Fachbereich Gesundheit hatte die Veranstaltung organisiert.

    Seit der Erfindung des Stethoskops im Jahr 1820 hat sich die Auskultation, so lautet der Fachbegriff für das Abhören der Körpergeräusche, als eine der Standardmethoden in der medizinischen Erstdiagnose etabliert. „Moderne Methoden der Aufzeichnung und Auswertung bilden heute die Basis für eine umfassende Biomedizinische Akustik mit großem Potential“, so Prof. Dr. Keywan Sohrabi, Prodekan des Fachbereichs Gesundheit.

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  • Mit einer Arbeit über die Entwicklung eines Geräts für die Inhalationstherapie bei Mensch und Tier hat Oskar Seifert an der Justus-Liebig-Universität Gießen promoviert

    Erster Doktor der Veterinärbiologie an der THM

    Mit einer Arbeit über die Entwicklung eines Geräts für die Inhalationstherapie bei Mensch und Tier hat Oskar Seifert an der Justus-Liebig-Universität Gießen promoviert. Der 32-jährige Marburger ist der erste Absolvent der Technischen Hochschule Mittelhessen, der am Fachbereich Veterinärmedizin der JLU seine Promotion abgeschlossen und den akademischen Grad eines Doktors der Veterinärbiologie (Dr. biol. anim.) erlangt hat.

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  • Dipl.-Ing. Anna Eicher, Dr. Thomas Schmidts  und Dipl.-Ing. Sören Wildenhain (von links) vom Projektteam der THM nutzen im Labor einen 3D-Drucker, um Komponenten des LED-Systems herzustellen.

    Im Forschungsverbund zur heilen Haut

    Die TH Mittelhessen, die Philipps-Universität Marburg und die Gesellschaft für Medizintechnik (GfM) aus Groß-Gerau kooperieren bei einem Forschungsprojekt, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Die Partner wollen ein neuartiges Gerät zur Behandlung von Hauterkrankungen entwickeln.

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  • Auf dem Gemeinschaftsstand der hessischen Hochschulen ist die THM stark vertreten.

    THM auf der Achema

    Als „Anlaufstelle für viele Unternehmen, die an Kontakten zur Wissenschaft interessiert sind, und Plattform für den Transfer von Forschungsergebnissen“ bezeichnete Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein den Stand der hessischen Hochschulen auf der Messe Achema in Frankfurt.

    Die TH Mittelhessen ist stark vertreten. Das Institut für Bioverfahrenstechnik und Pharmazeutische Technologie präsentiert unter anderem Forschungsprojekte zur Membranfiltration und zu Aufreinigungstechnologien für die Herstellung von Impfstoffen. Um die Entwicklung eines Hochtemperatur-Wärmeübertragers geht es in zwei Projekten des Instituts für Thermodynamik, Energieverfahrenstechnik und Systemanalyse. Ziel ist dabei die Einsparung von Energie bei der Reinigung von Industrieabgasen. Teams der THM stehen bei den Exponaten als Ansprechpartner bereit, erläutern Details der Forschungsarbeiten und sind auch daran interessiert, neue Kooperationspartner zu gewinnen.

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  • Der mittelhessische Weg zum Dr.-Ing.

    Unter dem Dach des Forschungscampus Mittelhessen bieten die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), die Philipps-Universität Marburg (UMR) und die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) dem ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchs künftig im partnerschaftlichen Verbund die Möglichkeit, sich wissenschaftlich weiter zu qualifizieren. Zu diesem Zweck haben die drei Hochschulen das „Promotionszentrum für Ingenieurwissenschaften am Forschungscampus Mittelhessen“ gegründet. Der 2016 eröffnete und vom Land Hessen finanziell geförderte Forschungscampus dient dem Ziel, die Position von Mittelhessen als Standort der Spitzenforschung zu festigen und einen strukturellen und strategischen Mehrwert für die beteiligten Partner und die gesamte Region zu schaffen. Das neue Promotionszentrum stellt einen wichtigen Schritt bei dessen weiterer Ausgestaltung dar.

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  • Zum Projektstart trafen an der THM zusammen (von links): Prof. Wolf-Rainer Novender, der Initiator der Hochschulpartnerschaft, Dominik Denfeld, Prof. Tania Carbonell Morales, Michaela Zalucki, Prof. Yosvany Díaz Domínguez, Prof. Rubén Borrajo Pérez, Prof. Ramón Piloto Rodríguez, Prof. Gerald Kunz, THM-Präsident Prof. Matthias Willems, Prof. Sven Pohl, Julian Höhl, Marcel Pfeil und Prof. Thomas Stetz.

    Deutsch-kubanisches Projekt gestartet

    Die Technische Hochschule Mittelhessen und die Technische Universität Havanna (CUJAE) verbindet eine über 20-jährige Zusammenarbeit. Sie wird jetzt durch eine Förderung aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung gestärkt. Das partnerschaftliche Projekt „BioReSCu - Potentiale biogener Ressourcen für eine nachhaltige und umweltverträgliche Nutzung in Kuba“ unterstützt das Ministerium mit rund 100.000 Euro.

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  • Mikroturbinen sind ein Arbeitsgebiet von Prof. Roland Dückershoff.

    Internationale Auszeichnung für THM-Wissenschaftler

    Prof. Dr. Roland Dückershoff von der TH Mittelhessen ist auf der International Conference on Mechanical Engineering der Thai Society of Mechanical Engineers ausgezeichnet worden. Der Professor für Strömungsmaschinen erhielt gemeinsam mit Kollegen der Universität Cottbus-Senftenberg den „Best Paper Award“ in der Kategorie „Erneuerbare Energien“. Thema ihres Beitrags in Bangkok war die Kombination einer Hochtemperaturbrennstoffzelle mit einer Turbomaschine.

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  • Prof. Dr. Joachim Breckow von der TH Mittelhessen ist auch im Jahr 2018 Vorsitzender der Strahlenschutzkommission

    Breckow als Vorsitzender bestätigt

    Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat Prof. Dr. Joachim Breckow von der TH Mittelhessen auch für das Jahr 2018 den Vorsitz der Strahlenschutzkommission übertragen. Das 20-köpfige Expertengremium berät das Ministerium in allen Fragen des Schutzes vor den Gefahren ionisierender und nichtionisierender Strahlen. Die Mitgliedschaft ist ein persönliches Ehrenamt. In sieben permanenten Ausschüssen und einer Reihe von Projektgruppen arbeiten etwa 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Kommission zu.

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  • Prof. Jochen Frey (rechts) und Doktorand Malte Nickel prüfen an Mikroskop und Bildschirm die Nanodrahtbeschichtung eines Chips.

    Computerchips mit Klettverschluss

    Eine Maschine, die elektronische Bauelemente ähnlich verbindet wie ein Klettverschluss, entwickelt die TH Mittelhessen gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner, dem Darmstädter Unternehmen NanoWired. Projektleiter sind die Professoren Dr. Jochen Frey und Dr. Ubbo Ricklefs vom THM-Kompetenzzentrum für Nanotechnik und Photonik. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit 455.000 Euro.

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  • Prof. Dr. Joachim Breckow von der TH Mittelhessen ist zum Ehrenmitglied des Fachverbands für Strahlenschutz ernannt worden.

    Ehrenmitglied

    Prof. Dr. Joachim Breckow von der TH Mittelhessen ist zum Ehrenmitglied des Fachverbands für Strahlenschutz ernannt worden. Der Gießener Physiker – so heißt es in der Urkunde – erhält die Auszeichnung „in Anerkennung seiner besonderen Verdienste und seines außerordentlichen Engagements für den Verband und den Strahlenschutz“. Er war unter anderem in den Jahren 2012 und 2013 dessen Präsident.

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  • Auf jeden Fall angemessen gekleidet: Dr. Thomas Farrenkopf (Mitte) und seine Betreuer Dr. Neil Urquhart (links) und Prof. Dr. Michael Guckert nach der Graduation Ceremony in Edinburghs Usher Hall

    Promotion in Edinburgh

    Der Friedberger Wirtschaftsinformatiker Thomas Farrenkopf hat an der Edinburgh Napier Universität seine Promotion abgeschlossen. In seiner Doktorarbeit an der dortigen School of Computing befasste er sich mit der Simulation von Geschäftsprozessen. Dabei nutzt er Elemente der künstlichen Intelligenz, um das Verhalten von Konsumenten zu beschreiben. So kann man zum Beispiel untersuchen, wie ein Produkt sich auf dem Markt durchsetzt.

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  • Verkehrsmanagement in Ballungsgebieten

    „Strategiewechsel durch open-data-orientierte Lösungen“ lautet der Titel eines Forschungsvorhabens zum Verkehrsmanagement in Ballungsgebieten. Projektkoordinator ist Prof. Dr. Jörg Pfister von der Technischen Hochschule Mittelhessen in Friedberg. Mit der THM kooperieren dabei die Bauhaus-Universität Weimar, die Städte Dortmund, Frankfurt am Main und Kassel sowie die Region Frankfurt RheinMain. Weitere Partner sind Traffic Consultants (München), pwp-systems (Bad Camberg) und die Berliner Zeitmeilen AG. Die drei Unternehmen sind Spezialisten für Verkehrsinformation und -steuerung. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert das Vorhaben im Rahmen der Forschungsinitiative mFund mit rund zwei Millionen Euro. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren.

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  • Felix Brück, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TH Mittelhessen, referierte über das Projekt "Carbonatisierung von Müllverbrennungsaschen zur dauerhaften Schadstoffeinbindung". (Foto: Andreas Bender)

    Effizienzsteigerung in der Umwelttechnik

    Mehr als 50 Gäste kamen zum „7. LOEWE-Fachforum“ an die TH Mittelhessen nach Gießen. Organisator war die Hessen Agentur in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für Energie- und Umweltsystemtechnik der THM. Das Thema der Veranstaltung lautete „Effizienzsteigerung in der Umwelttechnik“.

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  • Prof. Dr. Stefan Kolling von der TH Mittelhessen hat im Wettbewerb um den „Forschungspreis der Hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften“ den ersten Platz belegt.

    Hessischer Forschungspreis an Stefan Kolling

    Prof. Dr. Stefan Kolling von der TH Mittelhessen hat im Wettbewerb um den „Forschungspreis der Hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften“ den ersten Platz belegt. Der Ingenieurwissenschaftler erhielt die Auszeichnung „für seine herausragenden Leistungen in der anwendungsorientierten Forschung auf dem Gebiet der Materialcharakterisierung und -modellierung“, heißt es in der Verleihungsurkunde. Der erste Preis ist mit 12.500 Euro dotiert.

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  • Prof. Alexander Kuznietsov, Tilman Happek und Frank Tanenkeu (von links) arbeiten am hochschuleigenen Elektrofahrzeug, in dem das Batteriemanagementsystem getestet wird.

    Leistungscheck für Batterien

    Die TH Mittelhessen entwickelt ein System, das den Einsatz von Lithium-Ionen-Batterien optimiert und deren Lebensdauer verlängert. Dieser Batterietyp wird zum Beispiel in Elektrofahrzeugen und als stationärer Speicher für Energie aus erneuerbaren Quellen verwendet. Projektleiter Prof. Dr. Alexander Kuznietsov vom Friedberger Fachbereich Informationstechnik – Elektrotechnik – Mechatronik kooperiert dabei mit der Isabellenhütte Heusler in Dillenburg. Das Land Hessen fördert das Projekt mit 430.000 Euro.

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  •  Mousa Lahdo, Frank Höfer, Tanja Grein und Felix Brück(von links) stellten ihre Promotionsprojekte vor.

    Forschernachwuchs im Dialog

    Etwa 70 Teilnehmer begrüßte Prof. Dr. Frank Runkel beim fünften interdisziplinären Doktorandenkolloquium an der TH Mittelhessen in Gießen. Der Vizepräsident für Forschung berichtete, dass sich aktuell etwa 90 Nachwuchswissenschaftler der THM mit der Promotion weiter qualifizieren. Die Hochschule gehe dabei den Weg der Kooperation, erläuterte Runkel. Dabei setze sie besonders auf die Universitäten in der Nachbarschaft: „Die Zusammenarbeit mit Fachbereichen der Universitäten Gießen und Marburg ist inzwischen sehr gut etabliert. Aktuell läuft mehr als die Hälfte der kooperativen Promotionen der THM mit den beiden mittelhessischen Universitäten. Der im vergangenen Jahr eingerichtete Forschungscampus Mittelhessen hat die Promotionsmöglichkeiten unserer Absolventen weiter verbessert.“

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  • Bei Temperaturen von mehr als 1000 Grad untersuchen die Gießener Wissenschaftler feuerfeste Keramiken.

    Hochtemperaturspeicher für Ökostrom

    Die TH Mittelhessen entwickelt einen Hochtemperaturspeicher für Strom aus erneuerbaren Quellen. Projektleiter ist Prof. Dr. Stefan Lechner vom Zentrum für Energietechnik und Energiemanagement (etem.THM). Kooperationspartner sind die Stadtwerke Gießen und die Heuchelheimer Schunk GmbH. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt im Rahmen des Programms „Forschung an Fachhochschulen“ mit 1,58 Millionen Euro.

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  • Current Topics in Food Biotechnology waren Thema der Summer School in Rauischholzhausen.

    Summer School in Rauischholzhausen

    Mehr als 30 Doktorandinnen und Doktoranden, Postdoktoranden und Professoren trafen sich zur Summer School in Schloss Rauischholzhausen. Eingeladen hatte das kooperative Promotionskolleg „Bioressourcen und Biotechnologie“ der THM und der JLU sowie die Dechema-Arbeitsgruppe „Lebensmittelbiotechnologie“. Über aktuelle Entwicklungen diskutierten Wissenschaftler aus Europa, Asien und Südamerika, darunter Prof. Dr. Peter Czermak und Doktorand Jan Philipp Burghardt von der THM.

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  • Kooperationspartner: Prof. Klemens Zink vom THM-Institut für Medizinische Physik und Strahlenschutz, und Prof. Rita Engenhart-Cabillic, Direktorin der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie an der Philipps-Universität Marburg (Foto: HA Hessenagentur/Jan Michael Hosan)

    Verbundprojekt zur Partikeltherapie bei Lungenkrebs

    Eine neue Behandlungsmöglichkeit von Krebserkrankungen der Lunge und der Speiseröhre will ein hessischer Forschungsverbund untersuchen. Ihm gehören Wissenschaftler der TH Mittelhessen, der Philipps-Universität Marburg, des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung Darmstadt und des Frankfurt Institute for Advanced Studies an. Sprecher der Gruppe ist Prof. Dr. Klemens Zink vom THM-Institut für Medizinische Physik und Strahlenschutz.

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  • Die Wissenschaftlichen Mitarbeiter Daniel Wolff (links) und Manuel Koob bereiten die neue Prüfmaschine für einen Versuch vor. (Foto: Ulrich Thiele)

    Spitzentechnologie für Spitzenforschung

    Eine „servohydraulische 4-Säulen-Universalprüfmaschine“ hat der Gießener Fachbereich Bauwesen der TH Mittelhessen angeschafft. Die 500.000 Euro teure Neuerwerbung ist für die Prüfung unterschiedlicher Materialien wie zum Beispiel Stahl, Holz oder Beton geeignet. Die Proben können dabei einem Druck oder Zug von bis zu 200 Tonnen ausgesetzt werden. Auch eine dynamische Belastung ist möglich. Die Maschine wird für Vorführungen in der Lehre eingesetzt. Studentinnen und Studenten können sie auch für Versuche in ihren Abschlussarbeiten nutzen.

    Hauptsächlich ist sie aber für Projekte im Rahmen eines neuen Forschungsschwerpunkts gedacht. In einem aktuellen Vorhaben entwickelt Prof. Dr. Jens Minnert ein Hybridfachwerk für Türme von Windenergieanlagen, bei denen Betonkonstruktionen aus Fertigteilen zum Einsatz kommen. Die Bauteile werden außerordentlich stark beansprucht und müssen während ihrer zwanzigjährigen Einsatzdauer etwa 20 Millionen Lastwechsel aushalten. Mit der neuen Prüfmaschine untersuchen die Wissenschaftler in Versuchsserien Testkörper auf Spannungen, Rissbildung und Ermüdungsverhalten. Auch das Angebot von Dienstleistungen für Unternehmen ist geplant. Minnert will dafür mittelfristig eine Materialprüfungsanstalt gründen.

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  • Teststrukturen von organischen Schaltungen ...

    Kostengünstige elektronische Bauelemente

    Um die Entwicklung komplexer elektronischer Schaltkreise, die mit herkömmlichen Druckverfahren produziert werden, geht es in einem Projekt an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen. Dessen Leiter Prof. Dr. Alexander Klös vom Kompetenzzentrum für Nanotechnik und Photonik kooperiert dabei mit dem Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart und der Firma Admos Advanced Modeling Solutions in Frickenhausen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt mit 485.000 Euro.

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  • Viren sind an unterschiedlichen Stellen in das 3 Milliarden Zeichen lange Erbgut des Menschen eingedrungen. Ihre Positionen werden in einer Übersichtsgrafik als kleine grüne und blaue Dreiecke dargestellt, erläutert Prof. Gogol-Döring.

    Komfortable Software für die Genomanalyse

    Ein Werkzeug für die „Genom-Positionen-Analyse für riesige Datensätze“ entwickelt die TH Mittelhessen. Projektleiter ist Dr. Andreas Gogol-Döring, Professor für Bioinformatik am Gießener Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik. Kooperationspartnerin ist die Virologin Prof. Dr. Regine Heilbronn von der Berliner Charité. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit 35.000 Euro.

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  • Ganz ohne experimentelle Untersuchungen geht es nicht: Test eines Seitenfensters aus Plexiglas, bei dem ein Kopfaufprall simuliert wird.

    PKW-Verglasung aus Plastik?

    Mit dem „Crashverhalten von Automobilverglasungen aus Plexiglas“ befasst sich ein Forschungsprojekt an der TH Mittelhessen. Projektleiter ist Prof. Dr. Stefan Kolling vom Kompetenzzentrum Automotive – Mobilität – Materialforschung. Kooperationspartner sind das Institut für Statik und Konstruktion der TU Darmstadt und die  Tecosim GmbH, ein international tätiger Spezialist für Computer Aided Engineering mit Sitz in Rüsselsheim. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit 460.000 Euro.

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  • Die beiden Doktoranden referierten in Porto vor über 200 internationalen Fachkollegen über ihre Masterprojekte.

    Im internationalen Austausch

    Ein Team der TH Mittelhessen hat der Fachwelt auf einem Kongress in Portugal eigene Forschungsresultate vorgestellt. Zum Programm der „4th International Conference on Structural Adhesive Bonding“ in Porto trugen Lukas Loh und Christopher Schmandt Vorträge bei, die auf ihren Masterarbeiten beruhten.

    Begleitet wurden sie dabei von Prof. Dr. Stephan Marzi vom Gießener Fachbereich Maschinenbau und Energietechnik. Der Ingenieurwissenschaftler konzentriert sich in der Forschung auf die Modellierung und werkstoffmechanische Beschreibung von Klebverbindungen. Sein aktuelles Projekt zur Belastbarkeit hyperelastischer Klebungen, wie sie zum Beispiel die Automobilindustrie verwendet, wird vom Land Hessen gefördert.

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  • Dorota Dobler und Thomas Schmidts stellen mit einem Rührreaktor Prüfmuster her.

    Wirkstofftransport auf neuen Wegen

    Wissenschaftler der TH Mittelhessen arbeiten an der Entwicklung eines neuen Arzneimittels gegen chronisch-entzündliche Darmerkrankungen. Projektleiter an der THM sind Prof. Dr. Frank Runkel und Dr. Thomas Schmidts vom Gießener Institut für Bioverfahrenstechnik und Pharmazeutische Technologie. Im Rahmen des „Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand“ fördert das Bundeswirtschaftsministerium die Projektgruppe mit 125.000 Euro. Kooperationspartner sind das Universitätsklinikum Erlangen und das Marburger biopharmazeutische Unternehmen sterna biologicals.

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  • (Foto: Till Schürmann) Mithilfe selbstlernender Algorithmen wie zum Beispiel neuronalen Netzen ermittelt die Empfehlungsmaschine einen Vorschlag, welches Produkt dem Online-Kunden als nächstes angeboten werden soll.

    Empfehlungssystem für den Online-Kauf

    Eine neuartige Software, die Kunden Kaufempfehlungen im Onlinehandel gibt, entwickelt die TH Mittelhessen. Projektleiter an der THM sind die Friedberger Professoren Dr. Michael Guckert und Dr. Christian Schulze vom Kompetenzzentrum für Informationstechnologie. Sie kooperieren dabei mit der Unternehmensberatung Dastani Consulting aus Wettenberg. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit 440.000 Euro.

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  • Bild (HA Hessenagentur/Jan Michael Hosan):  Versuchsbetrieb: Der Hochtemperatur-Wärmeübertrager (rechts) heizt das schadstoffbelastete Gas auf. Links die Brennkammer der thermischen Nachverbrennungsanlage

    Energieeffiziente Reinigung von Industrieabgasen

    Um die Einsparung von Energie bei der Reinigung von Industrieabgasen geht es in einem Projekt der TH Mittelhessen. Gemeinsam mit der Firma WK Wärmetechnische Anlagen GmbH aus Wetzlar wollen Wissenschaftler vom Fachbereich Maschinenbau und Energietechnik einen Hochtemperatur-Wärmeübertrager entwickeln, der korrosionsbeständig ist und hohen Temperaturschwankungen widersteht. Projektleiter an der THM sind die Professoren Reinhold Altensen und Dr. Martin Pitzer. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit rund 250.000 Euro.

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  • HA Hessenagentur Jan Michael Hosan

    Mitglied in renommiertem Institut

    Prof. Dr. Klemens Zink von der TH Mittelhessen ist zum Fellow des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) ernannt worden. Der Physiker lehrt am Gießener Fachbereich Life Science Engineering und ist stellvertretender Geschäftsführer des Instituts für Medizinische Physik und Strahlenschutz. Zinks Forschungsschwerpunkt liegt in der Strahlentherapie mit hochenergetischen Protonen und Ionen.

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  • Ausschreibung Forschungspreis 2017

    Forschungspreis der Hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften 2017

    Die fünf staatlichen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Hessen zeichnen zusammen mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst mit dem Forschungspreis der Hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Persönlichkeiten für ihre herausragenden Leistungen in der anwendungsorientierten Forschung aus.

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  • Zum Projekt der Gießener Wissenschaftler gehört auch eine Anwendungsstudie zur Überprüfung von Kosmetika. (Foto: Hessen schafft Wissen/Jan Michael Hosan)

    Balsam für die Haut

    Um den Einfluss von Kosmetika auf die Gesundheit der Haut geht es bei einem Forschungsprojekt an der TH Mittelhessen. Das Team um Prof. Dr. Frank Runkel und Dr. Thomas Schmidts vom Gießener Fachbereich Life Science Engineering befasst sich dabei mit der Identifizierung von Inhaltsstoffen, die die aus nützlichen Bakterien und Hefen bestehende Mikroflora der Haut negativ beeinflussen. Kooperationspartner ist die Gießener Biodermic Health & Beauty GmbH & Co. KG. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit knapp 400.000 Euro.

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  • Laborbesprechung in der Nachwuchsgruppe Raumfahrtelektronik (von links): Niklas Wolf, Timo Baruth, Prof. Uwe Probst und Jens Simon

    Forschungsschwerpunkt Raumfahrtelektronik

    Die TH Mittelhessen hat eine Nachwuchsgruppe Raumfahrtelektronik gegründet. Leiter ist Prof. Dr. Uwe Probst vom Kompetenzzentrum für Nanotechnik und Photonik. Das Land Hessen unterstützt das Projekt im Rahmen des Vorhabens „Weiterentwicklung und Etablierung von Forschungsstrukturen an der THM“. Bis 2020 stehen den Raumfahrtelektronikern etwa 960.000 Euro zur Verfügung.

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  • Sie stellten ihre Projekte zur Diskussion: Philip von Voigts-Rhetz, Manuel Roth, Franziska Hain und Christopher Schölzel (von links)

    Interdisziplinärer Dialog

    Etwa 80 Teilnehmer begrüßte Prof. Dr. Frank Runkel beim vierten interdisziplinären Doktorandenkolloquium an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen. Der Vizepräsident für Forschung berichtete, dass sich aktuell mehr als 80 Nachwuchswissenschaftler der THM mit der Promotion weiter qualifizieren. Die Hochschule gehe dabei den Weg der Kooperation, erläuterte Runkel. Dabei setze sie besonders auf die Universitäten in der Nachbarschaft: „Die Zusammenarbeit mit Fachbereichen der Universitäten Gießen und Marburg ist inzwischen gut etabliert. Aktuell läuft mehr als die Hälfte der kooperativen Promotionen der THM mit den beiden mittelhessischen Universitäten. Der neue Forschungscampus Mittelhessen wird die Promotionsmöglichkeiten unserer Absolventen weiter verbessern. Wir werden unter anderem ein Promotionszentrum einrichten, das die ingenieurwissenschaftlichen Kompetenzen der drei Hochschulen bündelt.“

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  • Auftaktveranstaltung mit Diagnosegerät und Modulen an der THM (von links nach rechts): Projektleiter Prof. Dr. Harald Weigand (THM), Wilfried Rühl (Geschäftsführer, Rühl Solar), Matthias Dax (PV-Service, Rühl Solar), Wolfgang Pfeiffer (Techn. Betriebsleiter AWLD), Dr. Jörg Glatthaar (THM) und Bernhard Jehle (Geschäftsführer, ZME).

    Ein zweites Leben für ausgediente Solarmodule

    Solarstrom per Photovoltaik zu erzeugen, ist im Sinne der Energiewende und des Umweltschutzes. Doch was passiert mit ausgedienten Photovoltaik-Modulen? Lassen sie sich mit einem wirtschaftlichen Verfahren wieder verwendbar machen? Eine technologische Lösung für dieses Problem soll ein Forschungsvorhaben entwickeln, bei dem die TH Mittelhessen mit mehreren Partnern kooperiert. Die Projektleitung hat Prof. Dr. Harald Weigand vom Kompetenzzentrum für Energie- und Umweltsystemtechnik der Hochschule. Er arbeitet dabei mit Prof. Dr. Ubbo Ricklefs vom Kompetenzzentrum für Nanotechnik und Photonik zusammen.

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  • Prof. Peter Czermaks (links) Forschungsgruppe, die im Labor am Projekt OnkoVir arbeitet, gehören u. a. (von links) Daniel Loewe, Dr. Tobias Weidner und Hauke Dieken an.

    Mit Viren Krebs bekämpfen

    Eine Forschungsgruppe der TH Mittelhessen arbeitet im Rahmen des geförderten Projekts „OnkoVir“ an der Kultivierung von Viren, die in der Krebstherapie eingesetzt werden können. Unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Czermak konzentriert sich das Team am Institut für Bioverfahrenstechnik und Pharmazeutische Technologie (IBPT) darauf, zu diesem Zweck Masernviren in der benötigten Menge und Qualität herzustellen.

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt das Vorhaben mit rund 430.000 Euro. Auf seiner Homepage präsentierte das BMBF im Juli OnkoVir als „Projekt des Monats“.

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  • Prof. Dr. Jens Klose

    EU-Förderung für THM-Volkswirt

    Prof. Dr. Jens Klose von der TH Mittelhessen erhält von der Europäischen Union 30.000 Euro Fördermittel. Die EU-Kommission unterstützt den Hochschullehrer, der am Gießener Fachbereich Wirtschaft die Gebiete Statistik und Volkswirtschaftslehre vertritt, Im Rahmen des Programms Erasmus+. Die Förderung ist für verschiedene Projekte zur europäischen Fiskal- und Geldpolitik bestimmt.

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  • In der Kläranlage Rotenburg haben die Projektpartner Alugestänge installiert, an denen die Beutel mit den Mikroalgen befestigt sind.

    Abwasserreinigung mit Algen

    Die Entwicklung technischer Lösungen für den Gewässerschutz gehört zu den fachlichen Schwerpunkten des Kompetenzzentrums für Energie- und Umweltsystemtechnik (ZEuUS) der TH Mittelhessen. Zurzeit arbeitet ein Team der Hochschule, das von Prof. Dr. Ulf Theilen geleitet wird, an einem hessischen Pilotprojekt zur „Phosphor-Elimination durch Mikroalgen“. Für dieses Forschungsvorhaben wurde ein Versuchsbetrieb auf der Kläranlage von Rotenburg an der Fulda eingerichtet.

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  • Die Wissenschaftlichen Mitarbeiter René Glück (links) und Maximilian Stähling prüfen eine mikroskopierte Nietverbindung.

    Ultrahochfeste Stähle im Automobilbau

    Mit dem Einsatz von „ultrahochfesten warmformgehärteten Stählen“ im Karosseriebau befasst sich ein Forschungsprojekt an der TH Mittelhessen. Projektleiter sind die Friedberger Professoren Dr. Heinrich Friederich und Dr. Udo Jung vom Kompetenzzentrum Verkehr – Mobilität – Automotive. Gemeinsam mit Partnern aus der Industrie wollen die Wissenschaftler ein Verfahren zur Verbindung verschiedener Bauteile, das „Halbhohlstanznieten“, für moderne Werkstoffe weiterentwickeln. Sie arbeiten dabei mit der Adam Opel AG, Stanley Engineered Fastening – Tucker, Linde + Wiemann, Ruhl & Co und Holzapfel Metallveredelung zusammen. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit knapp 250.000 Euro.

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  • Felix Brück von der TH Mittelhessen ist für seinen Vortrag auf dem 6. Wissenschaftskongress Abfall- und Ressourcenwirtschaft in Berlin ausgezeichnet worden.

    Ausgezeichneter Referent

    Felix Brück von der TH Mittelhessen ist für seinen Vortrag auf dem 6. Wissenschaftskongress Abfall- und Ressourcenwirtschaft in Berlin ausgezeichnet worden. Der Umweltingenieur referierte über das Thema „Rotierender Fermenter zur Bioabfallvergärung: Radiales und axiales Mischungsverhalten“. Brück berichtete darin über ein neues Verfahren zur Gewinnung von Biogas aus organischen Abfällen, das in einem vom Land Hessen geförderten Forschungsprojekt entwickelt wurde.

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  • Die Wissenschaftlichen Mitarbeiter Daniel Seipp und Miriam Dill untersuchen die Haftfähigkeit der Beschichtung mit einem Ultraschallgenerator, der etwa 20.000 Schwingungen pro Sekunde erzeugt

    High-Tech-Pumpen für Schwimmbäder

    Neuartige Laufräder für Kreiselpumpen wollen die Herborner Pumpentechnik und die TH Mittelhessen gemeinsam entwickeln. Das Land Hessen fördert das Forschungsprojekt mit 160.000 Euro. Prof. Dr. Burkhard Ziegler vom Gießener Fachbereich Maschinenbau und Energietechnik ist dabei unter anderem für die Entwicklung von Testverfahren und für Bauteilversuche zuständig.

    Bislang sind Laufräder für Schwimmbadpumpen aus Bronze. Das Material erfüllt die besonderen Anforderungen an die Wasserhygiene und ist sehr korrosionsbeständig. Gusseisen, das deutlich günstiger wäre, kommt als Werkstoff nicht in Frage, da es rostet und wegen seiner rauen Oberfläche den Wirkungsgrad der Pumpe verringert.

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  • Dr. Christian Köbel (Mitte), erster Doktorand der THM an der TU Havanna, mit den kubanischen Professoren Dr. Jorge Torres Gómez, Dr. Walter Baluja García, Dr. Mario Morera Hernández und Prof. Dr. Wolf-Rainer Novender, dem Friedberger Initiator der Hochschulkooperation (von rechts).

    Deutsch-kubanisches Doktorprojekt

    Christian Köbel, ehemaliger Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TH Mittelhessen in Friedberg, hat seine Promotion an der Technischen Universität Havanna abgeschlossen. Das Instituto Superior Politécnico José Antonio Echeverría (ISPJAE) bewertete die Gesamtleistung des Doktoranden mit der Bestnote. Seine Doktorarbeit verteidigte er in der kubanischen Hauptstadt vor einem neunköpfigen Professorengremium in spanischer Sprache.

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  • Eine auf Folie gedruckte Schaltung aus organischen Transistoren wird unter dem Mikroskop mit einer Nadel kontaktiert und vermessen.

    Mikroelektronik europäisch

    Eine Forschergruppe der TH Mittelhessen arbeitet in einem europaweiten Verbundprojekt an der Entwicklung elektronischer Schaltungen aus Kunststoff. Projektleiter an der THM ist Prof. Dr. Alexander Klös vom Kompetenzzentrum Nanotechnik und Photonik. Partner sind die spanische Universitat Rovira i Virgili, die École Polytechnique im französischen Palaiseau und die University of Cambridge in England.

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  • Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat Prof. Dr. Joachim Breckow von der TH Mittelhessen zum Vorsitzenden der Strahlenschutzkommission bestellt.

    Breckow Vorsitzender der Strahlenschutzkommission

    Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat Prof. Dr. Joachim Breckow von der TH Mittelhessen zum Vorsitzenden der Strahlenschutzkommission bestellt. Das 18-köpfige Expertengremium berät das Ministerium in allen Fragen des Schutzes vor den Gefahren ionisierender und nichtionisierender Strahlen. Die Mitgliedschaft ist ein persönliches Ehrenamt. In sieben permanenten Ausschüssen und einer Reihe von Projektgruppen arbeiten etwa 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Kommission zu.

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  • Gefördert durch LOEWE 3 erforschte eine Arbeitsgruppe des Kompetenzzentrums Biotechnologie und Biomedizinische Physik die Anwendbarkeit ionischer Flüssigkeiten in der Kosmetikherstellung. Dabei arbeitete die THM mit dem Gießener Unternehmen Biodermic Health & Beauty zusammen.

    TH Mittelhessen bei LOEWE 3 vorn

    Im Jahr 2008 startete in Hessen die „Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ (LOEWE). Neben zwei Varianten, die auf Grundlagenforschung zielen, bietet die Förderlinie 3 den Hochschulen die Möglichkeit, in der Forschung mit kleinen und mittelständischen Unternehmen Hessens zusammenzuarbeiten. Seit 2011 können Fachhochschulen in diesem Rahmen eigene Forschungsprojekte beantragen und gemeinsam mit Firmen markorientierte Produkte und Verfahren entwickeln.

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  • Dorota Dobler und Thomas Schmidts gehörten zum Forscherteam des evaluierten Projekts.

    THM-Projekt überzeugt HessenAgentur

    Anwendungsbezogene Forschung ist ein Leistungsfeld der TH Mittelhessen. Viele Projekte, die an der THM laufen, zielen darauf ab, in Kooperation mit regionalen Unternehmen vermarktungsfähige neue Verfahren und Produkte zu entwickeln. Die HessenAgentur hat jetzt einer Arbeitsgruppe der Hochschule bestätigt, dieses Ziel schneller und effizienter erreicht zu haben, als der Projektplan vorsah.

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  • Sie stellten ihre Promotionsprojekte vor (von links): Nadine Busse, Sebastian Beer, Dennis Priefer und Jens Simon

    Interdisziplinärer Austausch

    Etwa 70 Teilnehmer begrüßte Prof. Dr. Frank Runkel beim dritten interdisziplinären Doktorandenkolloquium an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen. Der Vizepräsident für Forschung berichtete, dass sich aktuell etwa 85 Nachwuchswissenschaftler der THM mit der Promotion weiter qualifizieren. Die Hochschule gehe dabei den Weg der Kooperation, erläuterte Runkel. Dabei setze sie besonders auf die Universitäten in der Nachbarschaft: „Die Zusammenarbeit mit Fachbereichen der Universitäten Gießen und Marburg ist inzwischen gut etabliert. Aktuell läuft mehr als die Hälfte der kooperativen Promotionen der THM mit den beiden mittelhessischen Universitäten. Besonders überzeugt sind wir von der Arbeit in den Promotionsprogrammen, bei denen ebenfalls die Unis Gießen und Marburg unsere Partner sind."

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  • Die Wissenschaftlichen Mitarbeiter Anita Farokhnejad und Fabian Horst testen integrierte Schaltungen am Wafer Prober.

    Energieeffiziente Mobilkommunikation

    Mit Simulationsverfahren für die Entwicklung energieeffizienter Schaltkreise für die Mobilkommunikation befasst sich ein Projekt an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen. Dessen Leiter Prof. Dr. Alexander Klös vom Kompetenzzentrum für Nanotechnik und Photonik kooperiert dabei mit dem Forschungszentrum Jülich und der Firma Admos Advanced Modeling Solutions in Frickenhausen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt mit 360.000 Euro.

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  • Flexibel und mobil: die neue Analysesoftware wird als Web-Anwendung und App zur Verfügung stehen.

    Flexible Finanzdatenanalyse

    Ein neues System zur Analyse von Finanzdaten entwickelt das Kompetenzzentrum für Informationstechnologie der Technischen Hochschule Mittelhessen. Projektleiter sind die Professoren Dr. Christian Schulze und Dr. Michael Guckert vom Friedberger Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften und Datenverarbeitung. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit 265.000 Euro. Partner ist das Bad Homburger Unternehmen Content Software.

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  • Staatssekretär Jung in der Alten Aula der Marburger Universität: Nach dem Grußwort gabs die LOEWE-Bescheide.

    Förderbescheide vom Staatssekretär

    Ingmar Jung, Staatssekretär im Hessischen Wissenschaftsministerium hat in einer Feierstunde in Marburg Förderbescheide in Höhe von rund 22,4 Millionen Euro aus dem Programm LOEWE (Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz) überreicht. Sie gehen an die Philipps-Universität Marburg (UMR), die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), die TH Mittelhessen sowie an neun Unternehmen aus der Region.

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  • Projektmitarbeiter Sascha Wörner bei der Aufnahme quasistatischer Werkstoffkennwerte im Zugversuch

    Autoteile aus dem Drucker

    Mit Fragen der Herstellung von metallischen Serienbauteilen in der Automobil- und Maschinenbauindustrie mittels 3D-Druck befasst sich ein Forschungsprojekt an der TH Mittelhessen. Die Friedberger Professoren Dr. Udo Jung und Dr. Heinrich Friederich vom Kompetenzzentrum Verkehr – Mobilität – Automotive untersuchen ein neues Verfahren, das Metall-Laserstrahlschmelzen. Partner sind FKM Sintertechnik aus Biedenkopf, Sanden International (Europe) mit Sitz in Bad Nauheim und Henkel Modellbau aus Breidenstein. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit 300.000 Euro.

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  • Prof. Rita Engenhart-Cabillic, Prof. Klemens Zink (links) und der Wissenschaftliche Mitarbeiter Thilo Seliger diskutieren den Bestrahlungsplan für einen Patienten. Im Hintergrund ein klinischer Linearbeschleuniger für die Strahlentherapie, mit dem das Forschungsprojekt umgesetzt wird.

    Individuelle Dosimetrie in der Strahlentherapie

    Ein neues Verfahren zur Überwachung der individuellen Strahlendosis in der Krebstherapie entwickelt die TH Mittelhessen. Leiter des Forschungsprojekts am Gießener Institut für Medizinische Physik und Strahlenschutz ist Prof. Dr. Klemens Zink. Kooperationspartner sind Prof. Dr. Rita Engenhart-Cabillic, Direktorin der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie an der Philipps-Universität Marburg, und die MedCom Gesellschaft für medizinische Bildverarbeitung in Darmstadt. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit 424.000 Euro.

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  • Jens Simon (rechts) und Dr. Chris Volkmar (Mitte) mit Prof. Ubbo Ricklefs an einem RIT-Versuchsaufbau im THM-Labor

    Im Forschungsverbund zum Doktor

    Radiofrequenz-Ionentriebwerke (RIT) waren Gegenstand einer Forschungsinitiative, die im Rahmen der hessischen „Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ (LOEWE) gefördert wurde. Unter Federführung der Justus-Liebig-Universität Gießen arbeitete der Verbund „RITSAT“ an der Entwicklung solcher Triebwerke, die zur Stabilisierung der Bahn und Lage von Satelliten im Weltraum eingesetzt werden. Einen Schwerpunkt bildeten dabei neue Konzepte auf dem Feld von Materialwissenschaften, Mikro- und Nanotechnologie. Dem Team gehörten auch Absolventen der TH Mittelhessen an, denen das Projekt die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifizierung bot.  

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  • Johannes Lang erläutert die Funktionsweise der Gasturbine an einem Schnittmodell.

    Strom aus Industrie-Abwärme

    Die wirtschaftliche Erzeugung von Strom aus der Wärme Thermischer Abluftreinigungsanlagen ist Thema eines Forschungsprojekts an der Technischen Hochschule Mittelhessen. Projektleiter am Gießener Institut für Thermodynamik, Energieverfahrenstechnik und Systemanalyse ist Prof. Reinhold Altensen. Kooperationspartner sind die Wetzlarer Firma WK Anlagenbau und das Ingenieurbüro Richarts & Schlitt aus Kirtorf. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit 436.000 Euro.

    In vielen industriellen Prozessen entsteht schadstoffbelastete Abluft. Sie wird in Thermischen Abluftreinigungsanlagen mit Erdgas oder Heizöl angereichert und verbrannt. Die Schadstoffe werden so mit einem energieintensiven Verfahren in unschädliche Verbrennungsprodukte umgewandelt. Die Abluft wird aktuell nicht effektiv genutzt, weil in der Regel kein entsprechender Wärmebedarf vorhanden ist. Konventionelle Verfahren zur Stromerzeugung aus der Abwärme erfordern hohe Investitionskosten bei einem geringen Wirkungsgrad und sind deshalb nicht wirtschaftlich.

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  • Mareike Schmitt von der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen stellte das Forschungsrahmenprogramm "Horizont 2020" vor.

    Förderung aus Brüssel

    Etwa 30 Professoren und Wissenschaftliche Mitarbeiter konnte die TH Mittelhessen bei einer Informationsveranstaltung über die Forschungsförderung der Europäischen Union begrüßen.

    Mareike Schmitt, die im Brüsseler Büro der „Kooperationsstelle EU der Wisenschaftsorganisationen“ arbeitet, stellte das neue Forschungsrahmenprogramm Horizont 2020 vor. Dabei ging sie unter anderem auf die Struktur, auf Beteiligungsmöglichkeiten und verschiedene Programmelemente wie Verbundforschung sowie Nachwuchs- und Mobilitätsförderung ein.

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  • Prof. Dr. Ulf Theilen stellte zu Beginn der Tagung das Kompetenzzentrum für Energie- und Umweltsystemtechnik vor.

    Energiewende als Gemeinschaftsprojekt

    „Das Thema Energie ist facettenreich und faszinierend. Es hat viele technische, wirtschaftliche und ökologische Aspekte. Wir an der THM befassen uns in erster Linie mit der Technik. Als Hochschule für angewandte Wissenschaften wollen wir einen Beitrag zur aktuellen Energiewende leisten.“ Mit diesen Worten begrüßte Olaf Berger, Vizepräsident der Technischen Hochschule Mittelhessen, die Teilnehmer der Fachtagung „Energie und Umwelt“ an der THM in Gießen.

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  • Beim Laborbesuch informierte Prof. Ulf Theilen (2. von rechts) den hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (rechts) über das Gärtrommel-Projekt des Kompetenzzentrums für Energie- und Umweltsystemtechnik.

    Wirtschaftsminister besuchte THM

    „Die Umstellung unserer Energieversorgung auf erneuerbare Quellen ist auch ein Förderprogramm für technische Innovationen, die gut vermarktbar sind und damit Arbeitsplätze sichern und schaffen“, sagte Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Waziram Mittwoch bei einem Besuch der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen. Al-Wazir informierte sich dort über die Entwicklung einer neuen Gäranlage, die die energetische Verwertung von Bioabfällen deutlich verbessern soll. „Bioabfälle werden derzeit noch zu wenig energetisch genutzt. Die neue Gärtechnik könnte daher einen  Beitrag zur Energiewende liefern, da das erzeugte Biogas speicherfähig ist und somit die fluktuierende Stromeinspeisung aus Wind- und Sonnenkraft  ergänzen kann“, erläuterte der Minister.

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  • Forschergruppe: Jörg Wichmann, Prof. Jens Minnert, Manuel Koob, Markus Blatt, Daniel Wolff (von links) befassen sich mit Fachwerkkonstruktionen für Windenergieanlagen.

    Fachwerk für Windenergieanlagen

    Die „Entwicklung eines innovativen Hybridfachwerks“ für Windenergieanlagen ist Ziel eines Forschungsprojekts an der Technischen Hochschule Mittelhessen. Projektleiter Prof. Dr. Jens Minnert vom Gießener Fachbereich Bauwesen kooperiert dabei mit dem Oberhessischen Spannbetonwerk in Nidda. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt mit 400.000 Euro.

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  • Prof. Dr. Joachim Breckow wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden der Strahlenschutzkommission bestellt.

    Stellvertretender Vorsitzender der Strahlenschutzkommission

    Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat Prof. Dr. Joachim Breckow von der TH Mittelhessen zum stellvertretenden Vorsitzenden der Strahlenschutzkommission bestellt. Das 14-köpfige Expertengremium berät das Ministerium in allen Fragen des Schutzes vor den Gefahren ionisierender und nichtionisierender Strahlen. Die Mitgliedschaft ist ein persönliches Ehrenamt.

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  • Markus Meurer vom Kooperationspartner Lautenschläger (links) erläutert Prof. Hans-Martin Seipp die Steuerungsmöglichkeiten für den Prüfstand am Dampfsterilisationsgerät.

    Bessere Reinigung von medizinischen Instrumenten

    Mit der Verbesserung der Hygienestandards medizinischer Instrumente aus dem Operationssaal befasst sich ein Forschungsprojekt an der Technischen Hochschule Mittelhessen. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit 420.000 Euro. In 1200 deutschen Krankenhäusern mit einer chirurgischen Abteilung bereiten hochspezialisierte Zentrale Sterilgutversorgungsabteilungen OP-Instrumente auf. Sie werden zunächst in einer weiterentwickelten Haushaltspülmaschine gereinigt und desinfiziert, dann geprüft und verpackt und schließlich mit Dampf sterilisiert. „Dabei treten immer wieder so gravierende Hygienemängel auf, dass sogar einzelne Abteilungen von den Aufsichtsbehörden vorübergehend geschlossen werden“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Hans-Martin Seipp.

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  • Wie Erwachsenenwindeln kostengünstig und ökologisch verwertet werden können, erforscht eine Projektgruppe der THMittelhessen

    Wertschöpfung aus Windeln

    Wie Erwachsenenwindeln kostengünstig und ökologisch verwertet werden können, erforscht eine Projektgruppe der Technischen Hochschule Mittelhessen. Etwa 200.000 Tonnen dieser Inkontinenzabfälle fallen jährlich in Deutschland an. Im Restmüll von Pflegeeinrichtungen beträgt ihr Anteil 70 Prozent.

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  • Die Professoren  Volker Groß (vorn), Rembert Koczulla und Keywan Sohrabi (hinten) mit einem stationären Analysegerät. Im Projekt wollen sie ein portables Testgerät entwickeln, das die COPD-Patienten selbst bedienen können.

    Elektronische Spürnase für die Telemedizin

    Ein portables Testgerät zur Überwachung des Verlaufs der Lungenerkrankung COPD wollen Wissenschaftler der TH Mittelhessen entwickeln. Die Professoren Dr. Keywan Sohrabi (Kompetenzzentrum für Informationstechnik) und Dr. Volker Groß (Kompetenzzentrum für Biotechnologie und Biomedizinische Physik) leiten das Projekt. Kooperationspartner sind das Ingenieurbüro für Medizintechnik, Wettenberg, und die Professoren Dr. Ulrich Koehler und Dr. Rembert Koczulla von der Klinik für Pneumologie der Philipps-Universität Marburg. Das Projekt wird vom Land Hessen mit 500.000 Euro gefördert.

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  • Für das Loewe-Zentrum "Insektenbiotechnologie und Bioressourcen" nahmen Prof. Peter Czermak und Prof. Andreas Vilcinskas (JLU) den Bewilligungsbescheid entgegen. Daneben die Präsidenten Prof. Günther Grabatin und Prof. Joybrato Mukherjee (JLU) sowie Wissenschaftsminister Boris Rhein (von links)

    Minister übergibt Loewe-Bescheide

    Förderzusagen über fast 28 Millionen Euro hat Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Philipps-Universität Marburg, der Technischen Hochschule Mittelhessen und vier Unternehmen aus der Region übergeben. Die Fraunhofer-Gesellschaft erhielt rund 6,4 Millionen Euro für einen Neubau in Gießen. Die Mittel stammen aus der „Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ (Loewe).

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