Auch beim fünften Gießener Unternehmenstag strömten die Studierenden an die Firmenstände im Hugo-von-Ritgen-Haus. „Fünf Jahre GUT – das heißt fünf Jahre nachhaltige Kooperation zwischen Hochschule und Unternehmen.“ So eröffnete Prof. Nikolaus Zieske, der Dekan des Fachbereichs Bauwesen, den fünften „Gießener Unternehmenstag“ (GUT) an der TH Mittelhessen. Als wichtigsten Zweck nannte er, Studierenden die „Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit Unternehmen der näheren und erweiterten Region“ zu geben. Er skizzierte ein weites Spektrum an Fragen, mit denen sich angehende Bauingenieure und Architekten der THM an die versammelten Firmenrepräsentanten wenden können. Das reiche von der Suche eines Praktikumsplatzes über die Orientierung bei der eigenen fachlichen Schwerpunktsetzung, die Interessensbekundung, eine betriebliche Aufgabe in der Abschlussarbeit zu lösen, bis hin zur Erkundigung nach Einstellungschancen nach dem Studium.

Stadträtin Astrid Eibelshäuser überbrachte die Willkommensgrüße des Magistrats und hob die hohe Bedeutung einer solchen Kontaktmesse für den akademischen Nachwuchs und zugleich für die Region hervor. Mit dieser Veranstaltung leiste die TH Mittelhessen „einen Beitrag zur Fachkräftebindung in der Region“. Sie bilanzierte: „Der Gießener Unternehmenstag ist gut für unsere Stadt. Aber Gießen ist auch ein guter Standort für Hochschulen und Unternehmen.“

Insgesamt 23 Aussteller präsentierten sich im Hugo-von-Ritgen-Haus der Hochschule und nutzten die Gelegenheit, Studierende im persönlichen Kontakt an den Messeständen über ihre Kooperationsangebote und Produkte zu informieren.   Vertreten waren Stammgäste aus dem Raum Mittelhessen wie Bickardt, Christmann & Pfeifer, Faber & Schnepp und Lupp, aber zum Beispiel auch die Deutsche Bahn AG, die Hottgenroth Software GmbH und Xella Deutschland. Erneut folgten Verbände und Vereine der Baubranche der Einladung, den GUT als Plattform zur Vorstellung ihrer Dienstleistungen zu nutzen.

Zum Programm gehörte auch eine Reihe von Fachvorträgen externer Referenten, die sich mit Themen wie „Planen und Bauen 4.0“, „Böden und Möbel aus Beton“ und „Konsequenzen der Energiewende für die monolithische Bauweise von Mauerziegeln“ befassten.