Die Preisträger: Sebastian Stubenrauch, Fabian Horst, Tobias Lofink, Alexander Krug, Stefan Trautmann, Jan Plutz  (von links)An der Technischen Hochschule Mittelhessen ist zum zweiten Mal der Ludwig-Schunk-Preis verliehen worden: Sechs Absolventen erhielten die mit jeweils 1.000 Euro dotierte Auszeichnung für herausragende Studienleistungen und ihr ehrenamtli­ches Engagement.

Die Preisträger sind Fabian Horst aus Mücke (Fachbereich Elektro- und Informati­onstechnik), Alexander Krug aus Kassel (Informationstechnik – Elektrotechnik - Me­chatronik), Tobias Lofink aus Birstein (Wirtschaftsingenieurwesen), Jan Plutz aus Waldeck (Maschinenbau und Energietechnik), Sebastian Stubenrauch aus Marburg (Wirtschaft) und Stefan Trautmann aus Rockenberg (Maschinenbau, Mechatronik, Materialtechnologie).

„Der Ludwig-Schunk-Preis setzt ein Zeichen, dass Leistungsbereitschaft und ehren­amtliches Engagement vereinbar sind und auch belohnt werden“, erläuterte Ernst Steiner, Vorstandsvorsitzender der Ludwig-Schunk-Stiftung, bei der Preisverleihung. „Außerdem würdigt er symbolisch die vielfältigen erfolgreichen Kooperationen zwi­schen der THM und Schunk.“ Der Preis ist dem Firmengründer Ludwig Schunk ge­widmet, aus dessen Unternehmen sich die Schunk Group als international tätiger Technologiekonzern mit rund 8.300 Beschäftigten in 28 Ländern entwickelt hat.

THM-Präsident Prof. Dr. Günther Grabatin hob die Verbindung von außergewöhnli­chen Leistungen und Ehrenamt der Absolventen hervor: „Besonders beeindruckend ist, wenn Studierende zu den Besten ihres Jahrgangs gehören und darüber hinaus sehr viel Arbeit auf ein Ehrenamt verwenden. Mit der Auslobung des Ludwig-Schunk-Preises bekundet die Stiftung nicht nur ihr Interesse an der akademischen Ausbil­dungsqualität. Sie fördert auch die Bereitschaft von Nachwuchskräften, bei der per­sönlichen Qualifizierung und beim gemeinschaftsdienlichen Einsatz hohe Ansprüche an sich selbst zu stellen.“

Schunk und die THM verbindet eine langjährige partnerschaftliche Zusammenarbeit in Lehre, Forschung und Entwicklung. So haben allein im letzten Jahr über 80 Stu­dierende der Hochschule bei Schunk Praktika absolviert oder sich in ihren Diplom-, Bachelor- oder Masterarbeiten mit betrieblichen Themen befasst. Die Ludwig-Schunk-Stiftung gehört auch zu den Sponsoren der Deutschlandstipendien an der THM.

Um den Ludwig-Schunk-Preis können sich die jahrgangsbesten Absolventen der Gießener und Friedberger Fachbereiche der THM bewerben, die Studienprogramme in den Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaft anbieten. Eine Jury, die mit Vertretern der Stiftung und Mit­gliedern der Hochschule besetzt ist, entscheidet über die Vergabe. Kriterien dabei sind die Abschlussnoten und das Maß des jeweiligen ehrenamtlichen Einsatzes.