Forschung Aktuell

  • Projektmitarbeiter Sascha Wörner bei der Aufnahme quasistatischer Werkstoffkennwerte im Zugversuch

    Autoteile aus dem Drucker

    Mit Fragen der Herstellung von metallischen Serienbauteilen in der Automobil- und Maschinenbauindustrie mittels 3D-Druck befasst sich ein Forschungsprojekt an der TH Mittelhessen. Die Friedberger Professoren Dr. Udo Jung und Dr. Heinrich Friederich vom Kompetenzzentrum Verkehr – Mobilität – Automotive untersuchen ein neues Verfahren, das Metall-Laserstrahlschmelzen. Partner sind FKM Sintertechnik aus Biedenkopf, Sanden International (Europe) mit Sitz in Bad Nauheim und Henkel Modellbau aus Breidenstein. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit 300.000 Euro.

    Weiterlesen: Autoteile aus dem Drucker


  • Prof. Rita Engenhart-Cabillic, Prof. Klemens Zink (links) und der Wissenschaftliche Mitarbeiter Thilo Seliger diskutieren den Bestrahlungsplan für einen Patienten. Im Hintergrund ein klinischer Linearbeschleuniger für die Strahlentherapie, mit dem das Forschungsprojekt umgesetzt wird.

    Individuelle Dosimetrie in der Strahlentherapie

    Ein neues Verfahren zur Überwachung der individuellen Strahlendosis in der Krebstherapie entwickelt die TH Mittelhessen. Leiter des Forschungsprojekts am Gießener Institut für Medizinische Physik und Strahlenschutz ist Prof. Dr. Klemens Zink. Kooperationspartner sind Prof. Dr. Rita Engenhart-Cabillic, Direktorin der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie an der Philipps-Universität Marburg, und die MedCom Gesellschaft für medizinische Bildverarbeitung in Darmstadt. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit 424.000 Euro.

    Weiterlesen: Individuelle Dosimetrie in der Strahlentherapie


  • Jens Simon (rechts) und Dr. Chris Volkmar (Mitte) mit Prof. Ubbo Ricklefs an einem RIT-Versuchsaufbau im THM-Labor

    Im Forschungsverbund zum Doktor

    Radiofrequenz-Ionentriebwerke (RIT) waren Gegenstand einer Forschungsinitiative, die im Rahmen der hessischen „Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ (LOEWE) gefördert wurde. Unter Federführung der Justus-Liebig-Universität Gießen arbeitete der Verbund „RITSAT“ an der Entwicklung solcher Triebwerke, die zur Stabilisierung der Bahn und Lage von Satelliten im Weltraum eingesetzt werden. Einen Schwerpunkt bildeten dabei neue Konzepte auf dem Feld von Materialwissenschaften, Mikro- und Nanotechnologie. Dem Team gehörten auch Absolventen der TH Mittelhessen an, denen das Projekt die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifizierung bot.  

    Weiterlesen: Im Forschungsverbund zum Doktor


  • Johannes Lang erläutert die Funktionsweise der Gasturbine an einem Schnittmodell.

    Strom aus Industrie-Abwärme

    Die wirtschaftliche Erzeugung von Strom aus der Wärme Thermischer Abluftreinigungsanlagen ist Thema eines Forschungsprojekts an der Technischen Hochschule Mittelhessen. Projektleiter am Gießener Institut für Thermodynamik, Energieverfahrenstechnik und Systemanalyse ist Prof. Reinhold Altensen. Kooperationspartner sind die Wetzlarer Firma WK Anlagenbau und das Ingenieurbüro Richarts & Schlitt aus Kirtorf. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit 436.000 Euro.

    In vielen industriellen Prozessen entsteht schadstoffbelastete Abluft. Sie wird in Thermischen Abluftreinigungsanlagen mit Erdgas oder Heizöl angereichert und verbrannt. Die Schadstoffe werden so mit einem energieintensiven Verfahren in unschädliche Verbrennungsprodukte umgewandelt. Die Abluft wird aktuell nicht effektiv genutzt, weil in der Regel kein entsprechender Wärmebedarf vorhanden ist. Konventionelle Verfahren zur Stromerzeugung aus der Abwärme erfordern hohe Investitionskosten bei einem geringen Wirkungsgrad und sind deshalb nicht wirtschaftlich.

    Weiterlesen: Strom aus Industrie-Abwärme


  • Mareike Schmitt von der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen stellte das Forschungsrahmenprogramm "Horizont 2020" vor.

    Förderung aus Brüssel

    Etwa 30 Professoren und Wissenschaftliche Mitarbeiter konnte die TH Mittelhessen bei einer Informationsveranstaltung über die Forschungsförderung der Europäischen Union begrüßen.

    Mareike Schmitt, die im Brüsseler Büro der „Kooperationsstelle EU der Wisenschaftsorganisationen“ arbeitet, stellte das neue Forschungsrahmenprogramm Horizont 2020 vor. Dabei ging sie unter anderem auf die Struktur, auf Beteiligungsmöglichkeiten und verschiedene Programmelemente wie Verbundforschung sowie Nachwuchs- und Mobilitätsförderung ein.

    Weiterlesen: Förderung aus Brüssel


  • Prof. Dr. Ulf Theilen stellte zu Beginn der Tagung das Kompetenzzentrum für Energie- und Umweltsystemtechnik vor.

    Energiewende als Gemeinschaftsprojekt

    „Das Thema Energie ist facettenreich und faszinierend. Es hat viele technische, wirtschaftliche und ökologische Aspekte. Wir an der THM befassen uns in erster Linie mit der Technik. Als Hochschule für angewandte Wissenschaften wollen wir einen Beitrag zur aktuellen Energiewende leisten.“ Mit diesen Worten begrüßte Olaf Berger, Vizepräsident der Technischen Hochschule Mittelhessen, die Teilnehmer der Fachtagung „Energie und Umwelt“ an der THM in Gießen.

    Weiterlesen: Energiewende als Gemeinschaftsprojekt


  • Beim Laborbesuch informierte Prof. Ulf Theilen (2. von rechts) den hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (rechts) über das Gärtrommel-Projekt des Kompetenzzentrums für Energie- und Umweltsystemtechnik.

    Wirtschaftsminister besuchte THM

    „Die Umstellung unserer Energieversorgung auf erneuerbare Quellen ist auch ein Förderprogramm für technische Innovationen, die gut vermarktbar sind und damit Arbeitsplätze sichern und schaffen“, sagte Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Waziram Mittwoch bei einem Besuch der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen. Al-Wazir informierte sich dort über die Entwicklung einer neuen Gäranlage, die die energetische Verwertung von Bioabfällen deutlich verbessern soll. „Bioabfälle werden derzeit noch zu wenig energetisch genutzt. Die neue Gärtechnik könnte daher einen  Beitrag zur Energiewende liefern, da das erzeugte Biogas speicherfähig ist und somit die fluktuierende Stromeinspeisung aus Wind- und Sonnenkraft  ergänzen kann“, erläuterte der Minister.

    Weiterlesen: Wirtschaftsminister besuchte THM


  • Forschergruppe: Jörg Wichmann, Prof. Jens Minnert, Manuel Koob, Markus Blatt, Daniel Wolff (von links) befassen sich mit Fachwerkkonstruktionen für Windenergieanlagen.

    Fachwerk für Windenergieanlagen

    Die „Entwicklung eines innovativen Hybridfachwerks“ für Windenergieanlagen ist Ziel eines Forschungsprojekts an der Technischen Hochschule Mittelhessen. Projektleiter Prof. Dr. Jens Minnert vom Gießener Fachbereich Bauwesen kooperiert dabei mit dem Oberhessischen Spannbetonwerk in Nidda. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt mit 400.000 Euro.

    Weiterlesen: Fachwerk für Windenergieanlagen


  • Prof. Dr. Joachim Breckow wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden der Strahlenschutzkommission bestellt.

    Stellvertretender Vorsitzender der Strahlenschutzkommission

    Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat Prof. Dr. Joachim Breckow von der TH Mittelhessen zum stellvertretenden Vorsitzenden der Strahlenschutzkommission bestellt. Das 14-köpfige Expertengremium berät das Ministerium in allen Fragen des Schutzes vor den Gefahren ionisierender und nichtionisierender Strahlen. Die Mitgliedschaft ist ein persönliches Ehrenamt.

    Weiterlesen: Stellvertretender Vorsitzender der Strahlenschutzkommission


  • Markus Meurer vom Kooperationspartner Lautenschläger (links) erläutert Prof. Hans-Martin Seipp die Steuerungsmöglichkeiten für den Prüfstand am Dampfsterilisationsgerät.

    Bessere Reinigung von medizinischen Instrumenten

    Mit der Verbesserung der Hygienestandards medizinischer Instrumente aus dem Operationssaal befasst sich ein Forschungsprojekt an der Technischen Hochschule Mittelhessen. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit 420.000 Euro. In 1200 deutschen Krankenhäusern mit einer chirurgischen Abteilung bereiten hochspezialisierte Zentrale Sterilgutversorgungsabteilungen OP-Instrumente auf. Sie werden zunächst in einer weiterentwickelten Haushaltspülmaschine gereinigt und desinfiziert, dann geprüft und verpackt und schließlich mit Dampf sterilisiert. „Dabei treten immer wieder so gravierende Hygienemängel auf, dass sogar einzelne Abteilungen von den Aufsichtsbehörden vorübergehend geschlossen werden“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Hans-Martin Seipp.

    Weiterlesen: Bessere Reinigung von medizinischen Instrumenten


  • Wie Erwachsenenwindeln kostengünstig und ökologisch verwertet werden können, erforscht eine Projektgruppe der THMittelhessen

    Wertschöpfung aus Windeln

    Wie Erwachsenenwindeln kostengünstig und ökologisch verwertet werden können, erforscht eine Projektgruppe der Technischen Hochschule Mittelhessen. Etwa 200.000 Tonnen dieser Inkontinenzabfälle fallen jährlich in Deutschland an. Im Restmüll von Pflegeeinrichtungen beträgt ihr Anteil 70 Prozent.

    Weiterlesen: Wertschöpfung aus Windeln


  • Die Professoren  Volker Groß (vorn), Rembert Koczulla und Keywan Sohrabi (hinten) mit einem stationären Analysegerät. Im Projekt wollen sie ein portables Testgerät entwickeln, das die COPD-Patienten selbst bedienen können.

    Elektronische Spürnase für die Telemedizin

    Ein portables Testgerät zur Überwachung des Verlaufs der Lungenerkrankung COPD wollen Wissenschaftler der TH Mittelhessen entwickeln. Die Professoren Dr. Keywan Sohrabi (Kompetenzzentrum für Informationstechnik) und Dr. Volker Groß (Kompetenzzentrum für Biotechnologie und Biomedizinische Physik) leiten das Projekt. Kooperationspartner sind das Ingenieurbüro für Medizintechnik, Wettenberg, und die Professoren Dr. Ulrich Koehler und Dr. Rembert Koczulla von der Klinik für Pneumologie der Philipps-Universität Marburg. Das Projekt wird vom Land Hessen mit 500.000 Euro gefördert.

    Weiterlesen: Elektronische Spürnase für die Telemedizin


  • Für das Loewe-Zentrum "Insektenbiotechnologie und Bioressourcen" nahmen Prof. Peter Czermak und Prof. Andreas Vilcinskas (JLU) den Bewilligungsbescheid entgegen. Daneben die Präsidenten Prof. Günther Grabatin und Prof. Joybrato Mukherjee (JLU) sowie Wissenschaftsminister Boris Rhein (von links)

    Minister übergibt Loewe-Bescheide

    Förderzusagen über fast 28 Millionen Euro hat Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Philipps-Universität Marburg, der Technischen Hochschule Mittelhessen und vier Unternehmen aus der Region übergeben. Die Fraunhofer-Gesellschaft erhielt rund 6,4 Millionen Euro für einen Neubau in Gießen. Die Mittel stammen aus der „Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ (Loewe).

    Weiterlesen: Minister übergibt Loewe-Bescheide