Forschungsdaten sind die wichtigste Ressource der modernen Wissenschaft. Die Menge an digitalen Daten wächst dabei stetig an, ebenso wie die Möglichkeiten, diese Daten zu analysieren. Daher müssen sie – im Sinne der guten wissenschaftlichen Praxis – in allen Phasen des Datenlebenszyklus gewissenhaft gesichert werden sowie zugänglich und reproduzierbar sein.

Die THM hat im Dezember 2017 Grundsätze der Technischen Hochschule Mittelhessen zum Umgang mit Forschungsdaten (PDF, 28 KB) beschlossen.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit Forschungsdaten bietet der Wissenschaft zahlreiche Vorzüge:

  • sichere Speicherung zur Minimierung des Risikos von Datenverlust
  • nachhaltige Verfügbarkeit der Daten
  • Aggregation von Daten aus unterschiedlichen Quellen zur gemeinsamen Nutzung in kollaborativen Projekten
  • Nachprüfbarkeit der Ergebnisse
  • Mehrfach- und Nachnutzung der Daten für neue weitergehende Fragestellungen und interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Erhöhung der Sichtbarkeit der Daten und damit der Reputation der Forschenden

Ein Datenmanagementplan ist zunehmend Voraussetzung für die Akquise von nationalen und internationalen Drittmitteln.

Die THM bietet Unterstützung zu allen Aspekten des Forschungsdatenmanagements von der Beratung zu Datenstrategien und Datenmanagementplänen für Drittmittelanträge bis zur Veröffentlichung und Archivierung von Forschungsdaten.

Im Rahmen des landesweiten Verbundprojekts HeFDI (Hessische Forschungsdateninfrastrukturen) beteiligt sich die THM an einer Gesamtstrategie zum Aufbau einer nachhaltigen Forschungsdateninfrastruktur, um dem digitalen Wandel der Hochschulen gerecht zu werden. Durch die organisatorische und technologische Begleitung soll den Forschenden ein effizientes und unkompliziertes Arbeiten mit ihren Forschungsdaten ermöglicht werden.