Aktuelles

Ein neuer Studiengang der Technischen Hochschule Mittelhessen startet. In Forschung und Entwicklung schaffen THM-Teams Innovationen für die industrielle Praxis. Die Hochschule weitet ihr internationales Kooperationsnetz aus und eröffnet damit Studierenden zusätzliche Möglichkeiten des Auslandsstudiums. Die Diplomarbeit einer Absolventin erhält einen Preis. Ein neuer Professor hat die Arbeit aufgenommen. Die THM lädt ein zu öffentlichen Vorträgen. Hier finden Sie Neuigkeiten aus Lehre, Forschung und dem gesamten Hochschulleben.

 

Screenshot zum VideoBlog Online Umfrage

Präsident Prof. Matthias Willems berichtet über die Online-Umfrage zur internen Kommunikation an der THM. Die Resonanz war groß. Viele Verbesserungsvorschläge kamen vor allem zur Website, zum Intranet und zum E-Mail-Verkehr. Sie werden alle geprüft. Eine regelmäßige Fortsetzung des Videoblogs wünschen sich 80 Prozent der Befragten.

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Current Topics in Food Biotechnology waren Thema der Summer School in Rauischholzhausen.

Mehr als 30 Doktorandinnen und Doktoranden, Postdoktoranden und Professoren trafen sich zur Summer School in Schloss Rauischholzhausen. Eingeladen hatte das kooperative Promotionskolleg „Bioressourcen und Biotechnologie“ der THM und der JLU sowie die Dechema-Arbeitsgruppe „Lebensmittelbiotechnologie“. Über aktuelle Entwicklungen diskutierten Wissenschaftler aus Europa, Asien und Südamerika, darunter Prof. Dr. Peter Czermak und Doktorand Jan Philipp Burghardt von der THM.

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Dekan Prof. Dr. Jens Minnert wies bei der Begrüßung zum BIM-Kongress auch darauf hin, dass die Digitalisierung maßvoll in die akademische Ausbildung am Fachbereich Bauwesen integriert sei.

Rund 400 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet sind beim zweitägigen Kongress „Infrastruktur digital planen und bauen 4.0“ an der TH Mittelhessen zusammengekommen. Die Hochschule organisiert die Fortbildungstagung gemeinsam mit der Deutschen Bahn und weiteren Unternehmenspartnern.

„Eine Digitalisierungsstrategie ist in allen Teilgebieten der Baubranche notwendig. Dabei kommt es darauf an, alle Beteiligten mitzunehmen“, erläuterte Prof. Dr. Jens Minnert, Dekan des Fachbereichs Bauwesen, bei der Eröffnung.  Er äußerte sich erfreut über die Kontinuität der Veranstaltung; beim aktuellen Programm handelt es sich um den vierten BIM-Kongress an der TH Mittelhessen.  

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Ernst Steiner, Norbert Müller und Wilfried Schmied (von links) sind neue Ehrensenatoren der TH Mittelhessen.Die TH Mittelhessen hat Wilfried Schmied, Norbert Müller und Ernst Steiner zu ihren Ehrensenatoren ernannt. Während einer Feierstunde mit mehr als 100 Gästen aus Politik und Verwaltung, aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem jeweiligen Umfeld des Trios überreichte Prof. Dr. Matthias Willems die Urkunden. „Nachhaltige Unterstützung der Hochschule, Loyalität und vertrauensvolle Zusammenarbeit“ habe das Verhalten der drei Geehrten ausgezeichnet, so der Präsident.

Außerordentliches Engagement habe Wilfried Schmied während der15-jährigen Mitgliedschaft im Hochschulrat bewiesen, heißt es in seiner Ernennungsurkunde. „Die Hochschule profitierte dabei von seinen Kompetenzen als Ingenieur, als ausgewiesener Kenner der regionalen Wirtschaft und als Politik- und Verwaltungsprofi.“

Laudator Prof. Dr. Günther Grabatin, Präsident der Hochschule von 2006 bis 2016, erinnerte an die langjährige Verbundenheit des ehemaligen Regierungspräsidenten mit der THM. Schmied, der in den 60er Jahren sein Maschinenbaustudium an der Ingenieurschule Friedberg abgeschlossen hat, sei während seiner Amtszeit „ein Querdenker und verlässlicher Partner“ gewesen. „Sie haben sehr geholfen, Lösungen für die THM zu suchen, einen Konsens zu finden und die Hochschulleitung unterstützt, Entscheidungen umzusetzen.“ In seiner Zeit als Regierungspräsident und auch danach habe Schmied einen Schwerpunkt darauf gelegt, das Leistungspotential der THM in eine zukunftsorientierte Gestaltung des heimischen Wirtschafts- und Lebensraums einfließen zu lassen. "Sie waren als Netzwerker für die THM unterwegs, und die Synergien, die daraus entstanden sind, wirken bis heute nach“, sagte Grabatin.

Norbert Müller ist seit 2012 Vorsitzender des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien. Darin haben sich die Partnerunternehmen und -einrichtungen von StudiumPlus, dem dualen akademischen Ausbildungsangebot der THM, zusammengeschlossen. Müller habe sich „mit außerordentlichem Engagement und hoher fachlicher Kompetenz für den Auf- und Ausbau von StudiumPlus eingesetzt“, heißt im Text der Ehrenurkunde. In seiner Funktion „hat er entscheidend dazu beigetragen, das Studienangebot auch weit über die Region Mittelhessen hinaus zu verankern.“ Laudatorin Prof. Dr. Anita Röhm berichtete, dass die Zahl der CCD-Mitglieder in Müllers Amtszeit von gut 500 auf fast 800 gestiegen ist. Die Kooperationsbereitschaft der heimischen Wirtschaft begründe sich in hohem Maß durch den unermüdlichen Einsatz Müllers.

Saxofonist Manfred Klein sorgte bei der Feier für Musik... Nicht nur was Müller für StudiumPlus leiste, sei bemerkenswert, sondern auch wie er es tue. „Er setzt sich für Werte ein, Werte der Gesellschaft, aber auch Werte des Einzelnen. Und er übernimmt Verantwortung – Verantwortung für das große ganze, Verantwortung für das Ziel, aber auch für den Weg, es zu erreichen“, so Röhm.

Wie Wilfried Schmied war Ernst Steiner der Hochschule schon verbunden, bevor es sie im heutigen Zuschnitt überhaupt gab: an der Ingenieurschule Gießen hat er 1967 sein Studium des Allgemeinen Maschinenbaus abgeschlossen. Sein Berufsleben war eng mit der Firma Schunk verknüpft, bei der er es bis zum Geschäftsführer verschiedener Unternehmen, zum Vorstandvorsitzenden der Schunk-Stiftung und zum Aufsichtsrat der Schunk GmbH brachte.

... und Prof. Jürgen Koch für Experimente, die die Gäste staunen ließen. „Ernst Steiner ist derjenige, der die langjährige Partnerschaft zwischen der Unternehmensgruppe und der THM repräsentiert, ja ihr ein Gesicht gegeben hat“, so Laudator Prof. Dr. Hubert Jung. „Auf seine Initiative geht ein Großteil der gemeinsamen Aktivitäten zurück.“ Als sichtbarstes Zeichen nannte Jung die Ludwig-Schunk-Preise, die dem Engagement Ernst Steiners zu verdanken sind. Nicht nur als Repräsentant seines Unternehmens habe er sich um die Hochschule verdient gemacht, sondern auch als Privatmann: als Stifter eines Deutschlandstipendiums und und vor allem als Hochschulratsmitglied. „Besonders geschätzt wurde dort seine reiche Erfahrung, die gewachsene Verbindung von Ingenieur- und Managementkompetenz und sein dauerhaftes Bestreben, für die TH Mittelhessen wie für die Region das Beste zu erreichen“, so Jung.

Für den musikalischen Rahmen der Feier sorgte Manfred Klein am Saxofon. Prof. Dr. Jürgen Koch verblüffte die Gäste mit spektakulären chemischen Experimenten.

 


Prof. Dr. Udo Jung (links) informierte die Gäste über das Arbeitsspektrum im Labor für Leichtbau und Betriebsfertigkeit.

Karosserieteile im Dauertest, die Untersuchung von optischen Fasern und vielfältige Einsatzgebiete der Lasertechnik – all das gab es beim Tag der offenen Tür im neuen Laborgebäude der TH Mittelhessen am Friedberger Dachspfad zu bestaunen. Drei Fachbereiche der Hochschule zeigten der interessierten Öffentlichkeit, welche hervorragenden Bedingungen zur anwendungsorientierten Forschung und Lehre dort auf  750 Quadratmetern Nutzfläche geschaffen wurden.

Weiterlesen: Hightech-Labore mit offenen Türen


Projektkoordinatorinnen und Projektleitungen der drei Hochschulen bei der Abschlussfeier in der Alten Universität: (von links) Nadine Schönwolf (JLU), Franziska Sweers (UMR), Dr. Martha Cremer-Bach (THM), Prof. Dr. Marianne Friese (JLU), Prof. Dr. Wolfgang Seitter (UMR) und Prof. Dr. Pia Robinson (THM). Foto: Markus Farnung

Nach sechsjähriger gemeinsamer Forschung und Entwicklung luden die Philipps-Universität Marburg, die Justus-Liebig-Universität Gießen und die Technische Hochschule Mittelhessen am Freitag, 8. September, in die Alte Universität Marburg zum feierlichen Abschluss und sogleich Auftakt für eine verstetigte Zusammenarbeit des Verbunds WM³ Weiterbildung Mittelhessen ein.

Weiterlesen: Zusammenarbeit geht weiter


 Felix Gräfe, Samuel Gebhardt und Nico Pulverich (von links), die gemeinsam ein Rastertunnelmikroskop bauten, erhielten dafür viel Anerkennung und auch den „Rudolf-Loh-Preis“ für herausragende technische Projekte junger Schüler.

Mit Unterstützung der TH Mittelhessen haben drei Schüler der Johann-Textor-Schule in Haiger ein Rastertunnelmikroskop (RTM) gebaut. Die Achtklässler arbeiteten ein Schuljahr lang aus eigenem Antrieb außerhalb des regulären Unterrichts an dem Projekt.

In der freiwilligen Arbeitsgruppe (AG) „Kleine Forscher“ hatten sich Samuel Gebhardt, Felix Gräfe und Nico Pulverich während der Klassenstufen sechs und sieben, betreut von ihrer Lehrerin Dr. Sabine Baum, mit selbst gewählten Aufgaben aus der Chemie und Physik befasst. Für die achte Klasse war diese AG nicht mehr vorgesehen. Doch das Interesse der drei Jungs an der Fortsetzung des naturwissenschaftlichen Experimentierens war so beeindruckend stark, dass dieses Angebot inzwischen bis zur 10. Klasse erweitert wurde. Gemeinsam folgte das Trio der Anregung des Schulleiters Norbert Schmidt und widmete sich anhand einer technischen Anleitung aus dem Internet dem Bau eines RTM.

Weiterlesen: Forscherdrang schon in der Mittelstufe


Kooperationspartner: Prof. Klemens Zink vom THM-Institut für Medizinische Physik und Strahlenschutz, und Prof. Rita Engenhart-Cabillic, Direktorin der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie an der Philipps-Universität Marburg (Foto: HA Hessenagentur/Jan Michael Hosan)

Eine neue Behandlungsmöglichkeit von Krebserkrankungen der Lunge und der Speiseröhre will ein hessischer Forschungsverbund untersuchen. Ihm gehören Wissenschaftler der TH Mittelhessen, der Philipps-Universität Marburg, des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung Darmstadt und des Frankfurt Institute for Advanced Studies an. Sprecher der Gruppe ist Prof. Dr. Klemens Zink vom THM-Institut für Medizinische Physik und Strahlenschutz.

Weiterlesen: Verbundprojekt zur Partikeltherapie bei Lungenkrebs


Die Wissenschaftlichen Mitarbeiter Daniel Wolff (links) und Manuel Koob bereiten die neue Prüfmaschine für einen Versuch vor. (Foto: Ulrich Thiele)

Eine „servohydraulische 4-Säulen-Universalprüfmaschine“ hat der Gießener Fachbereich Bauwesen der TH Mittelhessen angeschafft. Die 500.000 Euro teure Neuerwerbung ist für die Prüfung unterschiedlicher Materialien wie zum Beispiel Stahl, Holz oder Beton geeignet. Die Proben können dabei einem Druck oder Zug von bis zu 200 Tonnen ausgesetzt werden. Auch eine dynamische Belastung ist möglich. Die Maschine wird für Vorführungen in der Lehre eingesetzt. Studentinnen und Studenten können sie auch für Versuche in ihren Abschlussarbeiten nutzen.

Hauptsächlich ist sie aber für Projekte im Rahmen eines neuen Forschungsschwerpunkts gedacht. In einem aktuellen Vorhaben entwickelt Prof. Dr. Jens Minnert ein Hybridfachwerk für Türme von Windenergieanlagen, bei denen Betonkonstruktionen aus Fertigteilen zum Einsatz kommen. Die Bauteile werden außerordentlich stark beansprucht und müssen während ihrer zwanzigjährigen Einsatzdauer etwa 20 Millionen Lastwechsel aushalten. Mit der neuen Prüfmaschine untersuchen die Wissenschaftler in Versuchsserien Testkörper auf Spannungen, Rissbildung und Ermüdungsverhalten. Auch das Angebot von Dienstleistungen für Unternehmen ist geplant. Minnert will dafür mittelfristig eine Materialprüfungsanstalt gründen.

Weiterlesen: Spitzentechnologie für Spitzenforschung


Prof. Dr. Catharina Maulbecker-Armstrong hat die Arbeit an der TH Mittelhessen aufgenommen.

Prof. Dr. Catharina Maulbecker-Armstrong hat die Arbeit an der TH Mittelhessen aufgenommen. Sie lehrt Medizinisches Management am Fachbereich Gesundheit in Gießen.

Die Biochemikerin, die ihr Studium mit der Promotion an der University of California in Berkeley 1989 abschloss, leitete zuletzt als Regierungsdirektorin ein Referat im Hessischen Sozialministerium. Dort gehörte unter anderem das Management von Gesundheitsförderungs- und Präventionsprojekten zu ihren Aufgaben.

Weiterlesen: Allrounderin in Gesundheitsfragen