Dr. Wolfgang Adamczak (2. von rechts) leitete den Workshop an der TH Mittelhessen.Forschung an Hochschulen wird zu einem großen Teil mit Drittmitteln finanziert. Wie man an Geld für Projekte kommt, muss man lernen. Unter dem Titel „Von der Idee zum Projekt – erfolgreiche Forschungsanträge stellen“ hatte deshalb die TH Mittelhessen Nachwuchswissenschaftler zu einem zweitägigen Workshop eingeladen.

Unter der Leitung von Dr. Wolfgang Adamczak, langjähriger Forschungsreferent der Universität Kassel, lernten die 16 Teilnehmer Informationsquellen, Recherchemedien, Programme und Auswahlverfahren von Förderern wie Bundes- und Länderministerien oder der Deutschen Forschungsgemeinschaft kennen und diskutierten Strategien und Kriterien für erfolgreiche Anträge.Im Mittelpunkt stand das praktische Training. Jeder Teilnehmer erarbeitete ein Exposé für einen eigenen Forschungsantrag, das anschließend gemeinsam auf seine Stärken und Schwächen geprüft wurde.

Der Workshop war das erste derartige Qualifizierungsangebot, das die TH speziell für Wissenschaftliche Mitarbeiter, Doktoranden und Studenten in den höheren Semestern anbot. „Neben fachspezifischen wissenschaftlichen Kenntnissen sind außerfachliche Kompetenzen für das Gelingen der Promotion und eine erfolgreiche berufliche Karriere sehr wichtig“, erläutert Dr. Bärbel Grieb vom Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs. „Die Qualifizierungsmaßnahmen ermöglichen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, persönliche und akademische Schlüsselkompetenzen zu erwerben und sind Teil einer strukturierten Doktorandenausbildung, die wir an der Hochschule aufbauen.“

Gießen, 9. Juli 2012